Mindestens 2300 Tote
Jahrhundert-Erdbeben: Apple spendet für die Türkei und Syrien
Apple wird sich finanziell an den Hilfe- und Rettungseinsätzen beteiligen, die nach der schweren Erdbebenkatastrophe in der Türkei und in Syrien nötig sein werden. Dies hat Apples Firmenchef Tim Cook auf der Kurznachrichten-Plattform Twitter angekündigt.
Sending our thoughts and condolences to the people of Turkey, Syria, and anyone affected by the devastating earthquakes. Apple will be donating to relief and recovery efforts.
— Tim Cook (@tim_cook) February 6, 2023
Geld für Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen
Man denke an die Menschen in der Türkei, in Syrien und an alle, die von den verheerenden Erdbeben betroffen sind, so der Apple Chef, der den Opfern auch sei Beileid aussprach. Zudem werde Apple für Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen spenden.
Das Erdbeben hatte Teile der Südtürkei und Nordsyriens erschüttert und soll jüngsten Angaben zu Folge mindestens 2300 Todesopfer gefordert haben. Nach Einschätzungen der türkischen Regierung handelt es sich bei dem beben mit der Stärke 7,7 um das schwerste Erdbeben seit 1939.
Bundeskanzler Olaf Scholz hat seinerseits bereits die Hilfe der Bundesregierung zugesagt und sich mit einem Kondolenztelegramm an den türkischen Präsidenten, Recep Tayyip Erdoğan, gewandt.
Apple spendet regelmäßig
Apple hat in den zurückliegenden Jahren immer wieder mit der Ankündigung von Spenden auf größere Notlagen, Katastrophen und Ausnahmesituationen reagiert.
Neben Millionen von Corona-Masken für den Gesundheitssektor spendete der Konzern unter anderem für den Wiederaufbau der bei einem Großbrand schwer beschädigten Kathedrale Notre-Dame de Paris, reagierte auf die Explosionskatastrophe in Beirut, auf den Hurricane Florence, die Waldbrände in Kalifornien, den Tsunamie in Indonesien, die Hochwasserkatastrophe in Westeuropa und die Buschbrände in Australien.
Hat Apples Chefetage aktuelle Ausnahmesituationen öffentlich berücksichtigt, folgt häufig eine Spendenmöglichkeit für Anwender, die meist über den App Store bzw. den Music Store des Unternehmens angeboten wird. Beide Kanäle nehmen zur Stunde allerdings noch keine Spenden für die Erdbebenopfer an.
Hierzulande nimmt die Aktion Deutschland Hilft, zu der 23 deutsche Hilfsorganisationen wie etwa die Johanniter-Unfall-Hilfe, der Malteser Hilfsdienst und Der Paritätische zählen, erste Geldspenden entgegen.