27 und 31,5 Zoll mit Nano-Gloss-Panel
MA-Serie: BenQ bringt zwei neue 4K-Monitore für Mac-Anwender
Nicht genug Geld für Apples Studio Display? Der Displayhersteller BenQ bringt mit den Modellen MA270UP und MA320UP zwei neue und recht preisgünstige 4K-Monitore auf den Markt, die gezielt für die Nutzung mit Apple-Rechnern ausgelegt sind.
Die Geräte ergänzen die bereits erhältliche MA-Serie, die sich laut Anbieter speziell an Mac-Nutzer richtet. Auffälligstes Merkmal der neuen Varianten ist ein sogenanntes Nano-Gloss-Panel, das der Hersteller recht blumig bewirbt: „…kristallklare Bildtiefe mit natürlicher Farbwiedergabe und außergewöhnlicher Klarheit“. Die Monitore sind in Größen von 27 und 31,5 Zoll erhältlich und liegen preislich bei 499 Euro beziehungsweise 599 Euro.
Fokus auf Mac-Anwender und konsistente Farbdarstellung
BenQ positioniert die MA-Serie ausdrücklich als Ergänzung zu MacBooks und anderen Apple-Rechnern. Entsprechend liegt ein Schwerpunkt auf einer möglichst einheitlichen Farbdarstellung zwischen internem Notebook-Display und externem Monitor. Hierfür setzt der Hersteller auf eine eigene Farbabstimmung, die Unterschiede zwischen den Bildschirmen reduzieren soll. Ziel ist eine konsistente Darstellung bei typischen Anwendungen wie Bildbearbeitung, Videoschnitt oder Office-Arbeit.
Beide Modelle bieten eine 4K-Auflösung von 3840 mal 2160 Pixeln und basieren auf IPS-Panels. Der sRGB-Farbraum wird nahezu vollständig abgedeckt, beim erweiterten Display-P3-Farbraum liegen die Werte je nach Modell zwischen 95 und 97 Prozent. Damit orientieren sich die technischen Daten an den Anforderungen, die viele Nutzer aus dem Apple-Umfeld kennen.
- PDF-Datenblatt: BenQ MA270UP und MA320UP
Ausstattung und Integration in den macOS-Arbeitsplatz
Auch bei der Anbindung setzt BenQ auf den Einsatz mit Apple-Hardware. Über USB-C lassen sich MacBooks nicht nur mit Bildsignalen versorgen, sondern gleichzeitig mit bis zu 90 Watt laden. Ein zweiter USB-C-Anschluss steht für weitere Geräte zur Verfügung. Ergänzt wird die Ausstattung durch HDMI, DisplayPort und USB-A-Anschlüsse, wodurch der Monitor als zentrale Schnittstelle auf dem Schreibtisch dienen kann.
Die zugehörige Software Display Pilot 2 ist für macOS ausgelegt und erlaubt es, Monitorfunktionen über die bekannten Tastenkombinationen des Mac zu steuern. Hinzu kommen ergonomische Einstellmöglichkeiten wie Höhenverstellung, Drehung und Pivot-Modus sowie augenschonende Funktionen für längere Arbeitssitzungen.



Etwas off-topic: Hat jemand eine Empfehlung für einen 24 Zoll Home Office Monitor, der den Pivot-Mode unterstützt und maximal 200€ kostet? Sowohl Windows als auch Mac sollten damit genutzt werden, aber das ist wahrscheinlich gar nicht so relevant für die Auswahl. Grundsätzlich stelle ich mir auch die Frage, ob solch ein Zweitmonitor viele Anschlüsse benötigt? Besten Dank! :)
Wenn man viel Text liest dann lohnt sich auch ein 4K Monitor.
Fand den Artikel mit Vergleichsbilder sehr interessant:
https://www.galaxus.de/de/page/monitore-fuer-macs-brauchst-du-apples-pixeldichte-29321
HansiSchwansi, danke für deinen Input! Da gebe ich dir durchaus Recht. Bei 24″ ist das aber meines Erachtens zu vernachlässigen. Ich schaue mir den Artikel auf jeden Fall an! Merci. :)
Ich nutze seit 11 Jahren zwei Dell 4K Monitore „P2415Q“. Die kommen auf 180DPI und sind auf Kleinanzeigen immer wieder ein schnapper. Funktioniert gut mit Windows, macOS und Linux. Die Rotation geht über den Standfuß und Einstellungen bei allen drei Betriebssystemen.
Danke, MacMan! :)
https://www.dell.com/de-de/shop/all-monitors/sac/monitors/all-monitors/23-24-zoll?appliedRefinements=24272,40747
Hab den Vorgänger. 16:10 bei 24 Zoll finde ich perfekt zum Arbeiten.
Turmsurfer, danke! Den hatte ich auch schon im Blick. Gut zu wissen! Merci! :)
Wir haben den BenQ MA270U non glossy.
Tolles Gerät und perfekt für den Mac Mini.
@ ROP 24″ und Pivot-Modus und für Windows sowie Mac geeignet, und das für max. 200 Euro. In welcher Welt lebst Du?
Gibt es, Froyo52, gibt es. Von Dell, BenQ, Samsung etc. Ich kann mich nur nicht entscheiden und erhoffte mir, dass vielleicht jemand so etwas zu Hause stehen hat. Die Mac-Kompatibilität wäre auch sekundär und würde nicht oft genutzt werden.
PS: Würde ich nur etwas für meinen Mac suchen, dann wäre es sicherlich was im Bereich von mindestens 32″ und in Top-Qualität.
4K bei 27 Zoll ist bei Apple ungünstig.
Nicht wenn man einen M-Prozessor hat. Das was du ansprichst war nur bei den Intels so.
Das ist falsch … Jan hat es weiter unten auf den Punkt gebracht: 27″ liefert bei Macs das beste Ergebnis mit 5K (egal ob Intel oder M-Prozessor).
Was hat das mit der Diagonale zu tun?
Mit der Größe der Inhalte bzw. der ggfs. notwendigen Skalierung. Apple nutzt(e) 4K für 21,5“, 4,5 für 24“, 5K für 27“ und 6K für 32“ und ging damit diesen Umständen aus dem Weg.
Ab wann sind die lieferbar?
Meines Wissens…ab sofort.
Was kann der mehr, als ein LG Ultrafine 27U730A-B?
Natürlich sind die Farben abgestimmt, um möglichst dem internen Display nahe zu kommen. Da das Bild allerdings von jedem anders wahrgenommen wird, muss da vermutlich eh an den Einstellungen „optimiert“ werden. Ich habe noch keinen einzigen Monitor im Auslieferungszustand genutzt. Zu hell, zu viel Kontrast oder andere Dinge, welche zuhause anders sind, als in deren Laborbedingungen.
Der Vorteil ist damit schon fast wieder verloren.
Wenn der wenigstens 120 oder 144Hz hätte, würde ich den Mehrpreis zum LG verstehen können.
„Können“ die auch gut mit Windows ?
Sollte man per USB C anschließen, oder per HDMI? Über USB C tendiert bei meinem 4K Monitor schwarz zu grau und der Schwarzwert lässt sich nicht einstellen. Über HDMI sieht alles besser aus. Ist das normal? Getestet mit iPad Pro M 4 (USB C) und MacBook Pro (2014,Intel, HDMI).
Falls jemand Antwort auf einige der oben gestellten Fragen weiß, wäre ich interessiert! Ich würde einen MacMini 2018, einen MacMini M4 und einen Dell-Laptop anschließen wollen und stehe also vor einigen hier aufgeführten Problemen bzw. Fragen:
27 Zoll -> 4K -> Intel-Prozessor (beim alten MacMini)
Kann der auch gut mit Windows?
USB-Anschluss? Die beiden HDMI wären mit dem alten Mac und dem Dell belegt, für dem M4 würde ich den USB-Port brauchen.
Danke für jede Info!