Für Filmer und Creator
DJI überrascht mit Osmo Pocket 4P in Cannes
DJI hat die Osmo Pocket 4P überraschend in Cannes vorgestellt. Statt einer klassischen Produktankündigung nutzt der Hersteller damit eine Bühne, die sonst eher großen Filmproduktionen vorbehalten ist. Die Botschaft ist entsprechend klar: Die neue Pocket-Kamera soll nicht nur Creator und Vlogger ansprechen, sondern stärker in Richtung professioneller Filmproduktion rücken.
Die Osmo-Pocket-Serie steht seit Jahren für kompakte Gimbal-Kameras, die Stabilisierung, Kamera und Bedienung in einem Hosentaschenformat verbinden. Mit der 4P will DJI diesen Ansatz weiter ausbauen. Der Hersteller spricht von einem neuen Imaging-System, mehr Dynamikumfang und einer Farbwiedergabe, die anspruchsvollere Nachbearbeitung ermöglichen soll.
Konkrete technische Eckdaten nennt DJI bislang nur teilweise. Genannt werden unter anderem verbesserte Porträtfunktionen, erweiterte Zoom-Möglichkeiten und eine bessere Leistung bei wenig Licht. Damit zielt DJI auf genau die Bereiche, in denen kleine Kameras trotz guter Stabilisierung häufig an Grenzen stoßen: Innenräume, Nachtaufnahmen, Interviews und Szenen mit hohem Kontrastumfang.
Mehr Filmwerkzeug als Vlogging-Kamera
DJI beschreibt die Osmo Pocket 4P nicht mehr nur als kompaktes Kreativwerkzeug, sondern als Gerät für filmisches Arbeiten im Miniaturformat. Die Vorstellung in Cannes passt dazu. Der Hersteller verweist auf Erfahrungen aus den Ronin- und Inspire-Systemen und will diese stärker in die Pocket-Reihe übertragen.
Für Nutzer könnte die 4P damit vor allem dann spannend werden, wenn sie die Mobilität einer Pocket-Kamera wollen, aber bei Farben, Hauttönen und Low-Light-Aufnahmen mehr Reserven benötigen. Gerade für Reisen, Dokumentationen, Interviews oder unauffällige Drehs bleibt das Format reizvoll: Kamera einschalten, Motiv verfolgen lassen und stabilisierte Aufnahmen ohne großes Rig aufnehmen.
Preis und Marktstart fehlen noch
Offen bleiben die wichtigsten Alltagsfragen. Preise, konkrete Konfigurationen und ein genauer Verkaufsstart wurden noch nicht genannt. DJI spricht lediglich davon, dass die Osmo Pocket 4P über autorisierte Händler und den eigenen Store erhältlich sein wird.
Damit bleibt die Ankündigung zunächst eher ein Vorgeschmack als ein vollständiger Produktstart. Spannend wird vor allem, wie groß der Abstand zur bisherigen Pocket-Reihe tatsächlich ausfällt und ob DJI die 4P preislich noch im Creator-Segment hält.
Die Überraschung war nach den ganzen Leaks überschaubar.
Was war denn daran bitte überraschend ?
DJI hat das ganze schon vor Tagen angekündigt, das sie die 4P in Cannes zeigen werden.
Frage: kennt jemand einen gimbal Halter, der durch Standardgewinde flexibel IPhone und klassische Kamera halten kann?
Danke
Vielleicht der hier: Shoulderpod X1, https://www.shoulderpod.com/shop/p/shoulderpod-x1
Er sucht einen Gimbal
Frag sowas Gemeni oder ChatGPT. Das können die richtig gut.
Ist halt ein schmaler Grad für DJI. Zum Einen will man die Pocket 4 nicht kannibalisieren, zum Anderen droht Insta360 mit etwas um die Ecke zu kommen. Bei stopfen ihre Influencer von vorne und hinten … ich vermute der Preis für die 4p kommt erst, wenn klar ist, was Insta360 bis Juni serviert.
Wer schon mal eine INSTA360-X4 oder X5 genutzt hat, der lacht nur noch über solche Lösungen, denn das Hauptproblem ist, dass man sich IMMER nach der Aufnahme zu Hause damm sagt : Mist, wieder der falsche Blickwinkel. Ich habe schon etliche dieser Kameras, inc. der Osma-Pocket-Serie genutzt. Das Einzige was wirklich gut ist : INSTA360 X4 / X5 und ein vernünftiges Pro-iPhone und vielleicht noch ne InstaGO2. Die ideale Kombination für nahezu alle Gelegenheiten.
Das Problem bei 360 Kameras ist, man muss sich mit der Software auskennen und die Videos nachher aufwendig bearbeiten. Das ist nicht effizient. Zumal man einen starken Rechner mit viel Speicherplatz braucht.
Mich hat es bei der x4 immer genervt, jedes Video nachbearbeiten zu müssen. Seitdem liegt sie meist nur rum und ich benutze jetzt fast nur die DJI Action 6.