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Im Januar ist Schluss

Google Stadia macht dicht: Zu wenig Nutzer

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Googles Spiele-Dienst Stadia macht keine zwei Jahre nach seinem Start die Schotten dicht. Das Cloud-Gaming-Angebot wird am 18. Januar 2023 eingestellt.

In der von Google veröffentlichten Ankündigung diesbezüglich wird als Hauptgrund für die Beendigung des Angebots die Tatsache genannt, dass Google Stadia nicht in dem Maß angenommen wurde, wie man sich erhofft hatte. In der Konsequenz habe man schweren Herzens die Entscheidung getroffen, seinen Cloud-Gaming-Dienst komplett einzustellen.

Google Stadia

Angefangene Spiele noch fertig spielen

Die Ankündigung mehr als drei Monate im Voraus soll den aktiven Spielern insbesondere noch die Möglichkeit geben, ihre laufenden Sessions zu beenden. Zudem will Google mit Ausnahme der Pro-Abonnements auch sämtliche Ausgaben im Zusammenhang mit Stadia rückerstatten. Dies betrifft sowohl Hardware-Anschaffungen über den Google Store als auch den Kauf von Spielen und Inhalten über Stadia direkt. Diese Rückerstattungen sollen ebenfalls bis Mitte Januar abgewickelt werden. Angesichts dieser Ankündigung sind ab sofort keine Stadia-Käufe mehr möglich. Weiterführende Informationen für Stadia-Spieler hat Google in diesem FAQ-Dokument zusammengefasst.

Google Stadia als Alternative zum Gaming-PC

Google Stadia ist im April 2020 in insgesamt 14 Ländern gestartet, darunter auch in Deutschland. Spieler konnten zum Monatspreis von 9,99 Euro auf ein wechselndes Basis-Angebot an Spielen zugreifen und darüber hinaus zusätzliche Inhalte erwerben, die jetzt auch zurückerstattet werden.

Das Angebot war für alle Nutzer interessant, die kein Gerät mit ausreichender Leistung ihr eigen nennen konnten, Google versprach mit Stadia die Möglichkeit zum Online-Gaming mit bis zu 4K Auflösung, 60 FPS, HDR und 5.1 Surround-Sound, ohne eine Konsole oder einen fetten Gaming-PC zuhause stehen zu haben.

Google Stadia ließ sich auch mit iOS-Geräten verwenden, allerdings nicht mit einer eigenen App, sondern über den auch von anderen Anbietern genutzten Umweg über den Safari-Browser.

29. Sep 2022 um 19:27 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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