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Bereits mehr als 20 Eigenproduktionen

Apples Konkurrenzangebot zu Netflix und Amazon Video soll 2019 starten

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Schon seit Monaten machen immer wieder aufs neue Berichte die Runde, dass Apple Schauspieler X oder Produzent Y verpflichtet, und sich die Rechte an Serie Z gesichert hat. Im englischsprachigen Wikipedia findet sich eine akribisch gepflegte Liste der nach Stand der Dinge von Apple produzierten TV-Serien, die neben den bereits bekannten Produktionen „Planet of the Apps“ und „Carpool Karaoke“ noch 22 weitere, unveröffentlichte Projekte enthält.

Apple Tv 4k 1000 Neu

Es scheint außer Frage, dass Apple sich früher oder später in Konkurrenz zu Angeboten wie Netflix oder Amazon Video stellt, lediglich der Zeitpunkt des Einstiegs ist unklar. Wenn wir einem aktuellen Bericht der New York Times Glauben schenken, dann wird dies auch nicht vor 2019 der Fall sein.

Mehr oder weniger beiläufig erwähnt die Times in einem Artikel über die neueste Apple-Produktion „Losing Earth“, dass Apple den Start eines Streaming-Angebots für das kommende Jahr angekündigt habe. Die Formulierung „Apple said“ suggeriert zumindest, dass das Unternehmen der Zeitung gegenüber entsprechende Andeutungen gemacht hat.

Apple has said it will start streaming its television offerings next year, when it will begin competing against Netflix, Amazon and Hulu in earnest.

Der Zeitplan scheint realistisch. Nicht nur, weil die Eigenproduktion von Serien entsprechend viel Vorauf benötigt sondern auch, weil hier bei Apple wohl noch deutlich mehr im Aufgabenheft steht. Ein Start mit 20 oder 30 eigenen Serien lockt wohl kaum Abonnenten hinter dem Ofen vor. Um tatsächlich mit Netflix und Amazon zu konkurrieren, muss sich Apple auch die Rechte für einen entsprechend großen Back-Katalog sichern. Also Produktionen, die von namhaften Studios zugekauft werden – sollten hier dann noch ein paar exklusive Geschichten dabei sein, umso besser.

Tv App Apple Tv

Ein entsprechend großes Angebot vorausgesetzt, dürfte Apple vom kommenden Jahr an dann ein Videostreaming-Abo zu branchenüblichen Preisen anbieten. Wie schon bei Apple Music wird das Unternehmen auch ein Angebot im Videobereich nicht durch günstige Preise, sondern in erster Linie durch seine Marktpräsenz etablieren. Wobei bereits die aktuelle Wettbewerbssituation zeigt, dass in diesem Segment deutlich mehr Bewegung ist. Die Lizenzabkommen und die hohe Zahl an Eigenproduktionen führen dazu, dass sich die Angebote teils deutlich unterscheiden. Anders als beim Musikstreaming zeigen sich im Videobereich dann auch etliche Kunden bereit, zumindest temporär auch für zwei Abonnements gleichzeitig zu bezahlen.

Auf den Einstieg Apples in dieses Segment dürfen wir uns freuen, und sei es nur, um denn Wettbewerb in der Branche durch das zusätzliche Angebot anzukurbeln.

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22. Aug 2018 um 20:34 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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