Arbeiten eigenständig rund um die Uhr
Dots: OpenAi stellt persönliche KI-Agenten vor
OpenAI will ChatGPT-Nutzern künftig persönliche Assistenten zur Seite stellen, die nicht nur auf Fragen reagieren, sondern selbstständig und dauerhaft Aufgaben übernehmen. Die neu vorgestellten Dots können im Hintergrund arbeiten, auf verbundene Anwendungen zugreifen und sich mit der Zeit an die Arbeitsweise und Vorlieben ihrer Nutzer anpassen.
Technische Grundlage der Dots ist das ebenfalls neue KI-Modell GPT-6 Astra. Die Dots laufen in eigenen Arbeitsumgebungen auf Cloud-Computern und können über das Plugin-System von OpenAI auf mehr als 4.000 Anwendungen zugreifen. Dabei sollen Dots auch mehrere Aufgaben gleichzeitig bearbeiten können, ohne dass Nutzer für jedes Projekt einen separaten Chat führen müssen.
Dots arbeiten auch ohne Aufforderung
Dots sollen nicht nur konkrete Aufträge ausführen, sondern verbundene Apps auch im Blick behalten und selbst erkennen, wo Unterstützung sinnvoll sein könnte. Diese von OpenAI als proaktive Recherche bezeichnete Funktion erfolgt ausschließlich mit Lesezugriff.
Als mögliche Einsatzgebiete nennt OpenAI unter anderem Softwareentwicklung, Forschung und Büroarbeit. Ein Dot könne beispielsweise Kundenfeedback auswerten, Fehlerbehebungen programmieren und diese anschließend zum Test vorlegen.
Die Kommunikation ist dabei nicht auf ChatGPT beschränkt. Dots sollen auch über SMS, Slack und Microsoft Teams erreichbar sein. Zudem können Nutzer mit ihrem Dot telefonieren. ChatGPT-Pro-Nutzer können sich zudem auf eine begrenzte Warteliste für die Nutzung über iMessage und RCS setzen lassen.
OpenAI-Pendant zu Metas Muse
Ganz allein ist OpenAI mit der Idee des dauerhaft verfügbaren persönlichen KI-Agenten nicht. Erst Anfang September hat Meta mit „Muse“ ein ähnlich ausgerichtetes Konzept vorgestellt. Auch Muse arbeitet auf einem eigenen virtuellen Computer, verfügt über einen Browser und soll Aufgaben selbstständig erledigen können.
Dots sollen zunächst schrittweise für Nutzer von ChatGPT Pro und Business Premium bereitgestellt werden. Ein erster Dot ist ohne zusätzliche Kosten im jeweiligen Abonnement enthalten. Später sollen Nutzer weitere Dots hinzufügen können. Langfristig soll es möglich sein, dass ganze Teams von Dots gemeinsam oder spezialisiert unterschiedliche Aufgaben übernehmen.
Trump macht aus AI „Super Intelligence“
Wer sich an der Bezeichnung KI beziehungsweise AI stört, bekommt derweil aus Washington eine Alternative geliefert. US-Präsident Donald Trump hat nun offiziell angeordnet, dass US-Bundesbehörden künftig die Bezeichnung „Super Intelligence“ statt „Artificial Intelligence“ verwenden sollen.


Was macht man zukünftig als Paartherapeut, wenn es im Alltag zwischen den Partnern keine Missverständnise und Versäumnisse mehr gibt? Weil an alles schon der Agent gedacht hat??? Oh weh…. ;-)
Er könnte sich künftig um Dot-Paare kümmern, die sich nicht verstehen.
Mein erster Gedanke hat mich an die historische Büroklammer aus Windows-Office-Zeiten erinnert (90er Jahre). Karl Klammer lässt grüßen. :-)
+1
OpenAI wird als freie Version immer schlechter.
Nach ein paar Anfragen soll man updaten oder warten.
Und die Antworten stimmen auch nicht, ziemlich oft sogar nicht.
Aber hey, dafür gibt es bunte Farben …