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Vom Fachmagazin Connect

Festnetztest 2018: Telekom auf Platz 1, Vodafone auf Platz 5

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57 Kommentare 57

Wir beobachten die regelmäßigen Netztests des Fachmagazins Connect mit einem gesunden Portion Skepsis. Zwar darf davon ausgegangen werden, dass die eingesetzten Techniker einen kompetenten Job machen – wie wirklichkeitsnah und objektiv die finalen Wertungen ausfallen, steht jedoch auf einem anderen Blatt.

Upload

Anbieter im Upload-Vergleich | WEKA Media

Rückblickend betrachtet, fallen die Netzuntersuchungen häufig so differenziert aus, dass sich alle Anbieter auf einem spezifischen Gebiet als klare Gewinner betrachten können. Dies führt anschließend zu einer netten Symbiose von der sowohl das Fachblatt als auch die Netzbetreiber profitieren.

Bestes Beispiel ist der Mobilfunktest 2015, damals freuten sich sowohl die Telekom als auch Vodafone und o2 über die Testergebnisse und bewarben ihr Netz anschließend häufig mit Verweis auf das Connect-Gütesiegel.

Festnetztest 2018

Dies nur als Hintergrundinfo. Der Connect Netztest ist noch lange kein „Gelber Engel“, die Frage wer von welchen Ergebnissen profitiert, sollte man sich beim Lesen neuer Rankings jedoch stellen. Und ein neues Ranking legt Connect heute mit dem Festnetztest 2018 vor.

Welcher Festnetzanbieter liefert das beste Gesamtpaket aus Sprachqualität, Internetzugang und stabilem Videostreaming? Für den Festnetztest 2018 haben connect und zafaco die wichtigsten Anbieter in Deutschland einer Härteprüfung unterzogen. Vorjahressieger 1&1 muss den Sieg an die Deutsche Telekom abgeben und kommt auf Platz 2. Dahinter folgt der Kabelanbieter Unitymedia. Bei den regionalen Anbietern gewann der Münchner Citynetz-Carrier M-net vor NetCologne aus Köln. Insgesamt lag das Niveau erfreulich hoch: Viermal konnte die Redaktion die Testnote „sehr gut“ vergeben.

Die Wertungen der bundesweit tätigen Anbieter haben wir im Anschluss abgedruckt, die kompletten Testergebnisse könnt ihr auf dem Connect-Portal selbst einsehen.

Connect

Platz 1: Deutsche Telekom

Nachdem 1&1 den Festnetztest 2017 gewonnen hatte, erkämpfte sich 2018 die Deutsche Telekom den Spitzenplatz zurück. Sowohl in der Telefonie als auch bei Breitband-Internet (gemeinsam mit Unitymedia und M-net) und Web-Services (gemeinsam mit 1&1) zeigten die Bonner Top-Leistungen in fast allen Einzelwertungen. Damit eroberte die Telekom den bundesweiten Spitzenplatz und liegt nur knapp hinter dem noch etwas höher punktenden Regionalanbieter M-net. Einige Messwerte zeigten bei der Telekom aber durchaus noch Verbesserungspotenzial – vor allem im Bereich Web-TV.
connect-Urteil: sehr gut (447 Punkte).

Platz 2: 1&1

Auch wenn es 2018 nur für den zweiten Rang reichte, kann 1&1 mit den Leistungen in den Disziplinen Sprache, Highspeed-Internet und Web-Services zufrieden sein. Zwar mietet 1&1 Anschlussleitungen von anderen Netzbetreibern an, betreibt aber ein eigenes Kernnetz, eigene „Carrier-Interconnects“ sowie ein eigenes Glasfasernetz. Im getesteten Produktmix waren sowohl eigene als auch angemietete Leitungen enthalten. Potenzial für Verbesserungen attestierten die Testmessungen im Bereich Web-TV: Hier könnten die Video-Reaktionszeiten besser sein. connect-Urteil: sehr gut (441 Punkte).

Platz 3: Unitymedia

Der in NRW, Hessen und Baden-Württemberg aktive Kabelanbieter Unitymedia zeigte besonders in der Kategorie Highspeed-Internet eine herausragende Leistung. Defizite gab es jedoch bei der Sprachtelefonie: Gemeinsam mit EWE lag Unitymedia in dieser Kategorie hinten. Schuld daran waren vor allem lange Verbindungsaufbau- und Sprachlaufzeiten. Doch auch bei einigen Szenarien in der Internetnutzung offenbarte sich Verbesserungspotenzial – etwa bei den Ladezeiten der getesteten Webseiten. connect-Urteil: gut (422 Punkte).

Platz 4: O2

Die Münchner konnten sich im Vergleich zum Vorjahr steigern und landeten im guten Mittelfeld. Dies verdanken sie nicht zuletzt den sehr guten Teilergebnissen bei den Sprachmessungen – beispielsweise bei den Laufzeiten von Verbindungen aus und in andere(n) IP-Netze(n). Auch die Ladezeiten von Webseiten, Uploads zu Fotobuchdiensten und die Pufferzeiten von Videoabrufen waren erfreulich. Negativ fiel auf, dass die zugesicherte Upload-Bandbreite unter Last bei Anschlüssen mit 50/10 und 100/40 Mbit/s häufig unterschritten wurde. connect-Urteil: gut (420 Punkte).

Platz 5: Vodafone

Im Ergebnismix glänzte Vodafone mit sehr guten Verbindungsaufbauzeiten in der Sprachdisziplin und den zweitschnellsten Upload-Zeiten bei Fotobuch-Uploads in der mittleren Bandbreitenklasse (über 20 bis unter 100 Mbit/s). Dem standen jedoch schlechte Ergebnisse bei den Upload- und Download-Messungen gegenüber. Probleme gab es auch im Kabel: Bei Anschlüssen mit 400/25 und 500/50 Mbit/s fiel eine häufige Unterschreitung der zugesicherten Bandbreite auf.
connect-Urteil: gut (392 Punkte).

Mittwoch, 04. Jul 2018, 11:35 Uhr — Nicolas
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  • Traue keinem Rating welches du nicht selbst gefälscht / gekauft hast- geben und nehmen…die Leute da müssen ja auch von was leben :D

  • „Traue keinem Test, den Du nicht selbst gefälscht hast.“
    Das gilt wohl für alle (!) Tests und Tester und deren Ausführungen dazu.
    Ein Anhaltspunkt sind Testergebnisse allemal …

    • Nein, als Fachautor für ein sehr großes Online-m“Magazin muss ich ein bisschen relativieren und widersprechen. Weil bei uns Werbung nicht firmenspezifisch läuft, sondern über den Fachhandel, unterstehen wir nicht den Druck, ein Produkt ausnahmslos gut zu testen. Die Redaktion fordert und sogar ausdrücklich auf, Mängel offensichtlich auf zu schreiben. Das habe ich auch schon gemacht, die Hersteller haben dann erfolglos versucht zu relativieren. Im Bereich Hifi allerdings und Fachzeitschriften ist ganz klar, dass aufgrund des Umstandes, dass es heute kaum schlechte Produkte gibt, eine Rangfolge extrem schwer zu realisieren ist. Wenn man zwischen den Zeilen liest, wird auch klar, wie die Testergebnisse nachträglich bereinigt wurden. Ein guter Indikator ist zu schauen, welche Werbung in online Portalen oder Zeitschriften präsentiert werden. Wenn dort ein Unternehmen sehr gut wegkommt und zugleich ein bis zwei Doppelseiten Werbung geschaltet hat, ist klar, woher dieses gute Ergebnis kommt. Vergleichstest sind dann natürlich etwas einfacher, als Einzeltests. Wenn man hier einen bestimmten Testpark offenbart, die die Redakteure auch tatsächlich fachkundig sind und eben die Werbung nicht unbedingt auf den Artikel abgestimmt ist, kann man schon von einem realitätsnahen Vergleich ausgehen. Trotzdem entscheiden bei allen Rezensionen und Tests immer individuelle Ansprüche und Erwartungen. Am Ende des Tages ist es ohnehin eine Frage des persönlichen Geschmacks, welche vermeintlichen Vorteile oder Probleme man im Alltag akzeptieren kann. Nehmen wir einen CD Player: die klingen heute technisch fast alle gleich. Manch einer möchte aber gerne fürs Auge ein sehr robustes Gehäuse haben, ein anderer bevorzugt einen Klangvorteil und nimmt ein Kunststoffgehäuse billigend in Kauf und spart vielleicht sogar noch eine Menge Geld. Beim Netzen hingegen ist das ganze natürlich sehr schwierig, gerade weil die Telekom ungleich mehr Kunden hat. Gehe ich von meinem Kundenstamm aus und die Probleme, die ich mit Kunden der Telekom über die letzten 20 Jahre hatte, wäre die Telekom bei mir absolut durchgefallen. Das liegt aber auch nur daran, weil sich nur Kunden an mich wenden, die auch wirklich ein Problem haben. Somit kann ein solcher Vergleich kaum repräsentativ sein. Für den Einzelnen auch vollkommen unwichtig, wenn Telefoniker bei mir eine schlechte Netzabdeckung hat, nützt mir ein sehr gut auch wenig.

      • Das du Fachautor bist merkt man auch ohne diese Erwähnung, viel Text mit mäßigen Inhalt… So viel blabla ohne etwas wirkliches darin zu erwähnen, können nur Politiker oder Journallisten .

      • Guten Morgen, Stephan,

        danke für für die Meinung.

        Scheine ich da in ein Wespennest gestochen zu haben?
        Fühlt sich da jemand „auf den Schlips getreten“?

        Mag Dir meine Aussage zu Tests in toto nicht gefallen, dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, die ich auf langjährige Erfahrungen – beruflich und privat – stützen kann.

        Ich sehe an dieser Stelle ganz bewusst vom Gebrauch solcher – in meinen Augen – („Totschlag“-) Argumente wie z. B. “ … als Fachautor für ein sehr großes Online-m“Magazin … “ ab.

        Die allgemeinen Aussagen und jene zu HiFi und CD-Playern finde ich an dieser Stelle, an der es (nur) um den Test „Festnetz“ geht, irrelevant daher vollkommen fehl am Platz.

        Messergebnisse sind das eine, deren Interpretation das andere;
        daher gilt für mich – nach wie vor:
        „Traue keinem Test, den Du nicht selbst gefälscht hast.“
        Das gilt wohl für alle (!) Tests und Tester und deren Ausführungen dazu.
        Ein Anhaltspunkt sind Testergebnisse allemal …

        Es gilt immer die Frage zu stellen:
        Cui bono – wem nutzt es?

  • Ergebnis, alle sehr gut ;-) dann bieten wohl alle die gleichen guten Verbindungen an. Die Realität sieht jedoch anders aus, bin Anfang des Jahres innerhalb meiner Stadt umgezogen, vorher gutes Internet, 12 MBits bei 16 gebuchten, nach dem Umzug nur noch 3 und ständig Probleme. Am jetzigen Wohnort blieb mir nur ein Anbieterwechsel, da alle der Top 5 hier kein schnelles Internet bieten können. So viel zu den Ergebnissen.

      • Ist es jetzt ein Verbrechen auf dem Land zu leben? Es ist eher lächerlich, dass die Anbieter nicht flächendeckend schnelles Internet zu Verfügung stellen können und man regional schauen muss, bei wem man einen Vertrag abschließt.

      • Nein aber du machst die Provider dafür verantwortlich, die können aber nichts dafür das du auf dem Land wohnst und das vor Jahren dort einfach die meisten Einwohner gesagt haben Internet brauchen wir nicht.

        Du nennst es Lächerlich, ich nenne es einfach Wirtschaftlich. Warum sollte die Telekom oder die anderen bis in dein Dorf eine Leitung legen und dann dort auch noch sich um den Ausbau kümmern. Wenn nicht mal gesichert ist ob in absehbarer Zeit die Kosten dafür wieder rein geholt werden können.

        Das Festnetz und Co ist nun mal nicht mehr Staatlich, sondern Privatisiert. Wenn Ihr im Dorf also schnelles Internet wollt, müsst Ihr euch da nun halt mit beteiligen bei den Kosten, da wollt Ihr aber meistens auch nicht.

        Nun im 21 Jahrhundert ist es halt so, dass man sich bei der Immobilien Suche auch mit so etwas wie den Internet beschäftigen muss.

      • Unfassbar, dass es Leute wie dich gibt, die so denken. Ich wüsste nicht, dass vor Jahren irgendwer gesagt haben soll, dass man kein schnelles Internet braucht. Weiter wüsste ich nicht, warum ich mich auch noch an den Kosten beteiligen soll? Deiner Meinung nach ist die Landbevölkerung selber Schuld, dass sie langsames Netz hat und offensichtlich weniger Wert und ihr stehen weniger Rechte zu. Ich habe hier das gleiche Recht, als wie wenn ich in der Stadt leben würde!!!
        Leider ist das alles privatisiert worden, mit welchem Vorteil? Konzerne kassieren Geld und bieten oft keine adäquate Gegenleistung.

      • Die paar Jahre sind schon Jahrzehnte her, entsprechend ist es klar dass du das nicht weißt.

        Fakt bleibt trotzdem, dass bei uns es nichts Staatliches mehr ist und entsprechend die Kosten die Provider haben. Und diese sind an Gewinnen Interessiert und eben nicht an Orte, wo sie mehre Hunderttausende (wenn es langt, vermutlich eher Millionen) ausgeben müssen um in die Haushalte dann Internet rein zu bekommen und dann dauert es Jahre bis das ausgeglichenen ist, wenn es überhaupt jemals ausgeglichenen werden kann, da die Nachfrage nicht so hoch ist auf dem Land wie in der Stadt.

        Weniger Wert? Das behauptest du, hat nie jemand gesagt. Warum bist du denn auf das Land gezogen? Weil es dort günstiger ist als in der Stadt? Nun rate mal warum es unter anderem günstiger ist. Richtig, weil dort kein schnelles Internet zu haben ist und auch sonst die Anbindungen nicht so sind wie in der Stadt.

        Recht auf schnelles Internet? Wo soll es so ein Recht geben? Die Regierung versucht den Ausbau und das sogar mit Förderungen. Wenn aber gerade mal 3% davon ausgezahlt werde, da die Beatragung so umständlich ist, dann weißt du was für ein Recht auf schnelles Internet du hast. Dank das der Regierung und vor allem der Regierung der 90iger, die hat nämlich den geplanten Glasfaser Ausbau gestoppt. Die hatten andere Pläne, ein vereinigtes Deutschland und sonst so überall auf der Welt helfen und Geld verschwenden, da kam es Ihnen recht das ganze zu Privatisieren. Wenn es so gekommen wäre wie in den 80igern geplant, hätten wir hier ähnliche Verhältnisse wie in Südkorea, dank des Ausbaus.

      • Doch ich kann da @Du nur beipflichten. Der heutige Ausbau auf dem Land wird zum Teil mit Steuerngeldern (als Subventionen) finanziert. Dort wo es keine Subventionen gibt müssen die Kommunen einen gewissen Anteil als Eigenleistung erbringen denn sonst ist der Ausbau für die Unternehmen wirtschaftlich nicht tragbar. Mag dir zwar alles nicht gefallen ist aber nunmal so. Es hat in Deutschland keiner rechtlichen Anspruch auf einen Internetanschluss nur auf einen Anschluss ans Telefonnetz.

      • @Du
        Perfekt geschildert. Aber da sieht man bei vielen einfach, dass sie möglichst alles haben wollen aber zahlen natürlich nicht. Am besten soll noch an das am weitesten gelegene Haus in der Pampa eine Glasfaserleitung hingelegt werden, warum auch nicht, man zahlt schließlich ganze 30€ im Monat.

      • Ich lebe nicht in der Pampa oder dem letzten Dorf am Ende der Welt, es handelt sich um eine Stadt im Raum Köln/Bonn, soviel dazu! Von den ganzen Gewerbegebieten mit Unternehmen, will ich gar nicht reden. Ob Anspruch auf schnelles Internet oder nicht, Fakt ist, das nicht mal die Telekom hier flächendeckend schnelles Internet bieten kann, nur NetCologne kann das. Mir ging es in erster Linie darum, dass die Anbieter ihre Versprechen nicht überall halten können und die Leistung nicht erbracht wird. Weiter lasse ich mich nicht dafür verurteilen, wo ich gerne lebe und ich sehe es auch nicht ein, nur weil es keine Großstadt ist, als Kunde zweiter Klasse behandelt zu werden. Eure angepriesene Wirtschaftlichkeit interessiert bei uns keinen. Mal abgesehen davon, dass wir eigentlich nicht in der dritten Welt leben.

      • Wenn wirtschaftliches Denken fortschrittlich sein soll, empfinde ich es eher als einseitig und vor allen Dingen ziemlich engstirnig, wenn nicht sogar typisch deutsch. Der Egoismus in der Gesellschaft wird in diesen Kommentaren doch sehr deutlich und offensichtlich fehlt die Lebenserfahrung um zu begreifen, dass vor über 20 Jahren politische Fehlentscheidungen getroffen wurden. Sich auf Fakten zu beschränken, würde das ganze etwas sinnvoller erscheinen lassen. So stimmt es natürlich, dass viele Privatpersonen noch vor 10-15 Jahren der Ansicht waren, die Kosten für schnelles Internet nicht tragen zu wollen. Das ist absolut logisch und diesen Menschen einen Vorwurf zu machen, zeugt von geringem Sachverstand. Vor allen Dingen deshalb, weil man sicherlich nicht erwarten kann, dass privat Menschen genauso entscheiden wie Fachleute. Wenn man in der Materie unterwegs ist weiß man nämlich, dass die Telekom vertraglich stets geschwächt wurde, alleine deshalb durfte der Konzern überhaupt nach Wirtschaftlichkeitsprinzip entscheiden. Anders wäre aber auch die Privatisierung nicht so schnell voran geschritten. So war es eine falsche Entscheidung, das Leitungsnetz der Telekom und nicht den Kommunen zu überlassen. Die Telekom muss es warten, hat es aber auch untervermieten können. Diese Durchleitungskosten könnten für einen flächendeckenden Ausbau längst genutzt worden sein. Stattdessen investiert man aber in ausländische Unternehmen, wie es die Deutsche Bahn auch macht und daher die Züge verrotten lässt. Als weiteres hat der Staat versäumt, eben nicht nur den Telefonanschluss, sondern den Internet-Zugang genauso wie Strom und Wasser als Grundversorgung festzuschreiben. Manche Klugscheißer würden sich vielleicht nicht so damit einverstanden erklären, wenn sie auch ihre Wasserleitung und die Energieversorgungsleitung selbst bezahlen müssten, nur um überhaupt Strom und Wasser zu haben. Hier besteht der Denkfehler und das Problem. Die Katze beißt sich auch in den Schwanz, wenn beispielsweise eine Kommune keinen Breitbandausbau bekommt, werden sich hier auch keine Mittelständler ansiedeln. D.h., in der Gemeinde gibt es somit weniger Arbeitsplätze und entsprechend weniger Infrastruktur. Die Gemeinden selbst werden aber durch viele Kosten belastet, siehe beispielsweise auch Flüchtlinge. Auch ist der finanzielle Spielraum hier ganz anders zu bemessen, als auf Landes- oder Bundesebene der Fall ist. Wenn man das natürlich nicht weiß, lässt sich schnell so ein Kalauer raushauen. Im Großen und Ganzen ist es daher absoluter Unsinn zu behaupten, nur weil irgendwelche Dörfler nicht für Internet bereit wären, wäre die Abgeschlagenheit logisch und dann müsste das hinnehmen. Das ist nicht weitsichtig gedacht und zeigt, warum es hier so wenig Fachkräfte gibt. Wer was dazu lernen will, soll sich mal ein bisschen mit den vertraglichen Regelungen auseinandersetzen, Stichwort sozial Verantwortung, Der sich die Telekom nämlich vor der Wirtschaftlichkeit verschrieben hat. Private Unternehmen bei der Grundversorgung sind ein Riesen Fehler, das kann man heute schon vielen fällen ableiten.

      • Niemand verurteilt dich dafür wo du wohnst, wir verurteilen deine Aussage, dass die Anbieter Schuld sind das du kein schnelles Internet hast. Du bist da hin gezogen, dazu beschwerst du dich über 3 Mbit. Geh wirklich mal aufs Land mit DSL Lite, da bist du 10x so schnell.

        Sowie die Provider in deiner Gegen einen Sinn darin sehen mehr Anzubieten, so werden sie das auch machen. Bzgl. des Gewerbegebietes welches in der Nähe ist. Das wird bei euch auch nichts anders sein als bei uns, das Gewerbegebiet hat schnelles Internet und die Wohnung außen herum nicht. Da hier ein entsprechende Publikum günstig wohnen kann.

        In den anderen Ecken mit und Ein- sowie Mehrfamilienhäusern, gibt es freie wahl bis zu 100 Mbit und alles darüber geht nur via Vodafone Cable zur Zeit.

      • Wirtschaftlich denken alle Unternehmen die Börsen Notiert sind, das hat also nichts mit Typisch Deutsch zu tun. Was eher mit Typisch deutsch zu tun hat, ist die Tatsache das die Förderung für den Ausbau so seltsam Verschachtelt angefordert werden muss, dass es die Kommunen schon garnicht mehr machen.

      • @Stephan: Danke für diesen Kommentar. Du hast das ausgedrückt was ich im Grunde meine, nur fachlich besser und differenzierter.
        @Du: Ich wäre durchaus bereit mehr zu zahlen, nur muss das Ganze in einem gesunden Verhältnis stehen. Wenn du der Meinung bist, ich wäre zu geizig 30€ zu zahlen, dann irrst du. Nur Frage ich dich, was passiert mit den 30€ die Millionen Menschen pro Monat zahlen? Wo landen die denn, sicher nicht im Ausbau der Netze? Außerdem sind 30€ im Monat für viele Leute viel Geld und diese Leute die eh schon wenig haben, sollen dann nur für ein Grundbedürfnis und Internet kann man heute durchaus als solches bezeichnen, noch mehr zahlen. Deiner Meinung nach, sollten diese Menschen dann wahrscheinlich nur Internet zweiter Klasse oder nichts bekommen, weil sie nicht in der Lage sind für den Ausbau zu zahlen. Stephan hat das schon gut dargestellt!

      • @ShadowChi: Wo liegt denn der Sinn für einen Anbieter dort auszubauen, wo dein regionaler Anbieter bereits gute Bandbreiten liefert?
        Die Anbieter bauen grundsätzlich da aus, wo es sich lohnt. Dieser Eigenausbau, also auf eigene Kosten, geht aber deutlich zurück, da er sehr viel teurer geworden ist. Dies liegt an den ganzen aktuellen Fördermaßnahmen. Diese Förderungen, ob vom Bund oder aus Bayern, führen dazu, dass alle Tiefbaukapazitäten in Deutschland und Österreich ausgelastet sind. Die Tiefbauer können die Preise anheben, und sich die Aufträge aussuchen. Die Schuld nun vor 20 Jahren zu suchen, ist aber auch falsch. Wenn Deutschland die damaligen Pläne verfolgt hätte, hätte Deutschland schon früh ein Glasfaser-OPAL-Netz bekommen. Das wurde nach der Wende viel im Osten aufgebaut und die letzten Jahre wieder zurückgebaut, da es für DSL fast nicht nutzbar ist. Glasfaser ist nicht gleich Glasfaser!
        Die Telekom ist meines Wissens nach das einzige Unternehmen in Deutschland, dass, wie Stephan sagte, diesen sozialen Grundsatz in ihrer Unternehmensstruktur verankert hat. Nur das führt dazu, dass die Telekom ganze Gebiete ausbaut, die innerhalb von 20 Jahren nicht wirtschaftlich sind. Spätestens nach 20 Jahren ist davon auszugehen, dass die gesamte Technik ausgetauscht werden muss.
        Der Grund warum zuerst die Städte ausgebaut werden, liegt in der Privatisierung. Jeder will natürlich ein wirtschaftliches Netz haben. Also wird da zuerst gebaut, wo man schnell viele Kunden anschließend kann. In Städten liegen auch schon sehr viele Rohre, sodass dafür nichtmal viel Tiefbau notwendig ist. Im dörflichen Bereich, kann es durchaus vorkommen, dass Kosten im millionenbereich entstehen, nur um 20 Häuser anzuschließen.
        Um den Ausbau voranzutreiben, gibt es momentan diverse Ausbauprogramme, z.B. das Konjunkturprogramm 2 des Bundes. Diese Förderungen sind so kompliziert, weil sie sich an europäisches Recht halten, und versuchen alles zu bedenken, was in den nächsten Jahren passieren kann. Hier wurde aber einfach nur versucht aus Fehlern zu lernen. Daher wird z.B. nicht mehr die Technik vorgegeben, sondern die Bandbreite und Anzahl der Rohre die verlegt werden müssen. Für die Gemeinden ist dies gar nicht so schwierig zu beantragen. Das Problem ist aber, dass die Gemeinde kein Personal haben, was in diesem Bereich Kompetenzen hat. Dies war noch nie notwendig, wenn die Stadt nicht mehr als 100000 Einwohner hat. In Bayern und Meck-Pomm unterstützt dabei z.B. die jeweilige Landesregierung. Daher fließen dort auch erstmal die großen Gelder.
        Zum Schluss noch zur Privatisierung: Diese war das wichtigste und sinnvollste, was im Telekommunikationsmarkt seit dem Bau des ersten Fernkabels passiert ist. Dadurch konnten alle Wege und Mittel an einem Punkt zusammengefasst werden. Eine Abgabe an die jeweiligen Kommunen, wie oft gefordert, hätte zu einer Zerstückelung geführt, die nie wieder aufzuholen gewesen wäre. In Strukturschwachen Gebieten mit schwierigen Bodenverhältnissen hätte es gar nichts gegeben, weil die Kosten nicht zu tragen gewesen wären. Wie sollte dabei ein bundesweit stabiles Core-Netz aufgebaut werden? Durchleitungsgebühren hätten die wirtschaftliche Entwicklung des ganzen Landes bremsen können. In Schleswig-Holstein passiert genau das jetzt. Die Stadtwerke bauen oft jeweils eigene Glasfasernetze auf. Nach 2 Jahren stellen sie fest, dass sie sich im Aufwand und dem laufenden BEtrieb verschätzt haben. Das Netz wird verkauft, und die Stadtwerke sind pleite. Wer trägt die Kosten für die Sanierung der Stadtwerke? Wer trägt die direkten Kosten für den Glasfaserausbau? Der örtliche Steuerzahler. Und am Ende steht ein Netz, was schlecht zusammengezimmert ist, weil nicht ausreichend Fachkompetenz bei der Planung dabei war.

      • Verstehe ich das Richtig, dass du nun noch nicht mal 30€ zahlst aktuell? Wenn ja, dann bekommst du doch die passende Leistung für dein Geld, eben wenig?

        Zahlst du nun schon 30€ und bekommst nicht deine gebuchte Leistung ist das natürlich Ärgerlich. Aber das merkt man ja relativ schnell und kann für sich zumindest handeln. In dem man zum Beispiel diesen Anschluss kündigt und sich dann eine Hybrid oder reine LTE Lösung sucht. Ist unter Umständen zwar dann teuer aber dann bekommt man wenigsten annähernd die Leistung die man gebucht hat und wenn man Internet daheim haben will, so sollte einen das schon Wert sein. Denn das Internet ist eben immer noch keine Grundversorgung, sowie Wasser und Strom.

        Die 30€ bzw. auch mehr (ich zahle 45€ allein für Internet + Telefon, dazu kommen ca 40€ nochmal fürs Fernsehen), von diesen Geld müssen nicht nur die Tausenden Mitarbeiter der Provider gezahlt werden, sowie die ganzen Räumlichkeiten, sondern auch noch die Instandhaltung / Wartung der Infrastruktur und wenn dann unterm Strich noch etwas übrig bleibt, wissen die Provider wie viel sie nun Planen können für den Ausbau.

        Nur weil du denkst, man könnte das Internet als Grundbedürfnis als solches Bezeichnen, ist es noch lange nicht so dass es dann auch ein Grundbedürfnis ist das man eine Leitung mit +16 Mbit hat. Das Internet Funktioniert auch heute noch mit einer 3Mbit Leitung und ohne nun irgendwelche Zahlen dazu zu kennen, bin ich davon überzeugt das 3-6 Mbit wirklich in 95% de Haushalten Möglich wäre. Das dies nicht viel ist, steht ganz klar außer frage, dass man mit solchen Geschwindigkeiten nicht mehr viel machen kann, sind aber nicht die Provider schuld sondern eher die Ganzen Plattform Betreiber. Da es das Puffering so wie früher nicht mehr gibt. Auch zu ISDN Zeiten konnte man sich schon Videos im Netz anschauen, die mehr wie 15 Sekunden hatte. Diese haben dann einfach länger Gepuffert und dann konnten sie trotzdem flüssig angeschaut werden, nun gibt es aber Meldungen während dem Abspielen, dass die Internetleitung nicht schnell genug ist… Ja schön… dann sollten die Plattformen einfach mal wieder eine vernüftigen Puffer Zurverfügungstellen.

        Wieso immer 2te Klasse? Du hast Internet, nur nicht so viel Auswahl wie andere. Das hat mit 2ter Klasse nichts zu tun.

        Und ja, wenn ich mich nun bewusst dafür Entscheide, wohin zu ziehen, wo ich von vornherein weiß (denn ich würde mich vorher Informieren was für eine Leitung es dort gibt) dass es keine schnelles Internet dort gibt. Wäge ich dann ab ob es mir das Wert ist nun dafür extra zu Bezahlen um schnelles Internet zu haben dann (denn auch das geht, man kann den Ausbau selbst machen lassen und hat dann schnelles Internet) oder ich suche weiter oder gehe eventuell näher an eine große Stadt oder bleibe direkt in der Stadt (und zahle dann generell mehr für die Immobile hab aber dann kein Problem mit den Ausbau)

        Ja Stephan, bestätigt aber eigentlich meine Aussagen, so dass eben vor über 20 Jahren die falschen Poltische Entscheidungen getroffen waren und das vor so 10-15 Jahren, den Leuten kein schnelles Internet so wichtig war.

        Gut dann dreht er sich ein bisschen und mit seinen Bemerkung dass man diesen Leuten keinen Vorwurf machen soll, denn das zeigt geringen Sachverstand. Obwohl vorher man ja ganz klar feststellen konnte, dass der Sachverstand da ist, sonst würde man ja nicht sagen können wann die Falschen Entscheidungen getroffen wurden und wer die Politik kennt, weiß dass diese Zahnräder sich sehr langsam drehen.

        Ich stelle an Hand deiner Kommentare nur wieder fest, dass es leider viel zu oft ist. Das Mitbürger mit geringen/weniger Einkommen oft einfach nur fordern, dass sie das gleiche wollen wie die Mitbürger mit mehr oder höheren Einkommen. Aber dafür trotzdem nicht mehr zahlen wollen als sie es aktuell tun. Ein Klassiker in dieser Materie ist das Typische Ost / West Einkommens Debatte. Ich hab kein Problem das ein Mitbürger aus den neuen Bundesländern das gleiche Einkommen bekommt, wie die aus den Westlichen. Dann sollen aber auch die Mieten, Nebenkosten und auch die Lebenskosten auf das gleiche Niveau angehoben werden, das wollen sie dann aber auch nicht.

        Das bemerke ich immer sehr schön im Urlaub, wenn ich mit anderen Deutschen so rede und sie mit bekommen das ich ein Münchner bin. Da heißt es immer nur „Ihr bekommt so viel Gehalt bei euch in München“. Wenn ich dann aber sage, was bei uns die Immobilien so kosten (egal ob Miete oder Kauf) oder was bei uns das Essen gehen etc. so kosten, sind sie froh nicht solche Preise zu haben bzw. sie sagen oft sogar, „Nein, solche Preise wollen wir nicht haben“.

  • Es gibt zwischen Testergebnissen und Werbeumsatz der entsprechenden Anbieter beim ausführenden Verlag mit absoluter Sicherheit nur einen rein zufälligen Zusammenhang … da bin ich mir ganz sicher!

  • 100 Mbit Download habe ich im Vodafone-Festnetz offiziell. Nicht selten sackt der Wert auf 5 MBit und weniger ab. Ist das noch Platz 5?

  • 1&1 hat doch keine eigenen Netze ?!

      • Wieviele Leitungen zum Kunden hatte Versatel deutschlandweit? Auch hier wurde der Großteil der Leitungen angemietet. Und eine Übernahme von DSL-Verträgen sagt nichts über das Leitungsnetz auf der letzten Meile (TAL) aus. Vermutlich hat sich 1&1 so den Zugriff auf das Interconnection Netz von Versatel gesichert um dies nicht selber aufbauen zu müssen.

    • Richtig. Bis auf ein „Interconnection“ Netz sind alle Leitungen zum Kunden nur angemietet. Daher halte ich von dem Ergebnis (2. Platz) sehr wenig denn schließlich nutzt 1&1 zum Großteil Telekom-Leitungen.

      • Widerspricht sich doch aber nicht? Die Telekom liegt ja eben auf der 1., da wird dann der Service etc. etwas besser sein. Ist ja nicht so, dass 1&1 mit dem Vodafone Netz (5. Platz) auf dem 2. gelandet ist.

      • Aus meiner Sicht widerspricht sich das schon, denn schließlich handelt es sich um einen Netztest. Da 1&1 kein (nennenswertes) eigenes Netzt besitzt können sie auch nicht auf Platz 2 im Netztest sein. So zumindest meine Logik. Aber du hast Recht, dadurch das hauptsächlich Leitungen der Telekom durch 1&1 genutzt werden ist das Ergebnis nachvollziehbar.

  • Schon interessant, warum meine Bekannten, die bei der Telekom sind, ständig auf irgendetwas warten, deren Netz schwächelt, oder dieses besondere Feature für Mac nicht verfügbar ist, sich dann aber über einen richtig guten Service ganz doll freuen…

    Ich hingegen beim lausigen Verlierer auf Platz 5, anstandslos happy bin…

    Aber Connect traue ich schon länger nicht mehr übern Weg…

    • Das hat mit über den Wegtrauen nichts zu tun, ich bin wie du beim Platz 5 und bin nicht wunschlos Glücklich. Bei so vielen Kunden wie die Provider haben, wird es immer die Normalverteilung geben von Kunden die Stink sauer sind bis hin zu Kunden die Wunschlos Glücklich sind.

      Wäre schön wenn die 400 Mbit bei mir immer da wären und nicht nur Spontan.

      Ich würde mir auch wünschen, der Shop und die Hotline es immer schaffen würde einen 100% der Richtigen Informationen geben zu können und nicht das Mann oder Frau 3x anrufen muss um dann endlich mal alle Richtigen Informationen zusammen zu haben.

      Bei der Telekom gab es damals zwar nur 50Mbit, aber diese waren immer vorhanden und auch die Informationen die ich im Shop immer bekommen habe, haben sofort gestimmt ohne ein nach telefonieren bei der Hotline.

      • Meine 200mbit liegen jeden Tag 24/7 und das seit einem an. Ich kann über den Service nichts sagen, weil ich nicht anrufen muss

    • @mypointofview Welche „besonderen Features“ sollen das denn sein die für Macs nicht verfügbar sind? Würde mich mal interessieren.

      • Da müsste ich meinen Bekannten nochmals fragen. Jedenfalls war der Telekom Techniker im Haus und sagte folgendes: „Ach, sie sind Mac User, ja dann wird es dieses Feature für sie nicht geben!“
        Die Aussage war wahrscheinlich falsch, aber typisch für Telekom Techniker, denn diese Aussage hatte ich früher, als ich noch viel zu viel Geld zu den Telekomischen trug, auch immer wieder zu hören bekommen.
        Der Umzug meines Bekannten dauerte 2 Tage, die Telekom brauchte 8 Wochen (!)

      • Das mit den Umzug kann aber auch deinen Bekannten gelegen haben. Direkt der Telekom den Schwarzen Peter zuzuschieben, ohne das wir die ganzen Fakten kennen, ist auch nicht nett.

      • Die Telekom E-Mail-Software gibt es, glaube ich, nicht für den Mac. Sonst fällt mir da recht wenig ein.

    • Manchmal fragt man sich ob in der Schule nicht doch etwas mehr im Matheunterricht über Statistiken erklärt werden sollte. Weil du und deine (lass es 100, wobei das maßlos überschätzt wäre) Bekannten bei der Telekom unzufrieden sind, kann die Telekom nicht den ersten Platz erreicht haben – Danke für diese Statistikstunde, das ist unfassbar repräsentativ ;)

      Internetanbieter sind eben auch beim DSL regional unterschiedlich gut/schlecht. Deswegen sagt der „Test“ auch nichts darüber aus, wie es in der Hauptstraße 43 in Köln aussieht sondern im Durchschnitt in Deutschland.

      • Es gibt objektive und subjektive Erhebungen. Das dürfte dir vielleicht auch bekannt sein! Die Threads mit „seit Wochen warte ich auf den Telekomanschluss“ füllen gefühlt hunderte von Seiten. In meinem Bekanntenkreis waren es tatsächlich ALLE! Aber egal, ich bin weg von dem Beutelschneider und bin darüber mehr als erfreut, ganz subjektiv

        ;-)

  • Seit der Umstellung von Cablesurf KMS in München zu Pyür ist der Service eine Katastrophe. Hotline geht nicht oder legt einfach auf. E-Mails werden nicht beantwortet. Mann muss nur auf Twitter oder FB schauen und findet nur negatives.

    • Cablesurf KMS war schon immer Schrott. Mehr Probleme hatte ich nur mit einer Zimmerantenne, fürs Fernsehen. Entsprechend bin ich nie in Versuchung gekommen mit Telefon und Internet zu denen zu gehen und bin da lieber bei der T-Online geblieben und bin später zu Arcor gewechselt.

  • Kann ich voll bestätigen.
    Nach Ausflügen zu Vodafone, Kabel Deutschland (wurde dann ja zu Vodafone) bin ich wieder bei der Telekom.
    Die Ausflüge waren grottig. Nie wirklich Performance und bei KD teilweise tagelang kein Web.

    Bei Telekom habe ich von meinen 100 MBit im schlechtesten Fall mal 87 MBit gemessen.
    Sonst immer stabil bei 107 MBit.

    Mein Router misst ständig und protokoliert, somit kann ich auf die Werte trauen.

  • Hab seid 4 Wochen VF VDSL100/50 mit echten Werten (sogar im wlan) von 94/40 MB. Kann nicht meckern und bin voll zufrieden, außer mit dem Techniker-Einsatz der Telekom bei der Anschaltung. Das war gruseliger Service, aber ich bin ja kein Kunde und VF nur ein Mitbewerber.

  • Noch ein Nachtrag, die Routergeschwindigkeit beträgt 109,2.

  • Der Vergleich bringt recht wenig, weil das extrem von den lokalen Gegebenheiten abhängt. Hier in einem Frankfurter Stadtteil (am Main, nicht an der Oder!) gibt es über DSL (Telekom, 1&1) nach wie vor maximal 16 MBit. Über Kabel (Unitymedia) gibt es 400 MBit. Da wird jeder Vergleich sinnlos.

    • Aber Vorsicht, die 400 MBit teilen sich ein Strang, d.h. sind da 10 Parteien dran, hat jeder nur noch 40.
      Ist ein Störer auf dem Strang, wird dieser komplett abgeschaltet (ist mir öfter passiert).

      • Hast zwar recht, aber so Pauschal kannst du es trotzdem nicht sagen.

        Es kommt da auch sehr drauf an was die ganzen Parteien so machen. Machen da 9 nicht wirklich was im Internet, hat der 10te immer noch seine 400 Mbit.

        Klar hast du einem drauf, der aber die Leitung zum glühen bringt, leiden die anderen auch darunter dann. Ist halt ein Shared Medium, was aber Vodafone und Unitymedia gerne immer abstreiten aber einen erklären warum solche Szenarien es gibt können sie einem trotzdem nicht.

    • Welcher Frankfurter Stadteil soll das sein? Frankfurt am Main wurde letztes Jahr fast vollständig mit Vectoring und VDSL nachgerüstet. Vereinzelt stehen noch ein paar ADSL Kisten rum aber der Großteil der Geräte wurde umgerüstet.

  • Ich bin seit Arcor Zeiten Vodafone Festnetz Kunde und hatte noch niemals Probleme mit denen, auch ein größerer Umzug hat Spitze geklappt alles!

  • Sorry liebe Redaktion und nicht böse gemeint, aber ihr seid einfach zu jung… Schon vor über 20 Jahren war die Telekom bei der connect seltsamerweise stehts auf Platz eins, mit allem was sie angeboten hatten. Das roch für uns damals schon seltsam. Wenn man sich dann einmal anschaut, zu welchem Verlag die gehören und was die HiFi Zeitschriften Ausgleich im Hause testen, siehe erst platzierte Hersteller und Werbeaufkommen, wird ganz klar, dass diese Tests alles andere als seriös sind. Fachzeitschriften sind längst nicht mehr neutral und doch sehr kritisch zu bewerten. Welch Brot ich ess, dessen Lied ich sing.

    • Das mag alles sein, und doch gibt es irgendwie keine Alternativmeinungen – jedenfalls keine fundierten. Habe noch nie einen Test gesehen (deutschlandweit selbstverständlich) der ob im DSL oder Mobilfunkbereich zeigen/sagen würde, dass o2/Vodafone etc. besser sind. Ich denke besonderes in Deutschland darf man dem ruhig glauben, dass die Telekom DURCHSCHNITTLICH gesehen schon noch das beste Netz hat, ohne gleich Lügenpresse zu rufen.

      • Vorsicht bitte mit Lügenpresse, das hätte ich nie gebraucht das Wort. Demnach hast Du bei Tests dieser Art Recht, relativiert aber nicht das Vertrauen in Connect, Audio, StereoPlay etc. Blau.de wurde auch schon mit hervorragendem Kundenservie gerühmt und am Ende des Tages hängt es doch an der jeweiligen Kompetenz des jeweiligen Mitarbeiters. Hier beispielsweise habe ich bei der Telekom alles erlebt, vom ostdeutschen Irrläufer, schwäbischer Arroganz, norddeutscher Flexibilität und rheinländischer Hilfsbereitschaft. Unzufriedene gibt es wie zufriedene Kunden immer. Aber über die letzten 25 Jahre sind die Lobpreisungen bei allem von der Telekom besonders in der Connect ziemlich eigentümlich. Natürlich ist es möglich, dass zufällig Tester gut geschulte Mitarbeiter hatten. Aber genau deshalb, weil es von Region, Leitungsnetz und vielen Faktoren angeht ist es schlussendlich nur ein Querschnitt. Es gibt ja hier auch viele o2-Kunden. Beim Festnetz kommt es übrigens auch noch drauf an, ob es sich um das eigene oder gemietetes Leitungsnetz handelt. Wenn man bei Arcor/Vodafone oder 1&1 ist und der Telekom-Mitarbeiter macht einen schlechten Job und macht Fehler bei der Anschaltung, gilt das jetzt für bzw. Gegen Telekom oder den anderen? Ich vertraue da jedenfalls deutlich lieber teltarif.de. Die schalten auch Werbung, aber portioniert von allen und müssen diese nicht statisch für Pritmedien gewinnen. Muss aber natürlich Eder selbst wissen, welchem Medium man vertraut.

    • Guten Morgen, Stephan,

      langsam hege ich wirklich an Deinen „Argumenten“:
      – „Fachautor“,
      – „ist die Redaktion zu jung“
      – „Welch Brot ich ess, dessen Lied ich sing“

      In meinen Augen tragen derlei „Argumente“ nichts dazu bei, Deinen Aussagen vertrauen zu können. Wer sich selbst so hoch lobt und an anderen derart zweifelt, disqualifiziert sich zumindest persönlich, fachlich nicht zwingend.

      Und nun bleibt ja auch die Frage nach:
      Welch‘ Brot isst Stephan, wessen Lied singt Stephan?

      • Der erste Satz lautet korrekt:
        „langsam hege ich wirklich Zweifel an Deinen „Argumenten“.

  • Jedes Mal das gleiche Thema…

    Mensch, Leute, ob man eine gute Verbindung hat oder nicht, hängt von regionalen Gegebenheiten ab. Ob der Support gut oder schlecht ist, hängt davon ab wie man mit dem Mitarbeiter am Telefon umgeht und ob dieser gerade einen guten Tag hat oder nicht. Wenn man natürlich anruft und direkt rumschreit à „Was soll das denn, ich brauche das scheiß Internet, sind Sie inkompetent oder was“, dann braucht man keine schnelle Problemlösung erwarten, ganz einfach. Das sind auch nur Menschen. Wenn sich die Mitarbeiter am Telefon mit etwas bestimmtem nicht auskennen, einfach nett nach einer Weiterleitung in eine andere Abteilung fragen oder nochmal anrufen und schauen, dass man einen anderen Mitarbeiter erwischt.

    Dass sich ein Anbieter generell (sprich: Übertragbarkeit auf alle Regionen Deutschlands) als schlecht bezeichnen lässt, kommt, wenn man o.g. Faktoren abzieht, eher selten vor. Mit sehr wenigen Ausnahmen.

    Ich war bis jetzt bei fast jedem DSL-/Kabelinternet-Anbieter und muss sagen, dass ich eigentlich nichts negatives zu berichten habe. Zumindest nichts, wofür der Anbieter direkt verantwortlich gemacht werden kann.

    Beispiel: Beim Kabelinternet sank abends die Geschwindigkeit des Anschlusses (Großstadt). Allerdings: Dieses Phänomen ist kein Geheimnis und war in meiner Gegend zu erwarten (Nachbarn hatten das Problem auch schon). Von daher kein Grund, dass ich den Anbieter als schlecht bezeichnen könnte – Kabelinternet ist nun mal ein Shared Medium und da kann man als Anbieter außer ständig aufrüsten nicht viel machen. Dann hat man auch nur kurzzeitig Ruhe. Weil ich schon vor Buchung des Vertrages davon wusste und unbedingt die 10-20 Euro im Vergleich zu DSL im Monat sparen wollte, habe ich das in Kauf genommen. Dass hierbei manche von Betrug reden, obwohl es einfach an der Shared Medium-Problematik liegt, ist lächerlich.

    Bei den DSL-Anbietern habe ich bei einem ein Problem gehabt. Dieses lag allerdings nicht bei diesem einen Anbieter, sondern am Leitungsinhaber – es handelte sich nämlich um einen Reseller. Hierbei problematisch: Die Verbindungsabbrüche sind nur bei starkem Regen aufgetreten. Techniker: „Alles i.O.“ – natürlich, schließlich wurde auch bei bewölktem Wetter gemessen. Kann ich aber dem Techniker oder dem Anbieter nicht übel nehmen – wo soll das denn hinaus laufen, wenn Kunden jetzt Termine nicht nach einer bestimmten Tageszeit machen, sondern nach Wetterlagen o.ä.? „Können Sie bitte spontan vorbei kommen, wenn Sie sehen, dass es anfängt zu regnen? Am besten 30-120 Minuten nach Beginn des Regens, da ist das Problem am häufigsten“… Da starker Regen hier nur selten auftritt, habe ich mich damit abgefunden und werde mir demnächst einen Reseller mit anderem Leitungsinhaber suchen. Der Reseller kann dafür nichts; wenn überhaupt – dann der Leitungsinhaber.

    Beispiel: Wenn 1&1 einen Anschluss über die Telekom realisiert und der Anschluss nicht funktioniert, dann muss 1&1 das an die Telekom weiterleiten. Die Telekom entscheidet dann über das weitere Vorgehen. Kleiner Hinweis hierbei: Leitungsinhaber bevorzugen i.d.R. eigene Kunden statt Reseller-Kunden. Jetzt stellt sich die Telekom quer und meldet 1&1, dass die Leitung i.O. sei. 1&1 meldet Kunden zurück: „Techniker sagt, es gibt keine Probleme“. Schlussfolgerung des unwissenden Laien: 1&1 ist schlecht und inkompetent.

    • Ja, das mit den Shared Medium stimmt, nur dementieren die Kabelanbieter das einfach immer und mache Mitarbeiter behaupten sogar jeder habe seine eigene Leitung.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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