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Freie WLAN-Netze: Mobile Nutzer sind zu leichtsinnig

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Diese Statistik der Sicherheitsforscher von Avast soll euch daran erinnern, dass ihr euch besser nicht stets mit jedem verfügbaren WLAN-Netzwerk verbindet. Wisst ihr immer, wer der Betreiber ist oder wer da vielleicht im Hintergrund euren Datenverkehr mitliest?

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(Bilder: Shutterstock)

Ein Avast-Team hat vor dem Hintergrund, dass sich in Barcelona gerade die Mobile Welt zum Mobile World Kongress trifft, ein kleines Experiment aufgesetzt. Am Flughafen der Stadt wurden als „Honeypot“ WLAN-Hotspots mit authentischen oder zumindest seriös klingenden Namen wie „Starbucks“, „Airport Free Wifi AENA“ und „MWC Free WiFi” aufgesetzt. Insbesondere zielte die Aktion auf Nutzer, die ihre Geräte so eingestellt haben, dass sich sich automatisch mit bekannten Netzwerken verbinden.

Das Konzept ging auf und innerhalb von vier Stunden konnten die Avast-Forscher mehr als 8 Millionen Datenpakete sammeln. Diese wurden aus Datenschutzgründen zwar nicht gespeichert, aber einer oberflächlichen Auswertung unterzogen. Nur dadurch ließen sich folgende Erkenntnisse gewinnen:

  • 50,1 Prozent haben ein Apple-, 43,4 Prozent ein Android- und 6,5 Prozent ein Windows-Phone-Gerät
  • 61,7 Prozent googelten oder checkten ihre E-Mails bei Gmail
  • 14,9 Prozent besuchten Yahoo
  • 2 Prozent nutzten Spotify
  • 52,3 Prozent haben die Facebook-App, 2,4 Prozent haben Twitter installiert
  • Von 63,5 Prozent konnte Avast die Identität der Geräte und Nutzer sehen

Viele Nutzer wissen, dass das Surfen im offenen WLAN unsicher ist. Einige dieser Nutzer wissen aber nicht, dass sich ihr Gerät automatisch mit einem WLAN-Netzwerk verbinden, wenn sie dies nicht in ihren Einstellungen ausschalten. Da viele Mobile-World-Kongress-Besucher aus dem Ausland anreisen ist es nicht überraschend, dass sie nach kostenlosem WLAN suchen, statt Roaming-Gebühren in Kauf zu nehmen. Wer sich dafür entscheidet sollte aber einen VPN-Dienst nutzen, der die Daten verschlüsselt.

VPN-Box Keezel

Mit Keezel will ein niederländisches Unternehmen eine Möglichkeit bieten, grundsätzlich sicherer über öffentliche Hotspots zu kommunizieren. Die Box ist eine Art 1-Click-VPN und sitzt zwischen euren Endgeräten und dem Netzwerkzugang um jeglichen Datenverkehr zu verschlüsseln. Grundsätzlich ein interessantes Konzept, das allerdings fest an einen Anbieter gekoppelt ist.

Um das Ganze technisch zu realisieren, müssen die verschlüsselten Datenströme über die Server der Niederländer geleitet werden. Als „Bonus“ bekommt ihr dafür aber auch erweiterte VPN-Dienste und somit den Zugriff auf Webseiten, die eigentlich nur mit regionalen Internetkennungen erreichbar sind.

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22. Feb 2016 um 12:11 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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