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"Anderes Verständnis von Zuverlässigkeit"

Homematic IP mit HomeKit: Gespräche mit Apple laufen

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Das Smart-Home-System Homematic IP lässt sich aktuell noch nicht mit Apples HomeKit-Protokoll verheiraten. Dass dieses Miteinander weit oben auf der Wunschliste vieler Kunden steht, ist dem in Leer ansässigen Konzern jedoch durchaus geläufig.

Homematic Ip Raumklima

So geht auch Bernd Grohmann, Vorstand der eQ-3 AG, in einem aktuellen Interview auf den Apple-Standard ein und macht Cupertino dafür verantwortlich, dass man bislang noch keine Anbindung an Apples Smart-Home-Verwaltung anbieten könne.

Vorstand macht Apple verantwortlich

Da Cupertino noch immer keine „Integration mit HomeKit über die Cloud“ anbieten, sondern vielmehr verlangen würde, dass interessierte Anwender ein Gateway in den eigenen vier Wänden aufstellen, sei man bislang noch nicht mit dem iPhone-Konzern übereingekommen. Aktuell würde Apples Haltung mit dem eigenen Verständnis „von Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit“ kollidieren.

Allerdings gibt sich Grohmann optimistisch und hofft auf eine Änderung der Apple-Vorgaben, dies wäre laut Grohmann nicht das erst Mal: „Apple hat seine Regeln in den letzten Jahren stark verändert. Anfangs war es strikte Bedingung, dass alle Geräte mit HomeKit einen Security Chip von Apple enthalten müssen.“

Kundenservice verweist auf laufende Gespräche

Etwas zuversichtlicher formuliert der eQ-3-Kundenservice den aktuellen Stand der Dinge. Dieser bestätigt einem ifun.de-Leser auf Nachfrage nicht nur, dass grundsätzlich immer ein großes Interesse daran besteht, weitere Partner in Homematic IP zu integrieren, sondern verweist auch auf laufende Gespräche mit Apple.

[…] Aktuell werden bereits Gespräche mit Apple über die Einbindung von HomeKit in Homematic IP geführt. Anders als bei weiteren Partnern wie z. B. Amazon und der Integration der Sprachsteuerung über Amazon Alexa, ist die technische Integration seitens Apple nicht über eine Cloud-zu-Cloud- Kopplung möglich. Daher wird nun die technische Umsetzbarkeit über ein Gateway zur Einbindung in das Homematic IP Smart-Home-System geprüft. Den Zeitpunkt einer möglichen Einbindung von HomeKit in Homematic IP werden wir dann rechtzeitig über unsere Kanäle bekanntgeben.

Eine Aussage, die uns nicht unbedingt davon ausgehen lässt, dass HomeKit schon im ersten Halbjahr 2021 bei Homematic IP einziehen könnte, allerdings hoffen lässt, dass es hinter den Kulissen doch etwas agiler zugeht als Grohmanns zurückhaltende Aussagen eigentlich vermuten lassen.

Freitag, 08. Jan 2021, 13:55 Uhr — Nicolas

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  • Geräte verkaufen, die keine Automationen mehr durchführen, wenn das Netz weg ist, aber was von Zuverlässigkeit faseln. Ich glaube, der Mann kennt die eigenen Produkte nur so halb.

    • Meine Geräte führen ihre Aufgaben auch ohne Internet weiter aus.

      • Richtig. Dafür gibt es ja Alternativen wie die CCU3 oder Raspberrymatic, in die man auch Homematic IP Geräte einbinden kann. Dann Redmatic als Addon und schwups hat man die Geräte in HomeKit drin. Der Homematic IP Gateway käme mit wegen der Cloud sowieso nicht in die Tüte und hat im Vergleich zu o.g. Lösungen entscheidende Nachteile. Hatte mal 1 Jahr Tado und jetzt seit Anfang 2018 Homematic auf nem Raspberry. Bin sehr zufrieden, vor allem die Vielzahl an Komponenten, die unterstützt werden. Und alles schön übersichtlich in HomeKit.

      • Wie zufrieden bist du mit homematic? Wieso kein Knx, wenn ich fragen darf.
        Danke :)

      • Mit Homematic sehr zufrieden. In Verbindung mit der App pocketcontrol fährt die Heizung hoch runter, wenn man einen bestimmten definierten Radius erreicht bzw. verlässt. Homematic auch deshalb, weil es alle möglichen Geräte und Sensoren dafür gibt, das inkl. Wetterstation, sonnenabhängige Rolladensteuerung. Oder Briefkasten mit nem Fensterkontakt, bekommt man dann ne Meldung, wenn die Klappe bewegt wurde. Wurde mir von nem Kollegen empfohlen und befriedigt sich ein bisschen den Spieltrieb…;-) KNX habe ich mich nicht mit beschäftigt, da ich ne Mietwohnung habe, kein Haus, das ich vernetzen müsste…

      • @chris_s
        Hab damals beim Hausbau vor der Entscheidung KNX vs Homematic vs… gestanden. Hab mich letztlich für Homematic entschieden, weil
        1.) vergleichsweise günstig (Komponenten)
        2.) Installation zentral im Netzwerkschrank (bei Wired). Gefiel mir gefühlt besser als bei KNX dezentral über die Taster/Lampen etc.
        3.) eigenständig konfigurierbar
        4.) nahezu beliebig erweiterbar mit vertretbarem Aufwand (Funk oder zusätzliche Wired Komponenten im Schaltschrank)

        Insbesondere der 3. Punkt war mir wichtig. Bei KNX hätte ich die teure Software (damals ~700€) kaufen und meinen Elektriker anflehen müssen, mir den Zugang zu meinem eigenen System zu geben. Ansonsten müsste ich für jede kleine Änderung am System den Elektriker anrufen und beauftragen -> dauert lange und kostet.

        So kann ich jetzt am Wochenende mal eigene Hausprojekte umsetzen. Erfahrungsgemäß hat man die meisten Ideen ohnehin nicht am Anfang des Hausbaus sondern während man darin lebt (z. B. Briefkasten integrieren, Bewässerungssystem planen, Alarmanlage aufbauen, Lichter/Steckdosen für Weihnachten schalten, Sonnenschutz…).

      • @Jdjfjdjyby: Wie richtest Du über Pocket-Control (geniale App) einen definierten Radius ein? Oder meinst du die Hysterese, die aber im Thermometer über die CCU eingestellt werden muss? Danke für Info.

      • KNX ist genau so einfach wie homatic. Verkabelungsaufwand bei KNX geringer. Ja die ETS schreckt preislich tatsächlich Home User ab, gebe ich dir Recht.

      • Vielen Dank!
        Laufen alle homematic devices ohne Probleme?

        ATV auch noch nötig ?

      • Unter Extras gibt es in der App die Funktion „Geofencing“ Allerdings habe ich mich bei der App für das Abo-Modell, das 7,99 EUR pro Jahr kostet, entschieden. Und VPN zum Heimnetzwerk muss natürlich auch eingerichtet werden. Immer wenn ich dann den Radius erreiche, wird eine VPN-Verbindung aufgebaut und anschließen die Thermostate entsprechend eingestellt.

      • Kann Jdjfjdjyby nur zustimmen. Hatte ne CCU2 bin auf Raspberrymatic umgestiegen. Läuft alles super, lässt sich super programmieren. In HomeKit ist es seit Red Node auch drin. Aber HomeKit kann weniger als die Raspberrymatic. Funktioniert also mit HomeKit (Siri) und Alexa. Auf den iPhone nutze ich Pocketcontrol, das hat eine Geofence Funktion. Wenn ich also den Kreis verlasse oder erreiche werden z.B die Heizungen runter/hochgefahren.

    • Bei mir läuft Homematic ebenfalls völlig unabhängig vom Internetzugang. Man braucht halt eine CCU.

      • Ja, aber wenn man eine CCU braucht, dann ist ja der Kritikpunkt des Homematic-Chefs an HomeKit wieder hinfällig.

      • Das mit der ccu betrifft ja auch nicht homematic IP von dem hier die Rede ist. Die CCU soll anscheinend gar keine HomeKit Integration bekommen. Laut Artikel nur Homematic IP

      • Die CCU kann auch Homematic IP steuern. Aber HomeKit ist dafür nicht geplant, sondern für den Homematic IP Gateway, das stimmt.

    • Funktioniert auch ohne Internet super.

  • Klingt desaströs, wird wohl so schnell nicht kommen, wenn man zwischen den Zeilen liest….

  • Hab ich das richtig verstanden, Apple ist schuld weil das Zeug nur mit Cloud geht? Und das bei Apple nicht so sein soll?

    • Richtig. Apple verlangt – meiner Ansicht nach – korrekterweise, dass alle Funktionen von HomeKit Geräten auch ohne Cloud verfügbar sein müssen. Wenn du nicht von Außen deine Geräte steuern willst, kommt HomeKit ohne Internetverbindung aus.
      Wieviele Geräte sind Sondermüll weil der Hersteller nicht mehr existiert oder aus Supportgründen (sprich: Kosten) die Cloud abgedreht hat. Und gerade Haussteuerungskomponenten verbaut man normalerweise nicht für drei Jahre und tauscht dann alles aus.

    • Man muss nur msl zum Bosch Smart Home schauen! Bosch hat HomaticIP Produkte übernommen, die Software angepasst und den Bosch Controller (das Gateway von Bosch) an Homekit angebunden! Ergebnis: Ohne Internetverbindung funktioniert trotzdem alles (solange man mit dem iPhone im gleichen WLAN ist)!
      Mit Internet geht es auch von Australien aus….

      Also, wenn Bosch das schafft, wo sieht eQ3 dann ein Problem?

      • Die Hardware von EQ3 ist super. Die Standard-Software finde ich eine Zumutung (REGA). Ich glaube da fehlt es an fähigen Programmierern.

      • Kann ich nur bestätigen. Die Bosch-Thermostate gibt es derzeit auch immer wieder äußerst günstig.

  • Das Standard Homematic ist ok. Bei mir ewig im Einsatz mit mehr als 100 Geräten. Aber die IP Variante können sie an Dummies Verkaufen. Nicht mit mir. Und mit Apple schon gar nicht.

    • Die Hm IP Geräte laufen auch wunderbar unter einer Analogen CCU, somit also auch ohne Internetzwang. Und wenn man dann noch HomeKit integrieren möchte, packt man die CCU3-Software in einen Raspi, integriert RedMatic, und fertig.
      Hat bei uns mit 150 Geräten HM-Bidcos, HMIP, Hue, Harmony, Webhooks, NFC, u.v.m. wunderbar geklappt. Appleseitig laufen zwei HomePod-Minis mit.

      • Das ist mir schon klar, habe ich auch so gemacht. Bei mir läuft alles auf dem Tinkerbord-S. Leider lassen sich HM-IP Geräte nur an die Antenne der CPU ankoppeln und nicht an ein LAN Gateway beispielsweise in einer anderen Etage.
        Das Konzept der Standard HM war einzigartig. Leider wird da seitens EQ3 nicht mehr vorrangig weiterentwickelt. Es gibt mittlerweile so viele HM Geräte, die es nur für HM-IP gibt. Leider.
        Und jetzt noch Apple. Das passt leider ins Bild. Weg vom Bastler hin zum Komerz. Schade.

      • Rudi, für HMIP brauchst du nicht zwingend ein LGW . Einige der Komponenten beherrschen auch das Paketrouting, fungieren also „nebenher“ noch als Range-Extender.
        Wir bewohnen ca. 120m2 mit Keller, zwei Anbauten, einer Terrasse und einem großen Garten. Es laufen zwei LGW mit für die analogen Komponenten, sowie diverse HMIP Geräte, von denen einige auch „Routen“. Kein Problem auf der großen Fläche, das funktioniert gut…

  • Ich finde Apples Zwang zu einer cloudfreien Lösung sehr gut. Wenn Homematic irgendwann den Hahn abdreht steht man da…

    • …wenn man sich keine CCU zulegt. Dann ja. Insofern sind HM Produkte perfekt, da sie komplett ohne cloud auskommen

      • Aber Homematic sagt, sie unterstützen HomeKit nicht, weil man bei Apple eine Steuergerät in den eigenen vier Wänden braucht.
        Und jetzt kommst du und sagst, mit einer CCU hat man keinen Internetzwang mehr.
        Beißt sich.

      • Er hat aber Recht! Mit der CCU ist ja auch HomeKit heute schon möglich (entweder über RedMatic oder über hap-homematic. Habe mein komplettes Homematic IP Zeugs im HomeKit drin. Die CCU ist aber nicht gerade benutzerfreundlich. Das sieht beim Access Point und der Homematic IP Software anders aus. Die läuft dann aber eben nicht mit HomeKit (weil nur in der Cloud).

  • Iobroker aufstellen und alles läuft prima!

    • In Verbindung mit IOBroker und z.B. YAHKA als HomeKit bridge funktioniert es gut. Dabei kann die CCU3 über das piVCCU Projekt wunderbar alles zusammen auf einem RasPi laufen. Das Funkmodul für 19€ reicht da auch vollkommen aus. Und irgendeine Cloud wird auch nicht benötigt. Die CCU3 Oberflache ist allerdings in der Tat eine Katastrophe.

  • Wenn die meinen, nur Cloudlösungen anbieten zu müssen, dann sollen sie ihren Kram behalten

  • Könnte mir jemand vom Fach kurz auf die Sprünge helfen. Was genau ist jetzt im Artikel mit Gateway gemeint? Wer fordert nun eine Cloud Lösung bzw. verbietet diese?

    • Das gateway ist eine Box -wie CCU oder RaspberryMatic – und kann local ohne Internet agieren.

      Bei einer Cloudlösung tauschen die Komponenten sich über das Internet aus und die Intelligenz liegt nicht local ( zu Hause) sondern in der Cloud.

      Vorteil einfacheres Handling
      Nachteil Wenn due Verbindung gestört ist bleibst dunkel.

      • Was macht dann die Homematic Steuerzentrale, die man erwerben muss?

      • Der Homematic Access Point ist ein Gateway zur Homematic Cloud. Das ist die Kinderleichte Variante.
        Wer ohne Cloud auskommen möchte sollte etwas Technik affin sein. Eine CCU funktioniert leider nicht kinderleicht. Aber auch nicht übermäßig kompliziert. Aber es wird dann zum Hobby. Es braucht Zeit

  • Bitte löschen ich will das

    Das ist immer so das ist auch bei der Telekom so

    • Und das war (neben der fehlenden automatischen Anwesenheitserkennung) der Grund, mich gegen die Telekom zu entscheiden. Das Ding hat zu Hause zu stehen und nicht irgendwo anders.

    • Also bei mir steht die Telekom-SmartHome-Zentrale zu Hause und die Funktionen laufen auch lokal weiter, wenn kein INet da ist. Zugriff von unterwegs geht dann natürlich nicht, aber lokal ist es kein Problem.

  • Nun, EQ3 will wohl seine IP Zentrale pushen, dabei haben sie ja schon alles im Haus. Bei mir sind die meisten Homematic und Homematic IP (ca. 50 Stück) Geräte über die CCU und entsprechende frei verfügbarer zusatzsoftware in Apple Home steuerbar. Nicht zertifiziert, funktioniert aber besser als z.B. das zertifizierte Ikea-Zeug. Von daher: es ginge schon, wenn mal wollen würde… Die Homematic Geräte sind halt eigentlich geil wegen der bidirektionaler Kommunikation der Geräte… daher wäre eine „offizielle“ Anbindung mit allen verfügbaren Geräten schon cool…

    • Das wäre ein Traum. Am Anfang gab es ständig Probleme mit Homebridge bei mir. Jetzt läuft es seit einem Jahr stabil. So lange das bleibt benötige ich keine Integration. Wäre aber schon charmanter.

  • Also ich habe bei mir ein raspberrymatic auf nem Tinkerboard laufen.
    Das kann sowohl Homematic als auch HomematicIP Geräte steuern. (Ganz ohne Cloud) . Dann noch als Addon HAP-Homematic installiert und schon funktioniert das ganze auch mit HomeKit.

    Vorher mit der CCU2 habe ich mir mit einer Homebrigde Installation im Docker auf einer Synology beholfen. Auch damit alle Geräte im HomeKit.

    • Vielen Dank für den Tipp!!!
      Das Addon ist an mir irgendwie vorbeigezogen. Ich hab noch alles über Raspberrymatic drin. Da RedMatic aber auch am ioBroker läuft kann ich das Addon jetzt rausschmeißen. Danke!!
      Das Raumkonzept finde ich auch klasse!!

      • Das Raumkonzept ist super, aber auch das Gewerke-Kinzept hat seine Anwendung. Und schön ist, dass das beliebig gemischt angewendet werden kann. Ein Beispiel? Alle Außenlampen sind nicht nur im Gewerk „Licht“, sondern auch in einem weiteren Gewerk „Aussenlicht“. Damit reicht ein Tastendruck, um draußen alles aus (oder gerne auch ein) zu schalten.

      • Genial!
        Und so eine schöne GUI. Bin begeistert

  • Wollen wir nicht hoffen, dass Apple die Regeln hier ändert. Gerade die Offline-Capabilities von HomeKit sind DAS Argument für HomeKit.

  • Wir sind vor kurzem in unser Haus gezogen wo bereits HomematicIP Schalter für die Rollläden verbaut sind. Weiterhin gibt es einen HomematicIP Access Point. Ich finde die App auf iOS super unübersichtlich und nicht einfach zu bedienen. Hat jemand einen Tipp wie das einfacher geht?
    Kann man den Access Point auch mit dem Raspberry irgendwie mit HomeKit verbinden? Vielleicht hat ja jemand einen guten Tipp.

    • Ich habe bei mir ioBroker auf einem Raspberry installiert. Im ioBroker gibt es dann Adapter, mit denen man Homematic / HM IP einbinden kann. Über den YAHKA Adapter bekommt man dann alle Geräte auch in HomeKit.

      Alternativ könntest du deine HMIP Geräte auch über eine Alternative Zentrale (Homematic CCU3 oder über Raspberrymatic auf einem Raspberry) steuern. Da kann man dann (glaube ich) über Redmatic oder HAP HomeKit umsetzen.

      Dazu gibt’s definitiv was bei YouTube. Schau dir da mal z. B. den Channel „verdrahtet“ an.

      • Wenn er noch nicht mal mit einem Homematic Access Point zurecht kommt, also der DAU Lösung von EQ3, dann ist s mutig ihm eine CCU3/Raspberrymatic zu empfehlen. Und mit ioBrocker hätte er dann den Supergau. Manchmal frage ich mich ob manche nur für 2Cent nachdenken, bevor sie solche Tipps geben.

      • Ich finde die HMIP App ebenfalls katastrophal und musste mich schon öfter für simple Logiken mit der App herumschlagen. Mit meiner ioBroker Instanz, den Raspis und meinen Automationen komme ich dennoch problemlos zurecht.

        Da er explizit nach einer Raspilösung fragte, gehe ich mal davon aus, dass er auch einen Raspberry bedienen kann.

        Bzgl. deines 2-Cent Kommentars finde ich es ehrlich gesagt unglaublich, wie herablassend manche jeder sich bietenden Gelegenheit werden. Ich bin mir sicher, dass dein Kommentar deutlich anders ausfallen würde, wenn wir uns irgendwo außerhalb der Anonymität treffen würden. Nicht, weil ich groß und furchteinflößend wäre, jedoch einfach, weil eine normale Kommunikation unter halbwegs vernunftbegabten Menschen im echten Leben i. d. R. mit etwas mehr Respekt geführt wird. Vielleicht ist das für die Onlinewelt auch ein Ansatz, über den so mancher mal nachdenken könnte.

      • Vielen Dank Sebastian für den guten Tipp. Damit komme ich zurecht. ioBroker scheint genau das zu sein was ich möchte.
        @ingrid32: die App und der HomematicIP Access Point sind ja alles andere als wirklich intuitive Produkte. Alleine schon der sehr prominente Reiter „Basics“ in der HomematicIP App ist etwas, das ich nicht verstehe. Warum muss ein solcher Button so viel Platz verschwenden, nachdem ich alles eingerichtet habe? Danach brauche ich das doch gar nicht mehr. Gruppen, Zeitprofile, Verknüpfungen und Automatisierungen sind Dinge, die man hätte einfacher und intuitiver umsetzen können. Ich sehe mich nicht als DAU, sondern als jemanden, der etwas mehr Anspruch hat, aber eben neu in dem Bereich ist. Daher bin ich Sebastian dankbar für seinen Kommentar und freue mich darüber. Das hat mir neue Denkanstöße gegeben, was mich letztendlich zum Ziel geführt hat, wenn auch noch nicht komplett, weil HmIP-Broll Schalter mit YAHKA in HomeKit funktionsfähig zu integrieren, ist alles andere als einfach. Wenn du da eine Lösung hast, dann immer her damit.

      • Das Problem mit iobroker und HMIP Access Point ist, dass die bei iOBroker beschriebenen Attribute beim AccessPoint ga nicht gibt. Meine MHIP-BROLL haben z.B. dort nur 2 Channel (0 und 1). Target Position ist z.b. gar nicht beim Device vorhanden, um das auszuwählen. Hast du eine Idee? Die ioBroker-Beschreibungen sind halt für die CCU, nicht für den AP

  • In der Zwischenzeit habe ich angefangen ein Homebridge-Plugin für die HmIP-Cloud (also mit HmIP-AccessPoint, *nicht* CCU) zu bauen. Das ganze ist noch ultra-rudimentär, aber vielleicht besteht ja Interesse:

    https://github.com/marcsowen/homebridge-homematicip

    Leider fehlt mir gerade die Zeit das aktiv weiterzuentwickeln, aber der Anfang ist gemacht. Vielleicht schreibe ich demnächst noch ein paar Zeilen Doku dazu.

  • Grundsätzlich darf man wohl davon ausgehen, dass eQ-3 lieber seine neue Cloud Lösung pushen möchte als, die ältere und bewährte CCU Lösung aufzubohren. Anders ist es nicht zu verstehen, da Firmware Update i.d.R. immer erst über die Cloud Lösung angeboten werden und dann mit ordentlichem Zeitversatz (wenn überhaupt) auch für die CCU.
    Damit erklärt sich natürlich, dass eQ-3 eine HomeKit Integration für ihre Cloud Lösung forciert, anstatt diese einfach für die CCU anzubieten. Da die CCU lokal läuft, keine Cloud voraussetzt, sollte dies doch viel schneller zu realisieren sein.
    Aber wie schon geschrieben, eQ-3 behandelt die CCU stiefmütterlich, dass erkennt man schon allein an der Philips Hue Integration, welche seit Jahren im Beta Stadium ist. Hier gibt es bereits ein deutlich besseres AddOn von einem freien Entwickler, welches den Status der jeweiligen Lampen in beide Richtungen übermittelt. Und auch für die HomeKit Integration gibt es von einem freien Entwickler ein Projekt, welches bereits sehr stabil läuft.
    Ich habe weit über 100 Homematic IP Geräte (ausschließlich), welche über eine CCU3 problemlos und zuverlässig ihren Dienst tun. Meine Philips Hue Lampen werden über das besagte AddOn integriert. Und mit dem HomeKit AddOn habe ich nun ein perfektes HomeKit Smarthome. Wobei, vieles lasse ich einfach über die CCU steuern, da HomeKit hier dann doch nicht so flexibel ist. HomeKit nutze ich überwiegend für die Sprachsteuerung – welche bei ordentlichem Namenskonzept perfekt funktioniert.

  • Also ich habe mit Homematic IP keine guten Erfahrungen gemacht. Die Hardware funktioniert gut und die Komponenten sind zuverlässig. Allerdings wird die Software Seite sträflich vernachlässigt. Die HM IP App kann nur ein schlechter Scherz sein. Die wird immer schlechter. Keine Philips Hue Anbindung, keine Verlaufsgraphen nichts was sich die Kunden wünschen. Gut, dachte ich mir, dann setze ich eben auf die CCU3 und Raspberrymatic. Als ich das erste Mal das WebUI der CCU aufrief, dachte ich kurz ich wäre wieder in den Zeiten angekommen, als man noch mit den AOL CDs online gegangen ist. Wie kann man sowas 2021!!!!!! noch abliefern? Bei eQ3 wird man wirklich zum Admin… Wer „set it and sorget it“ will, sollte die Finger von der CCU lassen. Schreckliches Teil… Auch wenn hier Homekit relativ einfach per Addon eines fleißigen Entwickler zu realisieren ist, der das in seiner Freizeit kostenlos programmiert (Seitenhieb eQ3)

    https://github.com/thkl/hap-homematic

    Homekit über die HM IP Access Point geht über externen Raspberry Pie und Home Assistant.

    Wieder darf man bei eQ3 selber basteln.

    Seit Jahren erhalte ich von Homematic IP die gleichen ausweichenden Antworten, wenn es um die Weiterentwicklung geht.

    Dazu kommt dann noch ein arroganter Produktmanager von eQ-3 von dem man nur hört: ja, wir wissen um den Wunsch, ist nicht so einfach bla bla bla…

    Meine Güte, stellt zwei Softwareentwickler ein und fangt an.

    https://www.youtube.com/watch?v=yaOXOH7VUFQ

    Als Apple Google uns dann CHIP ankündigen wurde in Windeseile eine Stellungnahme veröffentlich.

    https://www.homematic-ip.com/downloads/hmip/content/pdf/chip_review_HmIP_200102.pdf

    Ich hätte mir so eine Reaktionsgeschwindigkeit bei den Nutzerwünschen die überall, insbesondere auch bei Facebook immer wieder geäußert werden, gewünscht. NIE WIEDER eQ3 und nie wieder Homematic (IP). Wenn ein Anbieter die App und Software Seite so krass vernachlässigt, kann er meinetwegen noch so tolle Komponenten veröffentlichen.

    Am Ende bedient man da per App. Ich konnte das nach 3 Jahren nicht mehr hören obwohl ich eQ3 lange die Treue gehalten habe. Ich habe alles verkauft und bin jetzt endlich bei einem Anbieter, der auf Nutzerwünsche eingeht. Ich freue mich auf Thread und CHIP. Das klingt deutlich vielversprechender.

  • Homematic verlangt doch selbst von seinen Kunden ein Gateway zu nutzen. Ich glaube man schiebt hier den schwarzen Peter nur an Apple weiter. Meiner Meinung nach müsste Homematic wahrscheinlich gar nicht viel machen um HomeKit zu unterstützen. Bosch kann es mit baugleichen Produkten auch (ebenfalls mit Gateway).
    Der bisherige offizielle Sprech von Homematic lautete immer, Apple würde nicht alle von Homematic angebotene Produkte unterstützen und deswegen gibt es kein HomeKit.
    HomeKit und iPad App sind die am meisten geforderte. Produkte von Homematic

  • Die Frage sollte doch eigentlich lauten: Was wollen die Kunden?“ und nicht „Wass will eQ3?“ Wenn eQ3 das mal in den Fokus rücken würde, statt die eigenen Strategie darüber zu stellen, dann käme man ggfs auch schneller zu Ergebnissen. Ich glaube einfach nicht, dass eQ3 aktuell so aufgestellt ist, dass schaffen. Dafür ist die Zeitspanne schon zu lang, in der diese zentralen Kundenwünsche wie z.B. eine App für die CCU nicht bedient werden.

  • Sorry, aber ich habe zu 90% Homematic, ca. 200 Geräte, nach ein paar Jahren geben die Geräte nach und nach den Geist auf! In sachen Homekit haben die den Zug schon lange verpasst. Der Chef goggelt lieber um zu sehen ob die User nach Homekit suchen…

    Die UI is so was von schlecht, das war vor 10 Jahren vielleicht mal okey.

    Zuverlässigkeit? Da fang ich lieber gar nicht erst an.

    • Hi Mike, hier auch Mike. :-) Ich hoffe eQ3 ließt hier mit. Aber eigentlich habe ich die Hoffnung schon längst aufgegeben. Wie sieht dein Ausweichplan aus?

    • Bei der Zuverlässigkeit bin ich super zufrieden. Allerdings erst mit pivCCU und Raspberrymatic. Die Original CCU Software ist ein Update-Risiko.

    • @Mike: Die geplante Obsoleszenz wurde ja nicht erst von EQ3 erfunden. Wer mit einem Lötkolben (die gibt es dann bei ELV) umgehen kann findet meist die haltbaren 5-Cent Komponenten unter den jeweiligen Produkten aufgeführt. Damit halten die Aktoren ewig. Ich finde das bei jedem Hersteller Traurig, aber vielleicht hilft es hier als Tipp.

  • Die Antwort habe ich von HomematicIP schon vor ca. 6 Monaten bekommen auf meine Nachfrage …

  • Kann mich bitte einer aufklären, wozu ich mich mit dem HomeKit belasten soll ? Mit AIO Creator habe ich alles was ich will und gestalte es noch dazu so wie es mir gefällt, zu Hause und unterwegs

    • Eben. Oder Home Assistant. Bei beidem ist man dann mehr als flexibel und muss sich nicht mit diesem unflexiblen und vorgegebenen Homekit Kram und Oberflächen abgeben.

  • Ich habe ein Hompod mini als Steuerungszentrale. Warum sollte ich mir noch eine zulegen, zb. Von Bosch, nur damit ich die Dinge von Bosch bezreiben kann?

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