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Fördermittel im Haushalt 2019

Bundesregierung stellt 50 Millionen Euro für Games-Entwicklung bereit

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Die Bundesregierung will deutsche Spieleentwickler im kommenden Jahr mit 50 Millionen Euro unterstützen. Dieser sogenannte Games-Fond wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur verwaltet. Mit der Berücksichtigung im Bundeshaushalt 2019 setzt die Regierung damit eines der im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD genannten Ziele um.

Merkel Regierung

Bildquelle: Bundesregierung

Die ursprüngliche Initiative ging vom Verband der deutschen Games-Branche game aus. Stellvertretend für deutsche Spiele-Entwickler fordert dieser bereits seit mehreren Jahren eine Games-Förderung auf Bundesebene, um den „wenig konkurrenzfähigen Rahmenbedingungen für die Spiele-Entwicklung“ hierzulande gegenzusteuern. In anderen Ländern wie Großbritannien, Frankreich oder Kanada seien vergleichbare Programme bereits seit mehreren Jahren am Laufen.

Die Mittel sollen insbesondere dabei helfen, die hierzulande hohen Produktionskosten auszugleichen. Die damit zusammenhängenden Wettbewerbsnachteile hätten zu einem stetig sinkenden Marktanteil von Spiele-Entwicklungen aus Deutschland geführt. Nur noch 6 Prozent des hierzulande für Spiele ausgegebenen Geldes würde deutschen Entwicklern zugute kommen.

Freitag, 09. Nov 2018, 12:41 Uhr — Chris
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  • Man will ja als Deutsche nicht meckern, ist nicht wirlich viel aber besser als gar nichts.

  • Leute! Was nehmt ihr denn für ein Bild von der Bundesregierung? Gabriel? Steinmeier? Der eine ist raus, der andere inzwischen Bundespräsident. Bitte ein aktuelles Bild nutzen…

  • Wo habt ihr nur immer die Bilder her? Hr. Steinmeier ist nicht mehr Teil der Bundesregierung…

  • Hä warum? Will man die nervigen Kinder vor dem Computer halten damit die ja auf keine dummen Ideen kommen?

  • Schön zu sehen, dass sich da endlich was bewegt. Gerade kleine Studios werden es damit einfacher haben!

  • Reicht ja dann für ein gutes Spiel. ;)

  • Und alles zahlt der deutsche Michel – SAUBER!! :-<<

  • also für sowas macht man 50 millionen locker!???
    gibt echt wichtigeres.
    aber wen wundert’s bei diesen nullen an der regierung…

  • Sorry, aber die Sinnhaftigkeit dieser Unterstützung mit Steuergeldern erschließt sich bei mir nicht.. Unternehmen anderer Branchen erhalten kein Geld und müssen mit den internationalen Wettbewerbsbedingungen auch klar kommen… Aber vielleicht gibt es da noch plausible Hintergründe, die ich nur nicht kenne…

  • Also Entschuldigung, aber was ? 50 Millionen für Spiele / Konsumprodukt.

    Ich bin seit vielen Jahren im Haupthobby Gamer !
    Aber auch seit 3 Jahren Vater.
    Wenn Ich mir vorstelle was in KiTas oder Schulen oder anderen öffentlichen Einrichtungen
    passieren könnte mit 50.000.000 €.

    Dann kann Ich das hier nicht verstehen.

    • Dem kann ich mich nur anschließen. Unfassbar, wie hier völlig falsche Signale gesendet werden. Scheint der Digitalrat ja wenigstens schon in einer Hinsicht „erfolgreich“ gewesen zu sein.

  • Das Geld wäre in Schulen besser investiert. Zuschüsse für die Länder hierfür wäre sinnvoller. Wie kann man Geld so verschwenden. Es wird Zeit, dass Politiker für ihr Handeln haften.

  • Was viele hier wohl nicht begreifen ist das dieser Betrag äußerst gering ist. GTA V hat 265 Mio US$ gekostet. Klar das ist der Rekord. Hier sollen Akzente gesetzt werden à la: hey, wir sehen eure Arbeit und könnte diese ein wenig unterstützen.
    Für alle die meckern und marode schulen ranziehen, geht zu eurem gewähltem Bürgermeister ins Büro und fragt warum eure gemeinde so schlecht wirtschaftet. Ist ja nicht so als gäbe es keine Mittel zur gemeinde Entwicklung zu beantragen…

    • Und Du, AndreasZ, scheinst nicht zu kapieren, daß (nach Deiner Argumentation, wohlgemerkt!) „Kleinvieh auch Mist ergibt“.

      Und weiter im Rahmen Deiner Argumentation, AndreasZ, müßtest Du doch eigentlich selber wissen: „Wer den Cent nicht ehrt, ist den Euro nicht wert!“

      Also, AndreasZ: Wer kapiert hier nicht ??

    • Nachtrag, AndreasZ: Spiele- (Software-) Hersteller werden bereits von ihren Kunden bezahlt, da sollte der Steuerzahler gefälligst außen vor bleiben!

  • Auf einmal gibt’s keine Killerspieledebatte mehr, mhmm Games sind ein Mrd-Markt, scheinbar haben auch Politiker entdeckt, dass Gamer keine kleine amoklaufende Gruppe sind, sondern Menschen. Und die deutschen Studios liefern auch gute Games. Gut so, aber 50 oder 200 Mio sind zu wenig.

    • Kein Problem – einfach die Verkaufspreise dem benötigten Finanzvolumen anpassen. Warum soll das der Steuerzahler übernehmen. Oder zahlen die das Geld bei Verkaufserfolg wieder zurück.

  • Wieviel Millionen Euro stellt die Bundesregierung für die Vermeidung von Obdachlosigkeit bereit?

  • Ich spiele selbst Onlinegames, aber wäre das Geld im Breitband Ausbau, oder Rentenkassen besser investiert?

  • Mir 50 Mios könnte man glatt 50.000 arme Schweine ein weiteres Jahr überleben lassen!

  • Die sollten das mal lieber in die Bildung unserer Kinder investieren und den Schulen mal schnelles Internet verschaffen.

  • Glatzmatz der Gartentroll

    Also ich wäre ja eher für Eibe Förderung des Breitband Internet Ausbaus. Was bringen. Ihr tolle Spiele wen ich mit meiner 6 MBit Leitung eine Woche laden muss. RDR2 hat 105 GB! Als Beispiel.

    Aber na ja. Das Internet ist ja noch Neuland.

  • Es gibt ja auch nichts wichtigeres als Spiele mit Steuergeldern zu unterstützen!? Einen vernünftigen Internetausbau brauchen wir ja nicht und erschwingliche Providerpreise auch nicht! ODER?

  • Ich frickle auch irgendwas was die Welt nicht braucht und möchte von meinem Hobby leben können – bekomme ich jetzt auch Unterstützung vom Steuerzahler? Dieser ganze Subventionsirrsinn. Und was soll dieser Spieleschwachsinn. Ist schon klar, Menschen die in Zukunft noch mehr vor dem Bildschirm kleben kriegen die Umweltzerstörungen ja nicht mit und wenn man die Füße nicht mehr vor die Tür bewegen muss kann einem der Klimawandel auch scheiß egal sein.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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