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Ab Anfang November

Eero: WLAN-Mesh-System kommt nach Deutschland

25 Kommentare 25

Eero kommt nach Deutschland. Auch wenn hierzulande nicht unbedingt ein Mangel an WLAN-Mesh-Systeme herrscht – auf eine der in den USA populärsten Lösungen mussten hiesige Heimnetz-Administratoren bislang verzichten. Dies wird sich ab November ändern.

Eero App

So sollen die Eero-Systeme ab Anfang November in Deutschland erhältlich sein und werden dann in zwei Ausführungen angeboten. Die Pro-Version setzt dabei auf Tri-Band-WLAN.

  • eeroProduktseite – 109 Euro für ein Einzelgerät beziehungsweise 279 Euro für ein Dreierpack
  • eero ProProduktseite – 199 Euro für ein Einzelgerät beziehungsweise 499 Euro für ein Dreierpack

Die WLAN-Mesh-Systeme werden per App eingerichtet, können bestehende Router ersetzen, die WLAN-Abdeckung ausweiten und die Anzahl der heimischen „Funklöcher“ minimieren.

Mit der TrueMesh-Technologie von eero lassen sich weitere eero-Geräte für eine zuverlässige WLAN-Versorgung im ganzen Haus hinzufügen. TrueMesh erhält dabei die Verbindung zwischen den Geräten aufrecht, identifiziert die beste Route für die Daten und leitet den Datenverkehr intelligent weiter, um Überlastung, Pufferung und Ausfälle zu vermeiden. Außerdem wird die eero-Software rund einmal im Monat per automatischem Update mit neuen Features versorgt, sodass das System stetig verbessert wird.

Hierzulande wird Amazon den Vertrieb bis auf Weiteres exklusiv übernehmen.

Eero Vorn Hinten

Produkthinweis
Wir stellen vor: eero Pro WLAN-Mesh-System 199,00 EUR
Donnerstag, 26. Sep 2019, 7:49 Uhr — Nicolas
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  • Exklusiv? Die Firma gehört doch Amazon.

  • Mir ist immer noch nicht so richtig klar, wo der Unterschied zwischen einem WLAN-Repaeter/Verstärker und einen „Mesh“-System liegt……

    • Ich würde sagen, es gibt drei Varianten:

      1. Repeater
      Nimmt das Signal auf und verteilt es weiter. Vergleichen wir es mit unserer Sprache läuft es so, ich höre meinen Nachbar sehr schlecht, also hole ich mir jemanden, der alles weitergibt. Den stelle ich mittig zwischen uns. Leider kann dieser jemand immer nur mit einem sprechen. Minimiert also den Datendurchsatz. Da ich diese Person aber gut höre denke ich es ist alles super (Empfangsstärke auf dem Endgerät). Bringt es etwas? Gefühlt ja, realistisch ehr sehr wenig.

      2. Mesh – dual Radio -> eero
      Der Access Point hat zwei Funkkarten, eine 2.4GHz und eine 5GHz. Eine dieser Karten wird für das Mesh genommen die andere für das Endgerät. Vorteil, beide können gleichzeitig sprechen. Nachteil, ich habe nur ein Band für mein Endgerät. Da 2.4 GHz gerade in Wohngebieten viel Nachteile bringt, ist dies teilweise nicht die sinnvolle Lösung. Je nach System, kann ich aber auch beide Bänder für das Endgerät nutzen. Dann habe ich aber wieder den Nachteil eines Repeaters.

      3. Mesh System – Tri Radio -> eero Pro
      Für das Endgerät stehen beide Bänder zur verfügung. Für das Mesh wird ein drittes Radio verbaut, welches 5GHz nutzt. Dies ist der optimale Zustand. Nachteil ist allerdings, dass bei günstigen SOHO Systemen meistens sehr schlechte oder keine Filter verbaut werden, um sogenannte ACI zu unterbinden. Dies ist ein gewaltiger Unterschied zu professionellen Access Points von Aruba oder Cisco. Dennoch erziele ich hiermit das beste Ergebnis für einen guten Preis.
      Aber auch hier sei bemerkt, den Mesh Access Point nicht dort platzieren, wo der Empfang bereits schlecht ist!

  • Das ist sicher nicht schlecht, wobei AVM als deutscher Hersteller auch keine schlechten Geräte baut und einen relativ guten Support bietet. Nein, dafür gibt es keine Prozente.

    Alle Hersteller gemeinsam haben jedoch den Nachteil das die Basen keinen Audioanschluß bieten um gleichzeitig auch als Soundverteiler zu dienen – da waren die Apple Basen einsame Spitze zusammen mit ihrem relativ einsamen Übertragungsprotokoll.

    Die „Funklöcher“ haben wir bekommen als Hersteller angefangen haben ihre Notebooks in schicke Metallgehäuse zu pressen was die natürliche Ausbreitung von elektromagnetischen Wellen doch arg behindert. In Folge dessen hat man begonnen immer weitere Accesspoints aufzustellen da man WLAN ja auch auf der Gästetoilette anbieten soll. Schlimmer noch, die Hotspot-Geschichten der Internetanbieter damit ja der Standort von Personen auf den Meter genau detektierbar wird. Der Effekt davon ist das das 2.4 Ghz Band und mittlerweile auch das 5 Ghz Band mit irgend welchen WLAN-Basen zugestopft sind die sich auch noch gegenseitig um Bandbreite prügeln. Vom verhindern der Radar-Störungen im 5Ghz-Band wollen wir gar nicht erst Reden, denn dann bleiben in nähe zu einem Flughafen real nur die unteren 5 Kanäle real nutzbar.

    Lässt man zu Hause einen Scan laufen bekommt man abhängig vom Standort idR mindestens 25 Basen aus dem Äther mit mit jeweils einem prächtigen Signale. Daran ändert auch der 24zigste neue Mesh-Accesspoint nichts. Es passiert eher das Gegenteil. Das WLAN ansich und auch 5 Ghz WLAN nicht die Weißheit schlecht hin sind müsste eigentlich mittlerweile klar sein. Je höher die Frequenz um so mehr verlagert sich das „WLAN“ in den Bereich wo man auch hinschauen kann.

    Der alte Marconi hat das ziemlich schnell gelernt. Die Hersteller der WLAN Router eher noch nicht.
    Die Physik hat bei WLAN bereits ihre Grenzen erreicht. Im Marketing sogar weit Überschritten. Da wird Angeboten was nur im Funklabor oder der Mojave-Wüste perfekt funktioniert.

    Die einzig wirklich gute Beratung für angehende „Netzwerker“ ist Netzwerkabel zu verlegen und auch zu verwenden wo es nur möglich ist. Nur das Garantiert die jeweils höchst mögliche Bandbreite. Es ist innerhalb der eigenen vier Wände kaum angereifbar und in höchsten Maß störunanfällig, Es spart den späteren Ärger über schlechte Verbindungen einhergehend mit schlechten Bandbreiten und man kann auch in der deutschen abendlichen Prime-Time Fernsehen ohne Klötzchenbilder und Blackouts.

    WLAN ist schön – draussen auf dem Land – wo im Umkreis von 25 Km kein Mensch wohnt..

    • Fred Feuerstein

      Danke, so ist es! Als E.Ingenieur und erfahrener lizensierter Funker kann ich nur zustimmen.

    • +1 kabel ist, war und bleibt KING!

    • Zu sehr schwarz gemalt aber nicht allgemein gültig. mesh hilft in vielen Wohnungen und wer vernünftige Installationen hat kann auch volle Bandbreite abgreifen die das Internet bietet. Dass man diese Werte wie 1300MBit nicht erreicht ist klar aber wofür sollte man das auch nutzen? Das ist eh nur für interne Vorgänge die man eher selten bei schnurlosen Geräten benötigt

      • Die 1300 MBit erreicht man 2 Meter nebem dem Router. Unmöglich ist es nicht.
        Es ist etwas „anders“ möglich als es in der Marketingabteilung beschrieben wurde :->

        „Mesh“ ist nicht schwarz gemalt, sondern vereinfacht Beschrieben nur eine Abkürzung für Datenströme die sonst ohne über drei Ecken geschickt werden und damit auch noch mehrfach das WLAN passieren.

        Das kann schon hilfreich sein, sofern eine Grundbandbreite noch vorhanden ist.
        Auf Plattdeutsch: Wenn der Äther jedoch zugeschissen ist hilft auch mehrfaches spülen nicht, die Schüssel läuft über.

        Hyperraum-Kommunikation und Transparentes Aluminum sind noch nicht erfunden.

  • Es wird Zeit für einen Mesh Standard…
    Jeder Hersteller kocht sein eigenes Süopchen, aber ich würde gerne Meshkomponenren unterschiedlicher Hersteller miteinander kombinieren:-)

  • Kann mir mal jemand mit einfachen Worten erklären was da nun kommt und besser (?) ist als zB Mesh in einer Fritxbox Kombination?

  • So lange der Kauf nicht absolut dringend ist, sollte man eher auf (bezahlbare) WiFi 6 Systeme warten.
    Hoffe, dass hier Google bald einsteigt, damit die Preise der Konkurrenz nach unten gehen.

    Leider wird Google Wifi 2 keine Alternative sein, wenn Google nicht die Fehler des ersten System überarbeitet, z.b. der fehlende dritte Kanal für die Kommunikation untereinander.

  • Meines Wissens wurde eero von Amazon gekauft.

  • Mittlerweile finde ich es wichtiger darüber zu berichten, was man bei den Dingern noch einstellen kann und was nicht. Als ich ein Orbi gekauft hatte und feststellen musste, dass bei dem 400€ Set sich nicht einmal ein lokaler DNS Server über DHCP verteilen lässt, war ich recht schnell von dem Kram geheilt. Das geht echt gar nicht (Bei AVM geht’s, aber das ist halt Fake-Mesh mit keinem eigenen Backhaul, bei Ubiquiti geht es auch – andere Preise ;-))

  • Es scheint so zu sein, das man sich in der app mit Telefonnummer anmelden muss, um sein Mesh Netzwerk überhaupt einrichten zu können. Eine eigenartige Vorgehensweise, zumindest in den bisherigen nicht EU5 Versionen.

    „Customers will also need a US/Canada phone number to log into the eero app, so without that, you will not be able to set up or manage your eero WiFi system.“
    https://support.eero.com/hc/en-us/articles/209572406-Does-eero-work-outside-of-the-US-

  • Wlan 6 (ax)? Nein? Dann uninteressant.
    Wlan 6 kommt immer mehr. Apple avm und netgear machen es vor.
    Denke nächstes Jahr geht es da richtig los.

  • Ich habe ein Mesh System im Haus installiert. In allen 3 Stockwerken stehen die einzelnen Verteiler so ziemlich übereinander immer ca. 2-3 Meter entfernt. Im Erdgeschoss steht das Verteil Gerät an einer AVM 7490 angeschlossen.
    Probleme hatten wir Anfangs nicht. Mittlerweile ist das System langsam und teils nicht zu gebrauchen. Da ist die Fritzbox dann sogar schneller. Leider weis ich nicht genau woran es liegt. Einstellungen etc. sind fast Werkseitig nicht verändert worden. Wir bekommen 90-105mbit von Netcologne, das Mesh System leitet höchstens 10-25 Mbit weiter.

    Weis hier jemand vielleicht einen Rat. Stehen die Mesh Points vielleicht zu nah bei einander?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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