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Digitalstudie der Postbank

Deutsche nutzen das Internet im Schnitt 10 Stunden am Tag

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32 Kommentare 32

Die Postbank hat im Rahmen ihrer regelmäßig durchgeführten Digitalstudie die Internetnutzung in Deutschland analysiert und legt auch schon erste Zahlen für das laufende Jahr 2024 vor. Im Durchschnitt waren die Bundesbürger im aktuellen Jahr pro Woche 69 Stunden online.

Personen unter 40 Jahren bringen es hier sogar auf 85 Wochenstunden, während die ältere Personengruppe über 40 Jahren das Internet lediglich rund 62 Stunden pro Woche nutzt – das sind tägliche Nutzungszeiten zwischen knapp neun bis zu zwölf Stunden.

Postbank Digitalstudie 2024 Internetnutzung 1

Angesichts dieser heftigen Werte haben wir ein wenig nachgehakt und uns nach der konkreten Fragestellung erkundigt. Die Fragen waren so formuliert, dass in der Tat sämtliche Internetnutzung mit einbezogen wird, also beispielsweise auch das Streamen von Musik und Video. Der Fokus lag auf der Frage nach der Geräteart und der Gesamtzeit, über die man damit Internetanwendungen ausführt.

Aber selbst dann sind die Zahlen durchaus stattlich. Allerdings hat die Postbank im Vergleich zum vergangenen Jahr einen leichten Rückgang verzeichnet. Im Vorjahr lag der Durchschnittswert mit 71 Wochenstunden nochmals um zwei Stunden höher. Zuvor ist die mit Internetanwendungen verbrachte Zeit stetig angestiegen.

Smartphone liegt deutlich vorne

Bei den zum Surfen im Internet genutzten Geräten steht das Smartphone deutlich an der Spitze. 86 Prozent der Befragten haben angegeben, dass sie das Internet (auch) mit dem Smartphone nutzen. Mobile Computer stehen mit 67 Prozent auf dem zweiten Rang, gefolgt von Tablets (48%), Desktop-Computern (47%) und Smart TVs (46%).

Postbank Digitalstudie 2024 Internetnutzung 2

Eine Überraschung sind zumindest für uns die stark unterschiedlichen Zeiten der Internetnutzung, wenn man die Ergebnisse auf die Bundesländer bezogen ansieht. Brandenburg liegt hier mit fast 83 Wochenstunden an erster Stelle, während das Internet den Menschen in Baden-Württemberg gerade mal 56 Stunden pro Woche wert ist.

Die Ergebnisse basieren auf der Befragung einer bevölkerungsrepräsentative Gruppe von 3.171 Bundesbürgern, die auf dem Zensus 2021 des Statistischen Bundesamtes basiert.

17. Jun 2024 um 16:33 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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    • Schon mal davon gehört, dass es Berufe gibt, die das Internet nutzen UM ihren Beruf ausüben zu können..,

      Wahnsinn, wenn der Tellerrand mal wieder zu hoch ist?!?

      ^^

      • Dann rechne mal hoch, was das für Jobs sein müssen (wieviele Stunden), wenn es im Durchschnitt 10h/Tag sind.

        Die Frage ist durchaus berechtigt!

      • @christoph
        Das bedeutet doch nicht, dass der Job 10h am Tag dauert. Es könnte ja auch 8h Job und 2h Freizeit sein. Oder 7/3, oder 6/4, oder 5/5 … das Prinzip erkannt?

      • @Christoph: schon mal von Selbstständigkeit gehört…
        Da gibts auch mal 14 bis 16 Stunden Tage…

        Nicht alle haben 9 to 5 Jobs

        Meine Güte, was für ein einfältiger Verein mal wieder

    • Und wenn man während der Arbeit Musik streamt fließt es auch mit ein.

    • Also
      Zum einen die, die schon allein 8 Stunden (netto) Internet benötigen für Ihre Arbeit
      Dann gehe ich davon aus dass Streaming, also schlichtes Fernsehen oder YouTube Twitch was auch imner ebenfalls da eingerechnet wird.
      Dann die Stunden, die heute jeder schon durchschnittlich am Handy verbringt, was quasi immer eine Internetnutzung mit sich bringt.
      Ich glaube, jetzt geht es schon ein Licht auf, da war normales Internet, also surfen, noch gar nicht dabei :-)

      • Jop, hab ich so. 40h woche mit musik streaming + die 5h pause auf denen ich sonstwo rumsurfe oder youtube schaue + die 10h arbeitsweg auf denen podcast läuft. Sind dann schon 55h von den 85h die ich als u40 ja nutze.
        Dann kommt noch die freizeit drauf die im knapp über 4h täglich sind

      • Wie viele Leute brauchen denn schon 8h (netto) Internet für ihre Arbeit? Und vor allem: Welche Jobs sind das?

        Und wie man Online-Smartphone-Nutzung von „normalem“ Internet-Surfen trennt ist mir auch nicht so klar…

      • Ich bin zum Beispiel so einer. 100% HomeOffice, somit 8-10 Stunden tägliche Internetnutzung nur für den Job. Da ich kein Sat/Kabel etc. habe erfolgt auch jegliches TV Programm abends per Internet, oder Streaming, Musik, Hörbücher, Podcasts

      • Seltsame Frage. Jeder Softwareentwickler braucht zum Arbeiten Internet. Ganz normale Jobs.

    • VPN Verbindung zum Arbeitgeber, weil HomeOffice, dann sind es allein bei mir 9 Stunden nur die Arbeit. Klar, der Rentner mit VDSL, der guckt einmal am Tag sein Konto online an und das war es. interessant wäre eine reine Arbeitnehmer vor und nach der Arbeit Online-Nutzung als Statistik ;-)

  • Also, um ehrlich zu sein finde ich es mittlerweile schon fast abwegig zu denken, dass es noch ein Leben ohne Internet gibt. Ich kann für mich jedenfalls keine echte Trennung zwischen Online- und Offlinezeit mehr ausmachen. Das Internet ist mein ständiger Begleiter, unterstützt mich hier, unterhält mich dort und bietet mir Verbindung zu meinen Liebsten rund um die Uhr.
    Mal abgesehen vielleicht von Zeiten, wo ich bewusst und absichtlich offline sein will, existiert für mich kein Moment mehr, in dem ich nicht online bin.
    Vielleicht verstehe ich die Fragestellung falsch. Oder aber vielleicht ist diese Studie von Menschen konzipiert worden, deren Realität sich deutlich von meiner unterscheidet.
    Genauso gut könnte man mich fragen, wann ich Mensch und wann ich Tier bin. Da gibt es in meiner Wahrnehmung einfach keinen Unterschied.

  • Ich würde sogar sagen, bei mir selbst ist es deutlich mehr, wenn alles mit einbezogen wird. 35-40 Stunden arbeiten, da bin immer daueronline. Und wenn ich zu Hause bin ,egal ob Radio, TV oder sonst was, alles ist irgendwie online. Ich könnte es noch auf die Spitze treiben und behaupten, jeder, der keine Volumentarif hat, ist 24h Online, vielleicht noch 1-2 Minuten Zwangstrennung pro Tag.

  • Käpt'n Blaschke

    Ich wusste gar nicht dass es in Brandenburg Internet gibt..

  • Überrascht mich nicht. Erklärt auch, warum in vielen Bereichen so laut nach Work-Life-Balance gerufen wird. Haben die so viel Onlinezeit, weil sie nicht mehr arbeiten? Baustellen sind auch immer wieder lustig, einer Raucht, einer trinkt Kaffee, zwei quatschen und einer guckt auf sein Handy. Frage, wo ist der Typ der noch arbeitet? Ich frage mich immer öfter, wie das alles überhaupt noch funktioniert.

    • Als ob das bei den Römern ohne Handy anders gewesen wäre. Burnout, Workaholics und rein kompetitive Menschen sind Gründe, bei denen mir Angst und Bange wird.

      Antworten moderated
    • Du hast vermutlich noch nie wirklich körperlich gearbeitet.
      Versuche einfach einmal, an einem Tag so viel Holz zu hacken, wie du kannst und stoppe deine Zeit.
      Und dann machst du das mal 5 Tage am Stück.

    • Gar nicht wie man sieht !! Zumindest bei Berufen die Beruflich nicht online sind. Das geht soweit ich das verstanden habe aus der Studie nicht hervor ….. 10Std. incl. Berufliches oder nur Hobby/Freizeit. Bei letzterem hat die LP/CD Terristisches TV gewollt die Medienunterhaltung ja ins Internet verschoben. Oder sind jetzt die die besseren Menschen die sich Vinyl anhören oder ein Buch auf Papier lesen . Rennrad fahren ohne Swift auf der Strasse ist ja in D-land lebensgefährlich.

      Antworten moderated
  • Constantin Opel

    10 Stunden? Verwundert mich nicht.
    Auf den Straßen sehe ich viele Menschen, die ihr Smartphone die ganze Zeit so halten, als wollten sie es aufessen, oder sie halten es so ans Ohr, als wollten sie es in den Kopf schieben.

    Dann sehe ich Mütter mit Kind im Kinderwagen, die den ganzen Tag ihr Kind vielleicht hören, aber mitnichten sehen können, weil sie, egal wo sie sind oder was sie tun, das Smartphone vor ihrem Gesicht halten.

    Den restlichen Leuten muss ich ausweichen, weil sie mich nicht sehen – geht auch schlecht, wenn man mit gesenktem Kopf auf das Smartphone starrend auf einer belebten Straße von A nach B will.

    Von den Menschen im Restaurant, im Body-Studio und auch im Beichtstuhl will ich gar nicht erst reden.

    Summa summarum: 10 Stunden sind da im Durchschnitt ein Klacks; da braucht es keine repräsentative 1000-er-Befragung.

  • Naja ziemlich schwammig die Frage. Mein Handy ist die ganze Zeit online und ich benutze es die ganze Zeit. Denn das Handy fragt die ganze Zeit ab ob ich zum Beispiel eine Nachricht bei WhatsApp bekommen habe. Also ich benutze es 24 Stunden am Tag.

    • 100%-ige Zustimmung!
      Ohne eine saubere Differenzierung ist die Frage genauso sinnvoll wie die Frage nach Stromnutzung oder Zeit, die wir mit Verdauung beschäftigt sind… :-)

      Hinweis: Alleine meine Apple Watch ist 24/7 online und „nutzt das Internet“.

  • Diese Studie unterscheidet nicht zwischen beruflicher und privater Nutzung. Wenn ich jeden Tag 8 Stunden im Büro sitze, und städnig das Internet nutzen muss (im Vertrieb geht es vielen so), dann sind das noch 2 Stunden private Nutzung.
    OB man – nach 8 Stunden Internet im Job – dann nach Feierabend nochmal 2 Stunden suft, bezweifle ich allerdings dann doch.

  • Fred Feuerstein

    Postbank und Studie? Fehlen da nicht ein paar Voraussetzungen! Die können ja nicht mal ihr Callcenter monitoren.
    Wahrscheinlich würden wir uns alle kaputt lachen, wenn wir die Fragen sehen könnten. Messungen sind für Wasserverbrauch in Kubikmeter, Stromverbrauch in KWh, Niederschlag in l/m², Internetnutzung in Stunden pro Woche? Geht’s noch?

    Ich frage mich zudem ernsthaft, warum / wozu eine Bankniederlassung solche „Studien“ betreibt. Ist wohl lustiger als Hausaufgaben machen!
    Ehrlich Herr Sewering, Sie werden es nicht lesen, aber wer so mit meinem Geld umgeht, dem würde ich mal kräftig „den Arsch versohlen“!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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