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Düsteres Adventure

ARTE-Spiel „The Wanderer: Frankenstein‘s Creature“ jetzt auf Steam verfügbar

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Das mit Unterstützung des deutsch-französischen Fernsehsenders ARTE produzierte Adventure The Wanderer: Frankenstein‘s Creature ist seit heute morgen zum Einführungspreis von 13,49€ auf Steam verfügbar. Das Spiel orientiert sich am ursprünglichen Frankenstein Roman von Mary Shelley und betrachtet die von Viktor Frankenstein geschaffene Kreatur ebenfalls zunächst neutral.

Während des Spielverlaufs leitet ihr die Kreatur auf ihrem Weg durch Europa. Die Entscheidungen, die ihr dabei trefft beeinflussen gleichermaßen die Gesinnung des Wesens, sowie die Bildsprache und den Soundtrack des Spiels.

The Wanderer 700

Weder sind die kleinen Rätsel, über die ihr stolpert, besonders komplex. Noch müsst ihr durch eine falsche Entscheidung den qualvollen Bildschirmtod befürchten. Das Spiel lebt hingegen von seinem Narrativ und der unglaublich liebevoll gemalten und wortwörtlich lebendigen Spielwelt.

Spiele als der Unhold – ein Wanderer ohne Erinnerung und Vergangenheit, eine neue Seele in einem künstlich geschaffenen Körper. Forme das Schicksal dieser Kreatur, die weder Gut noch Böse kennt, indem du eine weitläufige Welt voller Freude und Leid erkundest.

Nach dem heutigem Release für Mac und Windows ist für den kommenden Monat ebenfalls eine iOS Fassung für iPhone und iPad geplant. Die Portierung für die Nintendo Switch soll im nächsten Jahr ebenfalls folgen.

Donnerstag, 31. Okt 2019, 13:26 Uhr — Damien
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  • Warum der beitragsfinanzierte ÖR-Rundfunk Videospiele entwickelt, mögen sie noch so gut sein, erschließt sich mir nicht wirklich.

  • Aaaah wieder Grundversorgung zum „Vorzugspreis“. Wie kann es eigentlich angehen, dass gebührenfinanzierte Sender private Unternehmen mit Gebühren unterstützt und das dann gegen Geld vertickert? Was kommt als nächstes? Ein gebührenfinanzierter Pay-TV-Privatsender?

    • In Frankreich wird der Rundfunkbeitrag mit dem Ansatz erhoben „zu informieren, zu schulen und zu unterhalten“. Und dies weniger im Sinne einer „Grundversorgung“, sondern um eine Referenz für Kultur und Vielfalt darzustellen.
      Da durch den Verkauf eine Refinanzierung stattfindet musst du dich auch nicht um deine Beitragsgebühren sorgen.

      • Ist das so von ihnen definiert? Als Referenz? Ich fände es etwas eigentümlich, eine Legitimation dergestalt zu rechtfertigen.

      • Die Franzosen versteifen sich weniger auf eine deutsche Begrifflichkeit. Wieso es dich verwundert, dass Inhalte qualitativ als Bezugswert dienlich sein können sollen verwundert jetzt wiederum mich. Wo ein Problem der Legitimation nach französischem Recht vorliegen könnte mögest du uns bitte näher bringen.

      • Ich versteife mich nicht auf deutsche Begrifflichkeiten; meine Frage war lediglich, ob die Definition deiner oder ihrer Feder entstammt. Meine Lesart war: Gebühren werden aus Gründen der Referenz erhoben.

      • ARTE ist eine Gemeinschafts-Unternehmung des französischen UND des deutschen ÖR. Insofern interessiert mich der französische Teil der Angelegenheit herzlich wenig. Wenn aber der deutsche ÖR mittels erhobener Gebühren privatwirtschaftliche Unternehmungen in Frankreich co-finanziert und das Ergebnis dann, sehr undurchsichtig, kostenpflichtig veräußert wird, OHNE zu publizieren wohin die daraus erwirtschafteten Gewinne fließen, ist eine Nachfrage mehr als berechtigt. Weder auf den französischen, als auch auf den deutschen Seiten wird von einer“Refinanzierung“ via der Einnahmen gesprochen – das ist also lediglich eine Vermutung deinerseits. Mit der gleichen lächerlichen Begründung einer Refinanzierung könnte man, wie gesagt, auch einen ÖR-Pay-TV-Sender initiieren.

      • @awesome: Achso, bitte verzeih mir meine Undeutlichkeit, ich bezog mich lediglich auf die Inhalte. Die produzierten Inhalte sollen referenzwürdig für informelle Medien sein. Der Grund für die Gebührenerhebung ist auch dort lediglich die Sicherung unabhängiger Medien und Kulturförderung. Vereinbart ist es mit Arte France in einer Ziel- und Mittelvereinbarung, das aktuelle Papier für den Zeitraum 2017-2021 sollte sich im französischen Original online finden lassen.

        @noyoulikeme Da die Kooperation mit La Belle Games von der französischen Sparte Arte France und nicht Arte Deutschland ausging kannst du ja mal in Issy-les-Moulineaux anrufen und nachfragen. Lizenzeinnahmen als Publisher werden zurück im Budgettopf von Arte France landen, sonst meldet sich die Finanzaufsicht welche in Frankreich in Form der Steuerbehörden auch die Beiträge erhebt. Übrigens gibt es analog in Deutschland seit Jahrzehnten ÖR-finanzierte Veranstaltungen zu denen es Ticketverkäufe gibt – die Einnahmen landen auch da wieder im Budget der Sender. Übrigens beauftragt der deutsche ÖR seit Jahren für fast alle Produktionen externe privatwirtschaftliche Unternehmen. Ich erkenne hier bei den Franzosen somit kein Novum.

      • @Pazuzu Palaver, Rhabarber … Probiers doch mal mit verstehendem Lesen, statt auf Posts zu antworten, die es hier gar nicht gibt …

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