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Sieben Partnereinrichtungen in Deutschland

Apples „Jeder kann programmieren“ gewinnt 70 neue Hochschulpartner

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Apple hat 70 Hochschulen und Universitäten in Europa für das Projekt „Jeder kann programmieren“ gewonnen. Die Einrichtungen bieten Kurse für die App-Entwicklung mit Swift auf Basis eines von Apple erstellten Lehrplans an.

Apple Jeder Kann Programmieren Swift Kurs

In Deutschland nimmt unter anderem der Lehrstuhl für Angewandte Softwaretechnik an der Technischen Universität München an dem Projekt teil. Hier soll den Studenten mit Swift und ARKit praxisnahes Software-Engineering und unternehmerisches Wirtschaftswissen vermittelt werden. Dabei wird der Ankündigung zufolge eng mit regionalen Unternehmen wie BMW und Siemens zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass das Lernen für den heutigen Arbeitsalltag relevant ist.

Programmieren ist eine wesentliche Fähigkeit in der heutigen Berufswelt und durch „Jeder kann programmieren“ geben wir Menschen weltweit die Möglichkeit, Programmieren zu lernen, Code zu schreiben und zu lehren. Seit der Einführung von „Jeder kann programmieren“ vor zwei Jahren haben wir eine wachsende Begeisterung für die Initiative von Schulen auf der ganzen Welt erlebt, die das Programm zunehmend in ihre Ausbildung integrieren. (Apple-Chef Tim Cook)

Die folgenden Einrichtungen in Deutschland sind vom Start weg mit dabei:

  • Technische Universität München
  • Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen
  • XU Exponential University Potsdam/Berlin
  • Walter-Eucken-Schule Karlsruhe
  • Herman-Josef-Kolleg Gymnasium Kall-Steinfeld
  • Villa Wewersbusch Düsseldorf
  • Oberschule Gehrden
Freitag, 19. Jan 2018, 9:42 Uhr — Chris
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  • Ich glaube 2 dieser genannten Einrichtungen liegen nicht in Karlsruhe – zumindest kenne ich sie nicht

  • Woher hast du eigentlich die Liste der Schulen her?

  • Warum will man eigentlich immer allen Leuten das Programmieren aufdrücken? Tatsache ist doch, dass die Softwarequalität in der IT sowieso schon nicht das gelbe vom Ei ist und viele Leute einfach nicht programmieren können (und auch nicht wollen).

    • Sehe ich genauso. Verstehe den Sinn dahinter auch nicht. Genauso könnte man sagen „Jeder kann backen“ oder „Jeder kann dachdecken“. Klar, mit genügend Übung bestimnt.

      Und was dann?
      Quantität statt Qualität??
      Und die Frage ist ja nicht nur, ob das vielleicht jeder kann, sondern auch, ob das überhaupt jeder will…

      • Es ist genau so wie Mathe. Man lernt, wenn es richtig gemacht wird, eigenständig Probleme zu lösen. Strategien, Paradigmen, logisches Denken…. Das lässt sich auf alle Lebensthemen übertragen. Das Programmieren an sich ist nur Mittel zum Zweck.

      • Es geht nicht darum, dass man künftig alles selber macht, aber ein gewisses Grundverständnis hilft enorm weiter. IT und Software wird immer wichtiger und viele Abläufe vereinfachen oder ersetzen. Da kann es nicht schaden, seine Kompetenzen ein wenig zu erweitern.

      • Ich sehe es eher bisschen anders. Es sollte eine Kompetenz sein, welche vermittelt werden sollte. Was der Hennigs daraus macht, bleibt jedem selber überlassen. In der Schule lernst du ja auch Englisch, obwohl es nicht alle anwenden/benutzen. Es heißt ja immer: die Jugend wächst mit dem „PC“ auf und hat Ahnung. Fakt ist: mehr als YouTube und WhatsApp können die meisten nicht bedienen, sobald etwas nicht funktioniert, stehen viele dumm da. Dies hat mit dem fehlenden Verständnis zu tun. Und in Zukunft werden viele einfache Jobs wegfallen und echte IT Kenntnisse immer wichtiger. Warum das Apple macht? Weil die ihre Plattform ausbauen wollen und die ITler von morgen „abholen“.

    • Ich denke das dient dazu das Programmieren populärer zu machen und mehr in die Breite zu tragen. Viele Leute tun Programmieren als zu trocken und zu matthematisch voreilig ab. Es werden in der Zukunft viel mehr Softwareentwickler benötigt da heute kaum noch ein Toaster ohne Software funktioniert. Das bedeutet ja nicht das jeder Programmieren muss. Man schaue nur was sich in den letzten 10-15 Jahren bei Haushaltsgeräten, Auto’s etc getan hat. Ich finde es schon wichtig Nachwuchs zu finden und zu fördern. Von daher finde ich Apples Engagement dahin gehend durchaus gut.

  • Da haben sich ja Spitzeninstitute der deutschen Hochschullandschaft um Kooperation bemüht.

    • :) Andere Hochschulen vermitteln dann wohl doch lieber sinnvolle Programmiersprachen.
      Swift ist ja nun nicht wirklich dafür geeignet, schnell auch auf andere Sprachen wechseln zu können. C sollte man schon erstmal beherrschen oder zumindest verstehen, wenn man später mal „richtig „entwicklen möchte

      • Da sprichst du aber nicht für die Automobilindustrie.

      • Seit wann wird in der AMB denn Swift verwendet? Embedded eigentlich doch nur in C/C++/eventl. noch Java auf Anwendungsseite. Aber ich lasse mich gern eines besseren belehren.

  • Programmieren sollte selbstverständlich zum Lehrplan bereits ab der Grundschule und allen weiterführenden Schulen und Hochschulen gehören.
    Eines der größten Hindernisse sind die mangelnden Kenntnisse der Lehrkräfte.
    In vielen Ländern ist längst erkannt, dass dies der „Rohstoff“ für künftigen wirtschaftlichen Fortschritt und Wohlstand ist.
    Wir sind da noch ganz weit hinten. Das wird sich rächen!
    Insoweit ist der Einsatz von Apple, sicher nicht uneigennützig, zu begrüßen.

    • Da bin ich vollkommen anderer Meinung. Gute Handwerks- und Ingenieurskunst ist bedeutend wichtiger. Ich möchte keinen Motor, der „sauber gerechnet“ wird, sondern der tatsächlich sauber fährt…

      • Mir liegt der Maschinenbau zwar auch näher – aber so einfach ist das mit der Ingenieurkunst leider nicht mehr… In einem Tesla sind deutlich mehr Computersysteme installiert als Motoren (Elektromotoren!)

      • Handwerk, Ingenieur und Programmieren ist etwas, das sich gut ergänzt. Es ist doch nicht entweder – oder.
        Grundlegende Programmierkenntnisse sind so sinnvoll wie grundlegende Mathe- English oder handwerkliche Kenntnisse.
        Irgendwann geht man dann meist in die Spezialisierung, aber man sollte immer auch über den Tellerrand schauen können.
        Da unsere Schulen hier noch viel zu sehr der Zeit hinterherhinken, ist es gut, wenn so was durch private Initiativen gefördert wird, auch wenn Apple hier sich auch was von verspricht, ist es trotzdem eine gute Sache.

  • Sylvia Tanneberger

    Programmieren heißt nicht unbedingt, dass man mit irgend einer Programmiersprache umgehen kann. Die Kenntnis einer Programmiersprache allein genügt nicht. Sehr viel wichtiger ist, wenn Kinder und Jugendliche ruhig schon in der Grundschule an das algorithmische Denken heran geführt werden. Sie müssen lernen, komplexe Aufgaben und Vorgänge in immer kleinere Strukturen zu gliedern, sich wiederholende Abläufe zu erkennen und aus einfachen Abläufen komplexe Abläufe zusammen zu setzen. Wenn sie das können, kommt die Programmiersprache ins Spiel, denn das ist der nächste Schritt, um die Algorithmen einer Problemlösung dem Rechner verständlich zu machen.

    Ich selbst habe auf diesem Weg das Programmieren gelernt und von dieser Grundlage zehre ich noch heute.

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