Fokus auf Druckqualität und Effizienz
Creality Print 7.0: Freier Slicer bespielt auch 3D-Drucker von Drittanbietern
Es muss nicht immer Prusa sein: Mit Version 7.0 hat Creality seine freie Slicer-App Creality Print grundlegend überarbeitet. Das Update richtet sich an Nutzer unterschiedlicher 3D-Drucker und konzentriert sich auf eine verbesserte Druckqualität, stabilere Berechnungen sowie eine engere Verzahnung mit Cloud- und Community-Funktionen.
Viele der hier detailliert aufgeführten Neuerungen betreffen die interne Aufbereitung der Druckdaten und sollen reproduzierbarere Ergebnisse liefern, ohne dass Anwender jede Einstellung manuell anpassen müssen.
Verbesserungen bei Algorithmen und Infill-Strukturen
Ein zentraler Punkt von Creality Print 7.0 ist die Weiterentwicklung der Slicing-Algorithmen. Eine optionale KI-Analyse kann Modelle automatisch darauf prüfen, ob Stützstrukturen erforderlich sind, und passende Varianten vorschlagen. Zusätzlich wurden Parameter eingeführt, die Geschwindigkeitswechsel entlang der Z-Achse glätten. Dadurch lassen sich sichtbare Streifen an senkrechten Flächen reduzieren, die bisher durch abrupte Bewegungsänderungen entstanden sind.
Neue Logiken für Kühlung und Beschleunigung sorgen dafür, dass äußere Wände gleichmäßiger gedruckt werden, während innere Bereiche angepasst verlangsamt werden können. Ergänzt wird dies durch neue Infill-Muster wie seitlich orientierte Waben und Gitterstrukturen. Diese kombinieren eine höhere Festigkeit mit gleichmäßigeren Druckbewegungen und sollen sowohl Material sparen als auch die Druckzeit verkürzen.
Geräteverwaltung, Netzwerkfunktionen und Genauigkeit
Neben dem eigentlichen Slicing wurde auch die Geräteverwaltung überarbeitet. Die Detailansicht eines Druckers trennt nun klar zwischen Kameraansicht und Steuerungsfunktionen wie Temperatur, Achsenbewegung oder Dateiverwaltung. Bei über das Internet angebundenen Geräten ist eine Live-Vorschau des Drucks möglich, die sich bei Bedarf manuell fortsetzen lässt.
Gleichzeitig wurde die Berechnung von Druckdauer und Filamentverbrauch präzisiert. Laut Hersteller liegt die Abweichung nun bei unter fünf Prozent, auch bei mehrfarbigen Drucken. Zusätzlich lassen sich Reste aus dem Filamentwechsel gezielt für Stützstrukturen oder Infill verwenden, um Materialabfall zu verringern. Creality Print 7.0 ist kostenfrei erhältlich.




Other: BBL
Nice ;)
Ich nutze seit einer Weile Bambustudio für meinen bambulab H2D mit 2 AMS.
Da mir die Filamentverwaltung bzw. Zuordnung zu fummelig ist werde ich mir das Programm mal anschauen. Ich hoffe, da bringt es auch Verbesserung im handling.
Dann berichte mal, ich hab ein ähnliches Setup wie du. Bin eigentlich zufrieden, könnte natürlich jederzeit noch besser sein.
Den H2D, H2S und H2C kannste noch nicht hinzufügen. Vll händisch
Den H2S, H2D & H2C kannst du noch nicht hinzufügen.
Vielleicht manuell/händisch