E-Auto als Hausakku
E-Autos als Stromspeicher stoßen auf großes Interesse
Elektroautos könnten künftig nicht nur Energie verbrauchen, sondern Haushalte bei Bedarf selbst mit Strom versorgen. Eine neue Bitkom-Umfrage zeigt, dass die Idee in Deutschland auf großes Interesse stößt: 77 Prozent würden sich bei einem Stromausfall sicherer fühlen, wenn sie auf den Akku ihres E-Autos zurückgreifen könnten.
Grundlage ist das sogenannte bidirektionale Laden. Ein entsprechend ausgerüstetes Elektroauto kann Energie nicht nur aus dem Stromnetz oder der heimischen Solaranlage aufnehmen, sondern später auch wieder abgeben. Im einfachsten Fall versorgt der Fahrzeugakku das eigene Haus, perspektivisch kann Energie auch zurück ins öffentliche Netz fließen.
Solarstrom tagsüber speichern, abends nutzen
Gerade in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage liegt der Nutzen auf der Hand. Überschüssiger Solarstrom könnte tagsüber im Auto gespeichert und am Abend im Haus verbraucht werden. Ein E-Auto mit beispielsweise 60 oder 80 kWh Akku bringt dabei deutlich mehr Speicherkapazität mit als typische Heimspeicher.
64 Prozent der befragten Haushalte finden die Nutzung eines E-Autos als Stromspeicher praktisch. Für 55 Prozent würde ein Elektroauto dadurch sogar attraktiver. Gleichzeitig ist das Thema noch längst nicht allen bekannt: Erst 46 Prozent haben schon einmal von bidirektionalem Laden gehört.
Noch nicht mit jedem E-Auto möglich
Ganz so einfach wie das Anschließen eines Ladekabels ist die Nutzung bislang nicht. Fahrzeug, Wallbox und Energiemanagement müssen das Rückspeisen unterstützen. Je nach Anwendung wird zwischen Vehicle-to-Home für das eigene Haus und Vehicle-to-Grid für die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz unterschieden.
Bitkom fordert deshalb bessere regulatorische Rahmenbedingungen, mehr intelligente Messsysteme und einfacher nutzbare Angebote. 52 Prozent glauben, dass E-Autos als Speicher zu einer sicheren Energieversorgung beitragen können, 44 Prozent wünschen sich eine stärkere politische Förderung.
Wer beim Auto zunächst kleiner anfangen möchte: In unserem aktuellen Auto-Zubehör-Artikel haben wir günstige MagSafe-Halterungen und Schnellladeadapter für iPhone und Co. zusammengestellt.


Gute Idee: noch mehr Ladezyklen, noch kürzere Lebenszeit der Akkuzellen…. Aber wer das Geld für solche Straßenschiffe hat, den wird das natürlich kaum interessieren
Beim Leasing interessieren mich die Ladezyklen nicht.
Hat ein Freund von mir auch gesagt. Ich spinne doch nicht, zum Gewinn anderer, einen eigenen und deutlichen Nachteil hinzunehmen.
+1, bei v2L wäre es aber eher zum eigenen Vorteil bei Stromausfall ;)
V2L ist allerdings oft entweder auf eine maximale Stunden- oder Leistungsentnahme begrenzt, oder wird je x kWh in virtuellen km auf die Laufleistung des Autos gerechnet, aus der sich dann meist die Batterie-Garantie ergibt. ;)
V2L ist aber etwas gänzlich anderes.
Hier ist von V2H und V2G die Rede.
+1
Dummes Zeug, insbesondere bei einem LFP-Akku. Der wird das Auto 3x überleben, dann kann man den auch für den Hausverbrauch nutzen. Ein leider wieder ahnungsloser Kommentar.
Das stimmt es gibt mittlerweile genug Tests die belegen wie langlebig diese Batterien sind. Einfach mal beim ADAC suchen. Wenn ich mich richtig erinnere könnte ein Auto über 600.000 km mit einer Batterie fahren. Zeig mir mal nen Verbrenner der das kann.
Mein alter Diesel ist 600000 km gegahren und ichbhabe ihn nur abgegeben wg Dieselgate (Euro4) und 6000€ Eintauschprämie. Ich schwanke zwischen für die Konditionen sinnvoller Entscheidung und bereien, denn ich glaube der wäre auch nochmal 600000 km gefahren.
und was hat Dein Diesel an Wartungskosten und Ersatzteilkosten in diesen 600 k gekostet? Dein Vergleich hinkt ziemlich
Der Motor wohl kaum. So wie diese „Batterie“ die das erst beweisen muss. Auto ist davon wohl unabhängig.
Könnte man über den ersten Teil des Kommentars noch eine Diskussion führen, zeigt der Rest eindeutig: Zwecklos, es geht nur mal wieder um faktenarmes Bashing.
Halbgare Informationen und Halbwissen, was du hier verbreitest.
1. ist es nicht so schädlich, vor allem wenn man es mit wenig Leistung und im Bereich 30-70% SOC macht
2. kriegt doch der Auto Besitzer dafür Geld – so kann man mehr aus seinem 100 kWh Akku machen, der sonst eh 23 h am Tag rumsteht.
LFP können und sollen bis 100% geladen werden. Diese 20-80% sind bei NMC Batterien schlagend.
+1
Es hat wohl noch niemand nachgerechnet wie teuer das ist. Lade und Entlade-verluste und Degeneration der Batterie. Kosten einer DC Wallbox usw…
In Summe (inkl. aller Nebenkosten auf Lebenszeit) kostet die Kilowattstunde über das Jahr mehr als wenn man den Strom bezieht.
Das ist per ac. Mach die gesamt Szenario ab nicht besser
Danke, dass du das für uns nachgerechnet hast. Deine detaillierte Aufstellung lässt mich ebenfalls zum Schluss kommen, dass das viel zu teuer ist
Viele wollen es doch, so nehme ich den Artikel wahr, als Notfallreserve haben.
Das dürften mit diesem Bedarfsfall nicht so viele Ent-Ladezyklen ins Haus sein.
Die Differenzkosten in der Haustechnik kenne ich jetzt nicht, aber diejenigen, welche sich seit 2022 mit 2kW Notstromakkus von Buletti und Co. für x-Tausend-€ eingedeckt haben, stört das dann sicher nicht.
Egal wie groß die Verluste sind, den kostenlosen Strom vom eigenen PV zu speichern und später aus dem Auto heraus zu dunkelzeiten zu nutzen ist IMMER günstiger. Dazu ein regelmäßig alle drei Jahre neu geleastes Auto. Dann ist mir der Verschleiß noch mal extra egal
jetzt muss ich das Auto nur noch in den fünften Stock bekommen
Verlängerungsschnur ;-)))))))
Wie kommt denn dein Strom in den 5. Stock?
Ein Punkt macht aktuell zumindest Kopfzerbrechen. Wie wird der Wiederverkaufswert eines BEV bewertet, der 12.000 km auf dem Tachometer hat, aber die Batterie nach 3 Jahren Leasing 2.000 Ladezyklen aufweist.
Vielleicht mit Feststoffbatterien eher umsetzbar.
Habe es gerade bei VW gesehen, da wird anhand der Ladezyklen eine Art virtuelle Laufleistung berechnet. Sowohl die real gefahrene Distanz als auch die virtuelle sollen im Bordcomputer angezeigt werden können. Beides kann wie beim normalen Kilometerzähler nicht zurückgesetzt werden (zumindest nicht legal :-D)
Der Wiederverkaufswert müsste dann theoretisch ein kleines bisschen besser sein als bei einem Auto mit gleich hoher, realer Laufleistung, da nur die Batterie die (virtuelle) Laufleistung hat, während Fahrwerk usw. nur die reale haben… Naja, wird man sehen. :-D
https://www.volkswagen.de/de/elektromobilitaet/laden/laden-zuhause/bidirektionales-laden.html
Vielen Dank für dein Feedback und den Link.
Ich würde mal rechnen. 3 Jahre haben 1095 Tage. Wie man da 2000 Ladezyklen durchzieht mit je 60 oder mehr KWh ist mir schleierhaft. Wären dann 120.000 KWh gesamt. Weisst du wirklich was du da so schreibst?
Es kommt generell darauf an, wie alles eingestellt wäre. Beim bidirektionalen Laden inklusive der Möglichkeit v2g (vehicle to grid) würde vermutlich nicht nur einmal am Tag geladen oder entladen werden. Sondern ständig ein kleiner Teil wird entladen, dann wieder geladen, entladen, wieder geladen.
Zumindest kann man so etwas beim heimischen Speicher so einstellen, wenn man auch noch ein EMS (Energiemanagementsystem) integriert.
Da könnten einige Ladezyklen am Tag zusammenkommen.
Beim BEV kommt es natürlich auch auf die Menge an Ladestrom an, die ent- und geladen wird. Die maximale Menge wird ja noch begrenzt.
Warten wir mal ab, was die Technik noch so bringt und wie es sich sinnvoll integrieren lassen wird.
1 Ladezyklus ist 1x vollladen auf 100% und wieder runter auf 0%. Also jeweils immer 1/3 entladen und wieder laden ist erst wieder nach dem 3 Vorgang ein kompletter Ladezyklus.
Rechnung hinkt.
2000 Ladezyklen ergibt 700.000 km Fahrleistung bei 20 kWh Verbrauch und 70 kWh Batterie. Oder 141 Jahre Hausstromentnahme (1.000 kWh/Jahr). Das Auto müsste 530 Tage 24 Stunden ununterbrochen mit 11 kW laden.
Das wirst du in 3 Jahren nicht schaffen.
Der Durchschnitt kauft sich alle 5-6 Jahre ein neues Auto. So kann man es kombinieren und hat eine Win-Win Situation regelmäßig ein neues Auto und frische Akkus für den Speicher.
Das durchschnittliche KFZ-Alter in DE ist inzwischen 10,9 Jahre (https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Fahrzeugalter/fahrzeugalter_node.html). Bei einem E-Auto ist vermutlich jedes zusätzliche Laden einmal zu viel, wenn der Wagen irgendwie 10-20 Jahre halten soll, was eigentlich normal sein sollte.
Das durchschnittliche Fahrzeugalter im Bestand hat nichts mit der durchschnittlichen Haltezeit eines Eigners zu tun. Und das meint der Vorposter hier.
Man sollte aber bedenken was dann mit den ganzen alten Akkus passieren soll. Ab nach Afrika und vergessen?
Interessantes Thema:
Was passiert eigentlich mit dem Auto Akku?
Und was kostet eigentlich ein neuer bei Hyundai, VW, BMW, Tesla?
Das ist der Weg
Die Recyclingfirmen und Akkuverwerter (für Großsspeicher) stehen mittlerweile Schlange, weil garnicht so viele Akkus über den Jordan gehen, wie die gebrauchen könnten.
Die gebrauchten Akkus sollen natürlich wiederverwertet werden. Zb in Hausspeichern wie es zB Tesla vormacht. Man kann zu Tesla stehen wie man will, aber das machen die definitiv nicht schlecht. Haben die Akkus schon lange im Einsatz. Nach dem ersten Leben gibt es einen neuen Lebensabschnitt als HomeSpeicher.
Wozu nach Afrika? Second Life Speicher kann man auch vor der Haustür bauen.
Nur das der Wiederverkaufswert bei den vielen Ladezyklen in den Keller geht sollte man beachten. Sowohl der Köufer als er der Verkäufer.
Also mein Auto ist 14,5 Jahre alt. Und so Gott will fahre ich es nochmal so lange
Respekt! Und toi toi toi :)
Wenn man dann das Geld für ein neues Auto hat….alle 5-6 Jahre ein neues Auto, da möchte ich dann jetzt nicht wirklich wissen, wie hoch der persönliche CO2 Fussabdruck ist. Aber das ist ja dann offensichtlich egal, weil man fährt ja elektrisch! (Kopfschütteln)
Ja, aber aufpassen. Die Kosten entstehen bei der bidirektionalen Wallbox und im Zählerkasten. Das sind dann schnell mal ein paar 1000€. Mein E-Auto und die Wallbox sind schon (!) 3 Jahre alt. Ich müßte einiges austauschen, aber immerhin, das Stromkabel kann in beide Richtungen, nur nicht gleichzeitig ;-)
Und wenn das System dann auch noch bei einem Stromausfall das Auto (automatisch) als Backup nutzen soll, wird es noch teurer. Stichwort V2H
Ganz genau. Wer eine PV anlage mit eigener Batterie betreibt, hat noch kein Backup/Notstrom. Das benötigt eine zusötzliche Backuplösung (€1000+, zumindest in der Schweiz). Gemäss meinem Installateur machen dies bloss ca 5% der Eigenheimbesitzer bei der Installation einer PV Anlage).
Kommt nich dir DV Wallbox dazu.
Als Notstrom reicht die Hausbatterie für ein paar Stunden, was wohl realistisch ist in unseren Breitengraden). Diese haben heutzutage fast alle beueren Anlagen.
V2L ist interessant. Aber wohl eher für Peak-Shaving, was der Stromanbieter erst noch implementieren bzw unterstützen, und entsprechend berappen muss).
Kann ich nicht nachvollziehen. Der Verschleiß wird für einen deutlichen Reichweitenverlust sorgen. Gerade im Hausbereich wird der Akku vermutlich sehr oft be und entladen. Ich würde den Auto Akku nicht für zuhause nutzen.
Rechne mal nach was so nen Akku an Kapazität hat und was Du jeden Tag an Strom zuhause verballerst. Unser kompletter monatlicher(!) Verbrauch wären zwei komplette Ladezyklen unseres Autos. Wohlgemerkt, pro Monat! Wenn man dann noch davon ausgeht, dass man tagsüber den Solarstrom direkt nutzt ohne Umweg über den Akku, dann reduziert sich das noch deutlich weiter. Da wirds in Summe schon langsam vernachlässigbar, was man da täglich nachlädt oder entnimmt..
Hallo Uwe, könntest Du das bitte in absoluten Zahlen angeben. Ich hab sonst keine Orientierung, in welchen Rahmen wir uns hier bewegen. Danke!
Bei Stromausfall das Haus versorgen? Normale Wechselrichter funktionieren ohne anliegende Netzfrequenz nicht. Für einen Inselbetrieb bei Stromausfall braucht es spezielle Wechselrichter die entsprechend teuer sind.
Aktuell wohl um die 600€ (lt. einem Angebot im Freundeskreis).
Danke, dachte schon das Stichwort Netzfrequenz kommt nicht mehr. ;)
Nicht unbedingt spezielle Wechselrichter, aber einen Trennschalter, der das Hausnetz bei einem Stromausfall vom öffentlichen Stromnetz trennen kann.
Mit Einbau und Abnahme kommen da schnell 1000-1500€ zusammen.
Also bei uns hat es bei der Neuinstallation der Fotovoltaik (zehn KW Peak) lediglich um die 100 € gekostet, dass wir bei Stromausfall auf Batteriebetrieb umschalten können. Da muss ich allerdings in den Keller und einen Schalter umlegen.
Und wann fahre ich mit meinem Stromspeicher?
So viele tolle Lösungen für Probleme, die ich ohne E-Auto nicht habe – abgesehen von den berechtigten Einwänden der anderen Kommentatoren.
Du fährst, wenn du fahren musst. Verstehe das Problem nicht
Wo steht denn das du ein E-Auto zwingend als Stromspeicher nutzen musst?
Und du kannst mit einem Verbrenner bei Stromausfall dein Haus mit Strom versorgen?
Denn genau die 2 Punkte werden im Artikel angesprochen. Klar nutzt du nachts dein Auto nicht zur Versorgung vom Haus wenn du damit fährst oder es am nächsten Tag für lange Strecken nutzen willst. Das dürfte aber der intelligente Autofahrer wissen.
Es ist kein Problem, es ist eine ergänzende Nutzbarkeit
Wenn da mal nicht das Thema Steuern wäre. Viele E-Autos sind noch Dienstwagen und könnten sicherlich auch super zur Stabilität des Netzes und zum Abbau von Spitzen beitragen. Leider ist nicht geklärt, wie denn der „Strom vom Chef“ versteuert wird, wenn ich ihn zum waschen und nicht zum Fahren verwende … welcome to Germany, da stehen wir uns wieder selber im Weg …
Naja, da wäre aber schon Tür und Tor offen, dass ich auf Geschäftskosten Strom tanke und dann meine Wärmepumpen Heizung damit betreibe.
Das muss natürlich schon geregelt werden
Prinzipiell ist das kein Problem. Man kann sich den Strom gewissermaßen gegenseitig ‚verkaufen‘. Knackpunkt dürfte eher sein dass die Firma kein Interesse daran haben dürfte im schlechtesten Fall Strom für 79ct an HPC zu laden und dem Hausbesitzer dann für 15ct zu ‚verkaufen‘. Da ist das Finanzamt noch das kleinste Problem.
Die Kommentarspalte hier ist typisch Deutschland.
Nur Meckern und Probleme, statt Innovationen und Lösungen.
Und der Robert ist schuld. Wer sonst. Einer muss es sein.
Danke! Besser kann man es kaum zusammenfassen.
Ja, es ist einfach zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.
+1
Danke! Genau mit den ewigen Suderanten und Technikschwurblern fährt DE gegen die Wand. Ist leider in unserem Ösiland auch nicht anders. Und wer ist Schuld? Die Chinesen. Und wieso? Weil die sich nicht selber blockieren sondern probieren und machen.
Unterschreibe ich auch.
Dabei hat RH viele Dinge vorausgesagt, die nun eintreffen. Und im Gegensatz zu den Meisten Politikern ist er lernfähig und sagt auch mal: Das war ein Fehler.
Aber lieber bläst der Pöbel ins gleiche Horn wie irgendwelche Konservativen bzw. rückschrittlichen und merken nicht mal, dass sie selbst am Ast sägen, auf dem sie sitzen. Finanziell sowie umwelttechnisch.
Ich finde den Austausch hier sehr informativ und gewinnbringend. Deinen Kommentar jedoch am sinnlosesten und spalterisch.
Für die Nörgler hab ichs mal für den durchschnittlichen Haushalt durchgerechnet: Mit einem Tesla Model 3 LR (82 kWh) sind das pro Jahr 9 Ladezyklen, wenn ich das Auto JEDE Nacht als bidirektionalen Speicher nutze. 9 Zyklen.
Wenn man dann noch den Winter herausrechnet, weil nicht genug Sonne für einen Überschuss, haben wir vielleicht 5 Zyklen.
Mit 9 komme ich nicht hin, aber mehr als 20 werden es nicht. Erschreckend wenig.
Hier noch die Mathematik dazu. 1000 Ladezyklen bei 70 kWh Akkukapazität. Verbrauch 15 kWh pro 100 km = 466.000 km.
Das bidirektionale Laden wird wohl in spätestens 10 Jahren Standard sein und die Anzahl der zusätzlichen E-Auto Batterien gleichzeitig das Stromnetz entlasten und damit die Stromspitzen abmildern, so dass hoffentlich keine unsinnigen Gaskraftwerke gebaut werden müssen. Aber ungewöhnlich , dass in diesem Forum so viel gemeckert wird. Ich dachte wir wären hier ein wenig fortschrittlicher!
Man kann nur hoffen, dass die Verträge entsprechend gestaltet werden und die Planungsverfahren mindestens 10 Jahre dauern. Aber so wie wir die Politik kennen, wird trotzdem ein Milliardenbetrag fällig werden.
Zu wenig Strom ist zu wenig Strom, basta! Hier und da mal etwas abpuffern, ok, aber im grossen und ganzen hilft das alles nicht die Versorgungssicherheit zu erhöhen.
Es geht doch nicht um zuwenig Strom, sondern um zuviel. man oh man…
Ich fass die Kommentare hier kurz für Euch zusammen, damit Ihr das nicht alles lesen müsst:
1) Geht nicht, weil wir das bisher nicht so gemacht haben.
2) Ausserdem ist es bestimmt eh nicht möglich.
3) Wir fürchten Veränderung.
4) Alles soll werden, wie es vor 20 Jahren war.
+1
Und null technischer Sachverstand.
zu hast vergessen: ich bin zu dumm, um das zu begreifen und glaube nur, was in meiner FB Gruppe steht
PS: ich lade im Winter immer mein Wohnmobil mit V2L, geht super. Sobald die Wallbox da ist, dann auch V2G.
Was ist den V2L?
Echt jetzt? Vehicle to Load
Das wäre perfekt und das beschriebene Szenario, doch leider ist in Deutschland genau die Kombination mit der PV-Anlage und einem Speicher zuhause für unse Wirtschaftsministerium so kompliziert, dass genau da das bidirektionale Laden V2G nicht erlaubt wird. Regelungen zu kompliziert, lässt sich nicht sauber abrechnen. :(
Ich denke es geht eher um die Vehicle to Grid Lösung, die interessant ist. Kann das Netz stabilisiert werden, wenn die Autofahrer bereit sind, ihre noch voll geladenen Akkus als Netz dienliche Speicher verwenden zu lassen.
Schon jetzt kann ich meinen AC Heim Speicher dazu verwenden, über Mittag günstigen Strom einzukaufen und den abends ins Haus zu speisen, damit ich nicht die teuren Abend Preise muss
Wichtig:
Dezentrale Speicher benötigen KEINEN weiteren Netzausbau!!!
Der Netzausbau ist trotzdem dringend erforderlich
Die Zeche zahlen dann die ohne Solar, Eauto oder Erdwärme. Die Stromanbieter werden die Preise so anpassen, dass kein Cent weniger bei ihnen ankommt als jetzt.
Ich versuche schon seit Monaten jemanden in Berlin zu finden der mir eine entsprechende Wallbox abbaut.
Danach kommt das Problem des Autos.
Welches Auto ist in der Praxis dazu ausgerüstet?
Nicht evtl wie bei VW und andere.
Eine geeignete Wallbox und Auto anschließen und steuern per App.
Gibt es nicht. Politisch und von den Stromleuten so gewollt. Aber fleißig CDU wählen damit die zusammen mit den Nazis weiter alles abwürgen.
Und selbst wenn du alles irgendwie funktionierend zusammenbekommst, brauchst in ein paar Jahren, für das nächste Auto, wieder komplett neues Lademanagment/Wallbox/Kabel… , weil einfach keine Norm vorgesehen / gewollt ist.
Deshalb habe ich mir jetzt einen Xpeng bestellt, der das theoretisch könnte. Es muss nur seitens Hersteller freigeschaltet werden. Die Wallbox miss das auch unterstützen. Deshalb eine wie die OpenWB kaufen, die nicht Herstellergebunden ist und viele Protokolle unterstützt.
Reine DC Wallboxen sind aber leider unpackbar teuer. (5-6k)
Damit hätte man weniger Wandlungsverluste und könnte direkt vom Dach ins Auto laden oder vom Auto in die Hausbatterie.
Alles noch im Kommen, aber ich bin zuversichtlich.
Die PV Community ist großartig und jedem Entwickler gebührt großen Dank.
Evcc bspw.
Ein top Projekt, dass viele im Einsatz zu Hause haben um ihr Haus und das Auto intelligent mit Strom zu versorgen.
Also Leute: Lasst euch nicht unterkriegen und wer kann macht mit.
Dass das nicht alle können ist klar. Aber auch dafür wird es Lösungen geben müssen.
Wir haben ja gesehen wohin uns die fossile Abhängigkeit geführt hat.
Mal als positives, die geringen Ladeleistungen dabei, verlängern eher den Lebenszyklus des Akkus, statt ihm zu schaden.
Der Kostenlose Strom von meinem Dach hat ca 10% Wandlungsverluste, es kostet mich also was dabei? Genau 0cent.
Lass die Wallbox 2000€ mehr kosten und dafür sparst du nen großen Speicher daheim und du reduzierst deine Stromkosten um 90%.
BMW und Mercedes bspw. sind beide dabei es in ihren aktuellen Fahrzeugen umzusetzen und ist ursprünglich für nächstes Jahr zur Freigabe geplant. Aber übliches Problem, die Regularien für die entsprechende Wallboxen…(aktuell kenne ich nur ein einziges Modell) so das es relativ einfach angeschlossen werden darf.
Keine saubere Regelung keine eindeutige Haftungsfrage, also zögern alle Hersteller.
Die Chinesischen Hersteller tun sich da leichter, einbauen und verkaufen, wenn’s dann doch mal brennt..Verklage die mal
Word. Es ermüdet mittlerweile so, sogar hier dauernd diese deutschen Dauernörgler mit ihrem Halbwissen zu ertragen. Ich vermeide möglichst überall, Kommentarspalten zu lesen, aber dass sogar hier diese piefige „alles doof“-Nummer überwiegt, ist echt frustrierend…
Ich empfehle dazu die aktuellste Folge des Kennzeichen E Podcast (gehört zur Lage der Nation). Leider sehr frustrierend da aktuell in Kombination mit Photovoltaik in Deutschland noch nicht möglich. Dennoch wird diese Technik ein sehr wichtiger Teils er Energiewende werden müssen.
Das Problem ist das erst wenige und meist neue Modelle das bidirektionale Laden unterstützen.
Also wenn es noch nicht in den Facebookgruppen durchgesickert ist: der Akku an einem eAuto ist das langlebigste Bauteil mittlerweile und überlebt das Fahrzeug um ein Vielfaches.
CATL gibt auf seine PKW Akkus 800.000km Garantie, dass danach noch min. 80% verfügbar ist. Die ersten 20% sind dabei sogar der schnellste Teil der Alterung.
Für LKWs gibt es die Garantier für 2.400.000km.
Wenn da jetzt homöopathische Energiemengen zwischendurch entladen werden, stabilisiert das die Zellchemie eher als das sie das stresst.
Mein derzeitiges Auto hat derzeit 99.2% SOH nach knapp 70.000km und ich nutze viel HPCs.