Update für die "Apple-Datenbank"
FileMaker 2026 bringt neue Server- und KI-Funktionen
Claris hat mit FileMaker 2026 die neueste Version seiner Datenbankplattform vorgestellt. Das Update steht sowohl für FileMaker Pro als auch für die Server-Version der Software zur Verfügung.
FileMaker erhält traditionell im Sommer eine neue Version mit zahlreichen Neuerungen. In diesem Jahr sind nach Angaben des Unternehmens etliche Detailverbesserungen für Entwickler, neue Funktionen zur Absicherung von Server-Infrastrukturen sowie erweiterte Möglichkeiten zur Einbindung künstlicher Intelligenz enthalten.
Neue Dienste für Datensicherung und Ausfallschutz
Eine zentrale Rolle spielt bei den aktuellen Updates der Schutz geschäftskritischer Daten. Hierfür führt Claris mit Remote Backup und Standby Server zwei zusätzliche Dienste für FileMaker Server ein. Die optionalen Erweiterungen sollen Unternehmen dabei unterstützen, auch bei technischen Störungen oder Ausfällen arbeitsfähig zu bleiben. Bei Remote Backup werden beispielsweise Dateien alle 20 Minuten in eine sichere, von Apple verwaltete Cloud-Infrastruktur kopiert.
In diesem Zusammenhang sei nochmal daran erinnert, dass FileMaker eigentlich eine Software von Apple ist. Claris ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft von Apple.
Standby Server erlaubt es, einen zweiten Server kontinuierlich mit dem produktiven System synchron zu halten, um zusätzliche Ausfallsicherheit zu gewährleisten.
Mehr KI-Funktionen integriert und angekündigt
Auch die KI-Funktionen der Plattform werden erweitert. Nach Angaben von Claris sollen zusätzliche Anmerkungen für Tabellen und Datenfelder Sprachmodellen helfen, Datenstrukturen besser zu verstehen. Statt lediglich Feldnamen auszuwerten, könnten KI-Systeme ergänzende Informationen über die Bedeutung einzelner Daten erhalten. Dadurch sollen natürlich formulierte Suchanfragen präziser beantwortet und Fehler bei der Verarbeitung reduziert werden.
Zusätzlich zu den bereits vorhandenen Sprachmodellen integriert FileMaker 2026 die Unterstützung für Googles KI-Plattform Gemini. Entwickler erhalten so weitere Optionen, KI-Funktionen in eigene Anwendungen einzubinden. Im Laufe des Sommers sollen zudem erste Vorabversionen neuer Werkzeuge erscheinen, die KI stärker in den Entwicklungsprozess integrieren.


Und für kleine Datenbanken zum günstigen Preis Ninox (auch für iOS) falls jemand danach sucht..
Sicher cool, aber letztendlich leider nicht zu vergleichen, weder GUI noch Funktionsumfang. Suche immer wieder nach einer echten Alternativevzu Filemaker, aber da ist nichts.
„Bei Remote Backup werden beispielsweise Dateien alle 20 Minuten in eine sichere, von Apple verwaltete Cloud-Infrastruktur kopiert.“ – Cool – irgendwie muss man ja an die ganzen Unternehmensdaten kommen. Den Kunden dafür wahrscheinlich auch noch bezahlen lassen, dürfte dann WinWin sein – für Apple/Claris und Co.
Genau. Sicher und ganz toll privat. Sich selber sieht Apple un der Aussage gar nicht. Si etwas nennt man selektive Wahrnehmung. Schön einfach.