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Bachelor-Arbeit zu iPadOS

Ausnahme-Konzept: „Main Menu“ bringt ein Startmenü auf das iPad

39 Kommentare 39

Vor dem Arbeitspensum, das Alexander Käßner in sein Konzept eines iPad Main Menu gesteckt hat, dürft ihr gerne den Hut ziehen. Hier hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht.

Menu Expanded

Das „iPad Main Menu“, eine Art Startmenü für Apples Tablet, ist Teil der Bachelor-Arbeit des an der FH Potsdam eingeschriebenen Studenten und stellt sich nicht nur in mehreren Animationen und im Video vor, der Interface-Designer erklärt auf der Seite auch ausführlich welche Probleme seine kombinierte Schaltzentrale lösen soll.

Uns gefällt die schön anzusehende Auseinandersetzung mit Apples komplexen Kontextmenü-Paradigmen, viel Hoffnung, dass Apple die von Käßner angekreideten Bereiche der aktuellen iPad-Benutzeroberfläche kurzfristig noch mal grundlegend überarbeiten wird, haben wir jedoch nicht.

Mit der kürzlich eingeführten Mausunterstützung dürfte dieses Feld, in Apples Augen, vorerst genug beackert worden sein. Wir bleiben dennoch gespannt und empfehlen euch den Besuch des hervorragenden Konzeptes auf ipadmenu.study.

Startmenu

„iPad Main Menu“ im Video

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08. Apr 2020 um 19:00 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Und in den Momenten hofft man doch wieder auf einen jailbreak!

    • Das Problem was Apple hat ist, dass sie einerseits das iPad als Computerersatz vermarkten, dafür kann iPadOS aber viel zu wenig und gleichzeitig wird man nicht seine Mac Verkäufe kannibalisieren wollen. Ein Dilemma.

      • Was kann denn iPadOS nicht, was MacOS kann?

      • @fuchsioo: es geht nicht um einen iPadOS und MacOS Vergleich, sondern um eine Gegenüberstellung als PC/Mac-Ersatz (Software + Hardware).

      • @fuchsioo: Ich kann in MacOS meine Bilder Verwalten mit Schlagwörtern versehen GPS Koordinaten anpassen usw. das kann ich in der FOTO App von iPadOS nicht. Und iTunes ist das gleich Beispiel. Am Mac kann ich meine eigene Musik verwalten und tagen usw. in der Musik App nicht.

      • @Steffen
        Ja… wozu? Also ich brauche keine Musik neu zu taggen, ich höre sie und gut. Wenn man welche selber macht, oder welche bekommt, die selber gemacht ist, OK, dann verstehe ich das. Was Bilder angeht gebe ich dir ein Stückweit recht. Selbst die alten Nokias konnten das. Ich konnte auch die Bilder auf einer Karte ansehen, also alle Bilder. So konnte man genau sehen, welches Bild an welcher Stelle der Reise gemacht wurde. Ja sogar welche Musik ich in dem Moment gehört habe und weitere GPS Infos wie Geschwindigkeit und Höhe. Mit welchem Gerät wurde es gemacht usw. Warum Apples iOS oft nicht mal die kleinsten Infos anzeigen kann, verstehe ich nicht.

        Ich persönlich finde, MacOS ist nicht was ich erwartet habe. Wie iOS mit Jailbreak. Der eine oder andere sollte vielleicht mal wieder privat Windows nutzen. ;)

      • Meines Erachtens fehlen noch viel elementarere Funktionen. So lassen sich iOS Geräte z.B. nur mit einem PC oder Mac backupen, wenn man nicht die iCould dafür nutzen möchte.

      • Sehe ich nicht so. Die Usability wird den Verkauf von MacBooks nicht im geringsten beeinflussen. Das iPad holt sich dort Marktanteile wo das Macbook eh nicht hingekommen wäre. Weitere Features sind nur logisch und werden kommen ( beginnend mit dem Maus Support!). Aber es wird hauptsächlich die Nutzer einfangen die vor der Wahl 1000€ Laptop oder 1000€ iPad. Nicht 1000€ iPad oder 2500€ Macbook

  • Sieht irgendwie ganz schön kompliziert aus.. naja..

      • Sehe ich ähnlich.
        Warum muss ich – aus dem App heraus –erst das Dock bemühen und mich dann durch ein Menü/Menüpunkte hangeln?
        Solch ein (verschachteltes) Menü verbirgt sich (wenn überhaupt nötig) IM App. Hinter … (drei Punkten).

        Konzept entspricht wenig der sonst recht flachen Hierarchie/Struktur Apples (bei iOS/iPadOS), wo die hier präsentierten Funktionen hinter zumeist einem Symbol-/Text-Knopf eh gruppiert liegen. Oder mit einem Tipp erreichbar sind, Bsp. Pages: Er „versteckt“ in seinem Menü Cut-Copy-Paste, hat man beim Klick/Tipp auf’s Element im App doch sofort zur Hand.
        Warum muss ich bei Spielen „Neue Datei“, „Ordner erstellen“ oder „Wiederrufen“ sehen können?
        „Floating Submenues“ sind bei Apple bisher hinter einem Knopf versteckt (Modal) und überlagern so nicht dauerhaft den eh knappen Bildschirmplatz unnötig.

        Sehe in diesem Sammelsurium „an einem Ort“ leider wenig Sinn.

  • Oder das Apple das komplett adaptiert

  • Schaut toll aus. Aber es wird so nicht kommen. Warum? Weil es zu sehr nach Windows-Startmenü aussieht.

  • Schade, dass man die Funktionen im Video gar nicht richtig sehen kann. Immer wenn es spannend wird, fliegt das iPad umher und man erkennt nichts mehr.

  • Sau stark. Ich würde es sofort nehmen…

  • Also ich würde das gern mal ausprobieren. Sieht für mich interessant aus. Aber Apple wird das wohl nicht so einfach als App zulassen. Es sei denn sie kaufen es. Dem Programmierer sei es gewünscht und den Usern vielleicht auch.

  • Holy moly warum wollen Windows User immer Mac und iPad zu einem Windows-artigem irgendwas umfunktionieren?

  • Die Idee sei an sich nicht schlecht, nur die Umsetzung… Warum nimmt das Menu bitte mehr als die Hälfte des Bildschirms???

  • „And don’t confuse you“?
    @Alexander Käßner

    Ich mußte ob Deiner hinterlegten Musik nach ca. 15 Sekunden abschalten.
    Das ist im Zusammenhang mit deiner Flut großartiger Konzeptideen einfach Overload.
    Sorry…

    Entweder ich bin zu alt oder alternativ schreib‘ ich dir gerne umsonst ’nen Track für Deine Studie.

  • Da wird ein Konzept für ein konsistentes iPad Menü gezeigt, aber in einer schrecklichen inkonsistenten Art es zu präsentieren. Diese ständigen und hastigen Perspektivwechsel bringen auch den hartgesottenen TikTok’ker zum kotzen.

    Konzept sicher ne 1, aber Präsi dann eher ne 4.

    Man kann auch anders zeigen, dass man im 3D Modeling gut sein sein kann/…möchte/…will …

  • Womit machen diese Leute immer diese so realistisch animierten Mockups? Weiss das hier jemand?

  • Und warum gibt es eigentlich keine Apple-Leergeräte ? Ohne Software, damit ich mir aufspielen kann was ICH will.
    Die Argumente sind mir schon alle klar, aber trotzdem.

  • Jeder Entwickler müsste also sein „App Menu“ auslagern. Das ist komplett utopisch und würde bei vielen Anwendungen auch überhaupt keinen Sinn ergeben.
    Leider ist auch die Präsentation im Video wirklich haarsträubend. Trotzdem: Hut ab vor der Arbeit die da reingesteckt wurde, aber dieses Konzept ist sicherlich keine Verbesserung. Schaut man sich z.B. die Funktionen Cut, Copy an: Wenn die über dieses „Universal Menu“ umgesetzt werden, verdeckt das Menu die Elemente, die kopiert bzw. ausgeschnitten werden sollen. Das wäre ein Alptraum. Das iPad ist nun mal kein Desktop System, es macht daher wenig Sinn zu versuchen es auf Teufel komm raus mit Desktop Computing Elementen zu „verbessern“.
    Alleine schon der grundlegende Ansatz „Wir nutzen das Menu seit 1983“ ist fatal. Es wächst längst eine Generation heran, die hat mit den Paradigmen der Desktop Computer absolut keine Berührungspunkte mehr. So geht das Ganze für mich leider über reine Effekthascherei nicht hinaus.

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