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Klar als KI-Gerät positioniert

iPad Air M4: Apples neue Schwerpunkte in der Kommunikation

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12 Kommentare 12

Mit dem heute neu vorgestellten iPad Air M4 verschiebt Apple die Argumentation für Kauf oder Upgrade des Mittelklasse-Tablets heute spürbar. Natürlich steht der M4-Chip im Zentrum der Newsroom-Mitteilung, doch das Marketing legt deutlich mehr Gewicht auf Themen, die im Vorjahr beim iPad Air mit M3 eher als Begleitmusik auftauchten.

Ipad Air M4

Wer nur auf den Chipnamen schaut, verpasst, welche Punkte Apple diesmal als eigentliche Kaufgründe herausstellt.

Klar als KI-Gerät positioniert

Beim iPad Air mit M3 sprach Apple vor allem über klassische Leistungswerte und Grafikfunktionen. Die fortschrittliche GPU Architektur mit Raytracing und Mesh Shading sollte zeigen, dass das Air auch für anspruchsvollere Kreativ Apps und Games taugt. Beim neuen iPad Air mit M4 bleibt dieser Teil zwar präsent, Apple rückt ihn aber in einen größeren Rahmen und definiert das Gerät stärker als Plattform für lokale KI-Aufgaben.

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Dazu nennt Apple auffällig konkrete Systemdaten. Mehr gemeinsamer Arbeitsspeicher, höhere Speicherbandbreite und eine schnellere Neural Engine werden nicht nur erwähnt, sondern als Grundlage für spürbare Vorteile bei KI Workflows beschrieben, etwa beim Transkribieren, beim Arbeiten in Kreativ Apps oder beim Optimieren von Texten. Das ist ein anderer Ton als im Vorjahr, weil Apple nicht nur den Chip feiert, sondern die Ressourcen dahinter als entscheidenden Faktor verkauft.

Arbeitsspeicher als Verkaufsargument

Neu ist auch, wie offensiv Apple über RAM spricht. 12 GB gemeinsamer Arbeitsspeicher und 120 GB pro Sekunde Speicherbandbreite sind Werte, die Apple prominent platziert. Beim iPad Air mit M3 spielte das in der offiziellen Darstellung praktisch keine Rolle. Jetzt gehört es zu den ersten Punkten der Ankündigung.

Ki On Device

Konnektivität wird zur zweiten Säule

Während Apple 2025 noch eher klassisch von schnellen 5G Verbindungen sprach, macht das Unternehmen 2026 die Funktechnik selbst zum Thema. Neu sind zwei Chips, die Apple explizit benennt. N1 für drahtlose Netzwerke und C1X für Mobilfunk. Dazu kombiniert Apple das iPad Air mit konkreten Standards wie WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread.

Ipad Air Drahtlos

Bemerkenswert ist, dass Apple die Chips nicht nur als technische Fußnote nennt, sondern gleich mit Alltagsszenarien verbindet, etwa mit stabileren Verbindungen, besserer Hotspot Nutzung oder schnellerem Datenaustausch. Für Cellular Modelle kommt zusätzlich GPS als Argument hinzu. Das iPad Air soll damit nicht nur leistungsstark wirken, sondern auch als mobiles Gerät, das unterwegs zuverlässiger arbeitet.

Günstigere (Einstiegs)preise

Auch beim Preis setzt Apple einen neuen Akzent. Das iPad Air mit M4 startet in der 11-Zoll-Variante bei 649 Euro und in der 13-Zoll-Variante bei 849 Euro.

Ipad Air Preise

Zum Vergleich: Beim iPad Air mit M3 lagen die Einstiegspreise noch bei 699 Euro für 11 Zoll und 949 Euro für 13 Zoll. Trotz leistungsstärkerem Chip, mehr Arbeitsspeicher und neuer Funktechnik sinkt damit der offizielle Einstiegspreis um jeweils 50 beziehungsweise 100 Euro.

Beide Geräte lassen sich ab dem 4. März vorbestellen und kommen am 11. März in den Handel.

02. März 2026 um 20:13 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Man merkt bei solchen Pressemitteilungen einfach, dass der Maestro fehlt. Steve hat uns Emotionen und Lebensgefühl verkauft. Tim Cook verkauft uns 120 GB/s Speicherbandbreite. So eine PR-Mitteilung hätte Steves Schreibtisch niemals lebend verlassen.

  • Wo sind die „innovativen KI-Anwendungen“ die es rechtfertigen, upzugraden ?

  • Ohne FaceID weiterhin… da hole ich mir lieber ein iPad Pro M3/M4 reicht auch.

  • Immer noch kein FaceID :-(
    TouchID vor einigen Jahren auf dem iPhone was super. Die Taste war ja auch direkt in Reichweite. Beim iPad ist es einfach nur nervig und dass das im Jahre 2026 immer noch so ist, traurig.

  • Krass das Apple so die Preise reduziert hat. Das hätte ich nicht gedacht.

  • Ein iPad für den Preis mit 60hz, die insbesondere bei dem großen Display sehr unangenehm auffallen

  • „Einen neuen Akzent setzen“ beim Euro-Preis ist auch kein Kunststück, wenn der Dollar immer weiter an Wert verliert.

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