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Ziel ist ein selbstfahrendes Fahrzeug

Ein Lexus mit Liegesitzen: Anekdoten aus Apples Autoprojekt

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Der Fachjournalist Wayne Ma hat sich im Online-Magazin The Information ausführlich mit den zurückliegenden acht Jahren beschäftigt, die Apple bereits an einem eigenen Fahrzeug schrauben soll und sich mit über 20 Projekt Mitarbeitern über die Herausforderungen, Hürden und Fortschritte des sogenannten „Projekt Titan“ unterhalten.

Lenkrad Apple Car

Herausgekommen ist ein Sammelsurium von Anekdoten die zwar kein klares Bild des Fahrzeuges zeichnen (Apple soll seine Experimente stets auf der Basis von Lexus SUVs vorgenommen haben) aber unterstreichen, wie intensiv sich Apple mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Laut Ma sei Apples Autoprojekt das bislang umfangreichste Vorhaben des Konzerns eine neue Produktkategorie zu erschließen.

Ziel ist ein selbstfahrendes Fahrzeug

Allerdings sei Apple jedoch so sehr darauf fixiert ein selbstfahrendes Fahrzeug zu präsentieren, dass unklar ist, ob die Anstrengungen jemals Früchte tragen werden. So soll dem Autoprojekt, das in den zurückliegenden Jahren immer wieder mit Mitarbeiter-Wechseln zu kämpfen hatte, eine starke Führungspersönlichkeit fehlen, die klare Zielvorgaben setzt und das Team mit einer kohärenten Vision zusammenhält. Apple-CEO Tim Cook hält sich eher im Hintergrund.

Nach mehreren Wechseln in der Spitze des Projektes, wird dieses seit dem vergangenen Herbst von Kevin Lynch geführt, der zuvor für die Softwareentwicklung der Apple Watch verantwortlich zeichnete – wie seine Vorgänger soll auch Lynch weiterhin das Ziel der vollständigen Selbstfahrfähigkeit verfolgen.

Carplay Large

Liegesitze und keine Lenkung

Entsprechend soll das Interieur gestaltet sein. Die Sitze der aktuellen Prototypen würden zueinander gerichtet sein, um Gespräche unter den Passagieren zu ermöglichen, ein gewöbltes Dach würde an den VW Käfer erinnern, zudem würde Apple laut über Liegesitze nachdenken, die das Schlafen während der Fahrt ermöglichen könnten. Am liebsten würde Apple auf Lenkrad und Bremspedalen verzichten und ein vollständig selbstfahrendes Fahrzeug debütieren.

Der Bericht beantwortet keine offenen Fragen, sondern scheint lediglich unterstreichen zu wollen, dass erst noch einige Jahre ins Land streichen müssen, ehe wir die ersten Ergebnisse des Projekt-Titan zu Gesicht bekommen – wenn überhaupt:

11. Jul 2022 um 17:15 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    • Gerne, bin sofort dabei (sofern es zuverlässig funktioniert).
      Was kotzen mich die 1000km Blechwurm jede Woche an…

    • Ganz genau. Ich miete es mir minuten- oder stundenweise. Wie Carsharing jetzt schon, nur dass es eben autonom fährt. Damit sind die Kosten für das Auto selbst relativ Wurst.

    • 50.000 EUR für ein Taxi wäre ein Schnäppchen. Die Fahrt zum Büro würde mich mit dem Taxi 90 EUR kosten – je Fahrt, also 180 Euro pro Tag. Bei 200 Tagen wären wir schon bei 36000 EUR im Jahr. Spätestens im 2 Jahr hat sich das amortisiert. Danach spare ich jährlich 36.000 EUR.

      Ich fahr heute schon 50 % der Strecke praktisch autonom, dank Stauassistenten. 100% ohne Lenkradkontakt wären super, was ich da schon auf der Fahrt alles erledigen könnte. Das würde mir täglich fast 2 Stunden Arbeitszeit ersparen und hätte bei Ankunft keinen Stress mehr, weil alle Emails schon beantwortet sind.

      • Also ich habe 95% HO mit meinem AG vereinbart, womit ich produktiver und effizienter bin, obendrein mehr Freizeit habe uuund sogar noch was für die Umwelt damit tue. Falls bei dir möglich, gerne mal ansprechen. Saß jahrelang mindestens 3 Stunden pro Tag im Auto. Hab ich nie hinterfragt. Thanks Corona :| LG

      • Fahr mit der Bahn oder Bus. 100% autonom und ohne Lenkkrad eingreifen zu müssen.

  • Ein Auto das also als Shuttle in San Francisco funktioniert…aber nicht für den normalen Pendler.
    Autonom ist ja ok, aber ohne die Möglichkeit selbst zu fahren…
    ich weiß nicht.

    Man merkt, diesmal hat Apple ein Markt vor sich den man nicht erobern kann durch Zukäufe und siehe da: man hat sehr viele Probleme.

  • Puh. Apples Side-Projekte sind in den vergangenen Jahren echt ziemliche Fails gewesen (Karten, Siri, HomePod etc). Wenn das Ding am Ende so gut fährt wie Siri funktioniert… Fuuuun.

    • Nur die side show Projekte? Die Core Projekte zeigen auch keine richtige Innovationskraft mehr

    • dem kann man leider nicht wieder sprechen… ich liebe meine apple produkte… aber die fehler sind so viele geworden… niemals würde ich mich in etwas selbstfahrerendes mit apfel drauf setzen!

    • Puh, wenn es nur Menschen mit Bedenken gäbe wäre das Rad noch nicht erfunden…
      schon mal darüber nachgedacht???

    • Siri, jeden 2. Tag: die Lichter reagieren etwas langsam….

      Apple Car, jeden 2. Tag: sorry, ich hätte berechnet vor 5 Sekunden anfangen müssen, zu bremsen. Ich werde versuchen, zeitnah die Airbags auszulösen.
      PENG/SCHEPPER/QUIETSCH….
      10 Sekunden später: pffffff, ein völlig unbeteiligter Airbag hat sich langsam aufgeblasen.
      Und Siri wünscht uns einen guten Tag. 30 Minuten später öffnet die automatische Türverriegelung den Kofferraum.

      • Sorry, aber das ist doch Quatsch. Mag sein, dass es einige Bugs bei Apple Produkten gibt, aber die Kerntechnologien funktionieren doch in der Regel ziemlich perfekt. TouchID, FaceID, ApplePay etc. Und das dann auch noch unter Berücksichtigung des Datenschutzes. Ich denke so wäre es bei einem Fahrzeug auch. Die würden nicht – wie z. B. Tesla – so eine Betaversion auf die Menschheit loslassen. Andererseits kann das Projekt aber natürlich an genau diesem hohen Anspruch scheitern.

  • Wenn ich das so lese wird das auch mit Lynch nichts werden. Eine Uhr ist nun mal kein Auto. Allein schon das man hier seit Jahren daran rumbastelt und nichts vorweisen kann, lässt mich an dem ganzen Projekt zweifeln. In dieser Zeit werden in der Automobilindustrie gut zwei Generationen an Autos entwickelt. Mittlerweile dürfte also die ursprüngliche Roadmap veraltet sein.
    Ich würde hier ein Fachmann engagieren, der was von der Materie versteht. Reitzle oder Zetsche wären meine Wahl. Die können führen und wissen wie man so ein Projekt durchzieht.

    • Ja? Wieviele autonome Autos hat die Automobilindustrie denn so in diesen 2 Generationen auf die Straße gebracht? Die Hersteller arbeiten auch schon seit 2004 daran.

      • Die Frage ist hier was der Gesetzgeber erlaubt.
        Davon ab. Einige Fahrzeuge von Mercedes fahren bereits autonom.

      • … keines von Mercedes fährt autonom!!!
        Schon gar nicht im Straßenverkehr…

      • dann solltest du dich besser informieren.

      • Welches? Du solltest hier kein Unfug verbreiten!
        Mercedes hat maximal Level 3 was nicht autonom bedeutet.

      • LOL! Selbst dazu solltest du dich informieren.

      • Autonomes fahren wird in 6 Level unterteilt. Aktuell ist Level 3 das max. was der Gesetzgeber im Straßenverkehr erlaubt. Mercedes ist aktuell er erste Hersteller der die Voraussetzungen für Level 3 mit zwei Fahrzeugen erfüllt, obwohl hier deutlich mehr möglich wäre. Die Fahrzeuge sind aktuell käuflich zu erwerben.
        Bevor du hier also jemanden Unfug unterstellst, solltest du dir erst mal an die eigene Nase packen.

      • Level 3 ist halt einfach nicht autonom…

      • Ey Helmut – ganz schön hartnäckig dafür, dass du dich auf dem Holzweg befindest.

  • …wer muss auch an „Total-Recall“ und die Taxis dort denken ? …ja, auch an die Bar mit der Frau mit den drei ….

  • Der Erste Anbieter eines voll autonomen Fahrzeugs zu sein, wäre mal wieder Apple-like – haben sich dafür aber auch ein sehr dickes Brett ausgesucht. Selbst wenn sie es technologisch hinbekommen, gucken sie in die Röhre, falls der Gesetzgeber nicht mitspielt.

  • Ich möchte daran erinnern, dass Apple nie der erste Player auf dem Markt war, sondern gute Ideen erkannt und zu Ende gedacht hat.

    Bei diesem Thema sehe ich daher auch einen Zeitplan bis in ie 30er.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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