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Mit Wi-Fi 6 und 2,5-Gigabit-LAN

Für Glasfaseranschlüsse: FRITZ!Box 5530 Fiber startet in den Markt

33 Kommentare 33

Mit der FRITZ!Box 5530 Fiber bringt der Netzwerkausstatter AVM ein neues Modell für den Einsatz direkt am Glasfaseranschluss auf den Markt.

Die neue Glasfaser-FRITZ!Box eignet sich für alle Anschlüsse an aktive (AON) oder passive optische Netze (GPON, XGS-PON). Sie bietet Übertragungsraten von mehreren Gigabit pro Sekunde und kann je nach Provider auch für Gigabit-Upload-Verbindungen eingesetzt werden.

AVM FRITZBox 5530

Um das hohe Gigabit-Tempo drahtlos im Haus zu verteilen, ist die FRITZ!Box 5530 Fiber mit Wi-Fi 6 ausgestattet. Im 5-GHz-Band sind Datenraten von bis zu 2.400 MBit/s möglich; bei 2,4 GHz können bis zu 600 MBit/s erreicht werden.

Fürs verkabelte Heimnetz bietet die FRITZ!Box 5530 Fiber einen schnellen 2,5-GBit/s-LAN-Port. Außerdem hat die neue FRITZ!Box eine DECT-Basis für Telefonie und Smart Home an Bord.

Dank der Routerfreiheit können Anwender ihr Endgerät frei wählen und die FRITZ!Box 5530 Fiber ist für jeden Glasfaseranschluss in Deutschland geeignet. Die FRITZ!Box 5530 Fiber wird demnächst über den Fachhandel, den stationären und Online-Handel für 169 Euro (UVP) sowie über Stadtnetzbetreiber und viele regionale und überregionale Provider angeboten.

Die Highlights der FRITZ!Box 5530 Fiber im Überblick

  • Für alle gängigen Glasfaseranschlüsse in Europa: AON, GPON, XGS-PON, per SFP-Modul (Small Form-Factor), nach BBF.247 zertifiziert
  • Die für den Handel vorgesehene FRITZ!Box 5530 Fiber wird mit einem AON- und einem GPON-Modul ausgeliefert.
  • 2×2 Wi-Fi 6 (WLAN AX) mit bis zu 3 GBit/s; 5 GHz: 2.400 MBit/s (HE160) und 2,4 GHz: 600 MBit/s
  • Ein 2,5-Gigabit-LAN-Port (NBase-T)
  • Zwei Gigabit-LAN-Ports
  • DECT-Basis für bis zu 6 Telefone und Smart-Home-Anwendungen
  • Ein Anschluss für analoges Telefon oder Fax
  • Höhe, Breite, Tiefe 208 x 150 x 37mm
  • 5 Jahre Herstellergarantie
  • UVP von 169 Euro
Dienstag, 17. Nov 2020, 10:58 Uhr — Nicolas
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  • Kann mir jemand erklären worin genau der Vorteil gegenüber der „normalen“ FritzBox (z.B. 7590) besteht?

    Wir haben hier einen FTTH Glasfaseranschluss der im Keller am NT endet und von dort per Cat6 zur FritzBox geht. Klar, die „normale“ Netzwerkleitung ist nicht so gut wie eine Glasfaserleitung die direkt in der FritzBox endet. Aber wir schaffen auch so ohne Probleme 1000MBit Up- und Downstream.

    Merkt man den Unterschied also erst bei noch höheren Geschwindigkeiten oder ist das eher ein „kosmetisches“ Problem für alle die komplett auf Kuperleitungen verzichten möchten?

    • Du sparst dir den ONT. Und kannst die Glasfaser direkt an diese FB anschließen.
      Weniger Paketverluste.

      • Klar, aber wie gesagt: Ist das praktisch relevant? Ich habe hier kein Rechenzentrum sondern einen Hausanschluss der (auf absehbare Zeit) mit 1000MBit mehr als gut versorgt ist. Bei der normalen Arbeit habe ich von Verlusten noch nichts gemerkt.

        Spielt der direkte Anschluss und damit der Wegfall des ONT wirklich eine Rolle oder ist der einzig spürbare Unterschied, dass ich einen Kasten weniger an der Wand habe?

      • einen Kasten weniger = weniger Kosten/Stromverbrauch/Fehlerquellen

        Paketverluste durch ein zusätzlichen Medienkonverter? Das musst Du erklären…

      • Auf Cat6 hat man wenn’s ordentlich verlegt ist auch keine Paketverluste.

        Wenn du 1 Gbit Synchron gebucht hast, und die auch durchkommen, hast du keinen Vorteil, Cat6 gegen Fiber zu tauschen.
        Das macht höchstens 1 ms an Latenz aus.

        Glasfaser ist nur bei sehr hohen Bandbreiten oder sehr großen Distanzen sinnvoll. Im Haus reicht hochwertige Kupferverkabelung vollkommen aus. Aber am besten im leerrohr verlegt.

    • die gleiche Frage wurde übrigens gestellt, als das DSL-Modem in den Router gewandert ist….
      weniger Geräte = weniger Fehlerquellen = mehr gut

    • WiFi 6 ist ein weiterer Vorteil, den hier noch keiner angesprochen hat.

    • Die Provider werden den ONT abschaffen. Erste Provider machen es seit Sommer schon.

  • Verstehe ich es richtig, dass ich mit der Frirtbox kein ONT mehr brauche?

  • Was ist eigentlich mit dem FB Problem, was ich euch mal als Email geschickt habe. Wo man trotz dass die WLAN Abfrage in der Umgebung abgeschalten ist,dass man trotzdem aufgefordert wird ein Passwort bei fremden FBS einzugeben? Seit iOS 14.2 bekomme ich bei angeschaltem WLAN immer die Aufforderung, trotz dass ich den Hinweis auf WLAN deaktiviert habe

    • Du hast dich irgendwann mal mit einem gleichbenannten WLAN verbunden. Viele Benutzer ändern die Standard-SSID ihrer Fritzboxen nicht, sodass das iPhone jedesmal versucht sich zu verbinden, wenn ein WLAN „Fritz!Box 0815“ auftaucht. Mit der Benachrichtigung bei offenen WLANs hat das nichts zu tun.

      Hier kommt nun auch noch ein Ärgernis von iOS zum Tragen, dass man gespeicherte WLANs nur dann löschen (ignorieren) kann, wenn sie in Reichweite sind. Alternativ kann man nur die Netzwerkeinstellungen zurücksetzen, allerdings sind dann alle anderen gespeicherten WLANs auch weg.

      • Aber egal in welchem Stadtteil ich mich befinde, taucht das auf. „Auf Netze hinweisen“ ist deaktiviert.
        Und vor ios14 war das nicht.
        Reset o.E

      • Netzwerke zurücksetzen gezielt zurücksetzen hat geklappt.
        Danke für den Tipp

  • Leute was ist ONT. Ich möchte wenn es ok ist die FB in Mallorca einsetzen wo ich einen Glasfaseranschluss direkt zur jetzigen Movistar Box habe.

    • Glasfaser ist doch nur das Medium, die Frage ist, welche Technik darüber geht(AON, GPON). Genau so wenig kann man erraten was Du brauchst, wenn Du sagst, Du hast ein Kupferkabel im Haus (ISDN, ADSL, VDSL,…) ;)
      ONT bedeutet optischer Netzabschluss, mehr nicht, kann wiederum alles sein, wo der Medien-Wechsel zwischen optisch und elektrisch stattfindet, z.B. diese Fritz!Box

    • ONT = Optical Network Termination (optischer Netzwerkabschluss = Der Übergabepunkt, das Ende der Glasfaser im Haus).

      Dabei gibt es zwei verschiedene Techniken:
      Activ Optical Network (AON) und GPON (Gigabit Passive Optical Network).

      Die Telekom nutzt GPON.

  • Theoretisch schon, dafür muss(te) aber am FTTH Anschluss einiges umgestellt werden. Das Vorgängermodell FB 5491 funktioniert so nicht an den Anschlüssen. Das LWL-Kabel kommt mit Mini-Stecker, die FB hatte den Großen -> Adapterkauf nötig.
    Durch die verbaut und administrierte Technik bei neuen FTTH der Telekom konnte so keine Verbindung aufgebaut werden.
    Was aber netterweise machbar ist, dass das LWL-/Glasfaserkabel bei der Erstinstallation bis zu 15m kostenlos verlängert werden kann.
    Ich nutze nach dem Experiment FB 5491 eine FB 7590 + Telekom Glasfasermodem.

  • Wenn die Telekom einen Anschluss von Kupfer auf Glasfaser ändert (liegt beides bei uns im Haus), wer muss eigentlich das neue Modem stellen und wie wird man darüber informiert?
    Ich frage deswegen, weil schon mehrfach Leute mit Telekomausweis vor der Tür standen, weil angeblich der Anschluss zeitnah umgestellt wird und es wurde nach bisherigem Anbieter und Art des Modems gefragt. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass das s.g. „Rangers“ sind, die einem einen Telekomvertrag unterjubeln wollen….

    • Ich denke nicht, dass die Telekom einfach so laufende Verträge umstellt, das dürfte sie gar nicht.
      Das ist in der Regel ein Produktwechsel, d.h. DU stellst auf das neue Produkt um und bist dann auch dafür verantwortlich ein passendes Gerät (Routerfreiheit) zu verwenden, i.d.R. bietet Dir Dein Anbieter gleich ein passendes an und das wird bei so manchem Provider in D genau diese Box sein ;)
      Da ist nicht wirklich ein Unterschied zum bisherigen DSL.

      zum Thema NT:
      früher gab’s nur ein DSL-Modem, dann gab’s zusätzlich Router und seit 15-20 Jahren sind DSL-Router in einem Gerät der Standard.
      Das wiederholt sich doch gerade alles bei FTTH: erst ein NT/Modem/Medienkonverter, jetzt integriert in den Router und statt TAE eben die Glasfaserabschlussdose

      • Vielen Dank Kai. Dazu kommt, dass mein aktueller Vertrag bei 1&1 ist und nicht bei der Telekom…

      • Ja Hans das SIND Ranger die was verkaufen wollen, allerdings kommt 1&1 nicht an den Glasfaseranschluss, wenn du den willst du tatsächlich wechseln, aber man muss das nicht zwingend, kannst auch bei Kupfer 1&1 bleiben

  • Ich glaube ich behalte da doch lieber meine 5490 und hoffe dass die nochmal ein Update bekommt. So habe ich einen Ethernetport mehr und aus meiner Glasfaser kommt sowieso Im Moment „nur“ 1GB/s, dass allerdings symmetrisch.

    • Da die 5490 aktuell immer noch von Providern ausgegeben wird, wird die noch eine ganze Weile Updates bekommen. AVM ist ja auch für seine „Apple-like“ Updatepolitik bekannt.

  • Die 2.400 wird die 5530 auch nie schaffen. Da braucht man schon ne Abschirmglocke. Bei der 7590 sind die 1.700 auch ein Brüller. Diese Laborwerte sind ein Witz.

  • Ich habe bei mir Zuhause auch ein Glasfaserkabel bis in die Wohnung liegen (Mehrfamilienhaus). Das Glasfaserkabel geht in ein Modem der Telekom, das wiederum eine LAN-Buchse hat wo ich einen Router anschließen kann. Wenn ich jetzt diese FritzBox kaufe, müsste ich ja das Modem dagegen austauschen. Darf ich das überhaupt (Wohnung ist nur gemietet)? Und kann ich das überhaupt oder muss dafür ein Telekom-Techniker kommen? Die Frage ist für die meisten bestimmt blöd, aber der Techniker, der damals das Modem in Betrieb genommen hat meinte, ich dürfte und könnte kein anderes Modem daran anschließen.

    • Richtig, es ist telekomeigen, einfach so abändern geht nicht. Rein technisch kann man es natürlich ausprobieren, ich denke dass die Modems immer Anschein werden. Der Zugang zum Internet erfolgt ja dann durch die Zugangsdaten im Router

    • Den Vermieter interessiert das übrigens gar nicht. Nur die Verlegung des Kabels, aber das ist ja erledigt

    • Ich habe dieselbe Konstellation und wüßte auch gern ob ich die Glasfaser einfach aus diesem Telekom-Kästchen entfernen und in diese neue Fritz!Box stecken kann.

      • Das wüsste ich auch gerne. Laut Telekom-Techniker geht das nicht. Aber dann frage ich mich, ob die neue FritzBox nur für Glasfaseranschlüsse anderer Anbieter konzipiert wurde (was ich nicht glaube) und wie es dann um das Recht auf ein eigenes Modem steht.

  • funktioniert das auch mit einem Anschluß der Deutschen Glasfaser?

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