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Hoher Preis garantiert

M5 Ultra: Apples nächster Mac Studio wird extrem

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Apple arbeitet offenbar an einem neuen Mac Studio, der noch in diesem Jahr erscheinen könnte. Im Mittelpunkt steht dabei der M5 Ultra, der als letzte große Ausbaustufe der aktuellen Chip-Generation gehandelt wird. Apple soll intern Konfigurationen mit bis zu 768 GB gemeinsamem Arbeitsspeicher getestet haben.

Mac Studio Bildschirme

Der gemeinsame Arbeitsspeicher ist bei Apple-Silicon-Macs direkt mit dem Chip verbunden und wird von CPU, GPU und Neural Engine genutzt. Ein Mac Studio mit 768 GB RAM wäre daher vor allem für professionelle Anwender interessant, die große Videoprojekte, 3D-Szenen, wissenschaftliche Daten oder lokale KI-Modelle verarbeiten möchten. Genau dieser Bereich sorgt derzeit allerdings auch für Probleme: Speicherchips sind knapp und teuer.

Laut der Website MacRumors könnte der M5 Ultra mit bis zu 36 CPU-Kernen und 80 GPU-Kernen antreten. Damit würde Apple die reine GPU-Zahl gegenüber dem aktuellen M3 Ultra offenbar nicht deutlich erhöhen, den Mac Studio aber vor allem über mehr Speicher und eine modernere Chip-Generation aufwerten.

Mehr Speicher für lokale KI

Der aktuelle Mac Studio befindet sich in einer ungewöhnlichen Zwischenlage. Apple verkauft ihn derzeit mit M4 Max oder M3 Ultra. Die besonders großen Speicherausbaustufen des M3-Ultra-Modells wurden in den vergangenen Monaten jedoch eingeschränkt. Zwischenzeitlich entfernte Apple erst die 512-GB-Option, später auch weitere große RAM-Konfigurationen.

Mac Studio Rueckseite

Ein neuer Mac Studio mit M5 Ultra würde diese Lücke schließen, dürfte aber alles andere als günstig werden. Schon der aktuelle Mac Studio mit M3 Ultra gehört zu den teuersten Macs im Programm. Wenn Apple tatsächlich eine Variante mit 768 GB RAM anbietet, wäre diese wohl klar im professionellen Umfeld und nicht auf normalen Schreibtischen zuhause.

Start wohl nicht vor Herbst

Unklar ist noch, wann Apple den neuen Mac Studio vorstellt. Frühere Berichte gingen von einem Start im Herbst aus, möglicherweise rund um Oktober. Die knappe Versorgung mit Arbeitsspeicher könnte den Zeitplan aber weiterhin beeinflussen. Auch ist offen, ob die getestete 768-GB-Variante tatsächlich in den Verkauf geht oder nur eine interne Option bleibt.

26. Juni 2026 um 08:30 Uhr von Ben Fehler gefunden?


    26 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Extrem?! Wahrscheinlich extrem preiswert… ääähhh teuer :D

  • 768 GB bedeuten heutzutage: man muss entweder seine Nieren dafür verkaufen oder seine Yacht. Ich habe eben noch schnell eine Apple Watch bestellt, bevor auch deren Preis bald steigt. Verrückte Zeiten

    • So blöde es klingen mag, aber alles bis 14.000€ alleine für das 786GB Upgrade wäre im aktuellen Marktumfeld tatsächlich nichtmal ungewöhnlich viel. Das wäre fast schon günstig. Es sind wirklich verrückte Zeiten, leider nicht im positiven Sinne.

  • So ein Teil würde ich gern mal im normalen Alltag, wie Office, Steuererklärung, Recherche im Internet, etwas KI, also alles im privaten Umfeld, testen. Ok, ich habe einen iMac M1 und eine MBA M5 und mit beiden funktioniert das alles tadellos, aber interessant wäre es schon, mal mit so einem Super-Mac zu arbeiten.

  • Guten Morgen! Ein Wort fehlt bei euch in der Artikel-Überschrift am Ende… „Teuer“… ;o)

  • Wobei ich aktuell schon mit sowas liebäugle.. die ganzen KI Abos werden über kurz oder lang noch teurer. Auch möchte ich private Dokumente zur Analyse hochladen. Denke wenn man zuhause ein 70b Modell flüssig laufen lassen kann ist das schon eine gute Grundlage. Aktuell nutze ich hierfür einen Mac mini m4 Pro mit 48gb was schon gut ist.

    Also was ich sagen will man muss sich genau überlegen wofür man dann solch einen Rechner benötigt

    • Wie gut funktioniert denn das mit 70b Modellen? Bei mir laufen nur 9b Modelle im Speicher, das ist nett aber der praktische Nutzen hält sich sehr in Grenzen. Generierter Code läuft z.B. nicht. Ich würde gerne mehr mit lokaler KI machen, bin mir aber völlig unsicher in wieviel RAM ich mindestens invertieren sollte. Aber abgesehen davon ist die Frage rein hypothetisch, da es aktuell keine bezahlbaren Macs mit 48+ GB mehr zu kaufen gibt.

  • Wird sicher 5-stellig kosten. Lohnt sich nur, wenn man damit viel Geld verdient.

  • Wer sowas kauft, verdient doch in der Regel damit sein Geld und bewertet es danach.
    Auch wenn ich solche extremen Konfigurationen nicht benötige, mache ich es genauso.
    Mein IPad Air kostete letztes Jahr um die 1300€. Durch die Zeitersparnis bei meiner Arbeit, war nach knapp zwei Monaten die Investition wieder rein.

  • Da muss Apple aber noch ganz viel Speicher im Keller liegen haben. So ein ausgestatteter iMac kostet dann doch sicherlich mindestens 20000 Euro …

  • „teuer“ ist doch sehr relativ. Sowas kauft man auch nicht, sondern es wird geleast. Und Apple hat da erstaunlicherweise sehr lohnenswerte Modelle was Leasing angeht.

  • Aktuell werden alle Mac Studios nur noch in der kleinsten RAM Variante verkauft. Wieviel RAM (36 – 96 GB) man bekommt, hängt vom gewählten Prozessor ab. Beim M3 Ultra sind das 96GB (Lieferzeit 3-4 Monate). Früher gab es mal bis zu 512 GB als Option. Beim Mini ist es ähnlich. Ich hoffe, dass sich das mittelfristig wieder ändert. Dazu muss aber wahrscheinlich erst mal einer der grossen KI Anbieter insolvent werden.

    • Glaube eher Apple hat die Selber in den Rechenzentren verbaut für das Private Cloud AI Zeug. Diese Riesen Konfigs sind halt auch eher für richtig komplexes 3D Modeling und vFX gedacht. Für 99% der Leute ist die Konfig komplett Overkill. Ich arbeite mit BRaw in 12K und R3D Footage mit nem MacBook mit 64GB RAM und fühl mich 0 dadurch begrenzt.

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