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E-Mail-Hinweise im Umlauf

LastPass: Offenbar irrtümliche Hack-Warnmeldungen verunsichern Kunden

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Nutzer der Kennwortverwaltung LastPass wurden durch Berichte aufgeschreckt, denen zufolge automatisierte E-Mails darauf hingewiesen haben, dass ein Anmeldeversuch von einer bislang unbekannten IP-Adresse erfolgt sei. Besonders beunruhigend war in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass die Warnungen den Eindruck erweckten, es habe sich um einen Anmeldeversuch mit korrekten Zugangsdaten gehandelt.

Lastpass 1500

Mittlerweile haben sich die Betreiber von LastPass zu den Vorfällen geäußert. In einer Stellungnahme gegenüber US-Medien heißt es, dass die per E-Mail und in den Konten von LastPass angezeigte Meldung „aller Wahrscheinlichkeit nach“ auf einem Fehler beruhe. Man habe die Berichte untersucht und keinerlei Hinweise darauf gefunden, dass Nutzerdaten etwa mittels Malware- oder Phishing-Kampagnen in falsche Hände gelangt seien. Zudem sei zu betonen, dass LastPass keinerlei Kenntnis oder Zugriff auf die Master-Passwörter seiner Kunden habe – unter anderem war nämlich auch die Vermutung geäußert worden, dass diese Daten durch eine Lücke bei LastPass selbst an die Öffentlichkeit gelangt seien.

LastPass geht von Fehlalarm aus

Der Anbieter führt weiter aus, dass man mit Blick auf die Vorfälle das integrierte Sicherheitssystem überprüfe und nachjustiere. So sei die Ursache für die an einen begrenzten Nutzerkreis geschickten Meldungen auf einen „Fehlalarm“ zurückzuführen. LastPass habe im Hintergrund verschiedene Überwachungsprozesse laufen, um beispielsweise Hacking-Versuche oder Anmeldungen von ungewöhnliche Orten aus zu registrieren und seine Nutzer diesbezüglich zu benachrichtigen.

LastPass informiert hier ausführlich über seine Sicherheitsstrategie. Nutzerkonten lassen sich über 2-Faktor-Authentifizierung absichern und die beim Anbieter gespeicherten Daten werden bereits auf dem Endgerät der Nutzer unter Verwendung von deren Master-Passwort verschlüsselt.

Das Unternehmen steht mit Blick auf die Sicherheit der von Nutzern beim ihm gespeicherten Daten nicht zum ersten Mal in den Schlagzeilen. Im Sommer 2015 wurde ein Angriff auf die Server von LastPass bekannt. Die Angreifer hatten dem Abschlussbericht zufolge dabei Zugriff auf Kundendaten wie E-Mail-Adressen oder Kennwort-Erinnerungshilfen, jedoch nicht auf die verschlüsselten Passwort-Tresore der Kunden.

29. Dez 2021 um 08:24 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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