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Komplett überarbeitet: djay 2 für iPad und iPhone ist da

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Eine offizielle Ankündigung soll erst heute Nachmittag erfolgen, aber die neue Version der Mixing-App djay lässt sich bereits jetzt im App Store laden. Nach einem Update sucht ihr allerdings vergeblich, denn „djay 2“ wird als eigenständige neue App zum Einführungspreis von 4,99 Euro für die iPad-Version und 099 Cent für die Version für iPhone und iPod touch angeboten.

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djay 2 kommt mit nahezu komplett überarbeitetem Interface und einer Menge zusätzlicher Features und Kontrollinstrumente.

So ist neben den altbekannten Turntables nun auch ein Waveform-Interface verfügbar und ihr habt die Möglichkeit, während dem Mixen zwischen beiden Ansichten hin und her zu wechseln. Dabei bleibt die Gestensteuerung weiter aktiv, ihr könnt also auch in der Waveform-Ansicht scratchen. Farbliche Abstufungen in der Waveform erleichtern das Auffinden spezieller Stellen im Song. Eine weitere Ansicht hält verschiedene Samples und Drumpads bereit.

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Laut den Entwicklern wurde auch die Sync-Funktion deutlich verbessert. Per Fingertipp erhaltet ihr nun einen „Perfect Sync“, dem die ebenfalls für die Farbanzeige der Waveform eingesetzte neue Songanalyse zugrunde liegt.

Die iPad-Version erlaubt nun zudem den Wechsel ins Hochformat, hier bekommt ihr nur einen einzelnen Table mit entsprechend vergrößerten Bedienelementen angezeigt.

Auch die Library bietet neue Funktionen. Für bessere Übersicht kann die Songbibliothek nun auch bildschirmfüllend eingeblendet werden, zudem steht euch eine neue abgedunkelte Ansicht für den Einsatz im Club sowie die Möglichkeit, Titel per Wischgeste auf eine Warteschlange zu ziehen zur Verfügung.

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Etwas fürs Auge ist die in der Turntable-Ansicht verfügbare Vinylimitation. Statt der bisherigen, vollformatigen Coveranzeige könnt ihr die Covergrafik nun auch nur auf das Label der virtuellen Schallplatte projizieren und seht drumherum eine originalgetreue Vinylnachbildung, bei der die Rillen dem tatsächlichen Track entsprechen.

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Alte djay-Apps aus Store verschwunden

Die alten djay-Apps wurden im Zusammenhang mit der Neuveröffentlichung aus dem App Store entfernt. Das Problem dahinter ist wie schon so oft, dass Apple den Entwicklern keine Möglichkeit bietet, bezahlte Updates auszuliefern. Natürlich sind Gratis-Updates etwas Feines, aber es ist ebenso verständlich, dass Softwareentwickler für umfangreiche Aktualisierungen auch mal Geld verlangen. Seit Jahrzehnten hinweg ist dies ein akzeptiertes und eigentlich auch nachvollziehbares Geschäftsmodell. Der Kunde kann dann selbst entscheiden, ob die Neuerungen ihm das Geld für das Update wert sind.

Die Tatsache, dass Apple diesen Bedarf sowohl im App Store für iOS, als auch im App Store für den Mac komplett ignoriert, zwingt nicht nur die Entwickler, sondern auch Apple selbst dazu, Updates als eigenständige neue Anwendungen zu veröffentlichen. Zuletzt war dies bei der Veröffentlichung von Logic Pro X im Mac App Store in der Diskussion, auch hatten wir die Problematik mit Blick auf die kommenden Updates für iOS-7-Apps unlängst erst angeschnitten.

Somit fällt es uns schwer, die djay-Entwickler aufgrund der Tatsache, dass sie djay 2 als neue App bereitstellen zu verteufeln. Ihr könnt anhand von Preis und Funktionsumfang selbst darüber entscheiden, ob sich der Kauf für euch lohnt. Käufer der alten App können diese falls sie vom iOS-Gerät entfernt wurde weiterhin über die Anzeige „Gekaufte Artikel“ im App Store laden.

alte-app

Updates auch für alte App möglich

Aber was ist mit Updates? Wir haben bei den djay-Entwicklern nachgefragt. Mit dem Entfernen der alten App wollte man zunächst nur ausschließen, dass Käufer aus versehen die alte Version im App Store erwerben. Die App wurde aber nicht komplett von Apples Servern gelöscht und lässt sich wie oben erwähnt weiterhin laden. Ebenso sei es möglich, Updates für die erste Version der App auszuliefern, falls dies aufgrund von Softwarefehlern oder Kompatibilitätsproblemen nötig sein sollte.

Den Einführungspreis von djay 2 sehen die Entwickler vor dem Hintergrund, dass djay ursprünglich mit einem Preis von 17,99 Euro an den Start ging eher als „Upgrade-Preis“. Nach der Einführungswoche soll der Preis für die iPad-Version dann auf 9,99 Euro und der Preis für die iPhone-Variante auf 1,99 Euro ansteigen.


(Direktlink zum Video)

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25. Jul 2013 um 12:25 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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