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"Bis zu 20% schnellere Reisezeiten"

Baden-Württemberg testet KI-Verkehrssteuerung

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81 Kommentare 81

Das in London bereits erfolgreich eingesetzte Verkehrssteuerungssystem Yutraffic Fusion wird jetzt erstmals auch in Deutschland eingesetzt. Allerdings handelt es sich hier noch um einen Testlauf. Zunächst auf ein halbes Jahr begrenzt, soll sich zeigen, ob die Technologie tatsächlich den erwünschten Mehrwert bringt.

Bei Yutraffic Fusion handelt es sich um ein System zur intelligenten Steuerung des Straßenverkehrs in Echtzeit. Dabei werden gleichermaßen Autos und Fußgänger einbezogen, zudem will die Technik auch für besseres Durchkommen von Einsatzfahrzeugen sorgen.

Youtraffic Fusion

Bild: Yutraffic Fusion

Das Land trägt die Kosten

In Deutschland hat sich das Land Baden-Württemberg dazu bereiterklärt, die mit knapp 200.000 Euro bezifferten Kosten für den Testlauf zu übernehmen. Neben einer befristeten Softwarelizenz werden dadurch auch nötige Hardware-Erweiterungen sowie die Konfiguration des Systems abgedeckt.

Unter Verwendung von künstlicher Intelligenz soll Yutraffic Fusion nun von Juli bis Jahresende in der im Osten von Baden-Württemberg gelegenen Stadt Ellwangen dafür sorgen, dass der Verkehr merklich besser fließt. Die Steuerung wird hierfür insgesamt zwölf Ampelanlagen entlang der Ellwangen durchquerenden Bundesstraße 290 auf Basis von historischen und aktuellen Daten in Echtzeit an die aktuellen Begebenheiten anpassen.

Mit KI-gesteuerten Ampeln setzen wir neue Maßstäbe für einen verbesserten Verkehrsfluss, weniger Emissionen und mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Dieses Engagement für innovative Technologien ist in unserem Koalitionsvertrag verankert und trägt dazu bei, unseren Verkehr umweltfreundlicher und effizienter zu machen.
-Winfried Hermann, Verkehrsminister BW

Bis zu 20 Prozent schnellere Reisezeiten

Die Berichte über die Erfahrungen mit Yutraffic Fusion in London klingen vielversprechend. Bereits kurz nach der Einführung habe man dort eine Verkürzung der Reisezeiten um bis zu 20 Prozent und um 15 Prozent reduzierte Stoppzeiten gemessen. In Ellwangen verspricht man sich mit der Optimierung des Verkehrs für Auto- und Radfahrer sowie Fußgänger verbunden auch eine positive Auswirkung auf die Umwelt.

Neben London ist das System bereits in Prag im Einsatz. Im Anschluss an den auf sechs Monate angesetzten Test soll eine Auswertung erfolgen, um Yutraffic Fusion im besten Fall dann dauerhaft in Ellwangen und auch weiteren deutschen Städten einzusetzen.

27. Jun 2024 um 20:38 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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  • Constantin Opel

    England hat auch ein sehr gut funktionierendes U-Bahn-System.
    Warum wurde das nicht mal in Deutschland ausprobiert?
    Woran liegt das Dilemma im Bahnverkehr?
    Nur an einer fehlenden KI?

  • Mir könnat älles, außr Hochdeidsch
    #the länd
    #we are ländla

  • Ich bin gespannt, wann es erstmals missbraucht wird, um den Fahrzeugverkehr noch weiter absichtlich auszubremsen. Ein besserer Verkehrsfluss ist ja oftmals gar nicht gewünscht um den Individualverkehr rauszuekeln.

    • pkay – dann wieder mit Pferd und Kutsche durchs Ländle reisen oder was? Mecker mecker mecker …

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      • Was hat Alu jetzt damit zu tun? Völlig am Thema vorbei.

        Wenn man sich das Straßennetz, die Baustellen etc. anschaut ist das bewusst so misst gesteuert. So dumm kann man garnicht planen. Ampelphasen sind absolut katastrophal eingestellt.

      • Naja, die 30-iger Zonen wurden nicht überall für einen besseren Verkehrsfluss initiiert. Es ist eben alles eine Abwägung

      • Das ist kein Alu sondern Fakt. Dazu gibt es unter anderem ein Interview mit dem Münchener OB, der mit vermehrten Rotphasen die Autofahrer zum Umstieg auf den ÖPNV bewegen will.

      • Nicht nur München. Auch Darmstadt will die Autofahrer so viel Steine in den Weg legen wie nur möglich. Und auch dies ist kein Geheimnis, sondern wird offen propagiert.
        Nur doof das das der Odenwald halt durch Datmstadt muss, weil es keine Umleitung oder Alternative gibt.
        Zum Glück bin ich da weg gezogen und nicht mehr oft da.

      • Bei dir ist auch alles Alu! Und dazwischen Vakuum

      • Du wirst lachen: In fast ganz Paris gilt Tempo 30. Und das ist auch gut so. Deutsche Großstädte sollten folgen.

      • Käpt'n Blaschke

        In Deutschland wird gar nichts bewusst gesteuert. Um das zu tun müsste es ein Verkehrskonzept geben. Wo gibt es das? Marode Straßen, Brücken, Schienen, totgesparter ÖPNV, Radwege sind größtenteils ein Witz, zugeparkte, kaputte Bürgersteige. Stau auf Straßen, Zugausfälle und Verspätungen.
        Das einzig sichtbare Konzept war dass 3 korrupte Verkehrsminister Geld nach Bayern geschaufelt haben während im Rest der Republik Brücken auseinander fallen.

      • Käpt'n Blaschke

        Komm mal nach Wiesbaden, dort haben Autofahrer die absolute Narrenfreiheit. Hier gibt es Autorennen, zugeparkte Radwege und Bürgersteige und Busspuren. Abgeschleppt wird man nur wenn man selbst den ADAC ruft. Als Radfahrer und Fußgänger gehe ich nicht ohne Patientenverfügung und Organspendeausweis aus dem Haus. Als Autofahren ist man nur noch genervt von aggressiven Spacken. Die Stadt macht nichts. In Darmstadt wird wenigstens Raserei erschwert, in Wiesbaden stirbt gerne mal jemand wegen der Untätigkeit der Behörden. Das ist mur noch krank.

      • Ay Käpt’n, kann Dir nur voll zustimmen!

    • Gerade, um 23.30 Stadteinwärts gefahren. Auf eine Strecke von 10km schaltete —jede— Ampel bei angepasster Geschwindigkeit 30kmh/50kmh auf rot obwohl kein Verkehr an der Kreuzung herrschte. Definitiv Gängelei um den Verkehr abzubremsen / den Individualverkehr zu vergraulen — als ob um Mitternacht noch so viele Busse fahren.

      Antworten moderated
      • wo muss man nachts denn unkontrolliert schnell hin? und wenn die Regeln nicht passen, warum verkaufst du die Karre nicht? Ich kann doch nicht an einer Sache beteiligt sein ohne eigenen Konsequenzwillen, nur um mich darüber permanent beschweren zu können?

      • John Applespeed

        Das geniale hierbei ist ja noch : Deutschland will die Umwelt schützen und co2 einsparen, ja, Deutschland will sogar die Welt retten mit ihrer Politik, aber sie tun im Verkehr alles dafür damit mehr co2 produziert wird.

      • @Rikibu: Weil man mit dem Fahrrad (oder sogar zu Fuß) an einer roten Ampel nicht stehen bleiben müsste? Oder wo ist der Vorschlag „KFZ verkaufen“ die sinnvolle Lösung?

      • @Rikibu: vielleicht gehts gar nicht um „schnell wohin“ zu müssen, sondern durch das ständige abbremsen und losfahren hat man nicht nur einen höheren Verbrauch, sondern auch einen höheren Verschleiß.

    • Naja, immer diese sinnfreien Verschwörungstheorien. Wenn man immer direkt an sowas denkt muss man schon irgendwie falsch gewickelt sein und grundsätzlich Probleme in seinem Leben haben.
      Also bei den vielen Milliarden die jedes Jahr in den individuellen PKW Verkehr gesteckt werden und z.B. auch in die Förderung von E-Autos machen diese Verschwörungstheorien für mich keinen Sinn.
      Man könnte auch anders argumentieren: die Bahn wurde mit Absicht immer schlechter gemacht um den individuellen PKW-Verkehr zu fördern!
      Ich glaube eher, dass es die massive Inkompetenz unserer Beamten ist, die sowohl im Straßenverkehr als auch bei der Bahn zu Missständen führt.
      Ein weiterer Faktor: Ich arbeite wie die meisten meiner Arbeitskollegen in derselben Stadt. Anstatt mit der Tram oder dem Fahrrad zu fahren, fahren die meisten die ca. 4-8km mit dem Auto. Meist haben die einen Partner oder eine Partnerin die ebenfalls ein Auto besitzen. Dass sich diese unnötigen Fahrten negativ auf den Verkehrsfluss auswirken sollte jetzt keinen verwundern. Das gleiche gilt für die Parksituation am Abend. Da dauert es ewig bis man einen Parkplatz findet.
      Aber klar, Verschwörungstheorien sind einfacher zu fassen und leichtere Kost für das einfache Volk…

      Antworten moderated
      • John Applespeed

        Fährst denn selbst mit der Tram oder dem Rad ?

      • Hallo Ben,
        das hast du gut formuliert!
        Dazu passen meine Beobachtungen im Kollegenkreis:
        Alle fahren um 07.30 los und beschweren sich über die schlimmen Staus am Morgen und Abend.
        Um 07.00 und um 09.00 gibt es diese nicht.
        Ich muss nicht erwähnen, dass diese Lemminge natürlich Gleitzeit haben.
        Lieber keine Verantwortung übernehmen und andere zuständig machen. Darauf beruht der wesentliche Erfolg der Parteien links und rechts, immer sind die anderen schuld.

    • @rundundeckig
      wo ist dann deine persönliche Konsequenz, wenn das doch alles so katastrophal ist? verkauf dein Blechkarren und nimm den Bus… oder geh zu Fuß, fahr Fahrrad…

      wenn mir Umstände nicht gefallen, dann ändere ich was… den Ist Zustand zu belassen, damit man weiter auf unapssende Gegebenheiten schimpfen kann, wäre höchst albern.

      Antworten moderated
  • Berechnet die KI auch ein, wenn es regnet und der Fußgänger an der Ampel steht. Das ist aktuell ein graus. Die ganzen faulen Sesselvergaser sitzen im trockenen und haben vorfahrt. Viel eher sollte man KI nutzen, Strafgebühren an PKW mit nur einer Person zu erhängen. Die verstopfen unnötig Verkehrt und belasten die Umwelt. So, und jetzt kommen die typischen Almanns, denen ihr Auto das allerheiligste ist. Popcorn steht bereit. Mimimi

    • Ich fahre Fahrrad, Auto und bin Fußgänger. Kann die Äußerung nicht verstehen. Nimm doch nächstesmal einfach einen Schirm mit?!

      Antworten moderated
      • Er hat doch recht! Irgendwo stand „kürzlich“, es gäbe einen Pilotversuch (jaja, immer alles nur Testphase…), da wurden Sensoren installiert, welche auf Körper(wärme?) reagieren, um eben genau bei schlechtem Wetter Fußgänger und Radfahrende an Ampeln zu bevorzugen. So weit, so gut ; )

    • Such Dir ein anderes Forum zum Trollen.

      Antworten moderated
    • Mimimi immer sind die anderen schuld… Kauf dir halt ein Auto wenn du nicht im Regen an der Ampel stehen willst! Und warum sollte es Strafen geben wenn man allein im Auto sitzt? Sollen wir jetzt mit zwei außendienstlern fahren obwohl einer allein die Arbeit locker erledigen kann? Merkst selber ne?

      Antworten moderated
      • weil die allgemeine Belastung nun mal dann am höchsten ist, während die Allgemeinheit dafür zahlt? Noch dazu hat der Fußgänger von den Ausdünstungen der Fahrzeuge so richtig was von…

        Parkgebühren sind auch grundsätzlich zu günstig.

      • Constantin Opel

        Und erst mal die Raucher! Und die Flugzeuge, und die Motorbote, und …
        Alles verbieten!
        Mann, was hat man Dir in Deiner Kindheit nur angetan?

      • selbst wenn?
        wo ist der Angriffspunkt? willst du lieber, dass nicht gewählt wird?
        was soll diese behämmerte Art des bashings? Man könnte seitenweise CDU, CSU SpD und FDP bashing betreiben auf Basis all der Sachen die die letzten 20 Jahre verhindert wurde… aber die grünen sollen jetzt das Problem sein?

        Ja, das Fass ist am überlaufen… aber hast dich mal gefragt, wer das Fass über Jahre gefüllt hat?

      • @Ribiku
        Genau so ist es. Schwarz und Gelb verhindern ewig alles und den Grünen schiebt man jetzt in die Schuhe, dass der Karren festgefahren ist.

      • Constantin Opel

        @Riniku
        Anscheinend hat eine konsequent angewandte vegane Lebensweise irgendwelche unangenehmen Nebenwirkungen. Iß einfach mal ne knusprige Schweinshaxe, trink ein ordentliches Starkbier und die Welt sieht wieder freundlich aus.

      • @Constanin
        Tatsächlich hat eher die Schweinshaxe die schlechteren Auswirkungen. Für Mensch und Schwein.

      • Constantin Opel

        Ich hatte da eher die psychische Schiene im Visier als die physische.

      • @Constantin Opel
        mit deinen persönlichen Anfeindungen diskreditierst du dich nur selbst…

        Wenn einem nix mehr einfällt, was man konstruktiv beitragen könnte, persönlich werden… welch billige Rhetorik.

        aber wehe, du zeigst mit Gichtanfall den Metzger deines Vertrauens an… :-)

    • Top Beispiel warum die Grünen mittlerweile so dermaßen gehasst werden.

      • Das eigentliche Problem ist, dass die grünen mit ihrem Vorhaben jeden einzelnen Bürger daran erinnert, dass Veränderung nur durch eigenes Zutun zu haben ist. Veränderung ja – aber warum soll ich anfangen? sagt sich der Kfz-Besitzer…

        sollen doch erstmal andere…
        wenn am Ende jeder auf den jeweils anderen wartet, damit was passiert, passiert am Ende gar nichts – und genau das ist gewollt.. Die Schuld des eigenen Unwillens, auf jemanden zu projizieren, weil immer andere Schuld sind, nur nicht man selbst.

  • Kann Berlin auch mal gerne machen. Reinstes Chaos hier…

  • Bauarbeiter für kilometerlange leer Baustellen würden das Problem auch lösen

    Antworten moderated
  • Gibt es seit 20 Jahren, nennt sich Verkehrsabhängige Steuerung.. aber hänge das Wort KI dran und alle flippen aus.

      • @timapple
        Warum? Conectors hat doch recht.
        Seit gut 20 Jahren, eher mehr, könnte man anhand von Sensoren & Kameras den Verkehrsfluss beobachten, Wahrscheinlichkeiten berechnen, um Lichtzeichenanlagen zu steuern.
        Anhand von Live-Daten könnte so ein System auch auf ungewöhnliches Verkehrsaufkommen wie nach Unfällen reagieren & steuern.
        Bei diesen Wahrscheinlichkeitsberechnungen hängt man heute einfach das Buzzword KI dran, fertig ist der Hype.

      • Uiuiuu, bitte mit dem Thema Maschine Learning beschäftigen. Das hat absolut nichts mit der intelligenten Verkehrsteuerung zu tun.

      • @Maik
        Um Maschine Learning geht’s hier aber nicht.

        Klassische oldschool Wahrscheinlichkeitsberechnung inkl. Live- Verkehrsflusssteuerung mit Hilfe von Sensoren ist nix Neues & gibt es schon.

        War ja nur eine Frage der Zeit, bis einer mit „KI“ um die Ecke kommt.
        Ja, und am besten noch kostenintensiv ressourcenfressend ein LLM mit ML trainieren, weil es gerade in ist.

    • Es gibt einen großen Unterschied. Eine verkehrsabhängige Steuerung berücksichtigt nur den aktuellen Verkehr – möglicherweise noch die Uhrzeit, mehr nicht. Eine KI kann aber noch wesentlich mehr Faktoren berücksichtigen:
      – Verkehrslage in Zubringerstraßen
      – Staus auf der benachbarten Autobahn mit Umleitungsempfehlungen
      – Verkehrssperrungen in Nebenstraßen und nahen Autobahnen/Landstraßen
      – ÖPNV Ausfälle
      usw.

      Eine Verkehrsabhängige Steuerung haben wir hier – aber die versagt total, wenn mal wieder die benachbarte Autobahn wegen eines Unfalls oder Baustelle dicht ist. Dann kommen massenhaft Autos von der Autobahn und nutzen die Umleitungsempfehlungen der Navis. Problem dabei ist die verkehrsabhängige Steuerung gar nicht weiß in welche Richtung die Autos an der ersten Kreuzung überhaupt alle fahren wollen. Sie geht davon aus, dass die alle – je nach Uhrzeit – in die Innenstadt wollen, oder auf die andere Autobahn. Eine KI weiß aber, dass die nur den Stau umfahren wollen.

      • @Thom
        Eine KI würde genau so scheitern. Warum? Weil die Daten fehlen.

        Die Steuerung bzw. KI muss ja erstmal wissen: die Autobahn ist gesperrt, auf der Bx gab es einen Unfall usw..

        Und dann stellt sich folgende Frage: wer entscheidet die Umstellungen? In der mir bekannten Verkehrsüberwachung entscheidet immer der Mensch|Mitarbeiter über den Vorschlag des Systems, und nicht immer, wie es das System vorschlägt.
        Da nützt dir (teure) KI am Ende gar nix, wenn der Mensch per „gesundem Menschenverstand“ oder „Bauchgefühl“ entscheidet.

  • Und in München sollen die Ampeln an Radfahrers ausgerichtet werden. Dass eine grüne Welle für Radler wegen der sehr unterschiedlichen Geschwindigkeit nicht geht, ist egal. Hauptsache die Autos müssen warten.
    Das ist die Anti-Auto-Strategie in München. Da braucht es keine KI.

    Antworten moderated
    • Das hat weder räumlich noch inhaltlich etwas mit dem Artikel zu tun.

    • Dies nennt man Verkehrswende – funktioniert natürlich nur, wenn mehrere Faktoren berücksichtigt werden.
      – Grüne Welle für Radfahrer
      – Tempolimit für Autos
      – P&R mit guter ÖPNV Anbindung
      – Radstellplätze
      – Lieferservice aus den Innenstädten …

      DANN kann das klappen; Einzelbausteine a la ein Radweg und der endet wieder nach 500m etc … bringt nichts ; )

  • Besseren Verkehrsfluss würde man schon dadurch erreichen wenn man da wo es möglich ist Fußgängerampeln durch Zebrastreifen ersetzt.

  • Wie wenn in BW irgendjemand außer dem Volk selbst wollte, dass der Verkehr fließt.

    Gerade in Stuttgart sieht man es deutlich, wie der Verkehrsfluss absichtlich zerstört wird,
    um die Menschen dazu zu nötigen mit den heruntergekommenen Verkehrsmitteln der VVS zu fahren.
    Steht da auch 1:1 im „Luftreinhalteplan“ drin, einfach mal nachlesen.

    Daher ist der Test mit Ellwangen geradezu lächerlich.
    Grüne Welle bei Tempo 50 heißt die Lösung seit 1885…

    • aber dass andere Verkehrsteilnehmer, vom Rollstuhlfahrer, Fahrradfahrer, Fußgänger andauernd von Kfz-Benutzern genötigt werden – das ist ok?

      Antworten moderated
      • Constantin Opel

        Unbewiesene Behauptungen aus Deinem eingeschränkten Erfahrungsbereich.

      • Ih hatte mal einen Bericht gehört, nachdem die ideale (an alle Verkehrsteilnehmer angepasste) Geschwindigkeit in Innenstädten bei – Trommelwirbel – 22,5 Km/h läge. Auto = stark, Fußgänger = schwach, Fahrrad etc dazwischen;
        Zudem würde der Durchfluss an den Ampeln so erhöht, da der Abstand zw. den Fahrzeugen bei niedrigerer Geschwindigkeit geringer ausfällt, als bei hohen Geschwindigkeiten …

      • @Constantin Opel.
        Alle 20 Minuten wird in Deutschland ein Kind von einem Autofahrer verletzt oder getötet.
        2023 erlitten 98.000 Fahrradfahrer im Straßenverkehr leichte und schwere Verletzungen.
        In den ersten vier Monaten des Jahres 2024 erfasste die Polizei insgesamt rund 789 000 Straßenverkehrsunfälle.
        Von Januar bis April 2024 wurden 752 Menschen im Straßenverkehr getötet und 98 500 verletzt.

  • 200.000 für die Steuerung von 12 Ampeln. Das ist schon ein Wahnsinnss hnitt

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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