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Klassik auf dem iPad: Vivaldis Vier Jahreszeiten grandios umgesetzt

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19 Kommentare 19

Auf den Abend haben wir noch einen extravaganten App-Tipp für euch: Die App Vivaldis Vier Jahreszeiten bringt zwei namhafte Interpretationen des Klassikers als völlig neues, audiovisuelles Erlebnis aufs iPad.

500

Zum Preis von 9,99 Euro beinhaltet die App „Die vier Jahreszeiten“ im Original in der Fassung von Trevor Pinnock und dem English Concert sowie die Neuinterpretation Recomposed von Max Richter in CD-Qualität. Das Ganze wird ergänzt durch interaktive Elemente sowie zahlreiche Texte, Audio- und Videokommentare. Ihr könnt synchron zur Musik entweder die Partitur oder eine sogenannte Beatmap verfolgen. Hier werden die verschiedenen Orchestergruppen je nach Aktivität als pulsierende Kreise dargestellt und ihr habt die Möglichkeit, einzelne Instrumente per Fingertipp solo spielen zu hören. Ergänzend beinhaltet die App auch eine Videoaufzeichnung der Konzerte, hier könnt ihr die Aufführungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.

Vivaldis Vier Jahreszeiten ist satte 1,9 Gigabyte groß und ausschließlich für das iPad optimiert. Die Entwickler der App hatten davor schon mit Beethovens 9. Symphonie sehr viel Erfolg. Diese App ist kostenlos und bietet 2 Minuten mit vollem Funktionsumfang zum „reinschnuppern“, bei Gefallen kann der Rest dann per In-App-Kauf freigeschaltet werden.

Dienstag, 03. Jun 2014, 19:51 Uhr — Chris
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Rede mit!
  • Die App zur 9. ist mit das Beste, was je für das iPad gemacht worden ist. Danke für den Tip!

  • Sascha Migliorin

    Das ist einer eurer besten Tipps aller Zeiten.
    Vielen Dank.
    Und jetzt sag mir nochmal einer, man brauch nicht viel Speicher auf seinem device.

  • Beethoven läuft auch auf iPhone ;)

  • War erst zögerlich aber nach dem Video war klar das muss gekauft werden. Danke für die Verlinkungen. Die letzten Tage immer wieder überlegt ob es sich lohnt aber nie die mühe gemacht nach einem Video zu suchen. Ändert sich ja jetzt alles mit dem neuen App Store.

  • Die App mag noch so gut gemacht sein, Trevor Pinnock ist aber leider ein weit überschätzter Musiker, ähnlich wie Karajan und Richter.
    Bei ihm hört man leider überhaupt nichts von dem Feuer, das wirklich in Vivaldi steckt.

    Wer sich für Vivaldi interessiert soll sich unbedingt „Fabio Biondi“ („Europa Galante“) oder auch „Il Giardino Armonico“ anhören. Da gehen einem die Ohren auf!

    • Sorry, aber Ihr Kommentar (den ich respektiere) offenbart Ihre erschreckende Unkenntnis von kompositorischer Genialität und der wahrhaft meisterlichen Umsetzung.

      • Ich glaube, Sie verwechseln hier etwas: Die „kompositorische Genialität“ liegt bei Vivaldi und nicht etwa beim Hrn. Pinnock.
        Die Umsetzungen von Hrn. Pinnock, die ich kenne, sind allesamt seelenlos.
        Es ist nämlich nicht so, dass man barocke Musik ausschließlich nach den geschriebenen Noten spielen muss. Man darf, ja man muss (!) sich auch etwas dabei denken und ein Tiefes Verständnis der Zeit, des Komponisten und der Instrumente und ihre Möglichkeiten haben.

        Lesen Sie mal die Werke von Nikolaus Harnoncourt, hören Sie sich die Interpretationen von „Il giardino armonico“ und Ton Koopman an, dann werden Sie anderen Leuten nicht Ihre eigenes Unwissen vorwerfen!

    • Werter plejaden, danke für Ihre ausführliche und wirklich interessanten Zeilen. Sie liegen völlig richtig, meiner Meinung nach, wenn Sie schreiben „Ich glaube….“ Den werden ich Ihnen keinesfalls abstreiten oder gar versuchen, Sie von Ihrem Glauben zu entreißen. Musikwissenschaftlich gesehen werden Sie, wenn Sie darin bewandert sind (was ich mal annehme) genau wissen, dass die „kompositorische Genilalität“’sehr wohl bei den Alten UND auch bei den „Jungen“ liegt. Trevor Pinnock’s Umsetzungen als seelenlos zu bezeichnen…. nun ja, ich erlaube mir Sie mal denen zuzuordnen, die lediglich die „Alten“ als das Maß der Dinge (fast inquisitorisch) als das Maß der Dinge zulassen. Aber zurück zur App. Es geht doch letztlich nicht darum, das „Feuer zu entdecken“. Die vorliegende App ist genial geeignet, Menschen an diese Art der Musik heranzuführen. Für manche vielleicht eine erste tiefgehende Begegnung zum Verständnis klassischer Musik. In diesem Kontext sehe ich Ihren Kommentar als sicher berechtigt, aber letztlich am Thema vorbei. Haben Sie sich in Gänze mit der App beschäftigt?? Falls ja, muss ich Ihre Äußerungen, um der Sache Willen, in das Fach „Die ewig gestrigen“ legen. Sie lassen leider dem Neuen keinen berechtigten Platz. Wenn ich Vivaldi richtig interpretiere, hätte er sich über diesen Versuch aufrichtig gefreut.

      • Das hat nichts mit „alt“ und „jung“ zu tun, ist nur der Unterschied zwischen „gut“ und „weniger gut“ und „schlecht“!
        Ist Fabio Biondi für Sie „alt“? Er und sein Ensemble sind hervorragend.
        Ist Herbert von Karajan „jung“? Ich fand und finde ihn auch weiterhin völlig daneben. Nur die massive Werbung durch „Deutsche Gramaphon“ hat ihn weltberühmt gemacht und seine Mitgliedschaft bei einer gewissen Partei bereits 1933 (!), die ihm den Weg geebnet hat.
        Seine Interpretation der „4 Jahreszeiten“ mit Anne-Sophie Mutter zum Beispiel kann man nur als Fehlbesetzung bezeichnen. Glattgebügelte Musik, kalt und uninspiriert.

    • Hm. Was Karajan betrifft, haben Sie (so empfinde ich es) eine sehr betonierte Sicht, die sich „in was auch immer“ begründet. Verdammt, Ihr Argument „gut, weniger gut, schlecht“ geht mir nicht aus dem Schädel. Wo wollen wir das Maß der Dinge ansetzen, um „gut, weniger, schlecht“ zu beurteilen? Schwierig.
      Mal was Positives nebenbei: Könnte mir gut vorstellen, mit Ihnen, bei einem gut Glas Rot/Weiß Wein und dezentem Wagnerhintwrgrund in eine tiefschürfende Diskussion einzusteigen. Sie sind offenbar keiner der rechthaberischen, arroganten Betonköpfe, den ich (zugegeben) zunächst gewähnt habe. Auch wenn dieses Forum der vielleicht falsche Ort ist, bin ich dennoch dankbar für unseren konstruktiven Austausch. Sie lassen sich die Butter nicht vom Brot nehmen, kommentieren herzensscharf: Das schätze ich sehr. Auch wenn ich nicht mit allem d’accor gehe,was Sie posten; aber der Wille zur konstruktiven Auseinandersetzung (ja, auch mit manch polemischer Nuance von beiden Seiten) ist absolut wohltuend.
      Herzlichen Gruß von mir .

  • Und genau DAFÜR sollten in-App-Käufe auch eingesetzt werden. Eine freie Demo, deren voller Umfang dann freigeschaltet werden kann. Nicht für irgendwelche dämlichen SpieleMünzen, die einem bei unfairen Leveln immer schneller durch die Finger rinnen.

  • Danke. Von Herzen. Diese Vorstellung ist einer der Gründe, warum ich täglich auf dieser Seite bin.

  • Ich finde nur die volle app zu 9,99, wie komme ich an die Demo mit in-app-Kauf

    Ede

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