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Preiserhöhung auf 17 Euro im Gespräch

Das Familienabo von Spotify soll teurer werden

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Die Familientarife von Spotify könnten bald schon teurer werden. Der Musikdienst zieht Medienberichten zufolge eine Preiserhöhung um rund 13 Prozent in Betracht und will zunächst in Skandinavien testen, wie sich dies auf die Nutzung des Angebots auswirkt.

Momentan gibt es das Familien-Abo von Spotify hierzulande zum Preis von 14,99 Euro pro Monat. 13 Prozent Aufschlag würden die Kosten auf rund 17 Euro erhöhen. Zu diesem Preis können allerdings auch bis zu sechs Familienmitglieder das Angebot nutzen.

Spotify Geraete

Es sollte nicht überraschen, dass Spotify nach Möglichkeiten sucht, die Einnahmen durch seine Abo-Angebote aufzustocken. Kein einfaches Unterfangen, die Anbieter von Musikdiensten sehen sich einerseits mit Forderungen der Musiker und Rechteinhaber nach besserer Vergütung konfrontiert, stehen andererseits aber auch im harten Wettbewerb mit ihren Kontrahenten. Mitbewerber wie Apple und Amazon können sinkende Margen in diesem Bereich positiven Zahlen aus anderen Geschäftsbereichen gegenüberstellen und sehen sich deutlich komfortabler im Wettbewerb platziert als der in Schweden gegründete Wegbereiter der Branche Spotify.

Spotify ist mit 108 Millionen zahlenden Kunden weiterhin der größte Anbieter der Branche. Apple Music lag letzten Zahlen zufolge im Sommer mit 60 Millionen bei gerade etwas mehr als der Hälfte.

Freitag, 16. Aug 2019, 17:16 Uhr — Chris
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  • Kann man nur hoffen, das da am Ende auch mehr bei den Künstlern hängen bleibt… Apple zahlt mit Apple Musik wenigstens das doppelte von dem was Spotify zahlt…

    • Das Doppelte von fast nichts bleibt fast nichts…. und hier rede ich nicht von den bekannten Künstlern, die in den Genuss individueller Verträge und Vergütungen kommen…

      • Das doppelte von fast nichts ist aber immer noch besser als dieses fast nichts.

        Deine Logik ist genauso toll wie „Warum sollte ich etwas für die Umwelt tun oder wählen gehen? Bringt doch eh fast nichts.“

      • Ich wiederhole es seit Jahren: Musik aus der Dose ist Werbung. Geld muss man auf anderen Wegen verdienen (Konzerte, Fernsehauftritte, Werbeverträge, Fanartikel).
        Wer das nicht verstanden hat, bleibt halt ein armer Künstler.

      • Zum Glück bleibt da nichts. Es gibt seit Anfang der 40er keine Künstler mehr. Diese talentlosen Nullen von heute und der letzten Jahrzehnte haben schlimmeres verdient, als Geldnot.

      • Californiasun86

        Na davon mal abgesehen das du ganz schön gehässig bist, ist es absoluter Quatsch noch dazu. Wann jemand ein Künstler ist, ist ja wohl auch Geschmacksache.

    • Aber Apple muss damit kein Gewinn machen, Spotify schon (obwohl sie auch Verlust machen).

  • Veröffentlichen ja auch andauernd neue Funktionen. Von daher schon in Ordnung.

  • Bei 108 Millionen zahlenden Kunden a im Schnitt 10€ monatlich … na ja. Arme Firma. Haben mein Mitleid und bei der Preiserhöhung dann einen Kunden weniger.

  • Ich fände es ja besser, wenn es keine kostenfreie Nutzung von Spotify mehr gäbe. Sofort mit 2€ pro Monat mit dem gleichen Umfang wie jetzt auch mit kostenloser Nutzung. Warum soll ich als Familynutzer die kostenfreien Nutzer alimentieren? Die Musiker haben doch ein Recht auf Vergütung.

  • 17€/Monat. Für einen Zahler. 2 Kinder und 1 Ehefrau. Zu teuer.

  • Anstatt zu erhöhen würde ich die kostenlose Zugänge nicht mehr anbieten!

  • Ich finde es OK. Das Angebot bleibt fair. Hey, hier schreibt doch Pskyrunner Apple würde wenigstens das doppelte Zahlen gegenüber Spotify. Wie sieht es denn da wirklich aus? Meine letzten Infos waren, das Apples Beiträge geringer sind (außer Exklusivrechte sicherlich) gegenüber den Künstlern, bzw. Rechteinhabern.
    Schönes Wochenende an alle die nicht am WE arbeiten müssen

    • Naja das sind immer diese Leute die etwas aufgeschnappen und dann undifferenziert weiterplappern. Die Frage ist doch, ob Apple wirklich bei Allen das doppelte zahlt oder eben nur im Durchschnitt.

    • Ich habe diese Info von einem Kollegen der mit seiner eigenen Band auf Spotify und Apple Music vertreten ist.

      Die Administration der hochgeladenen Songs, der Support und auch die Vergütung sind bei Apple deutlich besser laut ihm – auch wenn bei seiner Kleinstband wuasi nix dabei raus kommt..

      • Wenn man mit Musik kein Geld macht sollte man sich einen anderen Job suchen ganz einfach.

      • Darum ist er und der Rest der Band eben nicht nur Musiker, sondern haben andere Hauptberufe.

  • Bis zur Preiserhöhung werde ich es voraussichtlich nicht mehr schaffen, meine Familie auf 6 Mitglieder aufzustocken …. lohnt sich dann nicht! ;-)
    Mal im Ernst … ich lese immer nur von noch mehr zahlenden Nutzern, aber nie, ob das Musikangebot auch signifikant angewachsen ist (was ich aber immer wieder in meinen Playlists sehe ist, daß diverse Titel nicht mehr verfügbar sind!!!) … wenn dies über die Jahre nahezu gleich geblieben ist, dann halte ich eine Preiserhöhung nicht für gerechtfertigt … ich rede von Musik! Podcasts und Hörbücher brauche und nutze ich nicht und würde ich mit der Preiserhöhung auch nicht mitfinanzieren wollen ….
    Also, bei meinem derzeitigen Kenntnisstand sage ich „nein“ zu höheren Preisen!

  • HutchinsonHatch

    Bye bye, Spotify! ;-)
    *Sorry musste sein, bin schon kein Spotify-Kunde mehr, dafür Apple Music.*

  • Unabhängig davon, dass Künstler hoffentlich fair bezahlt werden, sollten sich Kritiker einer Preiserhöhung folgendes fragen:

    Wie umfangreich nutzen sie Spotify?
    Wie viel würden sie alternativ für den Kauf der Titel ausgeben (zählen natürlich nur neu zu kaufende Titel)?
    Dabei sollte berücksichtigt werden, dass man fairerweise aber ggf. auch Titel öfter hört, die man normalerweise vielleicht gar nicht entdeckt und/oder gekauft hätte.

    Wird die App sehr ausgiebig von der Familie genutzt und man würde für den alternativen Kauf mindestens genauso viel ausgeben, dann sollte die Erhöhung doch okay sein.
    Alle die, die eine Erhöhung trotz individuell gutem Preis-Leistungs-Verhältnis aber trotzdem nicht okay finden, sollten vielleicht auch nie mehr nach einer Gehaltserhöhung fragen. ;)

    • Also ich hatte noch nie eine Gehaltserhöhung von 13%.

    • Im Grunde bin ich voll bei dir. Wenn man sich einigermaßen mit Musik beschäftigt und sich von den Algorithmen mal nach links und mal nach rechts schicken lässt, dem wir der Spaß auch 17 Euro wert sein.
      Allerdings ärgere ich mich just gerade darüber, dass man halt nur ein Nutzungsrecht bekommt und die Musik nicht erwirbt. Es passiert regelmäßig, dass aus meinen Playlisten einzelne Songs kurzzeitig oder manchmal auch für immer nicht spielbar sind, weil Spotify gerade keine Lizenz dafür hat, oder ein Label den Song aus dem Angebot genommen hat. Dann hast du halt keinen Zugriff auf den Song. Ende. Stünde die CD bei mir im Regal oder hätte ich ein mp3 gekauft, dann wäre das eben nicht so. Ich komme immer mal wieder ins Grübeln, ob meine Entscheidung „besitzen“ gegen „leihen“ auszutauschen wirklich so klug war.
      In nem anderen Artikel hier steht, dass Apple -ob nun zu Recht oder Unrecht- jemandem den Account gesperrt hat. Und ‚Bäm‘ kommt er halt an alle seine „gekaufte“ Software nicht mehr dran und kann seine Rechner nur noch eingeschränkt nutzen.
      Mir gruselt ein Bisschen davor, dass die Nutzung von Software oder das Musikhören plötzlich nicht mehr möglich ist, weil ein Laden pleite geht, ein Missverständnis vorliegt, ein Fehlverhalten, was auch immer…

  • es sind schon immer 6 Mitglieder im Familienabo möglich!

  • Wir sind zwei Erwachsene und vier Kinder, da nutzen wir es eh voll aus, Es waren schon immer sechs accounts möglich! Alles bis 20 oder 25 EUR finde ich ok.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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