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Löst Tim Cook sein Upgrade-Versprechen noch ein?

Mac mini seit vier Jahren unverändert im Apple-Angebot

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Der Mac mini feiert heute ein wenig rühmliches Jubiläum. Mittlerweile sind vier Jahre vergangen, seit Apple den kleinsten Mac zum letzten Mal aktualisiert hat. Verkauft wird der mit Blick auf seine Leistungsdaten schon sehr angestaubt wirkende Rechner aber weiterhin zu unveränderten Preisen.

Unter dem Motto „Außen mini. Innen ganz groß“ preist Apple den Mac mini als „Kraftpaket, das sich jeder leisten kann“ an. Ernsthaft Apple? In der günstigsten Version für 569 Euro kommt der Rechner mit einem 1,4 GHz i5 Dual-Core-Prozessor, 4 GB Arbeitsspeicher und einer mechanischen Festplatte mit mageren 500 GB Speicherplatz.

Die Gerüchte um eine Neuauflage des Rechners noch in diesem Jahr wollen nicht verstummen, mit jedem verstrichenen Tag steigen bei uns allerdings die Zweifel, dass Apple hier tatsächlich noch was in der Pipeline hat. Einziger Strohhalm sind die mittlerweile allerdings auch schon ein Jahr alten Aussagen von Apple-Managern und Tim Cook persönlich. So ließ der Apple-Chef vergangenen Oktober verlauten, es sei zwar noch nicht an der Zeit, irgendwelche Details zu nennen, doch plane man den Mac mini auch für die Zukunft als wichtigen Bestandteil der Apple-Produktpalette ein.

Fragt sich nun, wann es für Tim Cook an der Zeit ist, hier etwas konkreter zu werden. Von einem Neukauf des Rechners haben wir vor einem Jahr schon abgeraten und mittlerweile würden wir auch mit Blick auf gebrauchte Geräte in die Bremse steigen. Sollte Apple demnächst tatsächlich noch ein neues Modell vorstellen, dürften hier die Preise noch einmal deutlich fallen.

Mittwoch, 17. Okt 2018, 18:50 Uhr — Chris
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  • Das ist mal mehr als nur peinlich.
    Was noch schlimmer ist, ist das anscheinend noch immer Leute sowas kaufen.

  • Für mich war der Mac mini immer die günstigere Alternative zu den Notebooks. Da ohne teures Display und Akku.
    Ist es denn so schwer für Apple das Motherboard von einem aktuellen Laptop in der Mitte zu teilen und in ein Mac Mini Gehäuse zu packen? – Mal ganz amateurhaft ausgedrückt…

  • Der Mini wird wirtschaftliche nicht so attraktiv sein um damit Ressourcen zu verschwenden, ähnlich wo die iPods, iPad Minis.

    • Das iPad mini 4 ist teurer als das iPad 2018. Generell war das iPad 2018 für Apple Verhältnisse sehr günstig. Kann mir schwer vorstellen, dass da so unterschiedliche Margen sind.

  • Genauso dreist wie den AirPort Extreme ewig lang zu verkaufen, obwohl er nichtmal Wireless AC konnte. Zum Glück hat das wenigstens mittlerweile ein Ende.

  • Die Aussagen der Manager und von Tim Cook kamen ziemlich genau zur selben Zeit, als man die AirPower Ladematte angekündigt hat… ;-)

  • Wer ein bisschen Sachverstand hat und rückblickend die Aussagen dieses Hohlbrotes analysiert, wird dem sicherlich gar nichts mehr glauben. Das lässt sich auch alles sehr logisch und vor allen Dingen banal erklären: da gibt es einige Leute, die kaufen sich einen Mac und arbeiten damit. Davon sind sicherlich viele Programmierer, welche die Langlebigkeit ihrer Computer zu schätzen wissen und vor allen Dingen aus Erfahrung wissen, dass neuere Prozessorgenerationen nicht unbedingt immer im Verhältnis zum Kaufpreis stehen. Auf der anderen Seite gibt es unglaublich viel mehr Menschen, die Apple einfach super geil finden, die Geräte kaum nutzen und denen es vollkommen egal ist, ob Siri es schafft, drei setze fehlerfrei zu schreiben oder ob eine Apple Watch mit Spotify läuft. Denen ist Geld vollkommen egal und sie kaufen sich jedes Jahr sowieso ein neues iPhone. Und genau das ist die Zielgruppe, die Tim Cook befriedigen muss, um die Geldgeber zufriedenzustellen. Getreu dem Motto, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, mich interessieren die Käufer von morgen. Betrachten wir den Umstand, dass Apple kürzlich in Prozessorfirmen investiert hat Man Anwendungen aus iOS am Mac nutzen soll und man ohnehin das iPad Pro als besseren Computer sieht, stehen für mich die Zeichen auf ganz klar Weg von Intel und hin zu einer vollkommen neuen Computergeneration. Würde man heute neue Computer rausbringen, hätte man die Käufer von morgen jetzt bedient und würde deutlich länger brauchen, einen Architekturwechsel in den Markt zu drücken. Für das MacBook Pro scheint es noch genügend Käufer zu geben, da lohnen sich Updates wahrscheinlich noch.

  • Ich glaube ja nicht mehr an ein Apple Event in 2018. glaube, dass war es für dieses Jahr.

  • Apple hat früher zumindest noch versucht der Windows-Fraktion Anteile abspenstig zu machen und mit dem ein oder anderen günstigen Gerät die letzten Zweifler von sich und dem Ökosystem zu überzeugen. Inzwischen ist das fast vollkommen vorbei. Man setzt lieber nur noch auf Produkte, welche die fetteste Marge versprechen. Die Liste ist inzwischen lang:
    Einen Nachfolger zum günstigen iPhone SE gibt es nicht mehr, das MacBook Air ist inzwischen hoffnungslos veraltet, der Mac mini war schon beim Release eine schwachbrüstige, überteuerte Lachnummer. Auch der iMac sollte dringend mal ein Refresh bekommen, sowohl technisch, als auch optisch.
    Nur noch das neue iPad zum Budget-Preis hält die Fahne hoch. Es ist deswegen kein Billig-iPad, welches wie die Kindle Fire Tablets zum Selbstkostenpreis rausgehauen wird, hat für den Preis gute Hardware, aber hält dabei gebührenden Abstand zu den wesentlich teureren, aber auch exklusiveren iPad Pro Geräten.

    Mir ist schon klar, dass Apple das absichtlich macht, um Leute, die ewig auf günstige Geräte warten, dazu zu bewegen etwas mehr für die teureren Modelle auszugeben. Man muss den Leidensdruck nur lange genug halten, dann werden die ein oder anderen entnervt zum teureren Modell greifen. Aber es gibt einerseits Leute, die nicht bereit sind für einen halbwegs leistungsfähigen Mac tausende von Euros (MacPro, iMac Pro) auszugeben. Die wechseln irgendwann in das PC-Lager und basteln sich einen Hackintosh aus PC-Teilen. Und potenzielle neue Kunden, die Apple gegenüber noch skeptisch sind, werden bei veralteten Einsteigergeräten zu völlig überzogenen Preisen sicher auch nicht überzeugt.

    • Apple wollte Microsoft sicher nie paroli bieten, sonst wäre der Mac Mini günstiger, als zu seiner Einführung. Auch wenn sich andere Hersteller daran optisch sicher orientierten, vor Allem Foxconn. Ich hatte damals einen Rechner von denen, kleiner und leistungsfähiger, dabei noch deutlich günstiger. Ich gehöre aber auch nicht zu den Apple-üngern, für den aus Prinzip Windows und Android pauschaler Mist ist, ich nutze alles und ziehe aus jedem System die Vorteile. Apple bedient seit je her das Premium-Sement, für die Status und Klamauk wichtiger sind, als tatsächliche Leistungsfähigkeit. Die Anzahl derer, die die tatsächliche Qualität eines Mac schätzen, dürfte so gering sein, dass diese Käuferschicht für Apple inzwischen uninteressant geworden ist.

  • also ich finde neue Animojis auf einem dünnen iphone viel wichtiger!
    oh ne, warte….falsches Forum.
    Ein Trauerspiel.
    Erstmal die Iphone Kuh melken und iwann merken, dass man mal PC Hersteller war.

  • Das ist so armselig, alle 2 Jahre den MacMini erneuern wäre doch nicht so schwer….Und die Leute bauen wie blöde NUC-System zu Hackintoshs, da gibt’s ordentlich HardwareUpdates…

  • So lang ein tragbares Telefon mit jährlich minimen Verbesserungen mehr Kohle bringt als ein Kleincomputer – warum denn einen Kleincomputer verkaufen, der erst in ein paar Jahren durch ein neues Modell ersetzt wird. Geld ist wie Meerwasser, je mehr man schluckt . . .

  • In dem Mac Mini Segment sind Anbieter wie Asus mit modularen BareBones unterwegs. Die Käufer sind extrem preisgetrieben und wollen hohe Individualisierbarkeit der Geräte. Das ist so ziemlich das Gegenteil der Apple Philosophie. Seit Apple keine eigenen Monitore mehr im Programm hat, mit denen man noch etwas Marge machen konnte, wenn sie als Kombi mit dem Mac Mini verkauft wurden, lohnt sich die Mac Mini Entwicklung wahrscheinlich einfach nicht mehr.

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