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Apple-Store-Geschichte

Genius Bar: Für Steve Jobs zunächst eine „hirnrissige Idee“

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Das Onlinemagazin Recode fördert eine nette Anekdote aus alten Apple-Zeiten zutage. Im Jahr 2000 heuerte Steve Jobs den zuvor bei der Handelskette Target tätigen Ron Johnson an, um die Idee der Apple-Ladengeschäfte zu verwirklichen. Mit Johnsons Idee, jeden Apple Store mit der Reparaturtheke „Genius Bar“ auszustatten, kam Jobs allerdings nicht klar. Für ihn war dieser Plan „idiotisch“.

Genius Bar Apple Store Hamburg

Jobs war der Ansicht, dass ein „Computer Genius“ nicht in der Lage sei, auch normal mit Menschen zu kommunizieren. „Das sind alles Geeks, du könntest es vielleicht Geek Bar nennen“ zweifelte Jobs daran, dass die Einrichtung einen Mehrwert für den Ladenbesucher bringen könnte. Johnson hielt dagegen: Die 20jährigen seien anders aufgewachsen als er. Technik sei für sie nichts Fremdes und genau sie seien es, die in den Apple Stores arbeiten würden. Jobs gab sich geschlagen und ließ bereits am darauffolgenden Tag die Wortmarke „Genius Bar“ schützen.

Johnson war bis 2011 bei Apple beschäftigt. Heute macht die im Jahr 2014 vom Modeunternehmen Burberry zu Apple gewechselten Angela Ahrendts seinen Job bei Apple.

Steve Jobs präsentiert den Apple Store

Hier noch ein nostalgisches Video. Steve Jobs präsentiert im Jahr 2001 das Konzept der damals neuen Apple Stores. Die Ladengeschäfte hatten damals sogar noch einen prominent platzierten „Pro-Bereich“.

Via MacRumors

Montag, 06. Mrz 2017, 19:07 Uhr — Chris
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  • sie vergessen es nicht, sondern wissen es schlicht nicht. für viele hier war das iphone 4 der erste zugang zu apple ;)

  • Wenn man mal einen Termin bekommen würde und wenn APPLE mal zu den Fehlern in Hardware und Software stehen würde, daaaaaaann wäre die Genius Bar vielleicht eine tolle Sache ….

    • … und wenn man mal an einen „Genius“ gerät, der wirklich weiss, wovon er spricht. Das Wissen ist oft extrem lückenhaft und wirkt wie auswendig gelernt. Aber WENN man dann Glück hat ist der Service wirklich toll.

    • Mit einfachen Fragen zur Benutzung ist man dort gut aufgehoben.

    • da muss dir recht geben, als man noch vorbei gehen konnte und schnell hilfe bekommen hat. da war es toll, aber jetzt bekommt man nur noch einen termin wenn man eine woche vorher reservieren.

      • Ich weiß gar nicht was ihr habt! Letzten Freitag um 12:00 im Apple Store Dresden, Anzahl der Kunden übersichtlich, ohne vorherige Anmeldung sofort einen freien Mitarbeiter gefunden, der mir mein iPhone 6s zum Akku-Tausch abgenommen hat, welches ich nach 2 Stunden mit neuem Akku wieder abholen konnte.

      • Dresden? Wo liegt das hehe…kann man halt nicht mit HH, D, K oder M vergleichen ;)

      • In Hannover auch konnte ich an einem Tag um ca 15:00 eine Termin online resevieren und bekam auch einen für 16:30 desselben Tages: Dort angekommen, wurde ich auch innerhalb von nicht mal 5 min durch einen Mitarbeiter empfangen. Mir wurde jedenfalls geholfen. Somit verstehe ich nicht, dass Termine schwer zu kriegen sind. Vielleicht geht es einfacher und schneller online?

    • also für grundlegendes sind die bestimmt ganz gut zu gebrauchen. aber wenn ich dem genius erst erklären muss was er machen soll und er dabei was lernt, läuft irgendwas falsch. :-/

      • Stellen wir uns einfach mal vor, du kommst in die Genius Bar, als neuer Mitarbeiter…. ab wann genau weißt du alles?
        Aha…
        So ein dummes Geschwatze.

      • Öhm… von einem TECHNIKER für Mac und Co. könnte man aber durchaus erwarten, dass dieser zu or eine fundierte, ordentliche Ausbildung gemacht hat! Aber leider zu oft schlägt man die Hände über den Kopf zusammen wenn man auf fundiertes Umwissen der sogenannten „Techniker“ trifft – ich habe das Gefühl, die meisten geben nur gelernte Phrasen von sich und sind einfach nur gut dressiert.

  • Aber damals stand Apple noch für exzellente Soft- und herausragende Hardware. Alles war zukunftsfähig und durchdacht.
    Heute ist selbst der Arbeitsspeicher bei den meisten Rechnern so verbaut und verklebt, dass er sich nur mit großem Aufwand von Spezialisten erweitern lässt.
    Das ist krank und generiert nur Müll!
    Von den heute fehlenden »Steckern« an den angeblich besten Mobilrechnern … der völligen Vernachlässigung der Software mal ganz zu schweigen.

    • Auch wenn Apple in dieser Hinsicht wirklich Vorreiter ist – alleine ist Apple damit wirklich nicht mehr. Es gibt viele Hersteller die z.B Speicher direkt auf die Platine löten oder Akkus fest verbauen. Warum? Hauptsächlich Gewinnmaximierung – erweiterbarer Arbeitsspeicher bedeutet mehr Bauteile, anderes und aufwendigeres Platinenlayout, das Gehäuse muss anders und ebenfalls aufwendiger gestaltet werden. Das kostet Geld und das will man vermeiden.

  • Falls ihr das Video auch ansieht, es ist sehe interessant wie Jobs die Hände hält. Da hat die Frau Bundeskanzlerin es also her ;)
    Wirklich auch interessant wie hier der Schwerpunkt noch auf Computern lag.
    Ansonsten kann ich auch nur sagen, eine Genius Bar die man nie erreicht, man keine Termine bekommt zu den Zeiten wo man selbst auch kann, die ist eben unbrauchbar. Für mich ist die aktuelle Lage bei Apples iPhone derart untragbar, das ich mich schon aus Prinzip an die Konkurrenz gewendet habe. Das iPhone ist nunmehr ZweitPhone. Die Akkuprobleme und stärker den je, aber hey, sie fallen auch erst bei 1% aus, auch wenn diese nach weniger als einer Stunde erreicht sind, bei einem kaum 1 Jahr alten Smartphone. Lächerlich, mein 5S hält so viel länger. Aber wehe die Temperaturen sind über 15°C, ja dann läuft auch das 6S+ auf einmal wie ein Bienchen. Kenne mich nicht so sehe aus, aber offenbar ist es in California meistens warm genug, damit ein iPhone vernünftig läuft.

  • Und er war von Anfang an gegen die Pro-Sparte!

  • OT: die schönen alten Storebilder… damals, als noch alles toll war

  • Da gebe ich euch recht. Früher waren die Produkte auch nicht wirklich gut. Aber man konnte damit zeigen, dass man anders war. Das hat dann zusammengeschweißt und für diese ganzen Legenden vom perfekten System gesorgt. Steve hat mit seiner Art dann den Rest dazu beigetragen.
    Heutzutage wechseln viele Kunden zu Apple, die immer noch die alten Geschichten im Kopf haben und sich von den Produktvorstellungen leiten lassen. Da kommt es dann natürlich schnell zu einer Enttäuschung.

    • Ich habe mit einem PowerBook G4 von 2004 angefangen. Das Problem war, dass es so gut wie keine Drittgeräte gab, zu denen der jeweilige Hersteller Treiber entwickelt hat. Also musste Apple notgedrungen das selbst machen. Das lief dann nach meiner Erfahrung immer recht gut und zuverlässig, nur war man halt in der Auswahl von Produkten, die kompatibel waren, eingeschränkt.

      Ich habe mein PowerBook geliebt und erst 2011 durch einen iMac + iPad ersetzt.
      Der alten Zeit trauere ich immer noch nach. Die Teile waren damals einfach der Konkurrenz weit voraus und bedienten sich schon genauso gut wie heute.

  • Das mit der Genius Bar steht fast genauso auch in der Steve Jobs Biografie (die ich gerade lese). Sehr interessantes Buch.

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