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Für Nutzer von Perplexity Max

KI-Agent für den Mac: Perplexity startet „Personal Computer“

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Der KI-Anbieter Perplexity erweitert sein Mac-Angebot um eine neue Funktion mit dem Namen „Personal Computer“. „Voraussetzung ist der Premiumtarif Perplexity Max, der ab 167 Dollar pro Monat erhältlich ist.

Bei „Personal Computer“ handelt es sich um einen ähnlichen Ansatz wie er von Anwendungen wie OpenClaw bekannt ist. Die Funktion soll dauerhaft im Hintergrund laufen und Aufgaben eigenständig ausführen können. Hierfür greift die KI-Software auf lokale Dateien, installierte Programme und Internetdienste zu und verknüpft diese miteinander.

Zugriff auf Bildschirm und lokale Anwendungen

Die Bandbreite der auf diesem Weg möglichen Automatisierungen reicht von einfachen Aktionen wie der Suche nach Bildern und Dateien bis hin zu komplexen Vorgängen wie der Installation und Konfiguration eines lokalen Servers. Mit „Personal Computer“ kann Perplexity auch den Inhalt des Bildschirms zu lesen. Auf diese Weise kann die KI auch E-Mails beantworten oder Messenger-Nachrichten verfassen.

Perplexity Personal Computer Mail

Der Zugriff auf lokale Dateien sei ein wesentlicher Bestandteil des Funktionsumfangs. Ordner könnten direkt eingebunden werden, sodass die Software darin Dokumente durchsuchen, verändern oder neu anlegen kann. So lässt sich auch ein Teil der üblichen Dateiverwaltung automatisieren

Steuerung auch per Sprache und iPhone

Die Bedienung von „Personal Computer“ erfolgt nicht nur über Tastatur und Maus. Ein integrierter Sprachmodus ermöglicht es, Anweisungen mündlich zu geben. Die Software setzt diese Befehle um und arbeitet dabei im Hintergrund weiter. Ebenso lassen sich Aufgaben per iPhone aus der Ferne starten. Der Mac kann so auch dann selbstständig weiterarbeiten, wenn der Nutzer nicht vor dem Gerät sitzt.

Perplexity Personal Computer Dateien

Isolierte Umgebung soll Sicherheit erhöhen

Beim Zugriff auf lokale Daten und Programme setzt Perplexity nach eigenen Angaben auf eine isolierte Umgebung. Sensible Schritte müssen zudem auf dem Gerät bestätigt werden um sicherzustellen, dass Nutzer die Kontrolle über Änderungen auf ihrem Rechner behalten.

17. Apr. 2026 um 06:55 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    9 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Bietet viele Möglichkeiten, ist aber sehr beängstigend…
    Nix für mich

    • Ja. Ich arbeite inzwischen täglich mit Claude, um zu programmieren. Was ich den Kollegen korrigieren muss… und dann macht er es immer noch falsch/kompliziert/ganz anders als gewünscht. Ich hätte da auch Angst, was das der Agent alles auf meinem Rechner mit meinen Dateien macht, ohne dass ich alles sehe. Ich bin aktuell nicht davon überzeugt.

  • Ich finde die Bezeichnung dieses Dienst doch wirklich problematisch: „Computer“, das ist so allgemein geworden, dass ich denke viele werden das verwechseln mit dem Computer, den wir schon seit Jahrzehnten kennen. Seltsamer Ansatz der PR oder Marketingabteilung von Perplexity…

  • Ich bin aufgeschlossen für KI. Aber das KI irgendwie die ganze Arbeit am Computer automatisch erledigen soll, ist für mich ähnlich wie autonomes Fahren.
    Ich habe Spaß am selbst Fahren oder der Arbeit am Computer.

  • Find ich voll spooky. Es bedeutet ja, dass „Computer“ alle lokalen Dateien und Bildschirminhalte im Zugriff hat und munter an alle möglichen KI-Anbieter und -modelle verschickt. Die dann wiederum durch meine Dateien und Inhalte trainiert werden. Was, wenn ich sensible Informationen auf meinem Rechner habe (hab ich tatsächlich – Krankenhausberichte, Blutwerte, alle Arten von Urkunden oder Zeugnissen)? Wo landen die? Wer verarbeitet die? Bekomme ich das überhaupt mit?

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