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Mit Anwesenheitserkennung

HomePod: Erster „Erfahrungsbericht“ liegt vor

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Apples smarter Lautsprecher, der ab morgen in den USA und in England zur Vorbestellung erhältliche HomePod, scheint dem selben Marketing-Drehbuch zu folgen wie das iPhone X Ende letzten Jahres.

Apple Homepod Weiss

So dürfte Apple im Vorfeld des Verkaufsstarts auch jetzt wieder auf ausgewählte Blogger und Influencer zugegangen zu sein und zeigt etablierten Medien (noch) die kalte Schulter.

Nicht die New York Times oder das Wall Street Journal legen den ersten Erfahrungsbericht zu Apples Sonos-Konkurrenten vor, punkten kann der eher unbekannte Blog Refinery29, das unter der Überschrift „Eine Stunde mit Apples neuem HomePod“ jetzt von den ersten Eindrücken der Autorin Madeline Buxton mit Apples neuem Lautsprecher berichtet.

Persönliche Inhalte nur bei Anwesenheit

Interessant ist Buxton Hinweis auf die Anwesenheitserkennung des HomePod. Diese schützt die privaten Inhalte seines Besitzers vor neugierigen Ohren, wenn sich dieser gerade nicht im Heimnetzwerk aufhält.

Erinnerungen und Kalender-Inhalte lassen sich nur abfragen, wenn sich der Besitzer des HomePod (bzw. der Anwender dessen iCloud ID zur Erstinstallation genutzt wurde) in der Nähe des Speakers befindet bzw. im gleichen WLAN eingebucht ist.

[…] Siri kann Ihnen keine detaillierten Informationen zu einem Song oder Album geben, es sei denn, dieser Titel wird über Apple Music wiedergegeben. Zweitens kann zwar jeder in Ihrem Apartment den Lautsprecher nutzen, aber nur die Person, die HomePod auf ihrem iCloud-Konto eingerichtet hat, kann Texte senden, Erinnerungen einrichten und Kalenderbenachrichtigungen über Sprachbefehle erhalten. […] Wenn Sie auf HomePod persönliche Benachrichtigungen einrichten, sind diese nur verfügbar, wenn Sie sich im Netzwerk befinden. Sie müssen sich also keine Sorgen machen, dass Ihre Texte zu Hause laut vorgelesen werden, während Sie bei der Arbeit sind. Wenn sie Benachrichtigungen auch zu Hause nicht laut vorgelesen bekommen möchten, kann dies in den HomeKit-Einstellungen deaktiviert werden.

Den kompletten Erfahrungsbericht könnt ihr hier einsehen.

Donnerstag, 25. Jan 2018, 17:07 Uhr — Nicolas
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  • Refinery29 ist nicht wirklich unbekannt sondern einer der beliebtesten Lifestyle-Blogs. Solltet ihr öfters mal reinschauen, gibt oft interessante Beiträge die direkt oder indirekt mit iPhone & Co zusammen hängen.

    • Für US-amerikanische Verhältnisse finde ich den „Test“ ganz passabel. Mal ab von TechCrunch etc. sind die reviews zu aktuellen Produkten, z.B. auch auf amazon.com, sehr simpel und einfach gehalten. Es ist wesentlich lifestyle-lastiger als in Deutschland, wo selbst computerBild und Stiftung Warentest durch ihre Artikel wesentlich mehr Technik vermitteln wollen.

  • Also Blogger und (was?) Influencer. Was oder wen will Apple damit erreichen? Ich persönlich kenne keine Blogger oder (was ist eigentlich ein Influencer? Grippekranker?). Die potenziellen Käufer erreichen sie doch besser mit den herkömmlichen Medien. Sind die Apple am Ende vielleicht zu kritisch? Mich spricht der Homepod so nicht wirklich an. Ich wohne nicht alleine, meine Frau sollte ebenso Zugriff auf alles haben können. Nee…

    • Dann bist du halt nicht aktuell genug.

      Wie ich auch.

      Erreichen tun die Firmen so aber Abermillionen von Leuten.

      • Abgesehen davon zerreißen die Tech-Blogs mittlerweile als Experten alles in ihrer Filterblase. Bei vielen Produkten auf einem Niveau welches 0815-Nutzern total egal ist mit „Fehlern“ welche Standardnutzer schlichtweg nichts betreffen.

      • Genau: Influencer sind ganz aktuell hoch seriöse Personen, die ausschließlich für Geld ein Produkt grinsend in die Kamera halten und so tun, als ob sie nur darauf gewartet hätten. Auf das Geld versteht sich, nicht aber auf das Produkt. Sie sind auch für die Änderungen bei YouTube verantwortlich, weil Instagram mit Ihnen richtig viel Kohle generiert. Bei Apple ist es vielleicht nicht so schlimm, generell empfinde ich den Einsatz von Influencern als hochgradig unseriöses Marketing. Wirkt vor allen Dingen bei der jüngeren Generation sehr positiv und verkaufsfördernd.

      • das mit den influencern ist halt immer so ne sache. dann gibt es ja immer noch welche die sich als „ehrliche influencer“ betrachten und nicht jeden scheiß für geld posten, sondern (angeblich) nur zeugs, was sie selbst wirklich für gut befinden. ob das dann so ist, sei mal dahingestellt.

    • influencer = Beeinflusser (m/w)
      die haben unter Umständen mehr aktive Leser als so manche Zeitung. Ist schon sowas wie ein selbständiger Beruf.

    • Ob es Dir (Euch) gefällt oder nicht – diese Art des Marketing erreicht unfassbar viele Leute und beeinflusst deren Entscheidungen nachhaltig. Gerade wenn ein Influencer bewundert oder ihm das eigene Vertrauen geschenkt wird, kann der Einfluss auf Follower sehr groß sein.

      Die Reviews mögen oft trivial und stumpf erscheinen, sind aber gerade deswegen für die meisten Leute viel einfacher zu verdauen und zu verstehen also lange Artikel in spezialisierten Technik-Blogs. Auch wenn ich die selbst lieber lese.

      • Genau und gut beschrieben. Bei dieser Form des Marketings geht es nämlich keinesfalls um die tatsächliche Qualität eines Produktes, sondern um das Ansehen und Trend Setting der präsentierenden Person. Damit ködert man auch sehr einfach unreflektierte junge Menschen. Gehört für mich auch absolut verboten.

      • Sorry, aber wenn 16-jährige so doof sind und einem Influencer bei Instagram einfach alles glauben, was er von sich gibt, dann ist das eher nicht das Problem des Influencers sondern der 16-jährigen. Ich verfolge durchaus auch den ein oder anderen bei Instagram und schau mir an was da so bei rumkommt. Trotzdem muss man dem Ganzen immernoch etwas kritisch gegenüberstehen. Aber selbst denken ist bei der Jugend momentan nicht mehr so angesagt, weisste…

    • Animoji und Co zeigen doch schon, dass die Zielgruppe sich geändert hat.

      • ich finde, damit will apple einfach gleich zum start seines gerätes etwas präsentieren das es JEDEM einfach möglich macht, die neue hardware einzusetzen und zu sehen, was damit möglich ist. muss ja aber keine nutzen. und das solche „kleinen“ dinge bei vielen jüngeren einen haben-wollen-effekt auslösen, ist doch im grunde nicht so schlecht. müssen nur die eltern wohl wieder den entsprechenden geldbeutel haben. ;-)

    • Und doch hast du jetzt zumindest von diesem Bericht Kenntnis. Hat also funktioniert ;-)

    • Grippekranker. Ich schmeiß mich weg.
      Guter Kommentar
      Influencer braucht nur der, der keine eigene Meinung hat oder will.

  • Instagram:Darkchild242

    Tja, leider nur mit Apple Music im vollen Umfang nutzbar! Und auch nur für einen Single geeignet! :(((( Dit wird nix!

  • Grosses Kino… Also nichts mit Multiuser, sondern nur „Besitzer“ und andere…

    Apple hat es drauf

  • Es wird vermutlich ein tolles Gerät mit einem hervorragenden Klang sein.
    Allerdings nur für menschen, die es komplett in englisch bedienen wollen/können.

    Nach wie vor ist Siri gänzlich überfordert, wenn ich mir einen anderssprachigen Song oder Interpreten wünsche – und den dann aufkommenden Frust spare ich mir gerne.

  • Waren die bekannten zu negativ (zu ehrlich), lassen sich die kleinen besser bestechen oder ist Apple einfach nur nett und gibt den kleinen eine Chance?

  • > wenn sich der Besitzer des HomePod (bzw. der Anwender dessen iCloud ID
    > zur Erstinstallation genutzt wurde) in der Nähe des Speakers befindet bzw.
    > im gleichen WLAN eingebucht ist.

    ??? Ha ha …
    Muss man sich dazu ein RFID Chip implantieren lassen?

  • Ich bin so Alt, zu meiner Zeit hießen Influencer noch „Schnorrer“ .

  • Entweder bin ich zu alt oder ich versteh es einfach nicht… Klanglich sind all diese ganzen Systeme doch wirklich Müll, egal welche Preisklasse. Gut, heutiges aktuelles Chartsgedudel ist eh nicht anspruchsvoll und dafür sind die Dinger wohl gut genug.
    Aber sonst? Ernsthaft? Musikgenuss ist mit keinem System möglich.

    • Du bist einfach ein Audiophiler in seiner Blase gefangener Ignorant… ;-) Es gibt genug Systeme mit denen man Musik genießen kann. Du verstehst halt einfach nicht, dass es Menschen gibt die nicht jeden noch so kleinen Ton hören müssen um Musik genießen zu können.

      Und auch ist die Klang Wahrnehmung immer Subjektiv.

      Mit was hörst du denn Musik wenn wirklich jedes System Müll ist? ;-)

    • Recht hast du schon. Ich meine, so gut wie alle Smartphones nehmen zum Beispiel Video in Mono auf – OBWOHL genug Mikrofone eingebaut sind. Der HomePod, als aggressives Beispiel für „SmartSpeaker müssen nicht nur smart sein, sondern auch super klingen!“ …ist auch nur eine (halbe) Portion! Zumal von Apple bzgl. mehr von dem tollen Klang geredet wird, als das, was Siri so leisten soll.

      Stereo gibts nur auch dann, wenn man sich zwei von diesen 479€ Kisten in die Bude stellt. Machen die wenigsten und die Klangansprüche „verwittern“ quasi weiter.

    • Ich finde Deine Aussage auch viel zu pauschal und wirkliche Gründe oder technische Details führst Du hier auch nicht an.
      Auch lässt Du uns nicht daran teilhaben, über welche „Kanäle“ Du nun Deinem audiophilen Ambitionen freien raum lässt.

      Ich persönlich halte von diesen ganzen „Speakern“ auch nichts. Schlussendlich sind es auch nur Datenkraken.
      Musik höre ich daheim auch nur über meine sauer zusammenverdiente Anlage (5-stelliger Betrag).

      Für unterwegs reicht mir aber mein iPhone und die EarPods.

      Aber Deine Aussage ist einfach zu platt. Bedenke: Geschmäcker sind unterschiedlich, was gut und richtig ist. Ich würde wegen der Art, wie jemand anderes seine Musik konsumiert, nie schlechtreden.

  • Also hmm dieser Review klingt genau wie die Apple Werbung … was solls … weitere werden folgen, Höhrgeschmack ist eh subjektiv … ich bin mit Sonos happy …

  • Zurück zum Home Pott, im gleichen WLAN eingebucht bringt aber wenig Sinn bei einem zweistöckigen Haus.

  • Sehr Interessant hab schon überlegt so ein ding zu holen vermutlich Landen wir aber bei den Dingern so bei 200€ und das wärs mir im Moment nicht werd das leg ich 100€ drauf und hab ne apple watch

  • Kein Multiuser und wenn ich im Keller bin kann wer oben im Haus meine Nachrichten bekommen, da ich mich ja durchaus dann noch im Netzwerk befinde? Dumm.

    • liest Siri ungefragt alle ankommenden Nachrichten vor? Warte es doch erstmal ab, bevor du das Teil als dumm bezeichnest.

      Es ist ein Segen und Fluch zugleich, daß Jeder seine Gedanken im Netz verbreiten kann.

  • Was ich viel schlimmer finde das es kaum noch ehrliche Meinungen in privaten Tests oder Rezensionen gibt!
    Durch die ganzen teilweise bestochenen Blogger und Influencer
    Ätzend
    Man schaue sich mal die Bewertungen teilweise bei Amazon an
    Schade

    Wen kann man noch vertrauen unabhängig zu seln ?

  • Kein Multiuser, kein Multiroom… was hat Apple eigentlich jahrelang an dem Teil entwickelt. Peinlich, da wird eine neue Produktsparte bedient und ein Geeät veröffentlicht, welches softwareseitig auf dem Stand von vor 5+ Jahren ist.

    • Wird seine Käufer finden. Ist halt Apple-Logo drauf :) Ich bezweifle auch, dass das Ding besser als mein Yamaha klingt. Und zum Spelen habe ich ein Amazon Echo.

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