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Wohl 80.000 Modelle zum Start

Das „Apple Vision Pro“-Verkaufsgespräch: Vier Themen auf 25 Minuten

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39 Kommentare 39

Vorbestellungen für die Apple Vision Pro nimmt Apple ab Ende dieser Woche entgegen. Interessierte Anwender können ab dem 19. Januar Interesse an der 3.499 US-Dollar teuren Datenbrille anmelden. So richtig in den Markt starten wird das neue Headset dann, zwei Wochen später, am 2. Februar.

Apple Vision Pro

Ebenfalls ab dem 2. Februar wird Apple in seinen amerikanischen Filialen so genannte Demo-Sessions anbieten, die eine Anprobe der Apple Vision Pro vor dem Kauf ermöglichen sollen. Termine für die Demo-Sessions gibt es nicht, die Sitzung mit den Testgeräten soll in der Reihenfolge des Erscheinens ermöglicht werden und etwa 25 Minuten dauern.

Schaffen es Apples Store-Mitarbeiter dabei noch unentschlossene Kunden von der Apple Vision Pro zu überzeugen, macht sich der Zeiteinsatz durchaus bezahlt. Spült die Demo-Session im Erfolgsfall doch knapp 140 US-Dollar pro Minute in Apples Kassen.

Entsprechend wird im Laufe der Testsitzung nichts dem Zufall überlassen. Wie aus einem Ablaufplan hervorgeht, über den der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg berichtet, sollen die Demositzungen, die in vier Teilbereiche gegliedert sind, nach einer kurzen Einweisung und der Anpassung der optischen Komponenten starten.

Demo mit vier Teilbereichen

Den ersten Abstecher unternehmen interessierte Kunden in die Fotos-Applikationen und sichten hier eine Auswahl von Schnappschüssen sowie speziell vorbereitete Panoramabilder. Haben sich die Anwender so mit dem Gerät vertraut gemacht, folgen erste 3D-Bilder und die Darstellung von räumlichen Videos.

Apple Vision Pro Handhabung

Im dritten Teil der Session soll Apple auf die Produktivitätsfunktionen der Apple Vision Pro eingehen und dessen Einsatz als Rechnerersatz vorführen. Anwender sollen hier mit mehreren Fenstern und dem Web-Browser Safari auf Tuchfühlung gehen. Dabei werden potenzielle Kunden wohl auch die ersten Erfahrungen mit der Bildschirmtastatur sammeln, die derzeit noch alles andere als ausgereift sein soll. Zu guter Letzt folgen 3D-Filme, die den Entertainment-Charakter der Geräte unter Beweis stellen sollen.


80.000 Modelle zum Start

Apple soll von einer starken Nachfrage direkt zum Verkaufsstart der Apple Vision Pro ausgehen, die aufgrund der hohen Gerätekosten dann jedoch zügig abnehmen soll. Dabei ist unklar, mit welchen Lagerbeständen Apple in den Verkaufsstart der neuen Gerätekategorie gehen wird.

Der Apple-Analyst Ming-Chi Kuo hatte erst kürzlich prognostiziert, dass Apple den Verkaufsstart mit einem Bestand von maximal 80.000 Geräten bestreiten dürfte.

15. Jan 2024 um 08:31 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Wenn es wirklich nur 80.000 Geräte gibt, wird der Schwarzmarkt die Preise auf über 20.000 USD treiben. Plus bei großer Nachfrage in USA wird der Release in anderen Ländern in weite Ferne rücken.

    • Was hat das ganze denn mit dem Schwarzmarkt zu tun? Wies die Vision plötzlich illegal?

      • Wohl im Sinne von „wird ins Ausland verkauft“ also nicht schwarz nur halt auf eBay :D aber wie bei der ps5 und co gilt: selbst schuld wer da mit macht.

    • Was für ein Schwarzmarkt? Meinst Du Kleinanzeigen etc.? Ich finde es auch nicht gut, aber das ist Angebot/Nachfrage.

    • Schwarzmarkt wäre es nur wenn der erlös über dem wert liegt, der auch versteuert werden müsste und dies dann aber nicht gemacht wird. Es ist nicht verboten gekaufte ware weiterzuverkaufen, so lange es sich nicht um Hehlerware handelt, aber auch dann wäre es nicht Schwarzmarkt.

    • SORRY, ich meinte mit „Schwarzmarkt“ tatsächlich alle alternativen Verkaufskanäle wo die Nachfrage den Preis treibt, wie z.B. Ebay. Wenn z.B. die ganzen Reviews und Erstbesitzer das Ding in den Himmel loben, dass Ding über Monate ausverkauft ist und in anderen Ländern nur über Ebay oder Tricks verfügbar ist. Dann wird der Kaufpreis explodieren. Ich hoffe trotzdem sehr, dass es in den nächsten 6-9 Monaten ein deutsches Release gibt.

      • na dann kaufe doch 10 Stk. und verhöcker sie teuer, oder was willst du uns hier erzählen? Nennt sich Marktwirtschaft und Jeder darf mitmachen.

      • Helgehelge: chill mal und bessere Dich!

  • Mich interessiert eigentlich nur, wie mit Astigmatismus umgegangen wird

  • Mit Sicherheit gibt es bei der Brille einen sehr hohen Willhaben-Trieb. Die Faszination geht meiner Meinung nach aber hauptsächlich vom Immersionserlebnis VR im Allgemeinen aus (völlig zu recht). Dieses Erlebnis ist aber auch sehr gut mit einer Oculus/Meta Quest zu erreichen. Die 2. Generation gibts für 250 EUR neu und ist schon wirklich gut.

    • Apple hat zu VR a la Quest 2 nach meiner Kenntnis bisher rein gar nichts gezeigt. Der Focus liegt definitiv auf Enhanced Reality. Also eher wie Quest 3, nur vermutlich in höherer Bildqualität.

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    • Wart mal bis es wirklich Berichte gibt, mit solchen Aussagen. Momentan kann man noch gar nicht sagen, wie vergleichbar diese Brillen wirklich sind..

  • Die Brille muss erstmal beweisen was sie kann. Wenn jemand an Motion Sickness leidet ist so eine Investition schonmal ein viel zu hohes Risiko, die meisten wissen garnicht das sie darunter leiden. Ich würde empfehlen erstmal weniger auszugeben und es zu testen. Bei mir tritt das nach zirka 1,5 Stunden auf. Zuerst werden die ganzen Influenzer kaufen und die Brille auf ihren Kanälen vorstellen, wenn Apple nicht sogar kostenlos eine Brille stellt. Ich bin durchaus gespannt darauf was die Brille kann, aber 3500$ ist mir zu viel des Guten. Meine PSVR2 wird wirklich nur sehr gering benutzt und davor die Meta GO auch nicht viel mehr. Ob Apple es besser macht bleibt abzuwarten.

    Antworten moderated
    • Ich würde keine 10 € für das Teil ausgeben, weil ich mit ner VR-Brille nach kurzer Zeit Kopfschmerzen bekommen und mir schwindelig wird, ich auch im Kino mit 3D-Brille so – daher für mich vollkommen überflüssiges Zeit und vollkommen überteuert.

      Vermuttlich wird direkt am Anfang Youtube mit Influencer-Videos zugemüllt werden, wie nach jeder Neuerscheinung von Apple, in Ami-Land werden die Leute das Teil kaufen, bei uns sehe ich da keinen sonderlich großen Markt.

      • Ja das Problem wenn man nur mit etwas bekannten schlechten mit etwas unbekannten vergleicht. Da schnellen die Vorurteile sofort hoch.

    • Also nachdem was Apple bisher gezeigt hat ist Motionsickness bei dieser Anwendung wenig relevant. Du bewegst dich ja selbst durch deine eigenen Räumlichkeiten. Dabei kommt es üblicherweise nicht zu Übelkeit. Anders steht aus bei abgeschlossenen VR-Umgebungen. Davon haben wir aber bisher nichts gesehen.

      Antworten moderated
      • Der full-on VR mode wird automatisch abgebrochen (also es wird in „AR“ mode umgestellt) sobald du dich mehr als 1.5m bewegst.
        Full-on VR wurde gezeigt zb. beim Foto und Video betrachten.

    • Naja du vergleichst Dacias mit ein Ferrari. Die Vision Pro ist ja schon allein im Passtrough extrem hochwertig wie man nachlesen kann.

    • John Applespeed

      Die motion sickness sollte so gut wie gar nicht vorhanden sein, da die Apple Brille alles in der Umgebung Life darstellt. Ich gehe davon aus, dass man mit der Brille sogar umherlaufen kann und dabei im Hintergrund ein Video läuft.
      Aber das ist ohne Test zugegeben eine Vermutung. Die Vorstellungen lassen aber darauf schließen.
      Bei anderen Brille geht es mir auch wie dir, jedoch ist man hier komplett „abgeschottet“

      • Es gibt auf jeden Fall Mikroverzögerungen, bis das Signal der Kamera auf die Bildschirme übertragen wird.
        Bei manchen reicht das vielleicht schon aus, um Motionsickness zu bekommen.
        Alles Spekulation. Die ersten unabhängigen Tests werden das sicher klären.

      • Gibt ja schon unabhängige Tester welche genau das sagen..

    • Der Witz der Apple Vision ist ja, dass die hohe Wiederholungsrate, hohe Auflösung und tiefe Latenz beim Headtracking genau dem Motionsickness entgegenwirken sollten. Da bringt es nichts mit einer günstigen Brille zu testen, welche genau diese Features nicht hat..

    • Motion sickness dürfte bei der vision pro weniger ein Problem sein.
      1. ist es eher ein head mounted pc, der
      2. im sitzen verwendet wird und
      3. man keine schnellen bewegungen im raum vollführen wird, wodurch das Gehirn eben nicht bewegungen zu räumlichen in falsche Impulse umsetzt

      Vorausgesetzt, die Brille ist korrekt auf dem kopf und ipd etc. Sind korrekt eingestellt

      Ne echte brille mit falschen Achsenwerten, HSA usw. macht schließlich auch Probleme bei der Verwendung

  • John Applespeed
    • Du hast die Beiträge zu dem Thema wohl nicht wirklich gelesen?

    • Nein.
      Ausser du kennst jemand in Amerika, der dir anbiet die Brille dort zu kaufen und dir dan zuzuschicken.
      Weiss aber nicht, ob man gezwungen wird, die Brille im Laden mit seiner Apple ID zu verknüpfen.

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    • Es gibt m.E. nur diese 3 Optionen:
      1. Online vorbestellen „zur Abholung“ und persönlich im Store in USA abholen. Flüge rechtzeitig buchen und Hinflug mit etwa Puffer wg. fixen Abholtermin. Achtung wg. Zoll bei Einreise DE
      2. Online vorbestellen. Versand an einen Versanddienstleister, der von Apple nicht gesperrt ist. Dann Weiterversand nach DE. Versandrisiko Zoll fällt an.
      3. wie 1, aber ein Verwandter oder Bekannter holt ab. Versandrisko und Zoll kommen dann dazu. Plus man muss bei diesem Wert der Person wirklich vertrauen können. Ihr wisst, beim Geld hört die Freundschaft auf ;-)

      Wegen den ganzen Risiken gibt es aus meiner Sicht nur Option 1, wenn man es ernst meint, das Geld und die Zeit da ist. Auch mit Zoll sicherlich günstiger als viel später in DE (ohne Flüge).

  • Komischer Ansatz den Apple da fährt, machen angeblich so ein fancy futuristische Brille und faseln was von spatial computing nur damit ihr bevorzugter Vertriebsweg direkt aus dem 19. Jahrhundert stammt wo Leute noch gezwungen waren in Läden zu gehen und sich ewig von Verkäufern volltexten zu lassen. Man kriegt fast den Eindruck Apple fürchtet sich davor das neue Device unkontrolliert an die Öffentlichkeit zu lassen.

    Antworten moderated
    • Unkontrolliert ist vielleicht nicht das passende Wort, aber die Vision Pro ist halt ein sehr viel komplexeres Produkt als eine Smartphone oder eine Uhr und Apple möchte eines Erachtens einfach nur sicherstellen, dass die Käufer die beste – und hier ist das Wort endlich mal angemessen – Benutzererfahrung hat und nicht aus irgendeiner Unwissenheit dummes Zeug in den sozialen Medien posten, weil sie das Gerät und seinen Einsatzzweck nicht verstehen. Für Apple ist das ganz sicher der weitaus teuerste Vertrebsweg, der enorm viel Mitarbeitenden-Zeit bindet, das machen die als profitorientiertes Unternehmen sicher nicht aus Jux und Dollerei.

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  • Das In-Air Keyboard ist für mich einer der Knackpunkte um die Vision Pro wirklich produktiv einsetzen zu können. Ein extra Keyboard ist im Büro ja noch verschmerzbar aber schon zuhause oder natürlich unterwegs, würde es mich dann doch nerven wenn man das immer mitschleppen muss um ordentlich tippen zu können.

    Andererseits kann ich mir auch kaum vorstellen wie es sich auf Dauer anfühlt so ganz ohne Haptik in die Luft zu tippen. Bin da wirklich gespalten und gespannt…

  • Interessant das es jetzt auch offizielle Abbildung mit dem Headstrap über dem Kopf gibt.
    Ich denke, das Teil wird recht unbequem sein, zumindest geht mir das mit der Quest 1 so, die ähnlich viel wiegt.

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