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Bereits die 2018er-Modelle

iPad Pro soll künftig ohne Ohrhöreranschluss kommen

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Wenn die Voraussagen der japanischen Webseite MacOtakara stimmen, wird Apple künftig auch beim iPad auf den Ohrhöreranschluss verzichten. Die noch in diesem Jahr erwarteten neuen Pro-Modelle sollen die ersten Apple-Tablets ohne Miniklinke-Buchse sein.

Ipad Pro Ohne Ohrhoereranschluss

Bilder: Alvaro Pabesio

Natürlich ist absehbar, dass dem iPhone auf diesem Weg auf kurz oder lang auch andere Apple-Geräte folgen. Mit der Änderung schafft Apple auch die Basis dafür, die Geräte mit noch kompakteren, insbesondere dünneren Außenhüllen zu bauen. So nennt das japanische Blog (Google Übersetzer) Abmessungen von 247,5 mm x 178,7 mm x 6 mm für das Modell mit 10,5 Zoll Bildschirmgröße (aktuell 250,6 x 174,1 x 6,1) und 280 mm x 215 mm x 6,4 mm Bildschirmgröße für das große 12,9-Zoll-Modell (aktuell 305,7 x 220,6 x 6,9).

Trotz der Änderung werde Apple den neuen iPads keine Lightning-Ohrhörer beilegen. Apple hat im Gegensatz zum iPhone beim iPad bisher generell darauf verzichtet, einem neuen Gerät Ohrhörer beizulegen. Wenn entsprechender Bedarf besteht, müssen sich iPad-Besitzer künftig auf eigene Faust Lightning- oder Bluetooth-Ohrhörer besorgen.

Bemerkenswert ist auch der Hinweis, dass der Smart Connector erhalten bleibt, jedoch dessen Position zukünftig im Bereich des Lightning-Anschlusses liegt. Dies verwundert insbesondere mit Blick auf das bislang für diesen Anschluss verfügbare Zubehör, in erster Linie nämlich Tastaturen und Ständer, die eigentlich für die Verwendung des Tablets im Querformat ausgelegt sind.

Eine Bestätigung dieser Voraussagen liegt selbstverständlich nicht vor. Die Webseite beruft sich auf Informationen von asiatischen Produktionspartnern Apples, dergleichen hat sich in der Vergangenheit oft, aber nicht immer als treffend erwiesen.

Montag, 30. Jul 2018, 10:36 Uhr — Chris
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  • Interessant wäre erstmal ein Datum wann die neuen Pro iPads vorgestellt und verfügbar sind…

    • Ja und die neuen normalen MacBooks

      • Die „normalen“ MacBooks waren von Anfang an eine Totgeburt. Außer das man das Ding in pink kaufen konnte ( für extrem viele des weiblichen Geschlechts tatsächlich wichtig) hatte das normale MacBook (besonders bei dem Preis) keine Daseinsberechtigung solange es das Air und Pro noch gibt. Apple sollte das MacBook abschaffen und ein neues Air mit Retina Display & aktuellen Prozessoren anbieten. 13″ bedienen eben einfach mehr als 12″, der Unterschied ist aber so gering, dass es sich schlichtweg nicht lohnt beide anzubieten ( jedenfalls auf Dauer).

      • Kann dir leider nicht zustimmen. Ich hab mein 12″ mit voller Absicht gekauft und es war die beste Entscheidung

      • man hätte damals das air einfach sterben lassen sollen, als das neue macbook kam. bzw. das eben als das neue macbook air vorstellen sollen.

      • meisterkleister

        Ganz deiner Meinung Kylian

    • Meistens September/Oktober wie eigentlich immer. Genau wie iPhone. Und im Frühjahr die nicht Pro Modelle

  • Ich ärgere mich auch jedes Mal, dass bei einem neuen Laptop keine Kopfhörer dabei sind. /ironieoff

    Warum sollte denn bei so einem Device ein Kopfhörer dabei sein?

  • Das mit dem SmartConnector halte ich für ausgeschlossen

  • Hat jmd einen Tipp, wie man zwei Bluetooth-Kopfhörer gleichzeitig mit einem iPad verbinden kann?

    Anwendungsfall: zwei Kids schauen während der Fahrt gemeinsam ein Filmchen oder hören ein Hörspiel.

    (1 Kopfhörer per Kabel und 1 Kopfhörer per Bluetooth funzt ja leider auch nicht.)

    Früher hatten wir zwei kabelgebundenen Kopfhörer mit einer Weiche angeschlossen. Das gab allerdings ab und an Kabelsalat.

  • Wird ja immer schwachsinniger!

    Beim iPhone war die Begründung wegen Wasserdichtigkeit (IP65 glab ich) und es ist nachvollziehbar, dass einem ein Handy schon eher mal in’s Waschbecken fällt. Aber ein iPad?

  • Eine sehr traurige Entwicklung, kabellos ist nicht immer besser, noch dünner ist nicht immer besser, usw.

    Was war ich froh, als es sich durchsetzte, dass die Handys alle nen Klinkenanschluss hatten und man seine eigenen Kopfhörer nehmen konnte oder keine Adapter mehr brauchte. Und jetzt, wieder das Gegenteil, für mich einfach nur sinnlos.

  • Wo ich gerade das Bild sehe, hat jemand eine Empfehlung für eine App mit der man auf dem iPad + ApplePencil z.B. In der Uni mitschrieben kann? So als Collegeblock Ersatz.

  • Tja, soviel zum Thema „Pro“… Es soll ja tatsächlich auch Musiker geben, die ein iPad einsetzen… Und ohne Klinke wird das ganze mal wieder nur noch umständlicher… Wieder Adapter… Wieder Probleme beim gleichzeitigen Laden usw.

    Naja, Hauptsache dünner, wie immer

    Und zur aufgezwungenen Hochkantnutzung , so sie denn kommen mag: passt zum Rest.
    Apple: Pro wäre zwei Apps im Quermodus nebeneinander laufen lassen zu können. DAS wäre pro.
    Kein iPad hochkant vor ner Tastatur! Wie bescheuert ist das denn bitte?

    • Das Einzige was da noch Pro ist, ist der Preis. Ist auch nur ein größeres, noch teureres iPad und kein Computerersatz, wie proklamiert. Würde sofort wechseln und das MacBook verkaufen, wenn ich mit dem iPad meine Musik und so, so verwalten und sichern könnte, wie mit dem MacBook, aber dem ist ja nicht so. Und braucht mir keiner mit nem Surface zu kommen

    • Als betroffener „Musiker“:
      Die Klinke habe ich bereits bei meinem ersten iPad so gut wie nie genutzt, wer hängt ernsthaft ein schweres Instrumentenkabel in eine 3.5mm-Buchse?
      Die Integration in eine Studioumgebung also auch in Livesituationen ist über den Dockconnector und nun seit Jahren via Lightning doch viel einfacher und sicherer, von Annehmlichkeiten wie MIDI, digitales Abgreifen etc, ganz zu schweigen.
      Und übrigens: Zwei Apps im Quermodus kann das iPad bereits.

    • Sven, grundsätzlich stimme ich Dir zu. Aber ein iPad im Hochkantmodus vor einer Tastatur würde immerhin erlauben, fast eine ganze Din-A-4-Seite darzustellen, ohne blättern (engl. „scrollen“) zu müssen. Das wär aus meiner Sicht -ich benutze mein iPad Pro 10.5 ‚ sehr viel zur Textverarbeitung- eine sehr feine Sache. …

  • Also an die Geschichte mit dem Smart Connector glaube ich nicht, das ergibt einfach überhaupt keinen Sinn.

  • Vielleicht deutet das Detail mit dem Smart Connector ja darauf hin, dass das iPad Pro demnächst zwei solcher Anschlüsse hat und sowohl hoch als auch quer mit dem Zubehör verbunden werden kann….?

  • Oder Thema fliegen.
    Gibt Gesellschaften, die Geräte im Flugmodus erlauben, aber Bluetooth dabei untersagen.
    Nichts mit in Ruhe Filme schauen/ Musik hören…

    • Musst du im Flieger dein iPad laden? Wenn nicht, kannst du den Adapter (Lightning-Klinke) nutzen. Ich bin mir nicht sicher, gehört der beim iPhone zum Lieferumfang?

      • Ja sind immer dabei. Ich weiß schon gar nicht mehr was ich mit den vielen EarPods machen soll. Mir reicht i.d.R. ein paar Kopfhörer.

  • Also beim iPad finde ich zwar auch, dass der Klinkenanschluss bleiben sollte (auch wenn das einfach 0 Konsequent von Apple wäre) versteh ich das Argument mit der Musik nicht wirklich. Ohne in dem Milieu zu arbeiten, glaube ich kaum, dass ein echter „Profi“ Musik wirklich am iPad Pro machen würde. Das machen vielleicht Hobby-Musiker die sich für Pro’s halten, aber fürs echte Musik machen, wird ein Profi schon ein MacBook/iMac verwenden alleine schon wegen den Programmen.

    • Korrekt. Ich stecke meinen Kopfhöhrer meistens in das externe Audio-Interface (große Klinke natürlich), das per USB am MacBook Pro angeschlossen ist. Gott sei Dank habe ich das 2015er – das hat nämlich noch USB. Thunderbolt brauche ich echt nicht. Und bei gelegentlicher Nicht-Pro-Benutzung meines Pro-Geräts (soll’s ja geben!) bin ich froh, dass ich den Kopfhöhrer mal eben direkt (per Miniklinke) ins MBP stecken kann.
      Warum wollt Ihr alle immer so eine konsequente Trennung in Pro und Consumer? Habe nichts dagegen, wenn Pro-Geräte auch Consumer-tauglich sind. Aber dann heißt es immer gleich: „Pro ist nur der Preis“…

    • Kommt drauf an, was du mit dem Teil machen willst. Alleine mit dem iPad produziert vermutlich wirklich niemand der damit auch Geld macht. Aber als Controller oder einzelner Synth (per usb an ein externes Interface, weil die internen D/A-Wandler vom iPad eher Mist sind) in einem größeren Setup wird das iPad von recht vielen Leuten genutzt, hat schon seine Vorteile. Zudem werden die Teile auch gerne zum einstellen von PAs genutzt. Ganz bequem vom Floor/Publikumsbereich per WLAN das Pult am anderen Ende der Location einstellen…

  • Ist ein Riesen Fehler auf die Kopfhörerbuchse zu verzichten. Schon beim iPhone ist das ärgerlich.

  • Ich habe gehört dass das neue iPad Pro 2 Kopfhörerbuchsen, 4x Cinch in/out und Commodore Datasette-Anschluss bekommen soll.

    • Norbert Geiblinger

      Genau, dafür lassen sie diese Mal den Bildschirm weg, braucht eh keiner weil jeder einen Monitor bzw. TV zur Verfügung hat. Im Freien zwar unbequem aber man kann das Ganze via WLAN ins Wohnzimmer streamen. Modern halt.

  • Diese immer weiter ausufernde Kabel-Phobie nervt!
    Die Geräte können zwar all die schönen Musik-Datenformate, aber hören muss man sie dann über komprimiert über Bluetooth.
    Nur um die Geräte noch flacher bauen zu können und sich Buche zu sparen.
    Aber egal, heutzutage scheint den meisten Leuten guter Klang ja eh völlig egal zu sein!
    „Denn selig sind die akustisch armen…“

  • Wenn Apple beim iPad Pro zukünftig auf den Kopfhörer-Anschluß verzichtet, dann verzichte ich zukünftig auf den Kauf des iPad Pro. Ganz einfach.

  • Kann mich momotaro nur anschließen. Nutze mein iPad fast jeden Abend als abspielstation für Netflix im Bett. Muss aber die meiste Zeit Kopfhörer nehmen da meine Freundin sehr oft Nachschicht hat. Bluetooth wäre eventuell noch eine Lösung dazu müsste der Empfänger extern liegen sonst wird s nix mit auf der Seite liegen :(

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