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Gamescom 2014 – Ticketvorbestellung ab sofort möglich

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Zwar sind es noch rund vier Monate hin, bis die größte Spielemesse der Welt wieder ihre Pforten öffnet, der Ticketvorverkauf für die Kölner Gamescom wurde jedoch bereits eröffnet. Wer Pläne schmiedet die Messe dieses Jahr zu besuchen, sollte sich den 14. bis 17. August diesen Jahres somit schon einmal rot im Kalender anstreichen.

Einlass zur gamescom 2013, Eingang Süd

Im letzten Jahr konnte die weltgrößte Messe für interaktive Unterhaltungselektronik mehr als 340000 Besucher verbuchen. Unter dem Motto „Celebrate the games!“ werden auch dieses Jahr wieder hunderte Aussteller ihre Neuheiten in den Deutzer Messehallten der Öffentlichkeit präsentieren.

Während der Mittwoch (13.08.2014) traditionell Fachbesuchern und Pressevertretern vorbehalten bleibt, dürfen Privatbesucher von Donnerstag bis Sonntag den „Entertainment Area“ stürmen um ihre kommenden Lieblingsspiele schon vor dem offiziellem Release zu testen. Zumindest wenn man die nötige Geduld mitbringt. Erfahrungsgemäß bilden sich vor den großen „Blockbuster Titeln“ schnell lange Schlangen, die stundenlange Wartezeit bedeuten können.

Wo wir das Thema der langen Schlangen angesprochen haben, kämen wir auch direkt zur größten Kritik und aktuellem Streitpunkt um die Spielemesse. Während sich die Veranstalter natürlich gerne mit den immensen Besucherzahlen brüsten, bedeuten viele Besucher auch schnell überlaufene Messehallen. Die Gamescom existiert erst seit 2009, bis dahin fand jährlich die Games Convention in Leipzig statt. Da die Größe des Leipziger Messegeländes, sowie dessen Infrastruktur, nicht mehr für das Wachstum der Unterhaltungsmesse angemessen war, entschied man sich die Ausstellung nach Köln zu verlegen.

Leider nutzen die Veranstalter dennoch bis heute nicht das komplette Potenzial des Messegelände in Köln Deutz aus. Auch in diesem Jahr werden nicht alle Messehallen ausgereizt, sondern sind teilweise geschlossen bzw. werden nur als Eingangs- und Ausgangsbereich genutzt. Würde man den Ausstellern auch diese Hallen zuteilen, ließe sich die Messe vielleicht ein wenig entzerren und so für eine angenehmere Atmosphäre sorgen.

Keine Dauerkarten mehr

Um den steigenden Besucherzahlen dennoch irgendwie Herr zu werden und besser steuern zu können, wie viele Besucher täglich die Gamescom besuchen können, hat man sich kurzerhand zu einer anderen Lösung des Problems bemüht. In diesem Jahr werden keine Dauerkarten mehr verkauft. Dies trifft natürlich auf besonders laute Kritik von Fans, die an drei oder sogar allen vier Besuchertagen auf der Messe erscheinen wollten. Die Dauerkarten beinhalteten bisher einen Mengenrabatt, sodass sie günstiger waren als der Kauf einzelner Tageskarten.

Jedoch können wir diesen Schritt nachvollziehen. Die Ausgabe von Dauerkarten hat es den Veranstaltern unmöglich gemacht einschätzen zu können, wie viele Besucher tatsächlich jeweils an welchem Tag die Messe besuchen würden. Ohne die Dauerkarten lässt sich einem Überlaufen der Messehalten besser entgegensteuern. Natürlich müssen Dauerbesucher somit einige Euro mehr zahlen, profitieren dafür jedoch ebenso von einer angenehmeren Messeatmosphäre.
 

  • Tageskarte: Do oder Fr 11,50 Euro, Sa oder So 15,50 Euro
  • Tageskarte ermäßigt: Do oder Fr 7,00 Euro, Sa oder So 10,50 Euro
  • Tageskarte Kind (7-11 Jahre): Do, Fr, Sa oder So 6,50 Euro
  • Tageskarte Familie: Do oder Fr 24,00 Euro, Sa oder So 28,00 Euro

 

Messe ohne Pausen

Wir sehen jedoch ein viel gravierenderes Problem im Wegfall der Dauerkarten. Während ihr damals mit einer Dauerkarte das Messegelände kurzzeitig verlassen konntet, um beispielsweise ein wenig im Rheinpark zu entspannen, außerhalb des Messetrubels etwas Essen oder Trinken zu gehen oder nur um kurz eure ergatterten Goodies im Auto zu verstauen, ist dies mit den Tageskarten nicht mehr möglich. Die Tageskarten verlieren umgehend ihre Gültigkeit, wenn ihr die Messe verlasst. Somit könnt ihr nichtmal kurz zu eurem Auto gehen und müsst euch mit dem kulinarischem Angebot der Imbissbuden auf dem Messegelände begnügen, wenn ihr euren Messetag nicht vorzeitig beenden wollt.

Leider hat die Kölner Messeleitung, trotz massiver Kritik, bisher nichts an dieser Regelung geändert. Wir gehen entsprechend davon aus, dass sich auch bis August viel an dieser Entscheidung rütteln lässt. Diese Einschränkung solltet ihr also umbedingt bei der Planung eures Messebesuch im Hinterkopf behalten.

 

Teaser & Preise Gamescom 2014 (Youtube-Link)

Donnerstag, 17. Apr 2014, 13:50 Uhr — Damien
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  • Sehr gute und übersichtliche Zusammenfassung!

  • Mein Problem an den fehlenden Dauerkarte ist nicht einmal, dass Einzeltickets teurer sind.
    ABER: Mit Tageskarten kann man, wenn man das Gelände einmal verlassen hat nicht mehr wieder zurück auf die Gamescom. Früher konnte man mit der Dauerkarte ohne Probleme mittags irgendwo günstig essen gehen und danach wieder zurück auf die Gamescom. Dieses Jahr muss man den überteuerten Messefraß essen, oder den ganzen Tag sein eigenes Essen mitschleppen…

    • Habt ihr den Absatz gerade dazu editiert, oder hab ich den überlesen o.O. Naja. Schön, dass ihr das Problem auch seht.

      • Musst du überlesen haben, stand von Anfang an da und war mir halt auch sehr wichtig zu erwähnen.
        Ist wirklich ne sehr ärgerliche Angelegenheit (um nicht zu sagen: ziemlich mies)

      • Sauerei halt. Drinnen ist das essen so teuer!
        War bereits 2010 mal dort. Schon da war alles so voll! Und warm.. Eh wird auch von Jahr zu Jahr beschissener. Die spielindustrie wird mehr und mehr verhunzt.

  • Es wurde in jedem Jahr voller, mittlerweile ist die Größe des Ticketkontingents schon eine Zumutung, es werden viel mehr Karten verkauft, als dem Gelände gut täten.
    Sogar Donnerstag und Sonntag war es im letzten Jahr brechend voll, was sonst nie der Fall war.

    Werde dieses Jahr vermutlich zuhause bleiben, denn warum sollte ich eine Messe besuchen, an der ich genau das, weshalb ich eigentlich hinfahre, nicht in ausreichendem Maße erledigen kann: mich über neue Produkte (Spiele) zu informieren. (?)

  • Cool dann ist wieder Freakshow. Da kommen Leute ans Tageslicht die dieses mindestens 1 Jahr nicht mehr gesehen haben.

  • Eine grauenvolle Veranstaltung. Bei jedem wirklich interessanten Spiel/Stand ewig anstehen. Ich war letztes Jahr am Fachbesuchertag, trotzdem war alles voll mit nervigen Pikelfressen. 1-2 „Ü30“-Tage wären nicht schlecht…

  • Die größte Spielemesse der Welt ist die E3 in LA ;)

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