Farbmodell und KI-Funktionen ab dem 8. April
Kindle Scribe: Neue Generation und erstes Colorsoft-Modell starten
Amazon bringt seine Notiz-Reader-Familie ab dem 8. April in einer neuen Generation in den Handel. Wie bereits im Herbst angekündigt, umfasst die Reihe neben überarbeiteten Schwarzweiß-Modellen erstmals auch eine Variante mit Farbdarstellung.
Im Mittelpunkt steht weiterhin die Kombination aus E-Reader und digitalem Notizbuch.
Überarbeitete Hardware für Schreiben und Lesen
Der neue Kindle Scribe setzt erneut auf ein 11 Zoll großes Display mit matter Oberfläche. Das Gerät ist 5,4 Millimeter dünn und rund 400 Gramm leicht. Im Vergleich zur vorherigen Generation soll die Reaktionsgeschwindigkeit deutlich verbessert worden sein, was sich vor allem beim Schreiben und Blättern bemerkbar macht.
Amazon hat zudem die Displayoberfläche angepasst. Eine leicht strukturierte Beschichtung erhöht den Widerstand beim Schreiben, wodurch sich ein Papiergefühl beim Schreiben auf dem Tablet einstellen soll. Auch die Beleuchtung wurde überarbeitet. Mehr und kleinere LEDs sollen für eine gleichmäßigere Ausleuchtung sorgen. Ein neuer Prozessor und zusätzlicher Arbeitsspeicher tragen zur flüssigeren Bedienung bei.
Farbdisplay und neue Funktionen im Fokus
Mit dem Kindle Scribe Colorsoft führt Amazon erstmals ein Modell mit Farbdarstellung ein. Anders als klassische Displays nutzt das Gerät eine Kombination aus Farbfilter und spezieller Beleuchtung. Ziel ist es, Farben darzustellen, ohne die für E-Ink typischen Vorteile wie geringe Augenbelastung und lange Akkulaufzeit aufzugeben.
Die neue Modellgeneration wird von erweiterten Softwarefunktionen begleitet. Dokumente lassen sich direkt mit Cloud-Diensten wie Google Drive oder Microsoft OneDrive synchronisieren. Notizen können an OneNote übergeben und dort weiterbearbeitet werden. Damit richtet sich der Scribe stärker an Nutzer, die das Gerät nicht nur zum Lesen, sondern auch für Arbeitsprozesse einsetzen.
Neu ist auch eine KI-gestützte Suche innerhalb von Notizbüchern. Inhalte lassen sich in natürlicher Sprache durchsuchen und zusammenfassen. Ergänzend wurden Werkzeuge für handschriftliche Notizen erweitert. Dazu zählen verschiedene Stiftfarben, Textmarker und Funktionen zur Schattierung. Inhalte können in Ordnern organisiert werden, um Dokumente und Notizen gemeinsam zu verwalten.
Der Kindle Scribe startet ab 519,99 Euro, das Farbmodell ab 649,99 Euro. Beide Geräte werden weiterhin mit einem Eingabestift ausgeliefert, der ohne Aufladen auskommt. Wer mit der Vorgängergeneration noch schnell sparen möchte: Das aktuelle Kindle Scribe ist momentan für nur 294 Euro erhältlich.



Schwer zu verkaufen zu dem Preis, oder?
Was kostet ein 11″-iPad?
Und wo liegt ein wirklicher Vorteil des Kindle, außer vielleicht in der Akkulaufzeit? Hmm …
Ich denke der Preis ist so hoch, damit für zukünftige Prime Days genug Rabattmöglichkeiten vorhanden sind.
Nervt mich auch, aktuell viel zu teuer.
Immerhin gibt es 20% Rabatt wenn man einen alten Kindle eintauscht. Leider mir immer noch zu teuer.
E-Reader ist wohl der Hauptvorteil.
Hab meiner Mutter am Black Friday ein 11″ (11. Gen.) für 300€ bei Amazon geholt. Klar holt man noch ne Hülle, nen Pencil und ne „Paper-Like“ Displayfolie dazu ist man bei ca. 400-450€.
+ Man hatn iPad das deutlich leistungsstärker und vielseitiger ist.
– Ist halt kein eInk-Display und bei langem Arbeiten anstrengender für die Augen.
– kürzere Akkulaufzeit
„halt kein elnk-Display und bei langem Arbeiten anstrengender für die Augen“
Was für ein Quatsch! Ich vermute schwer, dass du da noch nie wirklich ein E-Ink Display benutzt hast. Seit wann ist Papier (E-Ink) im Vergleich zum Bildschirm (IPS LCD) anstrengender?
Du hast ihn falsch verstanden. Er hat die Aussage aufs iPad bezogen.
Hab mir die Tage den scribe 2024 zugelegt. E-Reader ersatz für den Oasis (nicht die besten augen)
Keine ablenkungen wie beim Tablet (doch mal schnell youtube o.ä.)
Gebraucht generalüberholt 64gb für 250€.
Alte Hardware und gebraucht trotzdem dann immernoch 250€? Gruselig. Ein iPad oder normales Tablet bietet einfach viel mehr.
Öffnet das Ding für Microsoft Office 365 Apps, vor allem One Note, dann überlege ich es mir… So: NEIN!
Hast Du den ganzen Text gelesen? Scheinbar nicht, denn dort wird von der Zusammenarbeit mit OneNote gesprochen.
Ich hab den ganzen Text gelesen und „an OneNote übergeben“ ist nicht das selbe wie eine native OneNote App. Dann drücke ich mich gerne konkreter aus: Ein Kindle Scribe mit nativem „offenem“ Android + Google Play Store wäre für mich persönlich ein Grund, darüber nachzudenken. So bleibe ich bei Boox.
Wie ist das Dingen wohl im Vergleich zu einem reMarkable? Sind die überhaupt vergleichbar?
Ja, das reMarkable kann nichts, das dafür aber sehr gut. Nicht einmal ein simpler Browser ist installierbar.
Man bezahl so viel für ein Gerät, damit es nichts kann, außer schreiben. Das hast du wohl immer nicht verstanden. Das ist das Konzept.
Also verzeiht wenn ich da etwas unwissend bin aber… wieso und wer gibt so viel Geld für sowas aus? Da kann man sich doch locker ein iPad + matter Folie kaufen und hat quasi die drölffache Leistung + „offenes“ OS (jeder der mal ein Kindle hatte weiß was ich meine)… übersehe ich hier irgendeinen Vorteil? Und wo genau liegt der Vorteil zum einfachen Block bis auf die quasi unendlichen Blätter die man dabei hat…? Bin ich hier echt zu oldschool?!
Ich benutze ReMarkable seit 5 Jahren täglich und kann meine Erfahrungen teilen. Ein normaler Schreibblock lässt sich immer noch besser nutzen als das digitale ReMarkable. Und ich habe alle ReMarkables die es von dieser Firma gab und gibt.
Und dennoch möchte ich auf keins meiner Geräten verzichten. Es gibt einige Vorteile. Ich lese darauf meine Fachbücher zum Beispiel. Auch Magazine, wobei die Schrift etwas zu klein ist. Es sind PDFs.
Der Spaßfaktor ist enorm hoch bei der Benutzung. Es gibt quasi keine Ablenkung. Würde ich auf einem iPad lesen oder schreiben wollen. Dann kann es schnell passieren, dass ich von irgendwelchen Push-Nachrichten, Gedankenblitze, Kalender, Notizen usw. getriggert werde und abschweife.
Genau das ist halt das Problem mit der Ablenkung. Wenn es um Effizient geht, dann ReMarkable, ansonsten iPad.
Dass das ReMarkable sehr minimalistisch ist, dafür bin ich bereit viel Geld zu bezahlen. Ich hoffe das bleibt so und sie bauen keine KI oder sonstigen Mist ein, der mich ablenkt.
Du bist hier zu oldschool
Das Telekom Tablett 2 ist dann mein schnäppchen geworden 200€ und auch die Comics sehen gut aus.
Ein Standard Playstore und 5G möglich, Hotspot für 8 Clients.
Keine Ahnung was die bei Amazon rauchen…. wer soll den hier die Zielgruppe sein. Schlappe Hardware und komplett fehlendes Software-Ökosystem sowie der hier aufgerufene Preis…
€ 705,88 in Österreich. Die haben ja – insbesonders als besonders wertschätzender Arbeitgeber – einen an der Waffel…