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"Nur" 30 Millionen Konten betroffen

Konten-Hack: Facebook veröffentlicht weiterführende Informationen

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Facebook hat nun weitere Details zu der vor zwei Wochen bekannt gewordenen Sicherheitslücke veröffentlicht. Demnach waren letztendlich weniger Konten betroffen als zunächst angenommen, die nun mitgeteilte Zahl von 30 Millionen Nutzern, deren sogenannte „Access Tokens“ in falsche Hände gelangt sind, ist allerdings immer noch beachtlich.

Der Angriff wurde demnach automatisiert durchgeführt und die Hacker hatten zunächst die Konten von 400.000 Facebook-Nutzern im Visier. Über diese gelangten sie allerdings auch an Informationen von Personen aus deren Freundesliste. Konkret wurde dabei auf folgende Daten zugegriffen:

  • Bei 15 Millionen Nutzern konnten die Hacker auf Namen und weitere Kontaktinformationen wie Telefonnummern und/oder E-Mail-Adressen zugreifen.
  • Bei 14 Millionen weiteren Nutzern konnten die Hacker über diese Informationen hinaus auch auf Dinge wie Nutzername, Geschlecht, Geburtsort und Geburtsdatum, Beziehungsstatus, Religion, Wohnort, für Facebook genutzte Geräte, Ausbildung, Arbeitsplatz, besuchte Orte und die letzten Suchanfragen zugreifen.
  • Bei einer weiteren Million Nutzern wurden keine Informationen abgerufen.

Zuckerberg Facebook

Facebook hat im Hilfebereich verschiedene Informationen zu diesem Thema bereitgestellt und will in den nächsten Tagen alle 30 Millionen betroffenen Nutzer ausführlich über den Vorfall informieren. Dazu zählen auch Schutzmaßnahmen gegen durch Missbrauch der gestohlenen Daten mögliche Betrugsversuche.

Facebook betont erneut, dass der Angriff keinerlei Auswirkungen auf andere Produkte des Unternehmens habe, darunter Facebook Messenger und WhatsApp. Man arbeite im Zuge der Aufklärung mit verschiedenen internationalen Behörden, darunter dem FBI zusammen.

Titelbild: depositphotos.com
Freitag, 12. Okt 2018, 18:59 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Was ist denn der Kontext des zweiten Bildes bzw die Bild Quelle?

  • Ich kann Facebook.com nicht mehr im Chromebrowser öffen. An Kaspersky scheint es nicht zu liegen….

  • Ja, so ist es. Nur 30 Millionen. 1d1073n

  • Langsam wird immer klarer, alle Daten im Internet kommen früher oder später auch in andere Hände.

  • Die Frage ist jetzt natürlich, was der/die Hacker mit den Daten anfangen sollen… Solange weder Passwörter noch private Kommunikation oder ähnliches in deren Hände gekommen sind, ist mir der Hack schlicht egal. Meinen Beruf, Adresse, Mail usw. kann so oder so jeder mit IQ über Raumtemperatur innert 5 Minuten ausfindig machen.

  • So. Mein Konto ist nun gelöscht. Der Saftladen verdient es nicht im Ansatz weiterhin meine Daten zu verwalten, wenn die als Riesen Konzern nicht mal gescheite Sicherheit bei sich haben.
    Wer bei Facebook nach dem aktuellen Jahr noch bleibt, dem ist nicht mehr zu helfen.

    • Nein, dein Konto ist nicht gelöscht. Es ist erstmal 3 Monate inaktiv. Versuchst du in dieser Zeit NICHT darauf zu zu greifen, wird das Konto gesperrt. Für dich ist es gelöscht, für Facebook nicht, denn die haben deine Daten weiterhin. Kann man alles nachlesen. Aber mach dir keine Sorgen, selbst wenn dem nicht so wäre hätte Facebook deine Daten von deinen mit Informationen nicht geizenden Freunden auf Facebook/WhatsApp.

  • Es ist wirklich traurig, dass die Leute Facebook, Instagram, Whatsapp, Snapchat usw. nutzen, denken, die Daten sind alle sicher, und wenn die endlich begreifen, dass es nicht so ist, sind die noch so naiv und glauben wirklich, man könnte ein Konto, bzw. seine Daten wieder löschen. Ich habe noch nie irgendeines dieser social Programme genutzt und werde es auch nie. Und das aus gutem Grund, der ja langsam offensichtlich wird, zumindest für die anderen. Mir war das schon vor 10 Jahren klar. Darum nutze ich auch keine Google Dienste etc. Aber der Mensch ist nunmal das dümmste Geschöpf, was die Natur jemals hervor gebracht hat, auch wenn er anderer Meinung ist.

  • Man ist nur soweit Gläsern wie man Plattformen füttert !

  • Naja, Facebook hat schon Vorteile, besonders wenn man Leute auf der ganzen Welt kennt, ich will jetzt nicht immer von Freunden reden.
    Wichtig ist ja was iFun immer wieder sagt: Jede Anmeldung soll sein eigenes Passwort haben !
    Und dass man auf Facebook nichts veröffentlicht was nicht auch öffentlich bekannt sein darf.

  • Wie schaut’s denn mit WhatsApp-Daten aus?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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