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Zu wenig Sichtbarkeit für App und Store

iBooks Author: „Perfekt an OS X Yosemite angepasst“

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Josh Centers hat an der inzwischen zum dritten Mal tagenden iBooks Author-Konferenz teilgenommen und einen Text zum aktuellen Stand des Verleger-Werkzeuges veröffentlicht, mit dem Apple ambitionierten Autoren die Veröffentlichung digitaler Büchern erleichtern wollte.

Ibooks Author

Und um den Gratis-Download könnte es besser bestellt sein. Die kostenlose Mac-App, die zu einer der letzten Software-Initiativen des Apple-Gründer Steve Jobs zählte, dümpelt derzeit im App Store vor sich hin und hat außer kleineren Fehlerbehebungen schon länger keine größeren Feature-Neuzugänge zu verzeichnen.

Die Sonderseite, auf der Apple iBooks Author vorstellt, wurde zudem 2014 zum letzten Mal aktualisiert. Hier bewirbt Apple noch die Optimierung der App für den Einsatz unter OS X Yosemite:

Mit iBooks Author, das du kostenlos im MacApp Store bekommst, kannst du faszinierende Multi-Touch Lehrbücher – und natürlich Bücher aller Art – für das iPad und den Mac erstellen. Die App wurde perfekt an OS X Yosemite angepasst.

Laut Centers handelt es sich bei iBooks Author zwar um eine durchaus kompetente Anwendung, fast alle Autoren die zum Vertrieb der eigenen Werke auf den iBooks Store setzen berichten jedoch von vergleichsweise miserablen Download-Zahlen. Zwar lassen sich mit Hilfe der Apple-App ganz hervorragende, multimediale Werke erstellen, im iBooks Store gehen jedoch – verglichen mit Amazon und Co. – häufig die wenigsten Kopien über den Tresen.

Even giving an iBooks Author book away for free isn’t enough. Despite the fact that Jason LaMar’s book was promoted by Ohio’s Secretary of State, was recommended to every school superintendent in the state, and is the top education book in the iBooks Store, only 3000 copies have been downloaded from the iBooks Store.

Eine Lese-Empfehlung.

Laden im App Store
iBooks Author
iBooks Author
Entwickler: Apple
Preis: Kostenlos
Laden
Mittwoch, 25. Okt 2017, 15:26 Uhr — Nicolas
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  • Ja, Apple scheint vergessen zu haben, dass man seine Produkte nach Veröffentlichung weiter pflegen muss. Das ist leicht erbärmlich.

  • nicht nur pflegen, sondern auch promoten.
    Amazon bietet z.B. seinen Prime Kunden viele Bücher kostenlos an, warum muss Apple neben recht hohen Hardwarepreisen immer für jeden zusätzlichen Nutzen zusätzlich kassieren?
    Wie wäre es z.B. mit kostenlosen Büchern? Kostenlosen ITunes Filmen? Marktgerechte Cloud-Preise? (und wenn die Cloud dann noch problemlos funktionieren würde – nicht auszudenken)
    Music-Stream Preise, die deutlich günstiger sind als Konkurrenzprodukte……..

    Apple darf sich nicht wundern, wenn es a) höhe Hardwarepreise aufruft und dann b) bei Zusatzprodukten von der Konkurrenz abgehängt wird, dass dann Nutzer irgendwann auch mit der Hardware abwandern.
    Die mögen sich vielleicht hinterher über das Android-Betriebssystem ärgern, aber zurück kommen die wenigsten.
    Apple war u.a. deswegen so interessant, weil es ein gut abgestimmtes Öko-System war. und genau dieses Öko-System verfällt immer mehr.

    Ganz anderes Beispiel: iMovie: eigentlich genial, man hat die Filme im iMovie Theater überall synchron, kann sie auf dem ipad, dem iphone oder dem Apple TV ansehen. Eigentlich!
    denn faktisch geht das nur für Filme bis zu 15 Minuten und dann auch nur für maximal 50 Filme in der Cloud, egal wie groß mein Cloud Speicher und wieviel ich dafür bezahle.
    das mag vor 5 Jahren vielleicht akzeptabel gewesen sein, heute ist es nur noch skurril.
    Auch hier : keine Produktpflege.

    • Steve Jobs hat Produkte entwickelt, die auch ambitionierte Amateure zum _Machen_ anregten: von dem ausgezeichneten (alten) iMovie über das „Quasi-Indesign“ Pages (auch hier das alte, nicht die Verschlimmbesserungen) bis zu GarageBand (iWeb lassen wir mal außen vor), dazu Software für die Pros in Musikproduktion und Filmschnitt. Plus die entsprechenden Maschinen.
      Und heute so? Es ist wirklich traurig…

      • Hmmm… Die Frage, die sich stellt, ist, ob sich der Aufwand für iMovie, GarageBand usw für Apple lohnt? Steve Jobs hat mehr ausprobiert, da gebe ich dir recht. Nur war das mit vielen Kosten und weniger Ertrag verbunden. Die Konkurrenz ist in vielen Software Produkten besser geworden, u.a. weil sie darauf spezialisiert sind. Und damals haben sich viele Leute über die altbacken wirkenden OS beschwert. Aus meiner Sicht ist es für Apple nicht notwendig, kostenlose Zusatzanwendungen mit hohem Aufwand zu pflegen, die geringe Anwenderzahlen haben. Das ist nur mein Gefühl. Ich fand GarageBand, iMovie und iWeb immer nutzlos. Aktuell brauch auch Apple solche Zusatzdienste nicht, um Kunden an die iOS Plattform zu binden oder heranzuführen. Ich denke, der Nutzen hinter diesen kostenlosen Anwendungen ist nicht mehr gegeben.

        iBook Author ist genausowenig ein erträgliches Geschäft und mit Amazon und anderen die Konkurrenz recht groß. Hier wird anders als bei Film und Musik Streaming auch ein Rolle spielen, dass das iPad zum Lesen von Büchern nicht die ideale Hardware ist. Ich lese Nachrichten, Studien, wissenschaftliche Arbeiten, Pdf usw. auf meinem iPad, aber Bücher grundsätzlich im Buchformat. Vielleicht sehen das viele andere ähnlich.

        Ich glaube überhaupt nicht, dass Leute beim Fehlen von Zusatzanwendungen die Hardware wechseln. 1. gibt es sehr oft Alternativprodukte im App Store oder im Web und 2. ist wahrscheinlich die Menge an Leuten, die aufgrund dessen wechseln würden, viel zu gering, als dass es einen Einfluss auf Apples Entscheidungen hätte.

      • Heute gibt es einen App Store mit gefühlt einer Million fantastischer Apps! Eine Programm vielfalt von der man früher nur träumen konnte. Dieses ständige Gejammer in Deutschland ist wirklich unglaublich..

    • Die „kostenlosen“ Primebücher gehen aber vor allem zu Lasten der Autoren. Denn dafür bekommst du als Autor keine oder minimalste Tantiemen. Die „verramschen“ die Bücher regelrecht und man darf sein Werk, will man es in Prime präsentieren, nur exklusiv bei Amazon einstellen. Damit wird ein freier und fairer Buchhandel schön torpediert. Apple tut dies im Kleinen auch, aber nicht so professionell wie Amazon, die damit regelmäßig die Buchpreisbindung (wie sehr man sie auch mag oder nicht) untergräbt. Ich biete meine Bücher lieber einer breiten Lesermasse an. Aber: Amazon hat die ausgeklügeltste Maschinerie in Hinsicht auf Auffindbarkeit, Crossmarketing etc. und das auch für Nichtprimeautoren und Leser. Da muss Apple massiv aufholen und nachbessern, denn iAuthor ist stellenweise lausig und unlogisch.

  • Wie schon richtig erkannt „einer der letzten…Initiativen…Steve Jobs.“ Jobs war ein Visionär, der Produkte geschaffen hat um die Welt nachhaltig zu verändern und zu verbessern. Cook. Ja, der will uns nur Adapter verkaufen, was natürlich mit iBooks Author schwer zu vermitteln ist. Außerdem nutzen das ja eher Pros und weniger Fanboys, aber das Geld kann man eben nur Fanboys leichter aus der Tasche ziehen. Pros haben auch immer diese absurden Ansprüche, während ein Pro auch einen Backsteinziegel mit Apfel drauf kommentarlos erwerben würde. Schaut euch mal Photos an. Dann doch lieber bunter Sticker für die uns das Leben wirklich erleichtern.

  • Ich melde den iBook Store auch wo es geht. Als Besitzer eines Kindle macht es einfach keinen Sinn. Die iBooks kann ich nur auf Apple Geräten lesen während ich die Kindle Bücher auf allen meinen Geräten lesen kann. Wenn man iBooks auch an den Kindle schicken könnte wäre es mir egal in welchem Store ich kaufe.

  • Ein Jammer, wie man den Untergang von Apple mitansehen muss: Produkte werden zum Teil nicht gepflegt, technologisch sind Samsung und Huawei in vielen Bereichen weiter, und wenn es mal eine Innovation gibt (iPhone X-Gesichtserkennung), wird sie außer zum Gesichtserkennen nur noch zur Animation von Emojis genutzt. Wie phantasielos. Und die geringe Größe des neuen MacBook Pro nützt mir nicht, wenn ich eine Unzahl von Adaptern mit rumschleppen muss. Und den MagSafe aufzugeben, ist sowas von daneben. Aber vor lauter Arroganz und Selbstbeweihräucherung merken die das nicht.

  • Mag sein, dass das Tool derzeit nicht optimal gepflegt wird. In meinen Augen ist es aber mit Abstand das beste Stück Software, um gute Bücher für das iPad zu bauen. Es ist leicht zu lernen und die Ergebnisse sind (ja, ich weiß, meine Meinung) extrem gut. Ich kenne keine vergleichbar einfach zu bedienende Software für Amazon-Bücher. Da habe ich ein eBook veröffentlicht. Hat keinen Spaß gebracht. Bei Apple habe ich inzwischen 6 iBooks im Angebot.

    Ich bin sehr zufrieden damit, wie man iBooks baut und veröffentlicht. Momentan fällt mir auch kein Feature ein, das mir fehlt. Bilder sehen super aus. Text sieht super aus. Audio geht hervorragend. Wo ist das Problem?

    • Sehe ich auch so. Habe ert einmal ein Buch damit gebastelt, aber das war echt beeindruckend wie einfach das ging. Und dennoch war mein Test-Projekt relativ komplex.

  • Dass die Downloadzahlen im iBooks Store so klein sind, ist wohl eher eine Folge von iBooks, anstatt von iBooks Author.
    Die Leute haben einfach wenig Lust eine derart schlechte App für ihre eBook-Sammlungen zu verwenden. Und da die Käufe ja nicht exportiert werden können, kaufen sie halt gleich da, wo die Apps zur Verwaltung besser sind.

    iBooks Author könnte noch so tolle Features bekommen, das würde das Grundproblem nicht beheben.

  • Ich würde es gerne nutzen, leider unterstützt iAuthor weder Kopf- och Fußzeilen, von Fußnoten ganz zu schweigen. Hatte auf neuere Versionen gehofft, die blieben leider aus. Dafür schafft es Apple im neuen iOS 11 Bluetooth derart zu verändern, dass da Zubehör nicht mehr funktioniert. Mein Kensington PresentAir Pro Bluetooth LE kann keine Keynote Präsentation auf dem iPad mehr steuern. Kensington und Apple schieben sich gegenseitig die Schuld dafür in die Schuhe. Der Dumme ist dann der zahlende Kunde. Danke Apple! Danke Kensington!

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