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Das ist schief gelaufen

Das Scheitern des Apple-Autos: Detailbericht veröffentlicht

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72 Kommentare 72

Seit rund einer Woche steht fest: Apples „Projekt Titan“ ist tot. Die Konzernspitze informierte die rund 2.000 betroffenen Beschäftigten in einem Mitarbeiter-Memo, das nach Angaben des Wirtschaftsnachrichten-Dienstes Bloomberg von Apple COO Jeff Williams geschrieben wurde. Williams gilt als wahrscheinlicher Nachfolger Tim Cooks und besetzt derzeit dessen ehemaligen Posten.
Apple Titan Vw Bus Konzept

Bilder: Microsoft Designer

Jetzt hat Bloomberg einen Detailbericht zum Scheitern des Apple-Autos veröffentlicht und skizziert in diesem die vielen kleinen und großen Unstimmigkeiten, die zur Einstellung des Fahrzeugprojektes geführt haben, das Apple eigentlich für um die 85.000 US-Dollar auf den Markt bringen wollte.

In initiale Design-Studien soll Apple dabei mit einem Van-Modell experimentiert haben, das durch seine abgerundete Formgebung, ein Glasdach, Schiebetüren und markante Weißwandreifen, vier Insassen komfortabel Platz bieten sollte. Apple soll dabei die charakteristische Ästhetik früher VW-Busse aufgegriffen haben.

Was ist schief gelaufen?

  • Hochgesteckte Autonomieziele: Apple soll eine Level-5-Autonomie ins Auge gefasst haben, wollte also ein vollständig autonom fahrendes Fahrzeug ausliefern. Eine Zielsetzung die sich als zu herausfordernd erwiesen hat.
  • Führungswechsel und Richtungsänderungen: Häufige Wechsel in der Projektleitung und ständige Neuausrichtungen des Projektfokus verlangsamten die Entwicklung.
  • Hohe Kosten: Das „Projekt Titan“ verbrauchte durchschnittlich etwa 1 Milliarde US-Dollar jährlich, was einem nicht unerheblichen Teil des Forschungs- und Entwicklungsbudgets Apples entspricht.
  • Technische und wirtschaftliche Herausforderungen: Die enormen technischen Herausforderungen beim Erreichen der Level-5-Autonomie, gepaart mit der schwierigen wirtschaftlichen Situation der Automobilindustrie, wirkten sich negativ auf das Projekt aus.
  • Interne Meinungsverschiedenheiten: Konflikte innerhalb des Teams und unterschiedliche Ansichten über die Ausrichtung des Projekts führten zu Unsicherheit und Verzögerungen.
  • Schwierigkeiten bei Partnerschaften: Gescheiterte Verhandlungen und Partnerschaften mit etablierten Automobilherstellern und anderen Unternehmen erschwerten die Umsetzung.
  • Fehlende Klarheit in der Produktvision: Apple soll nicht in der Lage gewesen sein, sich auf eine klare Produktvision festlegen, was zu häufigen Designänderungen führte.
  • Probleme bei der Realisierung der Autonomie: Trotz umfangreicher Tests und Entwicklungen gelang es Apple nicht, ein vollständig autonomes Fahrzeug zu produzieren.
  • Abgang von Schlüsselpersonal: Wichtige Teammitglieder, darunter der Projektleiter Doug Field, verließen das Unternehmen frühzeitig.

07. Mrz 2024 um 07:43 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Immerhin ist damit noch nicht jeglicher Bezug zur Realität verloren gegangen und Apple „gibt zu“, wenn eine Idee nicht umsetzbar ist.

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  • John Applespeed
  • Schuster bleib bei deinen Leisten …hüst, hüst. Richtige Entscheidung!

    • Also da Software bei den KFZs der Zukunft eine wichtige Rolle spielt war die ganze Idee nichtmal so abwegig

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    • Gerade Elektroautos sind eher Computer auf 4 Rädern als ein Auto mit ein bisschen Computer.

      • Kernkraftwerke, Raketen, Flugzeuge, Schiffe… sind auch eher Computer mit ein bisschen Drumherum. Soll Apple in diese Felder auch einsteigen, weil man ja eh schon was mit Computern macht?

        Apple ist im Bereich Unterhaltungselektronik sehr erfolgreich. Das macht einen nicht erfolgreich in allen Dingen die Strom brauchen. Das „Bisschen“ was einem Auto kein Computer ist, macht dann doch auch einen entscheidenden Teil aus, von dem Apple absolut keine Ahnung hat. Klar kann man sich das Einkaufen. Das macht es aber nicht günstiger und nicht umsetzbarer.

      • Naja so schwer scheint es eigentlich nicht ein zu sein ein Elektroauto zu machen. Tesla, Nio und Co haben es ja auch geschafft. Die eigentliche Frage ist nur wie man es Schaft und welche Ansprüche man hat. Tesla, Nio und Co würde ich nicht mal geschenkt haben wollen und ja ich bin diese Teile schon Probe gefahren und diese Fahrten konnten mich nicht überzeugen die zu kaufen.

      • Die Chinesen gehen pragmatisch heran, nutze Open Source und entwickeln nicht Jahrelang neu

  • Zum Glück!
    Wenn die Autos so zuverlässig wie die anderen Geräte geworden wäre, nicht auszudenken….

  • Käpt'n Blaschke

    Die ganzen aufgeführten Herausforderungen halten den VW Konzern doch auch nicht davon ab weiter ihre ewiggestrigen gummibereiften Kasperbuden zu produzieren. Zumindest hätte Apple die Software besser hinbekommen. :-)

    • Da muss ich widersprechen. Meine Familie und ich fahren seit Generationen und etlichen 100.000en Kilometern VW, und es gab nicht einen außerplanmäßigen Werkstattaufenthalt. Der einzige Trick ist, ein Modell nicht bei Release zu kaufen, sondern ein paar Jahre zu warten, bis sich die Kinderkrankheiten gelegt haben, am besten immer das Facelift zu kaufen, oder um Modelle einen Bogen zu gehen, die nachweislich mangelhaft produziert sind, wie beispielsweise die alte TSI Motorengeneration. Mit ein wenig Recherche und Ahnung kann man auch im VW Konzern sehr gute Autos kaufen, keine Sorge. Viele meiner Freunde stehen dagegen mit ihren Franzosen, BMWs und Mercedes ständig in der Werkstatt. Ich komischerweise nie. Da muss ich immer lachen, wenn auf den VW Konzern geschimpft wird. Reine Polemik.

      • Ich muss auch immer lachen, wenn auf VW geschimpft wird. Ich lache zum Beispiel,
        wenn mein ID4 die Türen während der Fahrt im Kreisverkehr öffnet (und damit meine ich richtig aufschwingen lässt) – die Werkstatt war 5 Arbeitstage ratlos und hat schließlich die Türen getauscht
        Wenn meine Seitenscheiben nicht mehr hoch fahren
        Wenn meine Navigation ca 45 Minuten „bitte warten“ anzeigt – und man schon längst am Ziel steht.
        Wenn mein Fahrzeug plötzlich ein Update während der Fahrt macht und damit alles außer dem Tacho abschaltet
        Wenn das Fahrzeug sich nicht mehr abschließen lässt (besonders cool morgens auf dem Parkplatz am Supermarkt oder am Flughafen vor dem Abflug)

        Was hab ich einen Spaß.

      • Seltsam meine Familie und ich fahren seit Generationen nur BMW (ist halt so als jemand der in der 3ten Generation schon bei BMW angestellt ist) und wir hatten noch nie Probleme. Weder mit denen die gekauft waren, noch mit denen die geleast wurden, noch mit den Dienstwagen die wir so gestellt bekommen.

        Was zeigt uns das? Fehlerfreie Autos gibt es überall, genau so wie es überall fehlerbehaftete Autos gibt.

      • Ich kann auch nichts schlechtes über meine bisherigen BMW sagen. Kannst es also nicht – nur weil die Autos deiner Freunde öfter in der Werkstatt sind – verallgemeinern. „Nachweislich mangelhafte Fahrzeuge nicht kaufen“ lässt sich auf so ziemlich jeden Hersteller anwenden und dann fährt man damit wahrscheinlich auch überall gut.

      • Käpt'n Blaschke

        Ich fahre ein Automaus dem VW Konzern als Firmenwagen und das was die Maschinenbauer als Software bezeichnen ist eine Frechheit. Das ist keine Polemik sondern tägliche Erfahrung. Wenn Du keine besonderen Ansprüche hast mag es ok sein. Und dass BMW andauernd in die Werksatt muss ist Bullshit. Ich hatte in 15 Jahren 5 BMWs und alle mussten nie außerplanmäßig in die Werkstatt, sondern nur zur Wartung. Wenn man mit einem VW wegen Softwareproblemen in die Werkstatt fährt Blasen die dort die Backen auf, weil sie nichts machen können oder dürfen. OTA Updates beim Cupra Born? lol völliges Versagen.

      • Oskar: Klingt ja fast schon nach einem Montagsauto. Aber wieso das zum lachen ist und nicht dich dazu bewegt das Fahrzeug zurückzugeben verstehe ich nicht ganz.

      • @KaroX : leider ein Leasingfahrzeug — die Anwälte laufen sich schon warm.

      • @ Oskar: wie Krümel schon gesagt hat, wenn man immer denkt, das Neueste haben zu müssen, macht man sich halt zum Testobjekt und hilft unfreiwillig, Entwicklungsfehler auszumerzen. Der ganze iD-Quatsch braucht noch locker eine Generation bevor die wissen, was die da tun.

      • Grammatik besser hinbekommen als Du ist auch nicht schwer.

      • ALS!!!! Nicht „wie“!
        A L S !
        Scheinbar ist das „als-wie-Problem“ schwerer

      • alexfiasko, stimmt dass ist nicht schwer, ich mache daraus aber auch kein Geheimnis. Vorteil ist aber auch dass ich es im Alltag nicht benötige und nur Internet Rambos die sonst nichts können, wie du, darauf aufmerksam machen. Weder meine Vorgesetzten, noch meine Mitarbeiter stören sich daran oder sonst wer stört sich im Alltag daran.

  • Ohne Erfahrung im Fahrzeugbau und ohne Erfahrung im autonomen Fahren als erstes Produkt ein Auto mit „Level-5-Autonomie“ herausbringen zu wollen, zeugt vor allem von einem: Größenwahn (Def. lt. Wikipedia: „eine kognitive Verzerrung durch Überbewertung eigenen Könnens und eigener Kompetenzen, siehe Selbstüberschätzung, Hybris“)

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    • Nestbeschmutzer. Apple kopiert doch nicht, Apple greift auf.
      ^^

    • Wie bei Apple üblich. Apple hat bisher IMMER bestehende Konzepte „übernommen“ bzw. das Rad neu „erfunden“. Sei es nun die Mausbedienung, das GUI, MP3-Player mit Festplatte, Telefone mit Internetverbindung, Tabletts, Lautsprecher die mit Sprache gesteuert werden, Eingabestifte, kleine Anhänger zum orten… aber halt optimiert und in das eigene Biotop eingefügt. Und dadurch erfolgreich gemacht.

  • Das Projekt Titan lief ja schon 4 (oder mehr) Jahre – für die 4-5 Milliarden hätte Apple einfach Tesla übernehmen sollen und hätte darauf aufgebaut! Da hätten sie nur noch Carplay integrieren müssen und mit dem autonomen Fahren am Ball bleiben…. :-)

    • …und Apple hätte für seine 5 Milliarden einen Gegenwert gehabt. So sind die 5 Milliarden einfach verbrannt!

      • @Clinnt
        Muss noch nicht mal sein. Wer weiß welche Erkenntnisse Apple dabei gesammelt und welche eventuell neuen technischen Errungenschaften daraus entstanden sind oder noch entstehen werden. Wer weiß ob Apple nun nicht noch einige Patente aus dem Projekt in der Hand hat die in Zukunft wichtig oder gar essenziell werden.

  • Gute Entscheidung! Der Preis wäre unverhältnismässig hoch geworden, An Software- und Hardwareprobleme denke ich nicht erst. Dazu kommt nich, wer hätte den Service übernommen? Ist ja schon bei Tesla schwierig. Es wäre darauf hinausgelaufen, dass auf irgendein China-Elektro-Fahrgestell eine Designkarosserie mit Apple-Sensorik und Elektronik gesetzt worden wäre.
    Ich hätte mir niemals ein Apple-Car gekauft. Ich will keinen Mac auf Rädern der nach vielleicht 10 Jahren obsolet ist.
    Mein aktuelles Auto ist ein knapp über 40 Jahre altes Volvo-Kombi-Schlachtschiff. Keinerlei Rost an der panzerdicken Karosserie , ein unverwüstlicher Motor und null Elektronik die ausfallen könnte oder Softwareupdates benötigt. Tolles Design, extrem bequeme Ausstattung, Moderater Verbrauch. Und wenn was dran ist, immer noch kein Problem was Teileversorgung und Servicemöglichkeiten angeht

  • 1.000.000.000 Dollar jährlich ist natürlich eine Hausnummer. Die Punkte, die dieses Projekt zum scheitern gebracht haben zeigt wie groß dieses Unternehmen ist und mit welchen Herausforderung es intern zu kämpfen hat.

    • Ich finde das erschreckend. Wenn dieser Kindergarten hier schon los geht, weiß man natürlich wie es beim iPhone, iPad, HomePod usw. abgeht. Finde ich arg unprofessionell und den Kunden gegenüber unfair da diese das ausbaden müssen.

      • Erschreckend ist das nicht, denn es ist „normal“. Ist in vielen großen Unternehmen so, die schnell gewachsen sind (in jeglicher Hinsicht) und die Unternehmensstrukturen nicht angepasst worden sind. Das Wachsen muss nicht nur Personell bedingt sein, sondern auch Projekte, Teams – usw.
        Ich finde sowas tatsächlich „besser“, wenn es intern stirbt á la „fail fast, fail often“. Gut, da muss man fragen sind 4 Jahre jetzt schnell oder nicht… anscheinend hat Apple sehr lange dran festgehalten – passiert auch bei anderen Unternehmen.
        Da gibt es auch Beispiele bei anderen, die Produkte auf den Markt bringen und nach einem Jahr wieder einstampfen weil sie sagen „oops – war doch nicht“. Muss man sich fragen, was für den Endkunden besser ist. Ich denke, du weißt, dass ein Unternehmen sehr viel Geld mit Projekten und Forschungen verbrät, zumindest wenn es ein Unternehmen ist was sich entwickeln möchte – und ich denke bei jedem Projekt bleibt irgendein „Lessons learned“ hängen.

    • Hm… Entwicklungsbudget VW 16 Mrd EUR/Jahr

      Einen PKW fertig zu entwickeln braucht ca 4 Mrd EUR. (Obere Mittelklasse wie VW Passat). Die Größenordnung überrascht nicht. Das ist normal.

    • Für Apple ist das Kleingeld. Die haben an die 200 Milliarden BAR zur Verfügung. In 2023 haben sie 34 Milliarden GEWINN gemacht. Die scheissen geradezu Geld. Daran lag´s bestimmt nicht. Aber wenn Du merkst, Du hast die falschen leute, wenn Du merkst, Du bekommst die richtigen Leute nicht – dann sagst Du: Schluss damit.

  • Das hätte ich Apple auch vorher sagen können, dass die grundlegenden Fragen da nicht geklärt werden können: Wie setzt man da eine „Technology fee“ durch? Den Kaufpreis würden viele Nutzer problemlos zahlen. 5 Km Navigation gibt es kostenlos dazu, den Rest günstig mit Apple One. Apple Care Plus wäre vermutlich auch ein Selbstläufer. Aber dann geht es mit den Schmarotzern los. Die Stromkonzerne, die ihren Strom nur verkaufen können, weil Apple dieses Auto geschaffen hat, die Straßenbaufirmen, die davon profitieren, dass diese Autos Straßen benötigen. Und wenn Apple dann doch eine Möglichkeit finden würde kämen die bösen Regierungen.

  • Ich hoffe der Desigern dieses Bildes wird verklagt, den schönen Bulli mit einen Apple Logo zu verunstalten…

  • Ich finde es sehr sehr schade. Ich denke die Richtung hat grundsätzlich gestimmt. Vielleicht hätte man bei der Autonomie erstmal etwas kleiner denken können. Ansonsten klingt vieles sehr stimmig und es wäre sicher trotzdem ein herausragendes Produkt entstanden, insbesondere was das Design angeht. Hand aufs Herz: Es gibt momentan kein Fahrzeug, was mich diesbezüglich wirklich überzeugt. Weder bei den Amerikanern, noch bei den Asiaten, Europäern oder anderswo. Na vielleicht sammeln sie nochmal ihre Kräfte und wagen es in ein paar Jahren noch einmal. HomePods und Apple-Displays sollte es ja eigentlich auch keine mehr geben.

  • Angenommen Apple hätte ein Auto auf die Straße gebracht…wären dann auch am ersten Tag vom Release Videos zum „Falltest“ aka Crashtest und Kratztest entstanden? Bei 85k$
    Vermutlich schon. Nur nicht in der Vielzahl

    • Würde nicht stören, die Folierer wird es freuen, wenn auf einmal jeder mit seinen Apple Auto zum folieren gekommen wäre. Mit entsprechenden Apple Aufschlag natürlich, dann kostet es nicht so 1800-2000 sondern 3000.

  • Nun ja. Was passiert nun mit den ganzen Patenten die Apple angehäuft hat?
    Da waren ein paar sehr gute dabei. Es wäre schade wenn die für viele Jahre nicht genutzt würden.

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  • Alles aus einem Guss. Ein Apple Car wäre ein Fiasko geworden.

    Apple-Spezialwerkzeug für Apple-Spezialschrauben .
    Auch „Apple-Diagnose-geräte“ müsste man kaufen oder mieten, und das nur für verifizierte Garagen.
    Der APPLE-Car lässt sich nur mit NFC von einem iPhone öffnen.
    Die Reifen gibts nur von Apple. Ansonsten ploppt eine Fehlermeldung auf und man muss den Car mit dem Schlüssel starten. Garantie erlischt dann.
    Eine Akku-upgrade hätte das dreifache gekostet als bei anderen BEV Herstellern.
    Musik nur mit Apple-Music.
    Die Service-Klappe ist zugeklebt.

    – Ladestationsbetreiber die das Apple Car als Kunden haben wollen müssen 30% des Umsatzes an Apple abgeben.
    – Wenn das Auto nicht bei Apple abgemeldet wird vom Vorgänger vor dem Weiterverkauf ist das Auto unbrauchbar und muss verschrottet werden. Apple sagt „Das muss so sein, Diebstahlschutz“. Hunderte von perfekt funktionierenden Autos wandern zur Schrottpresse.
    – Das Apple Auto erhält den Boot Code auf der selben SSD wie die Entertainmentprogramme. Geht die SSD kaputt kann man sie zwar austauschen aber dem Boot Code gibt Apple nicht heraus. Das ganze System board muss ausgetauscht werden für 25000$.
    – Das Apple Auto hat blaue Bubbles über den Blinkerm aber die leuchten nur dann wenn das dahinter fahrende Auto auch ein Apple car ist. Nur dann gibt es „privacy“ in der car-car Kommunikation. Freunde verlassen einen wenn man die blauen Leuchten nicht sieht da kein Apple Car.
    – Die Windschutzscheibe kann nicht von Carglass & Co ausgetauscht werden weil dadurch“die Kalibrierung verloren geht“. Nach dem Einbau der Ersatzscheibe stellen sich überall dunkle Flecken ein die nur ein Apple Tool „neu kalibrieren“ kann.
    – Der Fingerabdrucksensor kann nicht in der Werkstatt ausgetauscht wegen „digitale Enklave“ und „Security“. Das Auto braucht ein neues Board für 25000$.
    – Der Zigarettenanzünder-Port für 12V wird digital abgesichert. Nur Apple-zertifizierte Geräte dürfen eingesteckt werden und für die Zertifizierung müssen Hersteller 30% des Verkaufspreises an Apple bezahlen.
    – Das Apple Car hat einen prioritären „LightningCharge“ Stecker aber es gibt Adapter ausschliesslich bei Apple für 999$.
    – Ein Autoständer für die Garage wird abgeboten als „Apple Car Stand“ für 9999$.

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  • Geil. Das wäre dann ein 85.000 € Auto, welches je nach Anwender 150 – 500km fährt, aber bestimmte Strecken verbietet, weil zu gefährlich. Die Steuerung erfolgt per Sprache, kann aber das Meiste nicht verstehen oder verarbeiten. Und was auf technische Innovationen wie Fahrspurassistent und andere Assistenzsysteme angeht, noch verzichtet, da Apple da noch keine Zeit für hatte oder andere Dinge wichtiger fand.

  • Selbst wenn sie ein Level-5-Fahrzeug hinbekommen hätten, müsste man dafür immer noch eine Zulassung bekommen – meines Wissens nach, gibt es die bis heute nicht, weshalb man irgendwann mal entscheiden muss, wie lange man noch die jährliche Milliarde verbraten möchte.

  • Die Herausforderung ist ja nicht nur ein Fahrzeug zu bauen, sondern die entsprechende Infrastruktur zu schaffen. Produktionsstädten Zulieferer, Service Punkte Vertrieb. Das Thema Fahrzeug hat eine andere Dimension. Also aus meiner Sicht. Eine gute Entscheidung ist einzustellen wobei ich Ihnen davon ausgegangen bin, dass sowas tatsächlich kommt.

  • In unserer Firma wird seit Jahrzehnten VW gefahren (etwa 100 Fahrzeuge).Seit etwa 6 Jahren muss fast jedes Fahrzeug mehrmals zur Reparatur. Und alle wegen der Elektronik. Travelassist, Headup, Kamera etc. VW und Elektronik das ist wie Feuer und Wasser. Bei Apple wären dann Fahrwerk, Spaltmaße etc. problematisch(vielleicht). Warum müssen die Großen alles selbst erfinden?

  • 1 Mrd. pro Jahr wird jetzt eingespart? Sehr gut, dann sind ja jetzt endlich die Ressourcen frei um für das iPad einen Taschenrechner zu programmieren.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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