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Für AAC- und MP3-Dateien

Einheitliche MP3-Lautstärke: MP3Gain hilft am Mac

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25 Kommentare 25

Sowohl iTunes als auch der HomePod passen die Lautstärke abgespielter Musik auf Wunsch automatisch an und versuchen so für eine einheitliche Lautheit der laufenden Wiedergabe zu sorgen.

Lautstaerke Itunes

Stellenweise hat man jedoch mit MP3-Dateien zu tun, die nicht unbedingt Songs sondern Sprachaufzeichnungen oder vielleicht sogar Tierstimmen beinhalten. Um auch diese, vor der Weiterverarbeitung oder dem Einsatz in eigenen Projekten auf ein einheitliches Lautstärke-Level zu bringen, bietet sich die Mac-Anwendung MP3Gain an.

Nachdem ihr die kostenfreie Mac-App mit einem Ordner voller MP3s gefüttert habt, analysiert MP3Gain die Lautheit der übergebenen Dateien und zeigt an, welche Änderungen nötig sind, um die gewünschte Ziellautstärke zu erreichen. Mit einem weiteren Mausklick lassen sich diese Änderungen umsetzen.

MP3Gain Express, so der komplette Name, kann nicht nur mit MP3s sondern auch mit AAC-Dateien umgehen und wurde zuletzt im vergangenen Oktober aktualisiert. Nutzt ihr den systemweiten Dark-Mode von macOS wird die App automatisch mit einer dunklen Oberfläche gestartet.

Mp3 Gain

Donnerstag, 15. Feb 2018, 12:12 Uhr — Nicolas
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  • Wow, das (Windows-)Tool hat es nach über zehn Jahren auch auf den Mac geschafft? Glückwunsch! :)

    • Gab ja auf den Windows PC schon die letzten 12 Jahre kein Update mehr.
      oder hat sich da wieder was getan? Bin deswegen auch weg vom Tool, dies hatte nur noch übersteuern drin.

      • Ich habe es für zehntausende Musikfiles verwendet und habe niemals Übersteuern feststellen können, dass durch das Tool entstanden ist. Hast Du die Clipping-Funktion verwendet?

      • puh kann sein. Hatte das auch erst später immer. Die Musiktitel waren dann bereits ab Werk schon alle bei 98db. (das war wohl das Hauptproblem)

  • Gibt es übrigens auch in einer Version für Windows.

  • Ich habe bisher die Software nur unter Windows getestet und muss sagen: grottig! Praktisch alle „eingepegelten“ Songs waren durch Nebengeräusche wie z.B. hohe Pfeiftöne nicht mehr genießbar.
    Daher meine Fragen an das Forum: Gibt es empfehlenswerte Alternativen unter Windows und arbeitet die Software unter OS sauberer?
    Danke für die Antworten.
    Gruß
    M.

  • Nutze ich seit unzähligen Jahren am PC. Bei mir wird PRINZIPIELL jede mp3 durch mp3gain gejagt. Leider kann das Programm diverse Sonderzeichen nicht lesen. Beim ESC wird das oft zur Herausforderung mit den ganzen skandinavischen und osteuropäischen Zeichen…

  • Könnte mir jemand u.U. kurz Schritt-für-Schritt erklären, wie man vorzugehen hat?

    Ich habe meine komplette Automix-Sammlung (rund 3’000 Songs) damit normalisieren wollen aber irgendwie habe ich weiterhin unterschiedliche Lautstärken. Clipping habe ich nicht aktiviert.

    Wäre toll, wenn ich das schlussendlich irgendwie hinkriegen würde.

  • Habe mir mit diesem Programm mal meine Mediathek versaut. Ist aber schon länger her, sodass ich jetzt keine qualifizierten Beitrag dazu leisten kann, was damals schief gelaufen ist. Jetzt mache ich persönlich zumindest einen großen Bogen um derartige Tools.

  • Ich benutze dazu schon seit Jahrzehnten iVolume.
    Auf meinem Quadcore i7 Mac mini werden auch alle Cores schön ausgelastet und richtig gefordert.

  • Das Programm habe ich unter Windows Jahre genutzt und hatte nie Probleme, unter Mac auch nicht. Das mit den Sonderzeichen stimmt, aber für Windows gibt es kostenlos MP3tag und für Mac Tagr, das kostet aber glaube ich 10€. Jedenfalls beide super um entsprechend zu taggen. Mp3Gain ist wie gesagt absolut super um die Lautstärke anzugleichen und man kann damit eigl nichts falsch machen. Ich empfehle 89 dB und Clipping vermeiden an. Ansich kann man da nichts falsch bedienen und sich nichts kaputt machen an den MP3‘s, allerdings weiß ich nicht wie das aussieht, wenn man iTunes seine Musiksammlung verwalten lässt. Ich habe das deaktiviert und in einem eigenen Ordner und verwalte alles mit den oben aufgeführten Programmen selber. Bei Fragen gerne auf meinen Kommentar antworten.

  • Bevor ihr damit arbeitet, macht Kopien der Songs. Und eigentlich solltet ihr auch nicht die 89db überschreiten. Ich Persönlich mache es schon. Aber bei bestimmter Musik ist dann alles im Eimer. Beispielsweise ist es bei EDM eigentlich ganz einfach. Aber bei beispielsweise HipHop/Rap sind die Songs schnell im Eimer. Man sollte nicht gleich gainen sondern erst analysieren. Songs bei denen dann Teile beschnitten werden, solltet ihr raus nehmen.

  • Weiß jemand genauer, was das Tool macht?
    Wird quasi eine neue MP3 mit angepasster Lautstärke generiert und die ursprüngliche MP3 damit überschrieben?
    Oder gibt es in den MP3s einen Gain-Tag, der befühlt wird und den die meisten Player dann erkennen und entsprechend die Lautstärke anpassen?

  • Wenn es das gleiche Tool ist, dass ich vor Jahren unter Windows eingesetzt habe, dann schreibt es wirklich fest Lautstärkewerte in die komplette Datei. Das ist schlecht, ich habe mir damit viele MP3s verhunzt.

    Besser ist es, wenn man den Replay Gain Standard benutzt, der schreibt Metadaten in den MP3 ID Tag. Damit bleibt die Datei wie sie ist und durch das Löschen der Metadaten stellt man den Urzustand wieder her.
    Einziges Manko – der Player muss Replay Gain unterstützen, aber die guten machen das alle. (Foobar etc.)

    Gruß
    Vibsi

  • Ich kann nur dringend davon abraten, die Quelldateien entsprechend zu manipulieren. Foto Freunde werden das wissen, was einmal weg ist, kriegt man nicht mehr. Hier wird zwar nichts weggenommen, aber der Dynamik Umfang wird durch die Reduktion beschnitten. Wenn dann noch Aliassing auftritt, ist die Quelldatei verloren. Wer ist trotzdem unbedingt will und seine Dateien vorher nicht sichert, hat Pech gehabt. Ich habe damit vor 15 oder so Jahren experimentiert, nach kurzer Zeit das Programm wieder entsorgt.

  • Geiles tool. Habe es unter Windows und Mac schon seit Jahren im Einsatz. Schade das es das tool nicht mehr unter linux gibt. Oder ich findes nicht mehr.

  • nutze seit Jahren iVolume (nicht kostenlos) muss aber einschränkend dazu sagen, dass es nicht bei allen Tracks greift. D.h. die Lautstärke ist zwar bei allen angepasst, aber man hört dennoch noch immer unterschiedliche Lautstärken

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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