Option für MacBooks und Apple-Displays
MacBook Pro mit Nanotexturglas: Effektiv aber empfindlich
Wer bei Apple ein neues MacBook Pro bestellt, steht, sobald das Gerät im Warenkorb liegt, vor der Frage, ob der mit dem Standard-Display zufrieden ist oder sich gegen einen Aufpreis von 190 Euro ein Display mit Nanotexturglas gönnt. Was das qualitativ ausmacht, könnt ihr bei Jonathan Borichevskiy sehen.
Allerdings will auch berücksichtigt werden, dass diese Bildschirmvariante empfindlicher ist als die herkömmliche, glänzende Ausführung, und daher besonders gepflegt werden will. Apple unterscheidet zwischen den beiden Varianten wie folgt:
Standard-Display: Entwickelt für eine extrem geringe Spiegelung, damit du Text leicht lesen kannst und jedes einzelne Pixel brillant aussieht.
Display mit Nanotextur: Diese Option reduziert Blendeffekte und Reflexionen in hellen Umgebungen drinnen wie draußen und sorgt für ein exzellentes Seherlebnis. Und es ist ein Poliertuch aus einem weichen, abriebfreien Material enthalten, damit du dein Display schonend reinigen kannst.
Bei Apples Nanotexturglas handelt es sich um eine speziell strukturierte Oberfläche, die Reflexionen verringern und damit die Nutzung bei starkem Umgebungslicht erleichtern soll. Wie effektiv diese Anti-Spiegelungs-Oberfläche ist, kann man auf den Bildern von Borichevskiy hervorragend sehen.
Bilder: Jonathan Borichevskiy
Ein Bildschirm mit Nanotexturglas bewährt sich dabei keineswegs nur beim Einsatz im Freien. Auch in geschlossenen Räumen können ungünstig platzierte Lampen oder die Arbeit in der Nähe eines Fensters für extrem störende Spiegelungen sorgen. Nicht umsonst bietet Apple auch seine beiden Displays für Desktop-Geräte optional in der teureren Variante an.
Hoher Pflegeaufwand für das Display
Apple zufolge handelt es sich beim Nanotexturglas nicht, wie man annehmen könnte, um eine Beschichtung, sondern um eine in das Glas eingeätzte Struktur. Dadurch soll einfallendes Licht stärker gestreut werden als bei herkömmlichen, glänzenden Bildschirmen. Dies hat leider auch zur Folge, dass Fingerabdrücke und Verschmutzungen stärker sichtbar sind als auf herkömmlichen Displays der Fall.
Hier kommt das von Apple einzeln zum Preis von 25 Euro angebotene Nanotextur-Poliertuch ins Spiel. Im Lieferumfang der Bildschirme ist ein solches Putztuch enthalten und Apple rät dringend davon ab, andere Materialien zu verwenden, da diese die feine Oberflächenstruktur beschädigen könnten.

Apple verkauft jetzt auch schon Putzlumpen? Hmm…
Ist da ein Logo drauf?
Klar.
Wie eine an sich alte Story (der Lappen wird schon seit vielen Jahren als Zubehör verkauft) immer wieder für solche Kommentare sorgen kann, ist schon erstaunlich.
Japp, wundert mich auch immer wieder..
Was nur zeigt, dass auch ihr älter werdet und neue Nutzer nachwachsen, die das noch nicht wussten. Ist ja nicht so, dass das in der kindlichen Prägephase oder mit der Muttermilch als Information weitergegeben wird ;-).
Zur Info: Der „Putzlumpen“ ist für die Reinigung des Studio Displays mit Nanotexturglas sehr zu empfehlen. Er funktioniert deutlich besser als andere ausprobierte Brillenputz- bzw. Mikrofasertücher.
Danke , für euer Feedback.
Da muss ich widersprechen: auf den matten Nanotextur-Oberflächen sind Fingerabdrücke weniger sichtbar als auf den glatten, glänzenden Standard-Displays.
Kommts mir nur so vor oder fällst auf NB links mehr Licht?
Sehe ich auch so, sieht schon merkwürdig vom Schatten aus.
Ich tippe eher auf Silber vs. Space Black?
Für mich sieht es so aus als, ob die Displayhelligkeit nicht gleich eingestellt ist. Rechts sieht es heller aus.
Ja, ist ganz klar so.
Ist das Nano-Display des iPads technisch anders? Denn dort muss es ein iPad-Lebenlang Finger und Stifte aushalten.
Kurzer Artikel, der sich nur wenig auf seine Überschrift Bezieht ,.
Bin gerad ma überlegen beim MacBook m5 ob mit oder ohne dem Glas?!
Hat jemand Erfahrungen mit hochwertigen matten Folien? Ergibt das Sinn?
Ich hatte eine Folie die nahezu identisch mit dem nano display war,
JETech Schutzfolie matt – gibt’s bei Amazon.
100% Empfehlung.
@Rainer S.: ich benutze die Kensington magnetische Folie bei meinem MB Air. Bestens!
bei meinem macbook pro mit nano war kein putzi dabei….
Bei meinem MBP M4 Pro auch nicht.
Ich hab mein Nano Display noch nie gereinigt. Wenn man nicht drauf herum tatscht bleibt es sauber.
Wenn man Marco Arment glauben darf sollen die Displays super sein. Ich hatte es auch für den Laptop meiner Frau überlegt, aber da der Laptop von ihr bzw. Das Display immer DERART dreckig ist war ich mir unsicher wie das am Ende läuft wenn der sehr oft mit einem Microfasertuch gereinigt wird.
Hatte mir vor dem Kauf des neuen MBP im AppleStore beide Displayvarianten nebeneinander angesehen, und dann mit Nanobeschichtung gekauft. Gute Entscheidung, und das Tuch war auch dabei.
Das Putztuch langt aus um Staub zu entfernen aber nicht wenn man mal dagegen gehustet hat. Da hilft nur ein Sidolin Feuchttuch. Anders bekommt man den Schmutz nicht ab. Mache das jetzt seit ueber 1 Jahr so, keine Probleme bemerkt.