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7 x PCIe und 8 x Thunderbolt 4

Mac Pro mit M2 Ultra: Apples Abschied von Intel ist komplett

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35 Kommentare 35

Die Vorstellung des neuen Mac Pro ging auf der Eröffnungsveranstaltung zur WWDC23 beinahe unter. Star der Show war ohne Frage das neue Headset Apple Vision Pro und darüber hinaus haben vor allem das MacBook Air 15 Zoll und die von Apple genannten Details zu den neuen Betriebssystemen für Aufmerksamkeit gesorgt.

Mac Pro Mit Apple Display

Entgegen der Erwartungen zahlreicher Beobachter kommt der neue Mac Pro äußerlich unverändert. Unter der Haube kann das Gerät allerdings mit einer Reihe von nennenswerten Verbesserungen punkten. Allem voran steht hier natürlich der Wechsel von Intel auf Apple-Prozessoren auf dem Zettel. Der Mac Pro kommt jetzt mit einem Apple M2 Ultra mit 24 Prozessorkernen an Bord. In der Standardausstattung verrichtet hier eine Grafikeinheit mit 60 Kernen ihren Dienst, maximal kann der M2 Ultra auf eine 76-Core-GPU erweitert werden.

Mac Pro Innen

Das von Apple für den Mac Pro weiterhin verwendete Tower-Gehäuse erlaubt den Anschluss von bis zu sieben PCIe-Erweiterungen, beispielsweise in Form von für die Audio- oder Videoverarbeitung optimiert Karten. Sechs dieser Steckplätze unterstützen die aktuelle PCIe-Generation 4 und unterstützen damit eine doppelte Datenrate gegenüber dem Vorgänger.

Jetzt mit 8 Thunderbolt-Anschlüssen

Zusätzliches Erweiterungspotenzial bietet sich mithilfe der nun insgesamt acht Thunderbolt-4-Anschlüsse des Mac Pro, von denen sich sechs auf der Rückseite und zwei oben am Gehäuse befinden. Das Schnittstellenangebot des Rechners wird durch drei USB-A-Anschlüsse und zwei 10-Gbit-Ethernetanschlüsse sowie zwei HDMI-Anschlüsse, die Auflösungen von bis zu 8K und Bildraten von bis zu 240 Hz erlauben, ergänzt.

Mac Pro Apple M2 Ultra Technische Daten

Wie gehabt gibt es den Mac Pro wieder als Standversion oder im Rack-Gehäuse. Für letzteres werden nochmal 700 Euro Aufpreis fällig. In der klassischen Tower-Variante beginnen die Preise für den Mac Pro mit 64 GB Arbeitsspeicher und einer 1 TB großen SSD bei 8.299 Euro. In der Maximalausstattung lässt sich der Preis für den Rechner mit besserem Prozessor, 192 GB Arbeitsspeicher und einer 8TB SSD auf 13.819 Euro hochschrauben. Falls man das Tower-Gehäuse dann noch auf Rollen gestellt haben will, werden weitere 500 Euro fällig.

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06. Jun 2023 um 09:03 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Rechenleistung an sich erstmal gleich wie beim Studio. Kann mit altem pci4.0 erweitern. Was auch extern per usb geht mit fast gleicher Geschwindigkeit. Sehe ja keinen Vorteil zum Studio

    • Du wirst ihn weniger hören. Wenn man die CPU Leistung tatsächlich braucht und auch nutzt wird der Lüfter vom Studio recht ordentlich zu arbeiten haben. Beim Pro dürfte die Luftzufuhr/Kühlung insgesamt besser funktionieren.

    • Vielleicht zielt der Mac Pro auch auf Menschen mit einem anderen use-case?
      Die Möglichkeit, hier bis zu 7 PCIe Karten zu stecken dürfte durchaus für den ein oder anderen ein relevanter Unterschied sein. Ob das den Aufpreis so rechtfertigt mag auf einem anderen Blatt stehen

  • Hätte mehr Differenzierung zum Studio erwartet, als „nur“ Erweiterbarkeit.
    Da es der gleiche Prozessor ist, gibt man im Kern deutlich mehr Geld für PCIe Slots aus.
    Irgendwas zwischen frech und genial muss man Apple aber attestieren.

  • Wäre schön wenn man ein Upgradekit kaufen könnte… die Moneten die ich für den ausgehen habe … tut ein wenig weh in der Seele

  • RAM kann nicht erweitert werden? Grafikkarte kann nicht erneuert werden?
    Wo ist das bitte pro?

    • Immer noch nicht den Aufbau der M-Peozessoreinheiten verstanden? Der Arbeitsspeicher ist direkt an den SoC angebunden und lässt dich damit nicht ohne entsprechende Lötstation austauschen. Im Gegenzug sind die Latenzen niedriger und die Datenrate bis zu acht mal höher als bei aktuellen DDR5 Modulen.

      • Ich glaube du machst da ein Durcheinander.. Mit Lötkolben lässt sich RAM eines SoM upgraden. SoC ist der ganze Rechner auf einem Chip, da kannst du nichts löten. Einzig den ganzen SoC Austauschen.

      • Ja, ist in Ordnung. „SoC“ war hier in ter Tat nicht zu 100% korrekt. Es handelt sich dennoch um ein Multi-Chip-Modul, bei dem sich die RAM Module im gleichen Package wie der Prozessordie befinden. Die RAM Bausteine lassen sich dennoch mit entsprechenden Werkzeugen auslöten und austauschen (Erhitzung über die Fläche, explizit kein simpler Lötkolben). Dabei handelt es sich natürlich um kein triviales Vorgehen und es besteht ein hohes Risiko das Modul zu beschädigen/zerstören. Aber zumindest für den M1 haben es bereits Leute gemacht (wenn auch eher als „proof of concept“).
        Mir ging es eher darum, dass seit drei Jahren darüber gekrächzt wird, dass der RAM nicht auf Modulen in DIMM Steckplätzen sitzt. Was bei Unified Memory allerdings ähnlich idiotisch wäre, wie in einem X86 System den Videospeicher einer dedizierten Grafikkarte ebenso in DIMM Slots auf der Northbridge unterzubringen.
        Ich hoffe, dass wir das Problem damit klären konnten. ;)

      • Ergänzung: Wenn man es genau nimmt, handelt es sich beim Apple M1 um einen monolithischen SoC, der CPU, GPU, Neural Engine, Renderprozessor, Caches und Controller auf einem DIE* vereint und bei dem als MCM Modul der RAM im gleichen Package untergebracht wird. (Beim Ultra sind es natürlich 2 DIEs.) Irgendwelche Einsprüche?

      • Wie soll man bei ein SoC den Ram rauslöten? Weißt du überhaupt wie der Chip aufgebaut ist?

    • 196GB RAM , wo soll man da noch mehr brauchen ? Selbst in Jahren …

      • Stimmt, RAM sollte reichen. Aber das man keine Grafikkarten nachrüsten kann, ist schlecht. Steht im Text nicht etwas von Audio/Videokarten in den Slots nachrüstbar?

  • Mir wäre es den Aufpreis zum Studio wert. Das Gehäuse gibt optisch einfach mehr her. —> ;)

  • Beim Mac Pro läßt sich die SSD nachträglich aufrüsten. Entsprechende SSDs sind im Store schon gelistet. Zum Preis sag ich mal besser nix.

  • Ab 8299.-? In kartoffelreibe optik? Ohne aufrüsten von ram und grafikkarte? Nein danke, da kaufe ich mir das selbe für 1/4 des preises bei ser konkurenz und habe dafür noch ein richtig gutes os, Windows 11!

    • Das Problem ist wirklich die Software. Nicht das die eine oder andere Plattform besser wäre, sondern das du dich irgendwann in der Vergangenheit auf ein Pferd festgelegt hast und es jetzt schwierig ist dieses rückgängig zu machen. Die Hardware ist nicht mal die teuerste Komponente, sondern die über Jahre hinweg gekaufte Software auch von Drittanbieter. Denn die ist selten für Mac und Windows brauchbar. Frage mal im Tonstudio nach, was ein Systemwechsel bedeuten würde. Da beißt man am Ende in den sauren Apfel und kauft das was die geringsten Kosten verursacht. In dem Fall kommt ein neuer MacPro, auch wenn er noch so limitiert auf Seite der Erweiterbarkeit ist, guenstiger.
      Deswegen hast du auch im professionellen Bereich selten einen Plattformwechsel.

  • Bin gespannt, wie die Benchmarks für den Mac Pro sind. im Vergleich zur 2019 Intel Version ist der ist ja mal eben deutlich günstiger geworden.
    Mit 32GB Duo Grafik und 8TB lag der bei über 22000€!

    Full Spec MacPro 2023 bei ca. 14000€.

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