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"Works with Nest" verschwindet

Kein Herz für Hobbyisten: Google knipst Nest-Schnittstelle aus

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Wie bereits heute früh berichtet, hat Google angekündigt die bislang separat vertriebene Nest-Produktfamilie fortan unter der Google-Marke anbieten zu wollen und bekanntgegeben: Google und Nest wachsen zusammen.

Home Assistent Google

Während Googles Echo-Show-Konkurrent – der sogenannte Nest Hub, der bereits Ende des Monats nach Deutschland kommen wird – die webweite Aufmerksamkeit heute morgen für sich beanspruchte, lieferte die englischsprachige Nest-Webseite eine Ankündigung aus, die viele der ambitionierten Smart-Home-Frickler treffen wird.

Google wird das „Works with Nest“-Entwicklerprogramm zum 31. August 2019 abschalten und künftig nur noch mit dem „Funktioniert mit Google Assistant“-Programm arbeiten.

Das „Works with Nest“-Entwicklerprogramm gestattete Drittentwicklern auf Sensoren und Komponenten der Nest-Geräte zuzugreifen und bot so eine Möglichkeit an, diese in offene Smart-Home-Lösungen wie etwa den Home Assistant einzubinden. Diese Integrationen werden im August ihren Geist aufgeben.

So werden Nutzer des „Works with Nest“-Entwicklerprogramms zwar zum neuen „Funktioniert mit Google Assistant“-Programm wechseln können, der Zugriff auf und die Kontrolle der eigenen Nest-Geräte ist dann jedoch nicht mehr möglich.

Google erklärt in den FAQ:

I’m a Works with Nest developer. Will I be able to access and control Nest devices moving forward? – No. The Actions on Google Smart Home platform does not provide open API access to Nest devices, so it cannot be used to access and control Nest devices. Instead, managing and controlling Google Home, Nest, and thousands of third-party smart home devices is done through the Google Home app and the Google Assistant.

Das Unternehmen wirft damit einen weiteren Dienst auf den Killed by Google-Friedhof.

Mittwoch, 08. Mai 2019, 15:21 Uhr — Nicolas
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  • Naja das ist ja jetzt schon ein bisschen Unsinn.

    1. Macht Google aus Google Home Produkten zukünftig Nest, also wird die Marke Nest gestärkt.
    2. Ist die API für den Google Assistant viel umfangreicher

    Das ihr einen Screenshot von Home Assistant reinpackt ist also falsch, denn der funktioniert auch jetzt schon über die Home API

  • Eine entsprechende Mitteilung von IFTTT kam heute bereits per Mail, echt schade.

  • Ja so ein Mist echt, ich hatte sie extra gekauft weil man sie mit Homebridge auch HomeKit fähig bekommt

  • Alle Nutzer und Entwickler die davon betroffen sind sollten bei Google jetzt auf deine Barrikaden gehen. So mancher Shitstorm hat Unternehmen schon zum überdenken ihrer Entscheidungen Gebracht.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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