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"Intelligente Lautsprecher"

Heim-Assistenten: Amazon Echo und Google Home teilen sich den Markt

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18 Kommentare 18

Die Marktforscher von Strategy Analytics bestätigen den Trend zu „Freisprech-Assistenten“ wie Amazon Echo oder Google Home. Mehr als vier Millionen solcher Geräte seien im Weihnachtsquartal 2016 weltweit verkauft worden. Dass Amazons Alexa-Geräte dabei mit 88 Prozent klar die führende Rolle einnehmen dürfte nicht überraschen. Die Produkte sind deutlich länger als der Google-Konkurrent am Markt und kommen so gut an, dass sich ihre Besitzer oft Kauf zum Kauf zusätzlicher Geräte für weitere Bereiche im Haus animieren lassen.

Echo Vs Google Home

Gewonnen hat Amazon das Rennen um die Marktführerschaft damit jedoch längst nicht. Mit Google Home ist ein ernst zu nehmender Konkurrent am Start, der nun auch vor dem Sprung nach Europa steht. Zumindest in Großbritannien soll die kleine Sprachbox noch in der ersten Jahreshälfte in den Handel kommen. In Google Home kommt der auch von Googles Pixel-Smartphone bekannte Google Assistant zum Einsatz, der schon bald auch auf weiteren Android-Smartphones zur Verfügung stehen soll.

Google Assistant muss sich vor der Konkurrenz von Siri oder Alexa keinesfalls verstecken. Umgekehrt geht der Sprachassistent mit Blick auf die Nutzerinteraktion noch ein Stück weiter und erlaubt bereits kontextbezogene „Unterhaltungen“. So kann man beispielsweise auf die Antwort auf eine Frage wie „Wer ist der US-Präsident“ direkt mit einer weiteren Frage wie „Wie alt ist er“ anknüpfen. Alexa und Siri wüssten an dieser Stelle schon wieder nicht mehr, wer eigentlich gemeint ist.

Dementsprechend steil ist auch die Wachstumskurve von Google Home. Obwohl erst im November in den USA gestartet, zeichnet das Gerät der oben erwähnten Statistik zufolge allein im Weihnachtsquartal für zehn Prozent aller verkauften „intelligenten Lautsprecher“ verantwortlich. Auf die Marktentwicklung im laufenden Jahr dürfen wir gespannt sein, unter anderem auch weil die Gerüchte, dass Apple an einem vergleichbaren System arbeitet zwar abgeflaut sind, nicht aber völlig verstummen wollen.

Donnerstag, 09. Mrz 2017, 10:18 Uhr — Chris
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  • … und „wir“ könnten es verhindern!

  • Ein neues Türchen für die Überwachung der Privatsphäre.

  • Tja, Apple hat gepennt. Wenn ein Markt erst einmal von starken Systemen besetzt ist, haben es Nachzügler unglaublich schwer dort noch Fuß zu fassen. Man sieht es an iOS und Android: Die beherrschen den Markt und für andere Systeme ist es quasi unmöglich dort einzudringen. Bestes Beispiel Windows Phone. Das System ist wirklich gut, für alle relevanten Dinge gibt es prima Apps, die Gerät sind super und trotzdem nutzt es niemand, weil iOS und Android die Standards sind.

    Apple hat es geschafft es nicht geschafft in den schon besetzten Mobil-Telefon Markt einzubrechen sondern hat diesen einfach durch den komplett neuen Smartphone Markt ersetzt.

    Heimautomatisierung ist sicherlich eines der großen Themen der nächsten Zeit. Alles was Apple gemacht hat, ist Home Kit lieblos dahinzuklatschen und seit dem nicht weiter groß zu pflegen.

    Wenn Google und vor allem Amazon nicht nur die guten eigenen Geräte anbietet sondern auch ein gutes Ökosystem von unterstützten Geräten und Apps geschaffen hat, wird Apple dort nicht mehr rein kommen. Natürlich könnte Apple wieder ein „Next Big Thing“ aus der Tasche zaubern. Aber seien wir mal ehrlich: Wie viel Innovation kann man Apple im Moment noch zutrauen?

    • So so, für alle relevanten Dinge gibt es bei Windows Phone die passenden Apps!? Das sehe ich aber ganz anders. Nahezu 80 Prozent aller von mir genutzten Apps auf iOS gibt es bei Windows nicht, oder auch keine Alternative dazu! Viele große Dienstleister und Anbieter ziehen sich aus dem Windows Store zurück! Nur mal Amazon und Ebay als große Beispiele. Ich wollte mir sehr gerne ein Windows Lumia zulegen, aber was nützt es ohne die passenden Apps!

      • „Viele große Dienstleister ziehen sich zurück…“ Damit sagst du doch selbst, dass es die passenden Apps dort vorher gegeben hat. Ich sage ja nicht, dass der Windows Store aktuell noch gut ist, aber vor zwei Jahren z.B., konnte man sich dort wirklich gut eindecken. Natürlich gab es dort mit 100-200k Apps deutlich weniger also bei Android und iOS, aber es gab eben zu jedem relevanten Thema mehrere gute Apps. Mehr braucht man nicht.

        Trotz reichlich Apps, guter Geräte und einem gutem System hat es Microsoft nicht geschafft, Windows Phone als dritte Plattform zu etablieren. Das zeigt doch nur was ich gesagt habe: Nachzügler haben es extrem schwer in einen schon besetzten Markt einzubrechen.

  • Beides absolut nicht zu empfehlen, da die Daten an den jeweiligen Anbieter übermittelt werden müssen, so das die Privatsphäre zu 100% nicht mehr exisitiert!
    Sie Artikel

    http://www.zdnet.de/88288489/m.....-top_0_img

    welcher dies nur all zu deutlich unterstreicht!!

    • Du hast das Prinzip nicht verstanden. Das mit den 100% ist Quatsch. Wie bei Siri müssen Sprachkommandos zur Erkennung übertragen werden, der Auslöser ist allerdings das jeweilige „Kennwort“. Ansonsten wird nichts übertragen. Das kann auch jeder Anwender mit geringem Aufwand selbst überprüfen.

    • Fabian Fassbauer

      Oh…kleine Korrektur:
      erst geht es um die letzten Kommandos die vor der Tat geäußert wurden…und diese sollen übergeben werden. Darin liegt das Problem!
      Laut der Informationen, sind Diese nicht die Dialoge oder Geräusche die in Raum zu hören waren.

      Info:
      Echo würde mehrmals gecheckt ob Daten übertragen werden, obwohl lediglich Gespräche in Raum stattfanden. Alles entspannt. Kein Datenstrom wurde festgestellt.

      Ich bin nun nicht derjenige der es untersucht hatte und daher reduziert sich mein Wissen auf glauben. Aber ich gehe davon aus, das sich Amazon -sollte sich irgendwann das Gegenteil herausstellen- wohl auf eine Klagewelle einstellen kann. Denn die behaupten betont, es werden kenne Daten, außer die Kommandos, auf den Server übertragen. Und (wie erwähnt) haben diverse Untersuchungen Amazons Behauptung bestätigt.

      Vielleicht solltest Du dir bewusst machen, solltest du Smartphone, Computer, Bank-Karte nutzt, schon alle Daten von dir, tagtäglich übermittelst.
      Sollte Alexa ständig zuhören werden deine/eure Geräusche und Dialoge höchstens medizinisch ausgewertet ;) Und solltest Du in Gefahr sein (Sturz und unbeweglich aber bei Bewusstsein) wärst Du möglicherweise dankbar, sollte sie dafür sorgen das Hilfe kommt!

      In diesem Sinne: hab Spaß am Leben und bleibe neugierig!

  • Und Apple liegt im Winterschlaf…

    • Nicht wirklich, haben doch die Apple Watch und damit hast du Siri immer dabei. Klappt wunderbar. Trotzdem würde ich sofort so eine Siri-Box kaufen. Meine Frau ist bis Dato allergisch auf jedes gekaufte Armband für die AW und trägt sie deswegen nicht mehr. Die Edition der AW ist ihr aber selber zu teuer. Da bekomme ich einen auf den Deckel wenn ich ihr die kaufe.

    • Apple ist selten Innovator gewesen und hat etwas völlig Neues rausgebracht. Apple hat eigentlich immer nur bereits existierende Ideen aufgegriffen / kopiert und deutlich verbessert bzw. durch geschicktes Marketing erst zum Erfolg gebracht.
      Siehe iPod, iPhone, iPad, iMac, Mac, Mac OS… usw. – das ist aber auch nicht negativ, sondern ist nicht ungeschickt. Erst Abwarten wie sich der Markt entwickelt, dann eine Idee aufgreifen, verbessern und selbst auf den Markt bringen. Und oft wurde es bisher dann auch ein Erfolg.

  • Wirklich traurig, dass Apple hier pennt. Siri ist im Vergleich zu Alexa ein Witz. Zumal ein fest installierter Lautsprecher für die Sprachsteuerung Zuhause einfach viel mehr Sinn macht als das Handy. Ich nutze Siri so gut wie nie, Alexa hingegen mehrfach am Tag.

  • ich wuerde mir Amazon Echo nicht wieder kaufen.
    Fuer jede Frage brauche ich ein Skrill. Alexa frage……. absolut nervend. Entweder ich frage direkt und bekomme eine Antwort – meist jedoch nicht…
    das ist eine dieser Fragen die ich nicht weiss.
    Unausgereift und ueberteuert. Vielleicht kann es google besser. Mal abwarten.

  • Fabian Fassbauer

    Ich möchte lediglich die tv Programme, Licht und Musik steuern. Ein Dialog ist mir mit Menschen lieber. Fragen kann ich Google Assistent stellen, so wie ich es schon immer getan habe und durch die Kopplung auf Echo übertragen.

    Durch die Gewohnheit Google und Alexa lediglich auf spezielle Dinge anzusprechen, gibt es bei uns keine Verwirrung.
    Aber mal schauen wie sich Google Assistent/Home noch so entwickelt…

  • Lasst Apple erstmal in die neue Firmenzentrale einziehen. Ich gehe davon aus, dass ab dann zeitnah mit neuen innovativen Produkten zu rechnen ist. Auch die Mac-Computer werden dann sicher regelmäßiger aktualisiert.
    So ein bevorstehender Umzug behindert die ganzen Geschäftsabläufe.

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