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Ohne Finger durchs Netz

Hawkeye Access für iPad: Browser mit den Augen steuern

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Mal eben schnell etwas im Internet nachschauen, aber nur eine Hand zum Halten von iPhone oder iPad frei? Dann könnte der Webbrowser Hawkeye Access etwas für euch sein. Die App ist nun auch für das neue iPad Pro verfügbar.

Dieser Browser wird per Eyetracking gesteuert. Die Kamera eures iPhones oder iPads – erforderlich ist eine TrueDepth-Kamera, wie sie z. B. im iPhone XS oder dem neuen iPad Pro verbaut ist – verfolgt hierbei eure Augen und setzt deren Bewegungen dann über einen virtuellen Cursor auf dem Display um.

Nach einer kurzen Einrichtung, bei der ihr einen Punkt mit den Augen verfolgen müsst, könnt ihr dann ohne Finger auf dem Display durchs Web surfen. Geklickt wird, indem ihr entweder lächelt, blinzelt oder einige Zeit mit den Augen auf einer Position verharrt. Selbst scrollen sowie zurückspringen könnt ihr mit den Augen steuern.

Ich habe den Hawkeye Access Browser, den ihr kostenlos aus dem App Store laden könnt, gerade mal auf meinem iPhone X ausprobiert. Das Surfen klappt sogar einigermaßen gut, wobei die Genauigkeit doch manchmal etwas zu wünschen übrig lässt. Dennoch eine faszinierende Idee, die in Momenten ohne freie Hand durchaus hilfreich sein kann. Um länger im Internet unterwegs zu sein, wäre es mir aber zu anstrengend, zumal ihr das Gerät ruhig halten müsst.

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Hawkeye Access
Hawkeye Access
Entwickler: Hawkeye Labs, Inc.
Preis: Kostenlos
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Montag, 03. Dez 2018, 13:29 Uhr — Marcus
20 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Wie funktioniert das? Die Kameras sind doch auf der Rückseite.

  • Interessant für Menschen mit Bewegungseinschränkungen!

    • Und für solche mit Brillen, welche mehr oder weniger spiegeln, damit die Hacker unter uns das Leben, sprich: das Auslesen der so gespiegelten Daten, leichter haben, Tom.

      Bei mir ist die FaceID-App deaktiviert, und die Front-Kamera mit schwarzem Isolierband mechanisch abgeklebt, und Apps, wie Hawkeye-Access, ausgesperrt. … … …

      • …schrieb er und benutzte trotz absoluter Paranoia ein iPhone!
        Da hilft 6x am Tag mit der flachen Hand auf die Stirn hauen… kleiner Tipp!

      • Toll wenn sie deine Kamera auslesen können ist der direkte Weg der Darstellung ja nicht möglich. Haha

      • Es wird immer lächerlicher.

      • Ich hätte noch ein Telefon mit Wählscheibe (in grün) für Dich im Keller rumstehen…kriegste sogar umsonst

  • Gerade mal mit dem Xr ausprobiert – Wow! Funktioniert besser als ich gedacht hätte.

    Wenn Apple das in iOS integriert hätte, hätte ein Bekannter der an ALS erkrankt ist auf den extrem teuren Sprachcomputer (Tobii Dynavox, komplett mit den Augen steuerbar) verzichten können und stattdessen ein iPad pro nutzen können. Vielleicht kommt es ja noch – wird einigen Leuten mit ähnlichen Einschränkungen extrem weiterhelfen und was Barrierefreiheit angeht ist Apple für gewöhnlich ja auch ziemlich weit vorne mit dabei.

  • Die Frage die ich mir stelle ist, wieso man dafür ein iPhone oder iPad mit True Depth Kamera benötigt, die Pupillen zu tracken sollte auch mit einer einzelnen Linse wie beim 7er oder 8er möglich sein, oder wo sind da die technischen Limitierungen?

  • Jemandem aufgefallen weshalb es diesen Namen trägt?

  • Mit meinem 7+ und mit meinem iPad Pro funktioniert das leider gar nicht.

    • Hat Dein iPhone eine True-Depth Kamera? Nein!
      Hat Dein altes iPad Pro eine True-Depth Kamera? Nein! Kann es so funktionieren? Nein! All das steht aber auch im Artikel. ;)

  • Sehr nett vom Prinzip her, wenn es jetzt noch zuverlässiger wird und die stellen die man an blinzelt besser trifft, könnte dass die Zukunft sein.
    Vielen Dank für das aufmerksam machen auf diesen außergewöhnlichen Browser

  • Ist wohl zu dunkel in meiner Bude.
    Es klappt leider nicht richtig bei Schummerlicht auf der Couch.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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