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Irreführende Fehlermeldungen

DB-Tickets online: Wenn’s dumm läuft habt ihr eine „Stehplatz-Fahrt“

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87 Kommentare 87

Wenn ihr bei der Online-Buchung von Zugfahrkarten über die Webseite der Bahn oder über die Apps des Unternehmens DB Navigator beziehungsweise Next DB Navigator Fehlermeldungen im Zusammenhang mit der Sitzplatzreservierung angezeigt bekommt, solltet ihr euch zweimal überlegen, ob ihr den Vorgang abschließt – insbesondere wenn damit zu rechnen ist, dass der Zug stark ausgelastet ist. Die Bahn verkauft nämlich selbst dann noch Fahrkarten für ihre Züge, wenn bereits keine Sitzplätze mehr verfügbar sind.

Db Buchung Flexpreis

Während eine offizielle Anfrage an die Deutsche Bahn AG diesbezüglich bislang unbeantwortet blieb, ließ der Kundensupport des Unternehmens lapidar wissen, dass es sich dann eben um einen Stehplatz handle – wohlgemerkt ging es bei der Anfrage um eine siebenstündige Fahrt in der 1. Klasse des Zugs.

DB-Plattformen liefern unterschiedliche Informationen

Empfehlenswert ist es in jedem Fall, die Fahrkartenbuchung im Falle einer solchen Fehlermeldung erneut und am besten über eine andere Plattform zu versuchen. Wir konnten zum Beispiel mehrfach reproduzieren, dass die App DB Navigator beim Versuch der Sitzplatzreservierung nur eine allgemeine Fehlermeldung anzeigt, während man bei der Buchung über die Webseite die Information „Sitzplätze ausgebucht“ erhält.

Db Buchung Sitzplatz Reservierung

Entscheidet man sich nämlich aufgrund der fehlenden Information zur Auslastung des Sitzplatzangebots zur Buchung ohne Reservierung, sind böse Überraschungen vorprogrammiert. Und für eine mehrstündige „Stehplatz-Fahrt“ sind die Preise der Deutschen Bahn schlichtweg zu hoch angesetzt.

Bahn ist mit Nachfolge-App für den Navigator beschäftigt

Die Bahn will sich mit derartigen Problemen allerdings nicht auseinandersetzen. Das Unternehmen konzentriert sein Engagement im Social-Media-Bereich derzeit ja vor allem auf den langatmigen Wechsel zum Next DB Navigator, eine bislang ausschließlich für das iPhone optimierte App, die parallel zum klassischen DB Navigator entwickelt wird und diesen irgendwann auch mal ersetzen soll. Ursprünglich sollte dies im kommenden Jahr geschehen, mittlerweile will sich die Bahn diesbezüglich nicht mehr konkret festlegen.

01. Aug 2023 um 10:58 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Grundsätzlich kauft man nur die Beförderung von a nach b ohne Anspruch auf einen Sitzplatz.
    Erst die Reservierung macht es zu einem Anspruch. Bisher konnte ich nie einen Platz buchen, wenn der Zug voll war. Irgendwann gibt es einen buchungsstop

    • Und ab einer bestimmten Auslastung gibt es grundsätzlich ein Buchungsstop.

    • Und ab einer bestimmten Auslastung gibt es grundsätzlich ein Buchungsstop. Im Navigator gibt es den Zug dann nicht mehr zu buchen.

    • Ist so aber nur in Deutschland und echt ein Skandal. Fahre ich Zug, will ich auch sitzen. Davon gehe ich auch grundsätzlich aus. War eh Thema bei der Heute Show vor 2 oder 3 Wochen.

      • Wenn du sitzen willst kannst du dir ja einen Sitzplatz buchen. Wenn keiner verfügbar ist musst du eben einen anderen Zug nehmen

      • Quatsch, fahr in die Schweiz oder Österreich, da sind Reservierungen auch nicht dabei. Da kann man jeden Zug einfach nutzen.

      • Ja, aber bei überfüllten Zügen hast du die Gefahr dass du beim nächsten Stopp rauskomplimentieret wirst und auf den nächsten Zug -der meist auch voll ist- ausweichen sollst.
        Zumindest ist das bei den ÖBB so.

      • Deswegen, wie oben schon geschrieben:
        Wenn du sitzen willst kannst du dir ja einen Sitzplatz buchen. Wenn keiner verfügbar ist musst du eben einen anderen Zug nehmen

      • Ist hierzulande genauso

  • Ich kann aufgrund jüngster Erfahrungen nur davon abraten, ein Ticket ohne Reservierung zu buchen – zumindest wenn sich eine hohe Auslastung abzeichnet.

  • Akira Tachibana

    Erinnert mich an meine Fahrt am Sonntag von ffm nach Köln. :D
    Einmal alle aussteigen ohne Reservierung sonst geht’s nd weiter ^^ yeyy

    • Würd ich nicht machen. Dann müssen die halt Busse rankarren. Wer die Fahrt bezahlt hat, hat auch Anspruch darauf zu fahren.
      Dem Kunden ans Bein zu pinkeln, weil die Bahn es nicht hinbekommt die Gäste zu befördern, ist einfach schäbig.

    • Warum sollte man aussteigen? Gerade bei Tickets mit Zugbindung ist das ja eine bodenlose Frechheit.

      • Wenn niemand aussteigt, fährt der Zug nicht weiter. So einfachst das. Wenn der Zug überfüllt ist, Rettungswege verstopft sind, darf der Zug schlicht nicht fahren.

        Gerade bei Tickets mit Zugbindung ist das fur den Fahrgast ja eher weniger das Problem, denn das Ticket war deutlich billiger und bekommt beim Aussteigen nun den „Status“ des flexibleren teureren Flextickets, d.h. die Zugbindung ist aufgehoben und man darf nun mit beliebigen andern Zügen zum Ziel fahren.

        Ist generell natürlich blöd, aber nicht zu ändern. Zumindest bekommt man eine Entschädigung.

  • Montgomery Scott

    Deutsche Bahn, genießen Sie Ihre Fahrt in vollen Zügen..

  • In Japan werden zum8 dest auf der Langstrecke grundsätzlich nur Fahrkarten mit reserviertem Platz verkauft, bzw. Es herrscht grundsätzlich Reservierungspflicht.
    ‚Grundsätzlich‘ bedeutet, es gibt (zumindest auf manchen Zügen, ob immer kann ich nicht beurteilen) 1 oder 2 Waggons, die noch reservierter sind und für Fahrgäste vorgehalten werden! Die kurzfristig die Fahrt unternehmen.

    Das wäre in D eigentlich auch sinnvoll, Problem: in Japan fallen sehr selten Züge aus und die Züge sind in der Regel auf die Minute pünktlich.
    Bei den vielen Ausfällen und Verspätungen in D ist man natürlich darauf angewiesen in einem anderen Zug auch ohne Reservierung unterzukommen.
    Habe gerade selber eine entsprechende Stehfahrt 1.Klasse von Karlsruhe nach Paris hinter mit ;-(

    • In Frankreich ist doch auch Reservierung Pflicht. Wie kannst du dann einen Stehplatz haben?

      Und ich bin froh das es in D keine Reservierungen gibt. Denn sonst könntest du dort Fahrten am Freitag oder Sonntag vergessen weil es schlicht keine Tickets mehr gibt….

      Mal davon ab, dass ich die idioten, die zwei Plätze reservieren mit einer Fahrkarte damit die ihren Koffer abstellen können sowieso ganz doll lieb habe….

      • Idioten? Das ist doch sehr schlau. Hinzu muss man dann nicht neben wem sitzen, der evtl. stinkt. Gibt Personen, die buchen sich einen ganzen Kinosaal.

      • Geht aber nicht, da die Reservierung nach 15 Minuten verfällt wenn niemand auf dem Platz sitzt.

      • Doch Idioten, denn das ist rausgeschmissenes Geld. Eine Reservierung gilt nur für echte Menschen, nicht für Koffer oder Taschen. D.h. Wenn‘s voll wird, setzt sich trotzdem jemand neben dich….

      • Ist eh sinnlos. Ein Reisender hat nur Anspruch auf einen Sitzplatz, da nur ein Arsch sitzt, oder hast‘ mal wen gesehen, der ZWEI Hintern hat

    • Und auf dem Ticket steht exakt an welchen Zentimeter man am Bahnsteig warten soll. Genau dort kommt dann auch die Wagon Türe zum stehen. Dann steht auf dem Ticket, ob man nach rechts oder links im Waggon gehen soll.
      Tja und dann wartet da dein freier Platz. Und niemand den Mann höflich darum bitten darf ihn frei zu machen.

      • Derweilen in Germany: „geänderte Wagenreihung“ oder gerne auch „Heute als Ersatzzug ohne Reservierungen“, wenn eine andere ICE-Baureihe fährt und es die gebuchten Plätze gar nicht gibt. Neulich selbst über mehrere Stunden live erlebt, epische Szenen an jedem Unterwegshalt.

    • A) die japanischen Bahnen sind auch (Teil-)privatisiert
      B) war ein ICE, nicht der TGV und die sehen die Reservierungspflicht locker, die Schaffnerin hat uns auch explizit abgeraten auf den nächsten Zug zu warten, da der auch ausgebucht ist und ein TGV war ;-)
      C) Reservierungspflicht umfasst eben auch, dass man nur Reservierung zusammen mit Fahrkarte bekommt, ‚Platz frei halten‘ ist da nicht. Außerdem, eine nicht reservierter Platz bei der DB, der nach 15 Minuten nicht besetzt wurde, ist frei
      D) ja, dies exakte Halten am Bahnsteig zusammen mit der Ein-/aussteige Disziplin ist wesentlicher Faktor für die Pünktlichkeit der japanischen Bahn. Die Züge halten selbst an belebten Bahnhöfen nur 2 Minuten! Besonders nett fand ich immer, dass der Schaffner bei Betreten jedes Wagons dir Fahrgäste mit eine rVerbeugung begrüßt und sich entsprechend auch verabschiedet ;-)

  • „Wenn’s“ ist halt auch „dumm“. Bitte ohne Apostroph!

  • Wer fährt heutzutage noch freiwillig Bahn?
    Ständig verspätet, Anschlusszüge sind weg, dreckige Wagons, keine Sitzplätze, überfüllte Wagons, Belästigungen durch Mitreisende bis hin zur Körperverletzung sind nicht selten, unfreundliches Personal.
    Nee danke, da nehme ich lieber mein Auto.

    • Ich bin gerade über 2.000 km mit dem Auto durch Deutschland gefahren. Dabei hatte ich mindestens 100 Baustellen, kilometerlange Staus und Vollsperrungen. Das war keinen Deut besser als mit der Bahn.

      • Wenigsten hat man im Auto einen Sitzplatz, befindet sich in seinen „eigenen sauberen 4 Wänden“, und kann sich seine Mitreisenden aussuchen.

      • Dafür verpasst du aber das eindrucksvolle Aroma, wenn die Mitgefangenen in der nächsten Reihe ihre Frikadellen und gekochten Eier auspacken :-)

      • versuch mal in Deinem Auto bei 320 km/h ein Pils und ein Chilli con Carne zu Dir zu nehmen und dann ein Nickerchen zu machen…

      • Ist das überteuerte Essen in der DB-Bordküche jemand freiwillig? Ich würds geschenkt nicht nehmen.

      • balthazar backspace

        @Sami Negm-Awad

        Das mache ich schon am Bahnhof, wenn wieder der Zug ausgefallen ist bzw. sich verspätet.

      • Musst halt den Standstreifen nehmen, da sollte lang genug frei sein.

      • So groß ist Deutschland ja garnicht;)

    • Ich denke Du fährst nicht oft Zug, sonst würdest Du hier etwas differenzierter schreiben:

      Ich fahre viel mit dem Zug, und die ICEs und ICs und S-Bahnen sind bei mir immer sauber. Regionalbahn fahr ich kaum, aber hier ist es auch immer sauber gewesen. Das Personal immer Hilfsbereit. Kommt halt drauf an, wie man mit denen spricht, wer schon motzend und mies gelaunt und Beschuldigend loslegt, den würde ich auch nicht mögen.

      Mal von den schmutzigen Bahnhöfen, den Verspätungen und den komisch eingestellten Klimaanlagen im ICE abgesehen.

    • Ich persönlich fahre keine Strecken über 100 Kilometer mit dem Auto. Das ist mit viel zu stressig. Auch wenn die Bahn echt scheiße ist, Autofahren finde ich noch übler. Kannst nix trinken, kannst nix arbeiten, kannst nicht entspannen. Und in Sachen Komfort ist es zumindest in der 1. Klasse schon ok. Solange ich es mir finanziell leisten kann, möchte ich nicht stundenlang hinter dem Steuer in meinem Auto sitzen. Ist halt echt ein teures Vergnügen im Vergleich zum Auto, gerade wenn man zu zweit oder zu dritt fährt, das muss leider zugeben.

  • Hatte die letzten Tage permanent die Meldung: „kann nicht gebucht werden: Reise liegt zu weit in der Zukunft.“ Bei Buchungen für Zugfahrten, die in knapp 24 Stunden beginnen sollten. Die Online-Hilfe fiel dann auch eher mit skurrilen Empfehlungen auf. Also 0 Hilfe. War vermutlich ein längerer Schluckauf vom DB-Server. Mittlerweile scheint es wieder zu funktionieren.

  • Mir wurde mitgeteilt, dass meine Verbindung nicht mehr möglich sei und ich mir eine andere aussuchen soll. Okay, kann passieren. Nur sind die reservieren Sitzplätze auf der alten Verbindung stehen geblieben. Laut Telefon-Support lassen sich diese NUR im Reisezentrum umbuchen… ist ja nur 50km von mir entfernt. Digitalisierung geht anders.

  • Finde es so nervig, dass auch 1. Klasse Sparpreise jetzt keine Platzreservierungen mehr haben. Führt dann dazu, dass am Ende auch in der 1. Klasse überall Menschen stehen. Das ist wirklich die dümmste Entscheidung der Bahn, die es in den letzten Jahren gab – und es gab einige dumme Entscheidungen. Statt Bahnreisen angenehm zu machen, wie es vor allem in Ländern ist, in denen die Sitzplätze IMMER inkludiert/eingepreist sind, entfernt man sie hier, was dazu führt, dass selbst die Stammkundschaft mit 1. Klasse Flex Tickets oder 100er 1. Klasse jetzt in völlig überfüllten Abteilen sitzt. Ich ahne, dass sich dass jemand ausgedacht hat, der eh die ganze Zeit in der S-Klasse oder Audi A8 durch die Gegend ballert (Bahn-Vorstand) statt selbst Bahn zu fahren..

    • Die Entscheidung finde ich auch besonders schlecht. Quasi jedes 1. Klasse SP/SPP Ticket ist so pauschal 7€ teurer geworden.

    • Danke für die Info.

      Demnächst muss man bestimmt für die Toiletten Nutzung zahlen – auch eine Gebühr für die Fahrkarten Kontrolle wäre denkbar.
      An der Steckdose könnte man ein Einwurf für Münzen montieren.

      Wenn der Schaffner demnächst dann noch mit dem Hut rumläuft und um Spenden bettelt, sind wir endgültig eine Lachnummer.

      • Das wäre doch super, nach Logik der Bahn müsste man dann einfach nicht für die Fahrkartenkontrolle zahlen, schon kann man nicht mehr kontrolliert werden und somit auch nicht des erschleichens von Leistungen dranbekommen werden. Das wäre super von der DB!

  • Sollten sie auch mal in Flugzeugen einführen, geniale Idee zur Profitmaximierung!

      • Der Ryanair-Chef ist ja auch nur halb so durchgeknallt wie Elon Musk, aber auch bei Ryanair wird es niemals Tickets ohne Sitzplatz geben. Vielleicht ohne vorher fest bestimmten Sitzplatz, aber zu jedem Ticket wird immer ein Sitzplatz gehören. Kannst Dir ja mal Videos ansehen, was mit Leuten passiert, die bei Turbulenzen nicht angeschnallt auf ihrem Platz sitzen…

      • Wäre mir noch wurscht. Lieber im Flugzeug die eine Stunde stehen als in der Bahn 8 Stunden. Jo, Ich weiß Turbulenzen und so..

  • Und dann wundern sich die Politiker, dass die Leute lieber mit dem Auto anstatt mit der Bahn fahren.

    • Ich hatte eine Statistik zur Anzahl der Umsteiger von Auto auf Bahn gesehen, die das bestätigt.

      Der Komfort bei Autos nimmt immer mehr zu, bei der Bahn jedoch ab.

      Ich vermisse die alten Sitze, die man zu einer Liegefläche ausziehen konnte. Früher im ICE immer ein Restaurant – der Metropolitan von Köln nach Hamburg- der Gepäckservice im Urlaub- so viele der Services sind einfach verschwunden.

      Die meisten Bahnhöfe haben kein Restaurant mehr – wenn der Zug ausfällt darf man dann mit Gepäck erstmal nach dem nächsten Imbiss suchen.

      Damals TM war alles besser.

  • Die Aussage ist auch falsch, man erinnert sich immer wieder an Situationen in denen der Zug nicht abgefahren ist weil zu viele Menschen im Zug waren und die Bundespolizei Leute aus dem Zug geholt hat.
    Für die Bahn und auch die Kunden ist es einfach noch normal den Zug durch Stehplätze bewusst zu überbuchen! Die Bahn wegen dem Geld und der Kunde der es hinnimmt zu stehen oder auf dem Boden zu sitzen.
    Andere Länder machen es vor, hast du keine Reservierung, kannst du den Zug nicht betreten!

  • 7 Stunden stehen?! WTF! Ich musste mal 2,5 Stunden und habe mich dann einfach im Schneidersitz auf den Boden gesetzt.

    • Hatte zwei kleine Kinder dabei – Reservierung futsch wegen Verspätung- im Zwischenraum gestanden und meine Tochter vor Angst die ganze Zeit geweint.

      Personal war auch keines zu sehen – so zeigt die Bahn halt wie wichtig die Kunden sind.

      • Da hätte man aber auch jeden anderen Zug nehmen können? Allein den Kindern zuliebe? Was kann den der Folgezug für deine Verspätung?

  • Moin,

    was ist mit „Next DB Navigator, eine bislang ausschließlich für das iPhone optimierte App“ gemeint?

    Es gibt sowohl eine App für Android als auch bereits eine entsprechende Webseite (https://next.bahn.de). Oder ist hier gemeint, dass die App auf dem iPad Defizite hat?

  • Ich denke es hängt mit den verschiedenen Kontingenten die zur Verfügung stehen zusammen. So viele Tickets für den Automaten, für die App und so weiter.

  • Kenn ich zugut das Problem. Ist mir jetzt mehrfach von Köln nach Berlin passiert. Trotz flexibler und 1. klasse. Wenn man nicht aufmerksam den Vorgang verfolgt bucht man ohne Platz obwohl er inklusive ist.

  •  ut paucis dicam

    Zug fahren ist keine Straßenbahn! Sitzplatz bitte für Fahrschein!

  • Echt jetzt? Ihr seid da einer ganz grossen Story auf der Spur. In Deutschland (übrigens nicht nur in Deutschland) gibt es nun mal das „offene“ System. Gab es übrigens auch schon bei der Bundesbahn. Ist also echt nicht neu. Im Gegensatz zum „geschlossenen System“, wo man eine Reservierung zwingend benötigt.

  • die BAHN sollte grundsätzlich nur so viele tickets
    verkaufen dürfen wie es sitzplätze gibt !
    warum sollte dies anders sein als wie im FLUGZEUG ? schon wegen der sicherheit !!
    alles andere ist einfach nur papier bedrucken …
    stichwort #NeunEuroTicket !

    • Ein Ticket zum Flexpreis berechtigt einen, jeden Zug an einem Tag auf der gebuchten Verbindung zu nehmen. Entsprechend kann die Bahn nicht genau wissen, wie viele Personen eine gewisse Verbindung nutzen werden.
      Dafür gibt’s die Sitzplatzreservierung. Davon werden nur so viele verkauft, wie auch Sitzplätze vorhanden sind.

    • Ja, aber beim Flugzeug musst du dich auf ein bestimmtes festlegen. Es gibt keine flexiblen Flugtickets, wo du dir frei aussuchen kannst, wann du fliegst.

      Beim Zug ist das aber der Fall. Du reist geschäftlich nach X und willst heute wieder zurück, weißt aber noch nicht, wann das Meeting zu Ende ist. Kein Problem, du kaufst dir ein Flexticket, das gilt den ganzen Tag, du steigst einfach in den nächsten Zug ein, der nach dem Ende des Meetings kommt. Uhrzeit egal. Mir Reservierungzwang geht sowas nicht, da musst du dich schon vorher festlegen, mit welchem Zug du fahren wirst, egal ob das Meeting dann schon vorbei ist, oder nicht.
      Dann gibt’s Zeitkarten (Jahres, Monats, Wochentickets) für Pendler oder die BC100 Vielfahrer, wo man auch eine „Flatrate“ für gewisse Zeiträume und/oder Strecken hat. Da kann auch kein Sitzplatz beim Ticketkauf bereits reserviert sein, denn es steht ja noch gar nicht fest, wann genau man fährt, oder mit welchen Zügen.

      D.h. Flugzeug und Zug sind hier nicht vergleichbar.

      Und auch eine Reservierungspflicht bei der Bahn würde nicht wirklich helfen, solange da häufiger Züge ausfallen. Denn die Passagiere aus den ausgefallenen Zügen müssen ja mit anderen Zügen weiterfahren, für die sie logischerweise keine Reservierung haben können. Waren diese anderen Züge schon voll (nicht überfüllt), droht nun aber eine Überfüllung.

      Ohne Zugausfälle gibt es das Problem der Überfüllung doch eher selten, da die Bahn durchaus den Ticketverkauf für Züge stoppt, wenn eine hohe Auslastung prognostiziert ist (ermittelt durch Zuggebundene Tickets, Sitzplatzreservierungen, und den Erfahrungen bei der Nutzung flexibler Tickets/Zeitkarten)

  • Ein bisschen OT, aber eventuell weiß ja jemand etwas mehr als der DB Support auf Twitter/ X:

    In der Next Navigator App gab es nie die Möglichkeit sein Ticket im Apple Wallet zu speichern, okay. Beim “alten” Navigator gab es diese Funktion definitiv. Leider scheint diese entfernt worden zu sein, oder sie wurde versteckt. Jemand eventuell eine Idee?

  • Ich bin mal in Kanada Zug (3,5-Stunden-Fahrt) gefahren. Zu jeder Fahrkarte gehört ein Sitzplatz und wenn alle Sitzplätze verkauft sind, gibt es keine Zugtickets für diesen Zug mehr. Stehen ist dort wie in Flugzeugen verboten, ausser man will eben zum WC. Selten so angenehm gereist.

  • „Entscheidet man sich nämlich aufgrund der fehlenden Information zur Auslastung des Sitzplatzangebots zur Buchung ohne Reservierung, sind böse Überraschungen vorprogrammiert.“

    Welche böse Überraschung? Wenn ich keinen Platz reserviere oder reservieren kann, darf ich auch keinen erwarten.

  • Ich habe schon zigfach erlebt, das die bekloppte Bahn 2x den gleichen Platz verkauft hat. Das nennen ich mal Raffgier. In den meisten Fällen war ich zuerst da, blieb also sitzen. Musste aber auch schon anderen Platz suchen. Die Bahn ist das inkompetenteste Transportunternehmen das ich kenne.

  • Es sollten nur Fahrkarten mit Sitzplatz verkauft werden. Dann gäbe es das Problem nicht.
    Wenn voll dann voll und alle sitzen. Wer zu spät kommt den……

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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