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Deutsche und französische Titel werden nicht erkannt

HomePod: Bis zum Deutschlandstart muss Siri noch viel lernen

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Mit konkreten Infos zum Verkaufsstart des HomePod in Deutschland hält sich Apple noch zurück, immerhin lassen sich die ausführlichen Informationen zum neuen Siri-Lautsprecher zwischenzeitlich auch in deutscher Sprache abrufen.

Bereits zum Wochenende hat Apple seinen deutschen Internetauftritt um einen Bereich zum HomePod erweitert. Wer zuvor keine Lust hatte, sich durch den bislang nur in englischer Sprache verfügbaren Text zu kämpfen, hat nun keine Ausrede mehr.

Apples Marketing-Abteilung weiß sehr gut, dass uns bei der Vorstellung des Geräts zunächst mehr versprochen wurde, als nun beim Produktstart verfügbar ist. Funktionen wie das Erstellen von Stereopaaren und Multiroom mit AirPlay 2 sollen nachgeliefert werden, dementsprechend schließt die eingehende Beschreibung des Produkts auch mit den Worten „Und das ist erst der Anfang“.

Der HomePod ist ein Laut­sprecher mit viel Power, der fantastisch klingt und sich an seine Umgebung anpasst. Er ist ein absoluter Musikexperte und verbindet Apple Music mit Siri, um zu lernen, welche Musik du magst. Und er ist ein intelligenter Assistent für zuhause, der alltägliche Aufgaben erledigen und dein Smart Home steuern kann. Der HomePod bringt dein Hörerlebnis auf ein neues Level. Und das ist erst der Anfang.

HomePod erkennt kaum deutsche Interpreten

Die Messlatte wird bei der Einführung des Geräts in Deutschland und Frankreich hoch liegen. Für die Musiksteuerung setzt Apple primär auf Siri, und wie wir alle wissen gehört der Umgang mit Songtiteln und Interpreten in anderen Sprachen als der Englischen nicht gerade zu den Stärken der Apple-Assistentin. Besitzer eines HomePod in den USA, Großbritannien oder Australien müssen sich derzeit dann auch damit begnügen, dass ihr sprachgesteuerter Musikgenuss weitgehend auf englische Titel limitiert bleibt. Bei der Frage nach bekannten deutschen oder französischen Songs bekommt man nahezu durchweg ein „Sorry“ zu hören. Fragt man nach Interpreten, schafft es Siri immerhin, die in den USA populären Rammstein oder auch Helen Fischer zu erkennen, spätestens bei Deichkind oder auch der weltbekannten französischen Sängerin Edith Piaf gerät sie dann aber doch ins Straucheln.

Es steht außer Frage, dass Apple sich dieser Schwäche bewusst ist und hier in den nächsten Wochen viel geschehen wird. Somit sind wir gespannt, ob wir dem HomePod mit der für das Frühjahr angekündigten Markteinführung hierzulande erstmals nicht mehr als Beta-Version begegnen.

Mittwoch, 14. Feb 2018, 7:48 Uhr — Chris
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  • „Siri spiel Sorry for Party Rocking von LMFAO“

    Ist mein Lieblings Test für Siri… 80% der Zeit kommt Blödsinn… wenn der HomePod her kommt müssen wenigstens Englische Titel mal zuverlässig funktionieren..

    • Sag: Spiel das Lied : Sorry for party..
      Dann geht es!
      Leute, etwas kreativ müsst ihr schon sein.

      • Definitiv: Nein.

        Im Allgemeinen: Nicht der Anwender muss sich an die Technik anpassen sondern die Technik muss funktionieren.

        Im Besonderen: Siri ist grottenschlecht. Weder die Erkennungsrate noch das Ansprechverhalten entspricht dem Stand der Technik.

      • Es kann doch wohl nicht sein, dass ich quasi eine Sprache lernen muss, um das Teil zu bedienen. Es muss einfach selbst verstehen was ich von dem Gerät will und nich nur statisch vorgegebene Befehle verstehen können.

      • Doch Heinz….wir haben es hier alle probiert. Schade, dass man die Sachverhalte nicht überprüfen kann. Siri hat ganz fix den o. g. Song gespielt.
        Und „spiel das Lied“ zu sagen ist ja jetzt nicht so „un“-intuitiv, was meinste?

    • Auch für dich ist Google kostenfrei…

    • Für Dich dürfte zumindest die Melodie eines Liedes von ihr bekannt sein („Da hat das rote Pferd…“

    • Sllgemeinbildung wird einfach überbewertet heute. Hauptsache WhatsApp und Instagram, aber kein bisschen Mehr wissen, als unbedingt zum überleben nötig. Kein Wunder wirst du es nie zu etwas bringen.

      • Edith Piaf gehört heute vielleicht nicht mehr zur Allgemeinbildung, aber falls die Frage „wer ist…“ nicht provokant gedacht war, was im Bereich des Möglichen liegt, könnte man eben bei der Instagramgeneration auch mal verlangen, dass sie entweder googelt oder einfach mal die Tastatur ruhen lässt. ;)

      • Doch! gehört sie.

      • Piaf kommt z. B. im Lehrplan bis zum Abitur nicht vor. Daher kannst Du zu Recht wünschen, sie gehöre zur Allgemeinbildung, aber so sehr ich selber Musik aus dem Genre und der Epoche mag, ich glaube, dass das eher eine sehr kleine Gruppe von Menschen aus den 60er- und 70er-Jahrgängen und davor bewegt und damit nicht aktueller Allgemeinwissensstand ist.

  • Im Grunde kann der HomePod doch das, was Apple vorgegeben hat. Ein ordentlicher Lautsprecher mit Sprachsteuerung zum Musik hören. Das geht doch aktuell schon. Wem das reicht, der kann damit also jetzt schon glücklich werden.
    Ich werde abwarten. Bin aktuell gut ausgestattet und kann in Ruhe die Entwicklung betrachten. Interessant finde ich das auf jedem Fall.

  • Ich habe Alexa das reicht mir erst mal außerdem habe ich Spotify und für mich ist das leider nicht interessant, vielleicht später wenn Siri auch massieren kann

  • Schon erstaunlich wie Apple den User zum Betatester gemacht hat.

  • Helene Fischer in den USA bekannt? Okay…wieder was gelernt. Aber zum Thema, Siri gibt es jetzt wie lange? Bis heute haben sie es nicht geschafft! Ein Armutszeugnis. Vor allem wenn man überlegt, wie viel Vorsprung man vor Alexa hatte und die einfach mal aus dem Nichts rechts überholt hat und einen nicht mehr einholbaren Vorsprung geholt hat

    • ..wieso „nicht mehr einholbaren Vorsprung“?
      Es steht doch alles erst am Anfang mit dieser Technik.
      Samsung Gear hatte auch „Vorsprung“ .. …

      • Das sehe ich auch so. Siri war der Vorreiter der Assistenten. Die war Alexa doch Jahre voraus. Ähnlich beim Apple TV. Das hat man anfangs nur als Hobby betrachtet. Dann kam das Fire TV und hat Apple überrundet. Jetzt ist Apple auch wieder am Fire TV dran. Das kann bei Siri/Alexa auch wieder passieren.
        Die Frage ist ja, ob Apple das will. Die Echos sind Sprachassistenten, die auch Musik spielen. Der HomePod ist ein Lautsprecher, den man per Sprache steuern kann.

    • Wer ist Helene Fischer? ;-)
      Du willst Wirklich Helene Fischer mit Edith Piaf vergleichen? Oh Oh

      • Vergleichen kann man alles, gleichsetzen nicht! Aber den Unterschied werden wohl die wenigsten begreifen …
        Obwohl ich keinen Schlager mag, franz. Chanson aber durchaus, bin ich der Meinung, dass die einfache Reduktion des Könnens von Helene Fischer der meisten Menschen auf das Genre „Schlager“ ein fataler Fehler ist, mit dem sie selbst wohl am meisten zu kämpfen hat. Sie hat durchaus sehr viel mehr drauf und das auch schon des öfteren bewiesen. Nur bekommen das viele nicht mit. ;-)

  • Trotz Alexa in drei Räumen ertappe ich mich fast täglich dabei, Siri vom Handy für alltägliche Smart Home Funktionalitäten zu nutzen, da Alexa einfach schwerhörig ist.
    Musikauswahl wie „Spiel Dein Mix der Woche von Spotify“ hab ich bei Alexa auch schon längst aufgegeben.. also wo soll der Homepod, wie so oft zu lesen, Jahrzehnte hinterher hinken?
    Bei „Was ist die 10. Stelle von Pi“?

    • Alexa ist schwerhörig? Das kann ich überhaupt nicht bestätigen, sie reagiert sogar wenn im Fernsehen die Alexa Werbung läuft! Und auch sonst bei Nebengeräuschen ist sie fast immer zuverlässig.

      • ich finde, das ist bei Alexa Tagesform abhänging. Zu 90% versteht sie mich auch in Räumen, in denen Musik oder TV läuft. Gestern musste ich dann wieder fast schreien. Außerdem antwortet zur Zeit immer der Lautsprecher aus einem anderen Zimmer.

    • So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Bei mir ist es umgekehrt. Obwohl ich Siri am Handgelenk habe, nutze ich fast nur Alexa. Das funktioniert in 98% der Fälle, wenn ich im selben Raum oder auf dem Flur bin. Ich habe 4 Echos auf zwei Etagen verteilt. Wenn ich laut spreche, klappt das sogar aus dem Nebenraum über den Flur.
      Siri versteht mich auch gut, ist aber recht umständlich, da das nicht meiner Vorstellung eines Sprachassistenten entspricht, wenn ich erst das Handgelenk drehen muss, um das Aktivierungswort zu sagen. Ich habe beim iPhone lieber das Home Widget genutzt. Aber das kam ja sehr schnell an seine Grenzen.
      Welche Smarthomegeräte nutzt du denn?

      • Optimal ist die Siri Nutzung derzeit nicht, da gebe ich dir Recht.
        Die größten Probleme gibt es im Wohnbereich mit offener Küche, welcher in zwei Zonen unterteilt ist und kaum zu handeln ist. Gesteuert werden dort 10 Hue’s, 4 Osram Steckdosen, die Rolläden und im besten Fall auch Harmony, aber die funktioniert quasi nie via Alexa. Wenn ich einzelne Lampen steuern will meckert Alexa manchmal, dass der Name doppelt vergeben sei (Siri hat damit keine Probleme). Ihre Antwort „Welche meinst du?“ ohne die Antwortmöglichkeiten zu nenne. Ziemlich witzlos. Antworten wie „Welche gibt es denn? / Die erste / Alle / ..“ werden nicht erkannt..
        Zusammenhängende Befehle „Dimme das Licht im Wohnzimmer auf 20% und schalte die Küche aus“ laufen auch ins Leere

      • Optimal ist noch kein System. Die Fehlermeldung mit mehreren Geräten ist bei mir auch für mehr als die Hälfte der 2% verantwortlich. Ich sage dann einfach noch einmal den Namen, dann klappt es wieder zu 98%.
        Die Harmony läuft bei mir gut über Alexa. Wie steuerst du die über Siri?

    • Bei Alexa musst Du einfach „Spiel Discover weekly von Spotify“ sagen, dann hörst Du Deinen Mix der Woche. Funktioniert immer.

      Und bei mir hat Alexa leider Siri nach jahrelangen Frustrationen abgelöst. Auch undmgerade bei Smart Home, weil es eben mit viel mehr Systemen funktioniert. Und die Skills erlauben unendliche Erweiterungen. Frag Siri mal nach bestimmten Zugverbindungen…

    • Der Mix der Woche heißt bei Alexa Discover weekly. Funktioniert. Immer.

  • Auf dem iPhone versteht sie auch Lieder falsch, habe dann die „bearbeiten“ Funktion genutzt und richtig geschrieben was ich sagte. Das Lied wurde dann geöffnet! Nochmal probiert mit sprechen und wieder falsch. Wozu ist dann die „bearbeiten“ Funktion? Es gibt noch bei anderen Apple Produkten Einschränkungen die ich nicht verstehe mit Sir, MacBook kann kein HomeKit, Apple TV 4K kann nicht mal Timer setzen.

  • Wenn Siri mehr können sollte dann muss das Teil auch teurer werden. :))))))

  • Also ich kann mir nicht vorstellen, dass die binnen 1-2 Monaten plötzlich von 0 auf 100 kommen, was die Erkennung von nicht englischsprachigen Titeln angeht.
    Aber selbst dabei ist es noch sehr schlecht, wenn man Sachen etwas abseits der Norm hört.

    • Gib mir mal Beispiele…realistische….

      (Manche suchen ja dann solange, bis sie was finden, was nicht geht ;))

      Alles, was ich anfrage hat funktioniert mit „Spiele das Lied“:….
      Von 70er bis heute.
      Was man als unüblich wahrnimmt, ist ja individuell sehr unterschiedlich. Oben fragte beispielsweise jemand, wer Edith Piaf sei….hätte man schnell finden können. Andere kennen sie…

  • Wie heisst das Lied?
    Siri: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich dabei um Hiptinisie von Sistem off aah dohwn handelt.

    Füge es zur Playlist Party hinzu!
    Siri: ich kann das leider nicht tun….
    ?????

    Füge Hypnotize von System of a down zur Playlist Party hinzu!
    Siri: Das habe ich leider nicht verstanden.

    Füge Hiptinisie von Sistem off aah dohwn zur Playlist hinzu!
    Siri: ok.
    ???

    • Das hast Du aber in Teilen jetzt dramatisiert.
      Dass Siri englisches teils versucht deutsch auszusprechen ist korrekt. Macht es aber nicht unbedingt schlecht.
      Dass Siri Titel nicht zu einer Playlist hinzufügen kann hat mich auch schon mehrfach gestört.
      Bei Deinem dritten Beispiel zweifle ich an Deiner Aussprache.
      Dein letztes Beispiel wiederum kann nicht funktioniert haben. Nicht so wie Du es geschrieben hast. Das ist Fantasie.

  • Es ist zum ersten mal, dass Apple ein derart unfertiges Produkt ausliefert – und selbst das erst nach monatelanger Verspätung. Dem Lautsprecher fehlen nicht irgendwelche exotischen Zusatzfunktionen, sondern solche, die seit Jahren als Standardausstattung gelten, wie die Koppelung zu einem Stereopaar.
    Vermutlich werden dauerhaft Funktionen fehlen, die es ermöglichen würden auch von einem nicht-Apple Gerät Musik auszugeben, beispielsweise von einem Fernsehgerät aus.,
    Fast noch ärgerlicher finde ich, dass der Lautsprecher lediglich Apple Music unterstützt, andere Dienste nur über Umwege. Ich bin so frei selbst zu entscheiden welchen Musikdienst ich nutzen möchte.

    • Nein, schon dem ersten iPhone fehlten grundlegende Funktionen, die erst später nachgerüstet wurden. Die Watch war bei Veröffentlichung doch auch noch nicht fertig. Erst mit watchOS 3 war die in meinen Augen marktreif.
      Hier würde ich jetzt auch einfach abwarten, wie es da weiter geht.
      Die Verspätung ist wirklich extrem. Aber Apple musste das meiner Meinung nach früh ankündigen, um nicht so viele Kunden im Weihnachtsgeschäft zu verlieren. Die Auslieferung im halbfertigen Zustand hängt dann auch wieder damit zusammen, dass man nicht noch mehr glaubwürdigkeit einbußen durfte, was die Vorstellung von Produkten angeht.

  • Und siri benötigt nicht nur „ein Hörgerät“…..

  • Es macht mich fast traurig, eigentlich gibt sich Apple richtig Mühe. Die Hardware ist Top, der Rest ist jetzt schon Geschichte, und deshalb wird der HomePod ein Ladenhüter. Den Lautsprecher an sich ohne Gedöns find ich ganz schick.

  • Weil ja immer alle meinen, Siri müsste noch viel aufholen, um Alexa einzuholen.

    „Alexa, spiele Star FM Nürnberg“ (das könnte der HomePod gar nicht“.
    „Der Eiffelturm ist 324 Meter hoch“.

    Oder auch:

    „Alexa, mach die Lichter aus.“
    „Es gibt mehrere Geräte mit diesem Namen. Welche soll ich ausmachen?
    „Alle.“
    „Ich finde kein Gerät, das alle heißt.“
    (Bei Siri war es ruckzuck finster).

  • Am erstaunlichsten dabei ist doch: Siri war vor Google und Alexa auf dem Markt, ist jetzt aber der MIT ABSTAND schlechteste Assistent.

    • Das könnte daran liegen, in wievielten Sprachen, die einzelnen Dienste angeboten werden: da liegt Siri meilenweit vorne, während die anderen gerade mal ein halbes Dutzend vollbekommen.

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