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Apple in Q1 erneut mit Wachstum

Mac-Verkaufszahlen weiterhin im Plus

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Aktuellen Statistiken der Marktforscher von Gartner zufolge hat Apple im ersten Quartal 2017 4,2 Millionen Macs verkauft, rund 200.000 Geräte mehr als im Vergleichsquartal im Jahr zuvor. Apple widersetzt sich damit weiterhin globalen Negativtrend mit Blick auf die PC-Absatzzahlen. Weltweit wurden Gartner zufolge über alle Hersteller hinweg Anfang 2017 2,4 Prozent weniger Computer verkauft also noch im Vorjahr.

Im Detail legt Apple somit den Schätzungen zufolge (offizielle Zahlen liegen bislang von keinem Hersteller vor) in den ersten drei Monaten des Jahres 4,5 Prozent zu. Mehr Wachstum kann im gleichen Zeitraum nur HP mit 6,5 Prozent verzeichnen, ebenfalls positiv schneiden Lenovo (1,2%) und Dell (3,4%) ab. Größter Verlierer ist wohl Asus mit satten 14 Prozent Einbußen. Dennoch liegt Asus mit aktuell 7,3 Prozent Marktanteil noch vor Apple mit nun 6,8 Prozent.

Gartner Pc Verkaufszahlen Q1 2017

Grafik: Gartner

Den Marktforschern zufolge sorgt vor allem ein Wandel im Endkundenbereich für die globalen Verluste, während die Zahlen bei Unternehmensverkäufen stabil bleiben. Somit würde auf Dauer auch der Erfolg im Business-Bereich über die Zukunft der einzelnen Hersteller entscheiden. Diesbezüglich ist auch ein Blick auf die in dieser Statistik berücksichtigten Geräte wichtig. Die gerne bei Privatkunden als Ersatz für klassische PCs genutzten iPads oder auch Chromebooks wurden nicht berücksichtigt, die Surface-Tablets von Microsoft halten als „Ultramobile Premiums“ gemeinsam mit Notebooks und Desktop PCs dagegen Einzug in die Wertung.

Mittwoch, 12. Apr 2017, 9:36 Uhr — Chris
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  • So ein aktualisierter Mac Mini, oder sogar aktuelle Hardware die ausnahmsweise mal nicht auf mobile GPUs setzt, würde dem Wachstum sicher auch gut tun. +1 auf jeden Fall.

  • Meines Erachtens kein Wunder.
    Ich selber habe noch Anfang des Jahres einen 5K iMac bei der Saturn Aktion abgegriffen. Eigentlich hatte ich auf das neue MB Pro gehofft. Da ich mittlerweile aber größtenteils zuhause arbeite, war ein mobiles Gerät aber nicht mehr zwangsläufig nötig.
    Nachdem das MBPro in meinen Augen eine Vollkatastrophe ist (Stichwort: Anschlüsse) bin ich nun glücklich über meine Entscheidung.
    Und ob, bzw. was Apple die nächsten 6 Jahre an mobilen oder stationären Produkten rausbringt ist mir jetzt wieder völlig Latte!

  • Ich habe 2012 mir eine MacBook Air 13″ für 1100Euro gekauft. Damals hab ich dafür „Sate-of-the-art“-Hardware bekommen: 128GB SSD, Alu-Unibody Gehäuse, Apples berühmtes Trackpad, beleuchtete Tastatur, lange AkkuLaufzeit, dünn&leicht. Zum damaligen Zeitpunkt was das MacBook-Air nicht nur qualitativ top sondern auch im Blick auf Preis/Leistung hatte es die Nase vorne.
    Heute bekommt man für 1100Euro… Immernoch ein 13″ MacbookAir, mit non-retina Display, ohne ForceTouch Trackpad, 128Gb-SSD, veraltete Hardware (DDR3, CPU von 2015…). Von „State-of-the-art“ weit entfernt. Man könnte zwar über ein upgrade zum 12″ MacBook nachdenken, dass würde aber einen Aufpreis von 350Euro bedeuten; ~25%.

    Ich finde im Mac steck viel Potenzial, was nicht genutzt wird. Ich habe das Gefühl, man will nicht den Gewinn vom iPhone für den Mac „opfern“. Für Steve war der Mac sein „Baby“ – heutzutage wird der Mac so behandelt wie er zum Gewinn der Firma beiträgt – weit abgeschlagen.

    • Aber auch damals hast Du für mehr Geld mehr bekommen. Ja, bei Apple.
      Du stellst jetzt das MacBook Air als State of the Art hin, das war es aber nie.
      Es war immer der kleine, schwächere Bruder für Unterwegs.
      Oder gab es damals kein Pro? Ach, doch gab es!
      Und 2012 kam sogar das erste Retina raus!

      Insofern ist Deine Wahrnehmung zumindest etwas verzerrt. Wie gesagt, State of the Art war das MacBook Air nach den von Dir genannten Gesichtspunkten nie – zumindest nicht alleine.
      Lediglich Gewicht und Akkulaufzeit zeichneten das Air schon immer aus.

    • Ich sehe das Problem eher darin, dass sich in 5 Jahren am Air nicht viel getan hat. Der Preis aber nicht mehr zur Leistung passt.

      • Prozessorleistung deutlch gestiegen.
        8 GB RAM mindestens.
        Akkulaufzeit 13 Std. Plus.
        Deutlich schnellere SSD, die auch in der kleinsten Ausstattung mehr Speicher hat als die damalige kleinste Ausstattung.
        Klar, es ist immer noch ein Air. Aber das soll es ja auch sein.

        Die Hardware hat sich aber ziemlich weiterentwickelt.

        Auch ist klar, dass entweder dieses Jahr ein neues Modell ins Haus steht oder etwas Grundlegendes geändert werden sollte.

        Aber dennoch übertrifft das aktuelle Air das damalige um Welten was die Arbeitsgeschwindigkeit angeht.

  • Ende des Jahres kehre ich auch mein Rücken zum windows. Noch überlege ich ob es MacBook oder iMac sein soll. Windows 10 hat mir das Rest gegeben.

  • Apple umgeht den Preiskampf auf dem Markt ziemlich simpel: Es werden möglichst alle Bauteile (CPU, RAM, GPU etc.) verlötet, sodass diese nicht ausgetauscht und upgegradet werden können.

    Meiner Meinung nach die schlechtere der beiden Möglichkeiten die Kunden an sich zu binden. Die Alternative, durch eine transparente und faire Preispolitik die Kunden zu halten war noch nie Apples Ding.
    Anders kann ich mich nicht erklären, warum ein Upgrade von 16 auf 32GB DDR3 ECC RAM beim MacPro knapp 500€ kostet. Dass die Basispreise durch das unter anderem das wirklich außergewöhnliche OS höher angesiedelt sind, ist durchaus nachvollziehbar, jedoch nicht der unverhältnismäßige Aufpreis bei der Hardware.
    Gäbe es die Möglichkeit, MacOS separat zu erwerben, selbst wenn es noch, zumindest teilweise, an eine gewisse Hardware-Auswahl gebunden wäre bzw. kein offizieller Support gegeben wäre, würde ich es mir sofort zulegen und dafür sehr gerne auch verglichen mit der Konkurrenz erheblich höhere Beträge berappen. So jedoch disqualifiziert sich Apple für mich selbst und ich bleibe leider weiterhin bei Windows und behalte meine Hardware-Freiheit.

    • Auch ohne dass Du es erwähnt hättest hätte man herausgelesen, dass Du nie einen Apple Rechner gehabt hast.

      Noch dazu ist Dein Beispiel mit dem Mac Pro sehr schlecht gewählt.
      Den RAM kann man da ganz problemlos selbst wechseln…

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