Gratis-Tool für die Menüleiste
FineTune erweitert die Audio-Steuerung auf dem Mac
Wer die Mac-Anwendung FineTune direkt nach unserem Bericht zur Version 1.0 installiert hat, sollte einen Blick auf die aktuelle Ausgabe werfen. Mittlerweile sind wir bei Version 1.2.0 und es wurde nicht nur die anfangs nicht vorhandene Funktion für automatische Updates integriert, sondern auch der Funktionsumfang der App deutlich erweitert.
FineTune ist ein Geheimtipp für Mac-Anwender, die erweiterte Audioeinstellungen benötigen. Mit der Anwendung kann man die Lautstärke für jede einzelne App separat regeln oder diese jeweils separat stummschalten. Diese Vorgaben können auch so hinterlegt werden, dass sie schon direkt beim Start der Anwendungen greifen.
Audio-Routing und Equalizer
Audiosignale lassen sich damit auch gleichzeitig auf mehrere Ausgabegeräte verteilen oder gezielt einzelnen Ausgängen zuweisen, dies können auch Lautsprecher oder drahtlos verbundene Ohrhörer sein. Zur Klangbearbeitung stellt die Anwendung einen Equalizer mit zehn Frequenzbändern zur Verfügung.
Mit den letzten beiden Updates wurde FineTune unter anderem um die bereits angesprochene Auto-Update-Funktion erweitert. Zudem hat der Entwickler die Einstellungen nun übersichtlich als eigenständiges Fenster in die App integriert. FineTune unterstützt inzwischen auch Eingabegeräte, sodass man beispielsweise Mikrofonpegel überwachen und anpassen kann.
Für mehr Überblick werden die verfügbaren Geräte und Quellen nun nach Ein- und Ausgabe sortiert. Zwischen diesen beiden Listen kann man schnell und unkompliziert über einen Tab umschalten.
Kostenlose Alternative zu kommerziellen Tools
Als Inspiration für die App nennt der Entwickler die Tatsache, dass die von macOS gebotenen Möglichkeiten in diesem Bereich nicht ausreichend sind. Die App lässt sich kostenlos laden und positioniert sich so als ernstzunehmende Konkurrenz zu bereits existierenden Programmen in diesem Bereich. Am bekanntesten dürfte hier das 49 Dollar teure SoundSource sein.


Danke an Vorsteller und Hersteller.
Wow! Das klingt vielversprechend! Dankeschön!