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Hersteller spricht von macOS-Problem

LG 5K-Ultrawide-Bildschirm 34WK95U läuft am neuen MacBook Pro nicht über Thunderbolt

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LG schickt uns heute eine Pressemitteilung zum Verkaufsstart des 5K-Ultrawide-Bildschirms 34WK95U. Der Bildschirm mit 34 Zoll im Seitenverhältnis 21:9 kommt auf dem Papier mit reizvoller Ausstattung. Insbesondere beim Blick auf die Anschlussmöglichkeiten scheint der Bildschirm perfekt auf das MacBook Pro zugeschnitten, Interessenten sollten allerdings die vom Hersteller aufgeführten Einschränkungen diesbezüglich beachten. Dazu unten mehr, zuerst noch ein paar Fakten.

Lg Ultrawide Bildschirm 34WK95U Anschluesse

Der neue LG-Monitor wird mit extrem guten Kontrastwerten beworben und unterstützt der Produktbeschreibung zufolge eine native Auflösung von 5120 x 2160 Pixeln, die Darstellung in HDR10 sowie den DCI-P3-Farbraum zu 98 Prozent. Anschlussseitig bietet die Rückseite des Geräts je einmal Thunderbolt 3 und DisplayPort, zweimal HDMI, drei USB-Anschlüsse und einen Audio-Eingang. Letzterer macht mit Blick auf die beiden im Gerät verbauten Lautsprecher mit jeweils 5 Watt Sinn. Der Thunderbolt-Anschluss liefert zudem 85 Watt und eignet sich damit als vollwertiges Ladegerät auch für das große MacBook Pro.

Lg Ultrawide Bildschirm 34WK95U Mac

Wer nun allerdings denkt, er kann den Bildschirm über diese Thunderbolt-Verbindung auch als Hub und externen Monitor für sein MacBook Pro verwenden, wird bitter enttäuscht. LG weist darauf hin, dass sich der Bildschirm mit der aktuellen Version von macOS nicht über Thunderbolt 3 mit dem MacBook Pro 15“ der aktuellen Generation nutzen lässt, sondern hierfür ein nicht im Lieferumfang enthaltenes Kabel von USB-C auf DisplayPort erforderlich ist.

Bei älteren Modellen des MacBook Pro gibt es LG zufolge diese Probleme nicht. Die bestätigen auch die ersten Rezensionen des Geräts auf Amazon. Dort wurde der Bildschirm schon etwas früher ausgeliefert und sieht sich mit Blick auf die Nutzung am MacBook Pro 2018 mit niederschmetternden Bewertungen konfrontiert. Mit Blick auf den stolzen Preis von knapp 1400 Euro darf man darüber diskutieren, ob LG nicht gut daran getan hätte, neben der Thunderbolt-Strippe auch ein Kabel von USB-C auf DisplayPort beizulegen.

Mittwoch, 28. Nov 2018, 18:24 Uhr — Chris
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  • Das mit dem Adapter finde ich jetzt weniger schlimm als dass nun der interne hub wohl nicht oder nur mit einem zweiten Schnürl genutzt werden kann

  • Naja, alles wird immer besser und auch teurer :-( So jedenfalls, wird es dem Verbraucher verkauft. Das Finanzamt freut es! Umso teurer umso höher die MwSt. Der Teufel scheisst bekanntlich immer auf den großen Haufen, aber nimmt es vorher von den kleinen Leuten. Ergo, Kaufen!!!

    • Also dass alles immer teurer wird, würde ich so nicht unterschreiben. Gerade mit Blick auf Computer und Technik kann ich mich daran erinnern, dass eine einfache Computerausstattung 5000+ DM kostete. Telefonieren, Modems, Internet fast unbezahlbar.

      Wenn man viel Geld für die allerneueste Technik loswerden will, kann man das heute wie gestern.

  • Da hat LG endlich mal ein tolles Design, dass sich neben Mac mini und MacBook sehen kann. Aber mit dem Kabel wirklich ärgerlich wie auch Hub.
    Aber zu dem Preis völlig utopisch
    750€ wären noch ok.

  • Ich selbst nutze seit 3 Jahren einen 21:9 Monitor an meinem MacBook und ich liebe dieses Format! Ich würde gern von 1080p auf 5K updaten, aber 1400 Euro ist natürlich fett… Ich hoffe, dass das 21:9 Format sich in den nächsten Jahren mehr und mehr durchsetzen wird und dass dadurch die Preise auch fallen.

  • Das Problem mit dem 2018er MacBook Pro ist wohl seitdem letzten Public Beta Update behoben.

    Ich hab den Monitor am Wochenende zusammen mit dem Mac Mini 2018 gekauft. Tolles, sehr scharfes Bild in 5K (skaliert auf grösseren Text). PS4 Pro mit HDR 600 sieht auch gut aus, kommt aber natürlich an meinen LG OLED nicht dran. Bin aber sehr zufrieden.

    Ich hatte aber auch Probleme am Anfang, dass Mojave den Monitor überhaupt als 5 Monitor erkennt. Jetzt geht es mit dem TB3 Kabel. Ich musste die Displayport Version auf 1.2 stellen.

    Ein Moshi USB-C zu Displayport Kabel aus dem Apple Store erkennt die 5K jedoch leider nicht.

  • Warum geht es nicht einfach über USB-C Out mit USB-C Kabel?
    Habe am Macbook 12 noch ein 4K Ultrafine und da gehts durch ein USB-C Kabel ja auch, schätze der integrierte DP lässt die Datenmenge zu und die 3 Hubs funktionieren ebenso wie Power Supply.

    Würde sonst dringend vom Display abraten, macht so kein Sinn.

  • Das USB C auf DisplayPort Kabel kann aber 5k nur über den Standard 1.4 oder neuer, was die aktuellen MacBook Pro Modelle (offiziell) nicht können.

    Ich hatte den Monitor bei mir kurz in Bettieb. Auch über Thunderbolt 3 bekommt man manchmal ein Bild hin.

    Komisch ist auch, dass der Monitor dem System eine Auflösung von über 6000 in der Horizontalen meldet.

    Ich denke LG muss hier nachbessern. Meinen habe ich zurück gegeben.

  • Funktioniert er auch mit dem USB-C Anschluss des aktuellen iPad Pro?

    Wird das Bild zentriert in 5K dargestellt?

  • Bin ich der Einzige den nervt, dass da steht, dass es 2 Thunderbolt 3 Anschlüsse gibt und auf dem Bild nur einer ist?

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