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Meltdown und Spectre

Intel warnt Nutzer vor fehlerhaftem Prozessor-Update

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26 Kommentare 26

Intel startet ausgesprochen schlecht ins neue Jahr. Der Chip-Fabrikant hat im Zusammenhang mit der durch die Angriffsvarianten Meltdown und Spectre bekannt gewordenen Prozessor-Sicherheitslücke offenbar fehlerhafte Updates ausgeliefert und empfiehlt nun, von der Installation abzusehen.

Intel Xeon

Bilder: Intel

Wir empfehlen OEMs, Cloud-Service-Providern, Systemherstellern, Softwareanbietern und Endbenutzern, die Verteilung aktueller Versionen zu stoppen, da dies zu vermehrten Neustarts und nich vorhersehbarem Systemverhalten führen kann.

Immerhin habe man bei der Ursachenforschung Fortschritte gemacht und übers Wochenende eine frühe Testversion einer verbesserten Softwarelösung an Partner verteilt. Diese soll nach Abschluss der Tests schnellstmöglich für alle Nutzer bereitgestellt werden.

Intel will noch im Laufe der Woche zusätzliche Informationen zu diesem Thema liefern. Das Unternehmen hat bereits eine Liste aller betroffenen Prozessoren veröffentlicht und ergänzt diese stets auch um die neuesten Informationen zum Thema. Betroffene Windows-und wohl auch Linux-Nutzer sollten den Link bis zur finalen Lösung des Problems als Lesezeichen speichern.

Dienstag, 23. Jan 2018, 8:36 Uhr — Chris
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  • gartenpriesterhx
  • Super, erst wird total Stress gemacht das man die Updates unbedingt einspielen soll und jetzt die Meldung …

  • Bei dieser „Professionalität“ bekomme ich langsam Angst um meine Geräte…

    • Die Technik- Welt dreht sich inzwischen so schnell, dass kein Hersteller ordentlich hinterherkommt. Und die Nutzer wollen angeblich diese Zyklen. Ich könnte auch 2 Jahre auf ein neues iPhone warten – wenn Soft und Hardware super ausgereift sind, bin ich zufrieden. Aber wenn ein Samsung dann das 10. Galaxy rausbringt, und Apple erst das 5. dann meint man, dass man der Zeit hinterherhinkt. Leider.

      • Die Nutzer oder die Aktionäre. Ich denke letztere treiben die Konzerne vor sich her – und wehe die Gewinnerwartung erfüllt sich nicht. Arbeitsscheue Schmarotzer

    • Auch bei Intel gilt: Fehler passieren. Und sie werden ja offensichtlich gefixt.

      • Offensichtlich eben nicht…

      • Ah ok, wie lange wusste intel von meltdown und spectre? Ja wird gefixt, dauert nur 10 Jahre…

      • Endlich mal jemand, der mitdenkt. Danke dafür!

      • @fire2002de meltdown und spectre bzw. der Fehler dahinter ist seit Mitte letzten Jahres bekannt. Du kannst nichts fixen, wovon du keine Kenntnis hast. Mal Davon abgesehen, dass die „Fixes“ auch nur Workarounds sind und die Hardwareseitige Lücke nicht schließen (weil nicht können), nur den kritisch Bereich umgehen, was rechaufwändiger ist als der „Direkte Weg“, weswegen auch die Performance darunter leidet.

  • Schlimm genug, aber bei der Komplexität der Prozessoren wundert es mich einerseits,das noch nicht mehr Schwachstellen bekannt geworden sind. Andererseits ist es verwunderlich das die Schwachstellen „noch“ nicht genutzt wurden, obwohl sie gut dokumentiert sind. Solche Einfallstore sind doch wie alle Geburtstage und Weihnachten auf ein Tag für Geheimdienste.

    • Woher willst du denn wissen, ob Geheimdienste die Lücke nicht schon längst ausgenutzt haben? Edward Snowden im russischen Exil ist schlechte Werbung für nachahmende Whistleblower.

  • Ich frage mich langsam, ob die (Intel, Apple, …) noch wissen, was sie tun …

    • Nein, aber ich denke du weist es ;)

    • @steffen wenn du nur in ansatz weisst wie man cpus produziert, programmiert und nur einen funken im stande bist eine eigene cpu zu bauen, darfst du jammern. solange bleibst du wie wir alle ein technik bauer und nimmst lieber dankbar hin was uns diese unternehmen an mitteln geben. fehler passieren und technik ist so komplex, da sollte man schon etwas verständnis aufbringen, wie schwer es wohl sein muss eine grundsicherheit zu liefern.

      • @majo Du bekommst die Verbraucher-Demuts-Medaille. Von der Microsoft-Apple-Intell-Stiftung, die alljährlich für den produzentenfreundlichsten Verbraucher Deutschlands ausgelobt wurde.

  • da kann man ernsthaft mal überlegen ob man nicht zu amd wechselt.
    die neuen ryzen cpus sollen ja auch super zum zocken und übertakten sein.
    hmm…. ;-)

    • AMD kämpft mit den gleichen Sicherheitslücken.
      Also erstmal schlau machen bitte.
      Meiner Meinung nach taugen AMD Prozessoren nichts. Hatte mal einen und war gar nicht damit zufrieden. Meine aktuelle Intel CPU rennt und läuft super stabil. Habe aber zugegeben das Update noch nicht installiert… in weiser Voraussicht ;-)

  • So zirka Dreiviertel am Thema vorbei: Im Moment werden alle neuen Mac‘s mit einem erkannten Designfehler in der CPU verkauft. Heisst das jetzt für mich als Kunden: warten auf einen Mac mit neuem Prozessor oder einen kaufen mit softwaregeflicktem und ausgebremstem fehlerhaften Chip ?

  • Nur mal aus Interesse: Wo kann ich mir am Mac anzeigen lassen, welche CPU GENAU verbaut ist? Ich habe das MacBook Pro 2017 und hier wird mir nur: 3,1 GHz Intel Core i5 angezeigt. Keine Modellnummer. :-(

  • Hat jemand links, unter denen man für Windows und iOS zuverlässiges Testtool laden kann, ob das eigene System vor/nach Patches (egal ob Bios, OS, Browser oder sonsige Applications) von Spectre bzw. meltdown betroffen oder geschützt ist?
    Solange die Hersteller und OEMs alle an Teillösungen arbeiten und diese sich dann z.T. auch noch gegenseitig blockieren ( MS Patches erwarten Registryeinträge, die nur bei kompatibler Antivirus SW installiert werden), ist das ganze nicht nur unerfreulich, sondern von der Masse der Anwender nicht nachvollziehbar.

  • Kann mal einer erklären was genau das „fehlerhafte“ Update nun für einen Fehler hat? Läuft mein System dann trotzdem noch sauber außer dass vielleicht noch kein besserer Schutz vor Meltdown und Spectre da ist?

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